Projekt GENUS: Meeresforschung vor der Küste Namibias
GENUS (Geochemistry and Ecology
of the Namibian Upwelling
System) ist ein Verbund von internationalen
Forschungsinstituten und untersucht am Beispiel des
Auftriebsgebiets vor Namibia die Auswirkungen des Klimawandels auf
das Ökosystem von Hochproduktivzon
15 Minuten
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Der Benguela Strom vor der Küste Namibias ist eine der fruchtbarsten Meeresregionen der Welt. Kalte Meeresströmungen bringen nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Das Gebiet ist bekannt für seinen großen Bestand an Fischen und Meeressäugern....
Beschreibung
vor 14 Jahren
GENUS (Geochemistry and Ecology
of the Namibian Upwelling
System) ist ein Verbund von internationalen
Forschungsinstituten und untersucht am Beispiel des
Auftriebsgebiets vor Namibia die Auswirkungen des Klimawandels auf
das Ökosystem von Hochproduktivzonen. Die küstenparallelen
Passatwinde und das daraus resultierende Strömungssystem vor der
südwestafrikanischen Küste, der sogenannte Benguela-Strom, führen
dazu, dass die Region zu einer der weltweit produktivsten Zonen
überhaupt zählt. Die Folge sind eine reichhaltige Flora und Fauna
mit beträchtlichen Fischgründen und überall auftauchenden
Meeressäugern wie Robben, Walen oder Delfinen. Allerdings hat sich
das Ökosystem in den letzten Jahren bis Jahrzehnten teilweise
dramatisch verändert; diese Veränderungen haben auch direkte
sozioökonomische Auswirkungen auf die gesamte südwestafrikanische
Küstenregion. Das Projekt GENUS hat sich zum Ziel gesetzt, die
Ursachen und Auswirkungen der sich verändernden physikalischen,
ozeanographischen, biogeochemischen und biologischen
Rahmenbedingungen auf das Benguela-Ökosystem zu untersuchen.
Internationale Forschergruppen führen hierfür mehrere
interdisziplinäre Schiffsexpeditionen durch und lassen ihre
Ergebnisse in mathematische Modelle einfließen. Das Projekt GENUS
versucht, Antworten auf die vielen zurzeit offenen Fragen zu geben.
Die Episode 2 gibt dabei einen generellen Überblick über GENUS und
die jeweiligen Arbeitsweisen der einzelnen Teilprojekte.
of the Namibian Upwelling
System) ist ein Verbund von internationalen
Forschungsinstituten und untersucht am Beispiel des
Auftriebsgebiets vor Namibia die Auswirkungen des Klimawandels auf
das Ökosystem von Hochproduktivzonen. Die küstenparallelen
Passatwinde und das daraus resultierende Strömungssystem vor der
südwestafrikanischen Küste, der sogenannte Benguela-Strom, führen
dazu, dass die Region zu einer der weltweit produktivsten Zonen
überhaupt zählt. Die Folge sind eine reichhaltige Flora und Fauna
mit beträchtlichen Fischgründen und überall auftauchenden
Meeressäugern wie Robben, Walen oder Delfinen. Allerdings hat sich
das Ökosystem in den letzten Jahren bis Jahrzehnten teilweise
dramatisch verändert; diese Veränderungen haben auch direkte
sozioökonomische Auswirkungen auf die gesamte südwestafrikanische
Küstenregion. Das Projekt GENUS hat sich zum Ziel gesetzt, die
Ursachen und Auswirkungen der sich verändernden physikalischen,
ozeanographischen, biogeochemischen und biologischen
Rahmenbedingungen auf das Benguela-Ökosystem zu untersuchen.
Internationale Forschergruppen führen hierfür mehrere
interdisziplinäre Schiffsexpeditionen durch und lassen ihre
Ergebnisse in mathematische Modelle einfließen. Das Projekt GENUS
versucht, Antworten auf die vielen zurzeit offenen Fragen zu geben.
Die Episode 2 gibt dabei einen generellen Überblick über GENUS und
die jeweiligen Arbeitsweisen der einzelnen Teilprojekte.
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