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Beschreibung
vor 4 Jahren
Das Ehrenamt hält unsere Gesellschaft zusammen: Knapp 29 Millionen
Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig. Auch Daniela
will aktiv werden und herausfinden, was wir durch unser Engagement
gewinnen können.
Wann hat sich Daniela zuletzt ehrenamtlich engagiert? Es muss in
ihrer Jugend gewesen sein. Seither kreist ihr Leben um sich selbst.
Doch warum eigentlich? Hat es mit fehlender Zeit zu tun? Das
behauptet Daniela zumindest, denn ihr Alltag ist voll mit Arbeit,
da ist ein Ehrenamt schwer planbar. Forscher*innen bestätigen diese
Ansicht, so etwa die Wirtschaftswissenschaftlerin Bettina Hollstein
vom Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche
Studien an der Universität Erfurt. Sie sagt: Die zeitliche
Anspannung der Menschen ist durch die Flexibilisierung der Arbeit
gestiegen und das hält Menschen vom klassischen Ehrenamt ab, etwa
als Trainerin im Sportverein mit festen wöchentlichen Zeiten.
Auch die umfangreichste deutsche Untersuchung zum Ehrenamt stützt
dieses Argument: Alle fünf Jahre werden zehntausende Menschen in
Deutschland im Freiwilligensurvey zu ihrem Engagement befragt. Der
Deutsche Freiwilligensurvey 2019 zeigt: Die Zeit, die Menschen im
Ehrenamt verbringen, sinkt. Noch vor einigen Jahren waren deutlich
mehr Menschen sechs oder mehr Stunden wöchentlich aktiv. Dafür
steigt nun die Zahl derer, die maximal zwei Stunden pro Woche Zeit
spenden:
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-658-35317-9.pdf
Gleichzeitig wächst aber die Zahl der Engagierten: Mittlerweile
sind rund 29 Millionen Menschen, also fast 40 Prozent der
Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig engagiert. Vor zwanzig Jahren
lag die Zahl bei knapp 30 Prozent. Die Motive fürs Ehrenamt sind
dabei vielfältig - Spaß, Austausch und Anerkennung zählen zu den
wichtigsten. Aktuelle Studien konnten dagegen zeigen: Ehrenamtliche
sind nicht unbedingt glücklicher als Menschen, die ihre Zeit nicht
spenden:
https://www.mdr.de/wissen/macht-ehrenamt-gluecklich-und-gesund-100.html
Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig. Auch Daniela
will aktiv werden und herausfinden, was wir durch unser Engagement
gewinnen können.
Wann hat sich Daniela zuletzt ehrenamtlich engagiert? Es muss in
ihrer Jugend gewesen sein. Seither kreist ihr Leben um sich selbst.
Doch warum eigentlich? Hat es mit fehlender Zeit zu tun? Das
behauptet Daniela zumindest, denn ihr Alltag ist voll mit Arbeit,
da ist ein Ehrenamt schwer planbar. Forscher*innen bestätigen diese
Ansicht, so etwa die Wirtschaftswissenschaftlerin Bettina Hollstein
vom Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche
Studien an der Universität Erfurt. Sie sagt: Die zeitliche
Anspannung der Menschen ist durch die Flexibilisierung der Arbeit
gestiegen und das hält Menschen vom klassischen Ehrenamt ab, etwa
als Trainerin im Sportverein mit festen wöchentlichen Zeiten.
Auch die umfangreichste deutsche Untersuchung zum Ehrenamt stützt
dieses Argument: Alle fünf Jahre werden zehntausende Menschen in
Deutschland im Freiwilligensurvey zu ihrem Engagement befragt. Der
Deutsche Freiwilligensurvey 2019 zeigt: Die Zeit, die Menschen im
Ehrenamt verbringen, sinkt. Noch vor einigen Jahren waren deutlich
mehr Menschen sechs oder mehr Stunden wöchentlich aktiv. Dafür
steigt nun die Zahl derer, die maximal zwei Stunden pro Woche Zeit
spenden:
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-658-35317-9.pdf
Gleichzeitig wächst aber die Zahl der Engagierten: Mittlerweile
sind rund 29 Millionen Menschen, also fast 40 Prozent der
Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig engagiert. Vor zwanzig Jahren
lag die Zahl bei knapp 30 Prozent. Die Motive fürs Ehrenamt sind
dabei vielfältig - Spaß, Austausch und Anerkennung zählen zu den
wichtigsten. Aktuelle Studien konnten dagegen zeigen: Ehrenamtliche
sind nicht unbedingt glücklicher als Menschen, die ihre Zeit nicht
spenden:
https://www.mdr.de/wissen/macht-ehrenamt-gluecklich-und-gesund-100.html
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