Wirtschaftsnews vom 27. November2009

Wirtschaftsnews vom 27. November2009

Wirtschaftsnews
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 16 Jahren




 


 


Die Wirtschaftsnachrichten vom
 27. November 2009:


 


1.   
Es ist kaum zu glauben. Die Frankfurter
Sparkasse bietet ihren Kunden, die bei ihr Zertifikate
von Lehman Brothers gekauft haben, den Rückkauf dieser Papiere zu
50 Prozent des Nominalwertes an.   Die
Lehman-Zertifikateinhaber konnten - im
Gegensatz zu anderen Bürgern - nicht von staatlichen
Unterstützungsmaßnahmen für den Finanzsektor profitieren. Die
Sparkasse hat sich deshalb unabhängig von ihrer
Rechtsposition zu diesem Schritt entschlossen. 
"Wir können unseren Kunden die Risiken einer Anlage am
Kapitalmarkt nicht abnehmen. Aber es ist uns wichtig, die
Vertrauensbeziehung zwischen Kunden und Sparkasse zu stärken. Als
regional orientiertes Unternehmen wollen wir unsere Kunden
langfristig begleiten und ihnen als Partner in Geldfragen zur
Seite stehen", begründet Herbert Hans
Grüntker, Vorsitzender des Vorstands, das
Angebot.  Die rund 5.000 betroffenen Kunden
erhalten in den nächsten Tagen eine schriftliche Nachricht. Die
Sparkasse bietet ihnen an, die Zertifikate für 50 Prozent des
Nominalwertes zu kaufen. Diese Offerte richtet sich auch an
diejenigen Kunden, die bislang noch keine Ansprüche geltend
gemacht haben oder die eine Kulanzzahlung von bisher unter 50
Prozent des Nominalwertes angenommen haben. Das Angebot ist bis
zum 22. Dezember 2009 befristet. Die Frankfurter Sparkasse hat
hierfür ein Budget in Höhe von 44 Mio. Euro
bereitgestellt.


 


2.   
Jeder zweite Finanzdienstleister in Deutschland bewertet
Outsourcing-Projekte als vielversprechend. Vor allem Banken gehen
davon aus, dass die Auslagerungen von Dienstleistungen und
Produkten - auch in ferne Länder wie Indien, China oder Brasilien
- zunehmen werden. Der Grund: So können die Kreditinstitute
Kosten senken und sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren. Das
sind Ergebnisse der Studie "Erfolgsmodelle im Outsourcing 2009"
von Steria Mummert Consulting, die in
Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung erstellt
wurde.     


 


 


3.   
Ski-Unfälle gehören nicht nur zu den häufigsten Unfällen im
Winter, sie können auch zu besonders schweren Verletzungen
führen. Wie eine Studie der Basler
Versicherungen unter mehr als 4.000 Wintersportlern
zeigt, ist die Unfallursache meist auf eine Fehleinschätzung des
Skifahrers oder Snowboarders über das eigene Können
zurückzuführen.  


 


Diesen Beitrag können Sie auch nachhören
unter:


http://www.was-audio.de/aanews/News20091127.mp3 

Kommentare (0)

Lade Inhalte...
15
15