Wie die DDR ein Russland-Bild wuchern ließ

Wie die DDR ein Russland-Bild wuchern ließ

vor 3 Jahren
mit Dr. Maik Weichert und Prof. Dr. Gerd Dietrich
56 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Kriegs- und Besatzungserfahrungen, ein Spannungsbogen von Stalin
bis Breschnew und unübersehbare Diskrepanz zwischen offizieller
"Freunde"-Propaganda und praktischer Distanzierung: Die
DDR-Bevölkerung hatte bis in die 80er-Jahre eine
ambivalent-ablehnende Haltung zur Sowjetunion und Russland
entwickelt. Diese kippte vermeintlich in der Vorwende-Zeit mit
Gorbatschow, auch getrieben von zunehmend positiver Sowjet-Sicht
aus dem Westen. Dabei entstand eine Projektionsfläche, die das Bild
auf Russland bis heute enorm verzerrt. Die DDR-Forscher Prof. Dr.
Gerd Dietrich und Dr. Maik Weichert erklären detailliert an
sozialen und politischen Hintergründen im geteilten Deutschland,
wie es dazu kommen konnte.
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