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Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland
Beschreibung
vor 15 Jahren
Die Wirtschaftsnachrichten vom
19. März 2010:
Themen heute:
Finanzportals biallo.de sieht Aufwärtstrend bei
Festgeldzinsen - Lufthansa AirPlus schließt
2009 mit Plus ab - Deutschen Städte- u. Gemeindebundes fordert
soziales Pflichtjahr
1.
Obwohl der Euro-Leitzins bei 1,0 Prozent verharrt und die
jüngsten Wirtschaftsdaten keinen Anlass zu Euphorie geben,
kündigt sich nach Ansicht des unabhängigen Finanzportals
biallo.de. eine Wende bei den Sparzinsen an. Danach verbesserten
in den letzten Tagen sechs Geldhäuser ihre Konditionen für
Festgeld. Da andererseits Zinssenkungen
ausblieben, kam der Biallo-Index für sechs-
bzw. für zwölfmonatiges Festgeld nach eineinhalbjähriger Talfahrt
endlich zum Stillstand. Für einjährige Festgelder bei einem
Anlagebetrag von 10.000 Euro weisen jetzt wieder 20 Institute
eine zwei vor dem Zinskomma aus, ein Geldhaus offeriert sogar
mehr als 3,0 Prozent Zinsen. In die
Biallo-Indizes fließen rund 5.500 Daten ein, die - täglich
aktualisiert - den gesamten Markt der Finanzkonditionen
abbilden.
2.
Lufthansa AirPlus, führender globaler
Anbieter von Lösungen für das Bezahlen und Auswerten von
Geschäftsreisen, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009
zurück: Trotz des globalen konjunkturellen Abschwungs und der
damit verbundenen spürbaren Zurückhaltung von Unternehmen bei
Geschäftsreisen blieb AirPlus profitabel und erzielte ein
Ergebnis vor Steuern von 17,2 Millionen Euro. Der
Abrechnungsumsatz lag mit 17,1 Milliarden Euro konjunkturbedingt
6 Prozent unter dem Vorjahr (2008: 18,1 Milliarden Euro).
Weltweit betreuten im vergangenen Jahr 856 AirPlus-Mitarbeiter
über 33.000 Firmenkunden. Der Anteil des internationalen
Abrechnungsumsatzes im Geschäftsreise-Management stieg auf 48%
(Vorjahr 41%).
3.
Die Verkürzung des Wehrdienstes auf sechs Monate gefährdet
nach Ansicht des Deutschen Städte- u.
Gemeindebundes den Zivildienst. In
nur sechs Monaten könnten die Zivildienstleistenden nicht mehr
ausreichend qualifiziert werden. Ob als Fahrer eines
Krankenwagens, Rettungshelfer oder Betreuer von
Schwerstbehinderten, die Ausbildung dauert in der Regel mehrere
Monate, so dass sich diese Ausbildung nicht mehr lohnt. Damit
besteht die Gefahr, dass die Kommunen - wie auch die
Wohlfahrtsverbände - keine Zivildienststellen mehr zur Verfügung
stellen. Vor dem Hintergrund dieser Situation
schlägt der Deutsche Städte- und Gemeindebund vor, die Einführung
eines sozialen Pflichtjahres für junge Menschen zu prüfen und
damit den Zivildienst vom Wehrdienst zu entkoppeln.
Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20100319.mp3
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