Folge 20: Wachstumsmarkt Digital Signage
15 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Das Geschäft mit Digital Signage und
Digital Out of Home Lösungen ist in den letzten
Jahren rasant gewachsen und bietet der Kommunikation viele
spannende neue Möglichkeiten. In dieser Folge besprechen die drei
Marketing-Spezialisten Lars Roisch, Marco Ziegler und Peter
Dräger, welche Einsatzmöglichkeiten und Vorteile Digital Signage
mit sich bringt.
Im stationären Handel ist die einfachste Form von Digital
Signage die Nutzung von Screens, auf denen im Schaufenster
installiert, Inhalte zum Beispiel nach Zielgruppe, Tageszeit oder
Wetter und auf andere aktuelle Begebenheiten angepasst werden
können. Diese Lösungen sind schnell und flexibel.
Im Out of Home Bereich funktioniert dieser Ansatz ebenfalls
sehr gut. Zusätzlich bietet sich dort auf digitalen Flächen auch
die Anwendung von drive-to-store Mechaniken an. Da die
Kosten im Vergleich zu den Anfängen wesentlich geringer geworden
sind, ist die Nutzung dieser Medien auch für mehr Hersteller
interessant geworden.
Wichtig wie bei allen Medien: die Inhalte müssen
Relevanz erzeugen. Bewegtbild als attraktiver Content kann
nützlich für das Brand Building, den Abverkauf und eben die
Frequenzzuführung sein.
Dem Handel bieten Systeme, die sowohl digitale
Preisschilder, als auch Screens mit aktueller Angebotswerbung
flexibel miteinander vernetzen, weitere Vorteile. So lassen sich
beispielsweise abends die Preise von Frischwaren per Knopfdruck
günstiger anbieten oder auch flexibel auf Wettbewerbsangebote
reagieren. Und das Ganze ohne die Gefahr von Fehlern bei
der Auspreisung.
Nicht zu vernachlässigen ist die Nachhaltigkeit der
digitalen Angebote. Wie Marco Ziegler treffend formuliert: „Es
stehen unzählige Plakate in Kellern herum und werden ohne
Gebrauch vernichtet.“ Das passiert mit Screens nicht. Der Druck
von Plakaten entfällt und spart demnach Ressourcen.
Am Ende macht es die Mischung aus der Nutzung von
digitalen und analogen Tools. Nicht in jedem Bereich ist Digital
Signage allein der richtige Weg. Wenn es um die authentische,
persönliche Note im lokalen Handel geht, so geht diese beim
alleinigen Einsatz von Screens verloren. Lars Roisch nennt hier
das Beispiel der Buchhandlung, die mit persönlich geschriebenen
Notizzetteln ihre Kunden beim Kauf von Buchtiteln berät.
Diese persönliche Note lässt sich digital nur schwer
transportieren und so hat jedes Medium seine Grenzen. Das
Einkaufserlebnis wird nicht allein durch digital Signage
gemacht.
Wir sind gespannt, wohin sich die technischen Möglichkeiten
entwickeln werden.
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