Wirtschaftsnews vom 03. Dezember2009

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vor 16 Jahren




 


 


Die Wirtschaftsnachrichten vom
 03. Dezember 2009:


Thema heute: Zeppelin
Universität Friedrichshafen, Universität
Münster,
 Immowelt.de,
Sanicare


1.   
Kunden in Deutschland gelten als besonders
beschwerdefreudig, doch tatsächlich ist das Gegenteil richtig:
Sie lassen sich viel zu viel gefallen. Das ist das Ergebnis einer
aktuellen Untersuchung der Zeppelin Universität
Friedrichshafen (ZU) in Zusammenarbeit mit dem
Münster Research Institute (MRI GmbH) und dem
Centrum für Franchising und Cooperation
(F&C) der Universität Münster. Zwar ist
aus internationalen Studien durchaus bekannt, dass Kunden sich
trotz Grund zur Klage nicht beschweren, in Deutschland ist dieses
Phänomen aber bisher wenig untersucht. 2008 und 2009 haben
deshalb Wissenschaftler der Zeppelin Universität und der
Universität Münster mehrere tausend Kunden dahingehend befragt
und analysiert. Ergebnis: 2008 haben sich knapp die Hälfte und
2009  mehr als die Hälfte trotz eines triftigen
Grundes nicht beschwert.


2.   
Überbringt ein Vermieter die Nebenkostenabrechnung des
Vorjahres äußerst knapp vor Fristablauf an Silvester, so kann er
unter Umständen eine solche Nachzahlung nicht mehr geltend
machen, urteilte nach Angaben von Immowelt.de
das Landgericht Waldshut-Tiengen (Az.: 1 S
19/09).   Im verhandelten Fall warf der
Vermieter die Abrechnung am späten Silvesternachmittag gegen 17
Uhr seinem Mieter in den Briefkasten. Der Mieter leerte diesen
allerdings erst wieder am 2. Januar. Nach Ansicht des Mieters sei
deshalb die Jahresfrist verstrichen. Der Vermieter argumentierte,
der Mieter hätte noch am 31. Dezember abends seinen Briefkasten
leeren können und bestand auf der Zahlung.
  Die Richter gaben jedoch dem Mieter
Recht. Denn der Mieter hätte nicht damit rechnen müssen, dass am
letzten Tag des Jahres um 17 Uhr ein wichtiges Schreiben in
seinen Briefkasten eingeworfen werde. Bei Postzustellungen
sei es ortsüblich, dass Briefe vormittags, spätestens am frühen
Nachmittag zugestellt würden. Aus diesem Grunde sei dem Mieter
nicht vorzuwerfen, dass er seinen Briefkasten erst wieder am 2.
Januar geleert habe.


3.   
Wegen der andauernden Grippe-Welle ist die Nachfrage
insbesondere nach Medikamenten zur Abwehrstärkung und zur
Linderung von Grippe- und Erkältungssymptomen hoch. Auch viele
Unternehmen sorgen vor und bestellen über den günstigen
Versandweg beispielsweise Desinfektionsmittel für ihre sanitären
Anlagen. Das Kundenservice-Center der größten deutschen
Versandapotheke Sanicare nahm im November
mehr als 100.000 Anrufe entgegen. Über 1 Million Kunden besuchten
den Onlineshop.  


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HUhttp://www.was-audio.de/aanews/News20091203.mp3U
 

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