Die (Terror-) Herrschaft der Nebennieren
Und warum jede hormonelle Behandlung bei den Nebennieren beginnen
sollte
1 Stunde 7 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Jahren
Die Behandlung aller funktioneller Hormonstörungen sollte bei den
Nebennieren beginnen.
Denn sie sind dafür zuständig den Körper am Leben zu erhalten,
wenn Energie knapp wird. Der Körper reagiert auf diese Knappheit
mit dem, was wir Stress nennen. Dieser wird durch die
Ausschüttung von Kortisol und Adrenalin unter anderem
messbar.
Auf Stress reagieren aber auch andere Hormone, wie z.B. die
Schilddrüsen- und auch Geschlechtshormone. Es kommt häufig zur
Schilddrüsenunterfunktion und Östrogendominanz. Hält ein
Energiemangel an, erschöpfen sich auch die Nebennieren
irgendwann.
Daraus folgen nicht selten immer mehr funktionelle Beschwerden,
die im Kontext der (Terror-) Herrschaft der Nebennieren
stehen.
Der Körper kämpft durch überwiegend katabole Prozesse (er verdaut
sich quasi selber) immer verzweifelter um das Überleben. Zu
erwarten sind als Konsequenz dieses Kampfes irgendwann organische
Schäden und unter Umständen eine verkürzte Lebensspanne.
Kennt man die physiologische und pathophysiologische Rolle der
Nebennieren, lassen sich viele (ungewollte)
Stoffwechselverschiebungen vorhersehen. Hormonelle und nicht
hormonelle Symptome ergeben schließlich im Rahmen der von den
Nebennieren hervorgerufenen Stoffwechselverschiebungen nicht nur
endlich einen Sinn. Sie können häufig auch ursächlich und
systematisch behoben werden.
In der Sendung erwähnte Links:
Stadien der Nebennierenerschöpfung: Buch „Wege aus der
Hormonfalle“:
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