Krill - ein Schlüsselorganismus im marinen Nahrungsnetz

Krill - ein Schlüsselorganismus im marinen Nahrungsnetz

Euphausiden, besser bekannt als Krill, sind kleine, garnelenartige Krebstiere und gehören zum Zooplankton im Benguela-Auftriebsgebiet. Krill stellt die Nahrungsgrundlage für viele Fische und Meeressäuger dar und dient vor Namibia als Ökosystemanzeiger. Im
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Der Benguela Strom vor der Küste Namibias ist eine der fruchtbarsten Meeresregionen der Welt. Kalte Meeresströmungen bringen nährstoffreiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Das Gebiet ist bekannt für seinen großen Bestand an Fischen und Meeressäugern....

Beschreibung

vor 14 Jahren
Euphausiden, besser bekannt als Krill, sind kleine, garnelenartige
Krebstiere und gehören zum Zooplankton im Benguela-Auftriebsgebiet.
Krill stellt die Nahrungsgrundlage für viele Fische und
Meeressäuger dar und dient vor Namibia als Ökosystemanzeiger. Im
Arbeitsgebiet kommen mindestens acht verschiedene Krill-Arten vor.
Zu Forschungszwecken wird Krill vornehmlich mit dem MOCNESS
gefangen: ein Netz, mit dessen Hilfe Zooplankton-Proben aus
unterschiedlichen Wassertiefen geborgen werden können. Das ist
wichtig, da sich der Krill je nach Tages- oder Nachtzeit
lichtabhängig in unterschiedlichen Tiefen aufhält. Die Erforschung
der Krillarten in Hinblick auf ihre physiologischen Eigenschaften
und bezüglich der ökologischen Stellung im Nahrungsnetz ist
zentraler Bestandteil der Doktorarbeit von Thorsten Werner
(AWI-Bremerhaven). Schwerpunkt seiner Forschung ist die
Fragestellung, wie sich der Krill auf die ganz unterschiedlichen
Rahmenbedingungen, insbesondere Temperatur, Sauerstoff und
Nahrungsangebot, im Benguela-Auftriebsgebiet anpasst und welche
langfristigen Auswirkungen der Klimawandel in diesem Zusammenhang
spielt.

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