Folge 46: Tierwohl und Emissionsminderung in der Schweinehaltung
vor 2 Jahren
Tierwohlstall mindert Emissionen analog zur Abluftreinigung
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Beschreibung
vor 2 Jahren
Im auf dem Sektor Schweineemissionen bisher österreichweit größten
Forschungsprojekt, abgewickelt über die EIP-AGRI Schiene der EU,
wurde ein neues Haltungssystem auf Basis Tierwohl mit drei
Funktionsbereichen und einem ständigen Auslauf für die Schweine
entwickelt. Die Untersuchungen dauerten mehr als zwei Jahre und
wurden neben der Hauptverantwortung von Raumberg-Gumpenstein in
einem länderübergreifenden Gemeinschaftsprojekt abgewickelt. Neben
den Emissionen zu Ammoniak, Geruch und Lärm wurde insbesondere das
Verhalten der Tiere untersucht, der Arbeitsaufwand und die
Baukosten mit erfasst sowie dem Feinstaubgehalt der Stallluft durch
die Stroheinstreu ein besonderes Augenmerk geschenkt. Die
Ergebnisse übertreffen in positiver Hinsicht die erwarteten
Emissionsminderungspotenziale. Diese sind für Geruch und Ammoniak
konform mit dem Potenzial einer Abluftreinigung, allerdings mit dem
wesentlichen Vorteil, dass hierbei bereits im Tierbereich reduziert
und angesetzt wird. Einen wesentlichen Anteil an diesen Potenzialen
kommt der erstmals untersuchten Kot-Harntrennung zu. Die
Multiphasenfütterung und die auch erstmals integrierte
Unterflur-Zuluftführung mit Kühlfunktion im Sommer und
Zuluftvorwärmung im Winter ergänzen die Emissionsminderung.
Zahlreiche Stallungen wurden bereits nach diesem neuen Konzept
errichtet bzw. befinden sich in Bau.
Forschungsprojekt, abgewickelt über die EIP-AGRI Schiene der EU,
wurde ein neues Haltungssystem auf Basis Tierwohl mit drei
Funktionsbereichen und einem ständigen Auslauf für die Schweine
entwickelt. Die Untersuchungen dauerten mehr als zwei Jahre und
wurden neben der Hauptverantwortung von Raumberg-Gumpenstein in
einem länderübergreifenden Gemeinschaftsprojekt abgewickelt. Neben
den Emissionen zu Ammoniak, Geruch und Lärm wurde insbesondere das
Verhalten der Tiere untersucht, der Arbeitsaufwand und die
Baukosten mit erfasst sowie dem Feinstaubgehalt der Stallluft durch
die Stroheinstreu ein besonderes Augenmerk geschenkt. Die
Ergebnisse übertreffen in positiver Hinsicht die erwarteten
Emissionsminderungspotenziale. Diese sind für Geruch und Ammoniak
konform mit dem Potenzial einer Abluftreinigung, allerdings mit dem
wesentlichen Vorteil, dass hierbei bereits im Tierbereich reduziert
und angesetzt wird. Einen wesentlichen Anteil an diesen Potenzialen
kommt der erstmals untersuchten Kot-Harntrennung zu. Die
Multiphasenfütterung und die auch erstmals integrierte
Unterflur-Zuluftführung mit Kühlfunktion im Sommer und
Zuluftvorwärmung im Winter ergänzen die Emissionsminderung.
Zahlreiche Stallungen wurden bereits nach diesem neuen Konzept
errichtet bzw. befinden sich in Bau.
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