Diagnose Krebs: Leben ohne Haare

Diagnose Krebs: Leben ohne Haare

vor 3 Jahren
Bei Daniela wurde Brustkrebs diagnostiziert. Durch die Chemotherapie hat sie ihre langen roten Haare verloren und fühlt sich wie ein Alien. Kann sie lernen, ihr neues Ich anzunehmen und sich trotz Glatze schön zu finden?
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Beschreibung

vor 3 Jahren
Bei Daniela wurde Brustkrebs diagnostiziert. Durch die
Chemotherapie hat sie ihre langen roten Haare verloren und fühlt
sich wie ein Alien. Kann sie lernen, ihr neues Ich anzunehmen und
sich trotz Glatze schön zu finden?

Ein Leben ganz ohne Haare ist für Daniela eine ziemliche
Umstellung. Was ihr und anderen Krebs-Erkrankten helfen kann,
besser mit ihrem neuen Ich zurechtzukommen, könnt ihr hier
nachlesen:
https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/krebs-diagnose-wie-erkrankte-mit-dem-haarausfall-leben-brustkrebs-alopezie-104.html


Wie der Haarausfall bei Krebs-Patient*innen in Verbindung mit der
mentalen Gesundheit steht, untersuchten Forschende aus Japan. Das
Ergebnis: Von 638 Krebs-Erkrankten gaben mehr als 80 Prozent an,
dass die Veränderungen ihres Erscheinungsbildes bei ihnen Sorgen
oder Leid verursachen. Frauen nahmen diese dabei stärker wahr als
Männer: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23436588/

Warum das Ausfallen der Haare durch eine Chemotherapie als negativ
empfunden wird, haben Forschende aus England untersucht. In ihrer
Studie erklären sie, dass der Haarausfall bei Krebs-Patient*innen
unter anderem Leiden verursacht, weil Erkrankte den Haarverlust so
wahrnehmen, als ob ihnen ein Stück ihrer (gesunden) Identität
verloren ginge: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31567492/

In einer Studie der Universität Pecs in Ungarn wurden attraktive
und unattraktive Frauen-Gesichter mit verschiedenen Frisuren
getestet. Das Ergebnis: Die eher als unattraktiv bewerteten
Gesichter wurden mit längeren Haaren als attraktiver gerankt:
https://www.researchgate.net/publication/235933312_Hair_length_facial_attractiveness_personality_attribution_A_multiple_fitness_model_of_hairdressing


Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ATC) ist ein Weg mit den
Veränderungen, die im Laufe einer Krebstherapie aufkommen,
umzugehen. Mehr zu diesem psychoonkologischen Ansatz findet ihr
hier:
https://www.springermedizin.de/affektive-stoerungen/affektive-stoerungen/akzeptanz-und-commitment-therapie-act-in-der-psychoonkologie/20238846


2017 erkrankte Paulina Paulette mit 30 Jahren das erste Mal an
Brustkrebs und leider sollte es nicht das einzige Mal bleiben. In
ihrem Blog schreibt sie über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung,
über ihren Behandlungsverlauf, Therapiemöglichkeiten und viele
andere Aspekte rund um das Thema Brustkrebs:
https://paulinapaulette.com/

Außerdem ist Paulina Paulette als Patienten-Aktivistin aktiv und
moderiert gemeinsam mit Alexandra von Korff den Podcast "2 Frauen,
2 Brüste": https://www.2frauen2brueste.com/

Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Mit
30 Prozent aller Krebsfälle ist er die häufigste Krebserkrankung
bei Frauen in Deutschland. Doch rechtzeitig erkannt und behandelt,
sind die meisten Erkrankungen heilbar. Hier findet ihr die
wichtigsten Informationen und den aktuellen Stand der Wissenschaft
zum Thema Brustkrebs:
https://www.mdr.de/wissen/diagnose-brustkrebs-die-krankheit-besser-verstehen-100.html
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