Max - Wie lebt es sich ohne Social Media?

Max - Wie lebt es sich ohne Social Media?

Ist Kunst & Kultur in einer toxischen Beziehung zu Social Media?
1 Stunde 1 Minute

Beschreibung

vor 3 Monaten
(07:33) Ich freu mich immer extrem aufs Aufstehen und den ersten
Kaffee. (07:40) Ich bin ein bisschen traurig, wenns 16 h bis 17 h
wird und man sich denkt, eigentlich dürft man jetzt keinen Kaffee
mehr trinken. (09:11) Ich fühl mich überhaupt nicht wie ein Social
Media Missionar. (11:39) Social Media nicht mehr am Handy zu haben
ist schon mehr Änderung als ich gedacht habe. (12:05) Es macht
schon mehr Sinn, sich seine Inspiration aus dem echten Leben zu
holen als von Social Media. (12:52) Eigentlich ist es ja wirklich
spannender, sich wieder mit dem Leben auseinanderzusetzen. (13:20)
Ich benutz mein Handy plötzlich nicht mehr und ich verlier mein
Handy jetzt dauernd. (15:39) Es fällt mir auf, dass enge Freunde
nicht mehr automatisch Sachen von mir mitbekommen. (16:42) Ich bin
jetzt sechs Monate App-frei am Handy und es fehlt mir keine
Sekunde. (17:02) So bald ich selber nichts mehr gepostet habe, habe
ich überhaupt nicht mehr den Drang gehabt, dass ich mich überhaupt
damit beschäftige. (17:16) Es war extrem schnell eine fremde Welt.
(17:51) Ich träume lustigerweise oft davon, das ich unabsichtliche
etwas poste. (23:03) Das Gemeine ist, man hat schon das Gefühl,
dass andere mehr up to date sind. (24:14) Nachrichten und Politik
sind die einzigen Dinge, wo ich mich aktiv informiere. (25:45)
Werbungen werden heutzutage für den Algorithmus geschrieben und
nicht für Menschen. (26:34) Es passiert in vielen Branchen, dass
sich Leute viel mehr damit auseinandersetzen, was eigentlich für
den Social Media Rhythmus funktioniert als für den eigentlichen
Zweck. (28:08) Es ist ein schräges Zeitdokument, dass man so einen
Podcast hat von vor so und so vielen Jahren, wo man über sein Leben
gequatscht hat. (30:19) Wenn man mit KünstlerInnen arbeitet oder
selbst Kunst fabrizieren versucht, braucht man Naivität. (34:52)
Was mir so taugt an dem Arbeitsplatz, wo ich jetzt bin und den
Leuten, mit denen ich mich umgebe, dass die alle den Spirit
vertreten, dass man auch einfach mal was Sinnloses machen darf.
(37:04) Ich arbeite gerne mit jungen Leuten, die gerade im Bereich
Kunst und Kultur anfangen, weil man muss offen sein, man muss sich
austauschen und man muss gewillt sein, von Leuten auch was zu
lernen. (37:54) Du kannst auch Deine Oma und Deinen Hund mitnehmen.
(38:59) Ich hab das Gefühl, dass der klassische Pianounterricht
viel mehr gefördert wird als zum Beispiel mit einem Synthesizer
herumspieln oder Rapmusik probieren. (39:54) Social Media war in
den Anfängen so eine Plattform, wo sich Leute getraut haben,
Quatsch zu machen, aber auch wo man likeminded Leute gefunden hat.
(40:05) Der Leistungsdruck um den besten Song oder das beste
Aussehen auf Social Media nervt mich ur. (42:05) Ich versuch immer
Sprachnachrichten wirklich nicht ein zweites Mal aufzunehmen.
(42:10) Es gibt Leute, die hassen Sprachnachrichten, keine Ahnung,
was das für Menschen sind. (46:54) Ich hoffe einfach, dass ich in
fünf Jahren Freundschaften beinand halten kann. (49:06) Ich bin
gespannt, ob in Wien jemals was Modernes ankommt. (50:50) Ich finds
fad, dass das Internet nur zu einem Werbetool geworden ist. (57:33)
Ich habe mir vor ein paar Jahren vorgenommen, ich trete mit Leuten,
die cooles Zeug machen, pro aktiv in Kontakt und denen sag: Hey das
was du machst ich wirklich cool. (58:34) Hallo Welt, da draußen,
ich hoffe, dass ich niemanden zu sehr anweirde. (59:42) Make the
world an awkward place.

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