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Beschreibung
vor 3 Jahren
Vom neuen Charme einer alten Anlageklasse: Anfang Juli 2014 war es
soweit. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
notierte die nominale Rendite für zweijährige Bundesanleihen für
kurze Zeit negativ. Exakt ein halbes Jahr später, im Januar 2015,
ging die Verzinsung dauerhaft in den Minusbereich über. In den
darauffolgenden Jahren sollten sämtliche weitere Laufzeiten
öffentlicher Anleihen folgen; zuletzt tauschten im August 2019 die
Renditen 30-jährigen Schuldtitel das Vorzeichen. Vor dem
Hintergrund dieses schließlich weltweit unnatürlich verzerrtem
Zinsniveau ist der jüngst vollzogene Trendwechsel als Schwenk in
Richtung Normalität zu begrüßen, auch wenn dieser vor allem den
nach oben geschossenen Teuerungsraten geschuldet ist. Von den
großen Zentralbanken war es schließlich das Federal Reserve System
(Fed), welches voranschritt und den Leitzins, konkret die Federal
Funds Rate, ab März 2022 sukzessive erhöhte. In bisher fünf
Schritten ging es von null bis 0,25 Prozent auf 3,0 bis 3,25
Prozent. Mittlerweile stellen bestimmte US-Emissionen für
europäische Anleger eine Fremdwährungsalternative zu unverzinsten,
stets verfügbaren Kontoguthaben dar. Ferner lassen sich die
Einlagensicherung übersteigende Beträge damit gegen eine
Brokerpleite absichern. Die Papiere erlauben es zudem
Optionshändlern, ohne eine Schmälerung der Margin zusätzliche
Erträge zu generieren. Zu guter Letzt lassen sich über ein
rollierendes System sogar etwaige Zinsänderungsrisiken nahezu
vollständig eliminieren und damit gleichzeitig inflationären
Entwicklungen vorbeugen.
soweit. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
notierte die nominale Rendite für zweijährige Bundesanleihen für
kurze Zeit negativ. Exakt ein halbes Jahr später, im Januar 2015,
ging die Verzinsung dauerhaft in den Minusbereich über. In den
darauffolgenden Jahren sollten sämtliche weitere Laufzeiten
öffentlicher Anleihen folgen; zuletzt tauschten im August 2019 die
Renditen 30-jährigen Schuldtitel das Vorzeichen. Vor dem
Hintergrund dieses schließlich weltweit unnatürlich verzerrtem
Zinsniveau ist der jüngst vollzogene Trendwechsel als Schwenk in
Richtung Normalität zu begrüßen, auch wenn dieser vor allem den
nach oben geschossenen Teuerungsraten geschuldet ist. Von den
großen Zentralbanken war es schließlich das Federal Reserve System
(Fed), welches voranschritt und den Leitzins, konkret die Federal
Funds Rate, ab März 2022 sukzessive erhöhte. In bisher fünf
Schritten ging es von null bis 0,25 Prozent auf 3,0 bis 3,25
Prozent. Mittlerweile stellen bestimmte US-Emissionen für
europäische Anleger eine Fremdwährungsalternative zu unverzinsten,
stets verfügbaren Kontoguthaben dar. Ferner lassen sich die
Einlagensicherung übersteigende Beträge damit gegen eine
Brokerpleite absichern. Die Papiere erlauben es zudem
Optionshändlern, ohne eine Schmälerung der Margin zusätzliche
Erträge zu generieren. Zu guter Letzt lassen sich über ein
rollierendes System sogar etwaige Zinsänderungsrisiken nahezu
vollständig eliminieren und damit gleichzeitig inflationären
Entwicklungen vorbeugen.
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