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  4. #063 Wie ich plane und woran ich mich orientiere
Im letzten Jahr bin ich an meine Grenzen gestoßen, besonders
zeitlich. Mit anderen Worten: Ich habe erreicht, wovon ich die
Jahre zuvor geträumt hatte: Die Arbeit hat die Anzahl der
Wochentage überschritten. Und wenn wir sehr beschäftigt sind, dann
kommen wir meist nicht recht zum Nachdenken, weil wir uns um das
kümmern, was direkt vor unserer Nase passiert. Der Punkt ist: Was
tun Sie, wenn Sie an eine Stelle in Ihrem Leben kommen, an der es
nicht genügt, sich einfach nur "besser zu organisieren". Die
"Ich-organisiere-mich-besser-Strategie" ist irgendwann ausgereizt.
Und nun? Fest steht, dass es jetzt Zeit ist, etwas Grundsätzliches
zu verändern. Mit anderen Worten: Kleinigkeiten anzupassen genügt
nicht mehr. Entscheidend ist jetzt, dass Sie Ihre Richtung kennen,
eventuell Inventur machen und den Bereich, um den es geht aus der
Vogelperspektive zu betrachten. Sie wollen sich einmal mehr fragen,
welchen Zweck Sie verfolgen, wenn Sie diese oder jene Strategie
nutzen. Der Punkt ist: Diese Strategien haben Ihnen bis hierher
gute Dienste geleistet, um so schwieriger ist es, sie jetzt
aufzugeben. Genau das ist jedoch nötig, um weiterzukommen. Der
erste Schritt: Legen Sie die Grenzen fest, innerhalb derer Sie ab
jetzt agieren. Sie brauchen einen Ansatzpunkt. Irgendeinen
Teilbereich, in dem Sie sicher wissen, was Sie wollen. Dieser
Teilbereich dient als Startpunkt. Ihn halten Sie fest und bauen
alles andere um diesen Fixpunkt herum. Schritt 2 Verändern Sie
Ihren Blickwinkel Je mehr Parameter Sie kennen desto kreativer
wollen Sie werden, wenn Sie die noch übrigen Teilbereiche in diesen
Lebensbereich einpassen. Fragen Sie sich vor allem, welche anderen
Möglichkeiten es gibt, die den gleichen Zweck erfüllen. Dafür
müssen Sie natürlich wissen, welchen Zweck Sie mit Ihrer bisherigen
Strategie verfolgt haben. Beispiel: Wenn Sie selbständig sind,
haben Sie vermutlich gehört, dass Newsletterlisten das
non-plus-ultra sind. Doch ist das wirklich die Strategie, die zu
Ihnen und Ihrem Unternehmen passt - oder liegt Ihnen etwas anderes
viel mehr (und Ihren Kunden ebenfalls). Und überhaupt: Was macht
derjenige hinterher mit seiner Emailliste. Mit anderen Worten:
Welchen Zweck hat diese Strategie und wo soll sie hinführen?
Schritt 3 Schlafen Sie drüber Durch die Fragen, die Sie sich
stellen, wird Ihr Gehirn wach genug, um neue Lösungen zu entdecken
- sehr oft buchstäblich im Schlaf. Fühlen Sie nach, ob sich die
gefundene Lösung gut für Sie anfühlt. Anderenfalls passen Sie sie
an. Der zu diesem Beitrag passende Podcast ist etwas anders als
sonst: Sie können direkt von meinem Beispiel lernen, denn Ende
letzten Jahres ging es mir genau so: Zu viel tun und zu wenig Zeit.
Mit anderen Worten: Zeit, neu zu planen, die Prioritäten neu zu
sortieren und die Strategien anzupassen.
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„#063 Wie ich plane und woran ich mich orientiere“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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