#57 Integration mit Fäusten, Teil 1: Warum brauchen ultraharte Kämpfer eine Gewerkschaft?

#57 Integration mit Fäusten, Teil 1: Warum brauchen ultraharte Kämpfer eine Gewerkschaft?

vor 2 Jahren
Von Edith Meinhart. Die 57. Ausgabe der Dunkelkammer ist zugleich der Auftakt zu einer kleinen Serie. Edith Meinhart blickt in ein Milieu, das von der Mitte der Gesellschaft doch ein Stück weit weg scheint: Mixed Martial Arts, kurz MMA. Das Letzte, woran
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vor 2 Jahren
Von Edith Meinhart. Die 57. Ausgabe der Dunkelkammer ist zugleich
der Auftakt zu einer kleinen Serie. Edith Meinhart blickt in ein
Milieu, das von der Mitte der Gesellschaft doch ein Stück weit weg
scheint: Mixed Martial Arts, kurz MMA. Das Letzte, woran man
angesichts von MMA-Fightern denkt, wenn sie Mann gegen Mann im
achteckigen Käfig antreten, sind Steuererklärungen,
Pensionsversicherungen oder die SVS. Viele der ultraharten Athleten
verdienen ihren Lebensunterhalt als Securities, Reinigungskräfte
oder Taxifahrer. Oft auf eigene Rechnung, als
Ein-Personen-Unternehmen. Franz Binderlehner ist Gründer der
gewerkschaftlichen Initiative Vidaflex, die sich der
wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Probleme von EPU annimmt
– unter ihnen Paketzusteller, 24-Stunden-Betreuerinnen und
neuerdings eben auch MMA-Kämpfer. Im Gespräch mit Binderlehner geht
es um muskelgestählte Idole, die durch den Kampfsport von der
schiefen auf die gerade Bahn zurückgekommen sind, um eigene
Erfahrungen mit Schlägereien in jungen Jahren, um einst anrüchige
Sportarten wie Gewichtheben, Boxen oder Bodybuilding, die in der
Mitte der Gesellschaft angekommen sind - und um das Faszinosum von
Mixed Martial Arts für junge Migranten. // Die Dunkelkammer ist ein
Stück Pressefreiheit.   Unabhängigen Journalismus kannst Du
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Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams 
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