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Aktuelle Radiobeiträge zu Wirtschaft, Auto, Gesundheit und mehr mit Michael Weyland
Beschreibung
vor 16 Jahren
Die Wirtschaftsnachrichten vom
15. Dezember 2009:
Themen heute:
D&B,
staatseigene Holding Dubai World, Statistisches
Bundesamtes, Stiftung "Sicherheit im
Skisport". Techniker Krankenkasse (TK).
1.
D&B hat den Risikoindikator des
Emirats Dubai um ein Quartil - von DB2a auf DB2b - mit schlechter
Prognose herabgesetzt. Nachdem die staatseigene Holding
Dubai World Ende November unerwartet einen
sechsmonatigen Aufschub für die Tilgung von Anleihen im Wert von
5,25 Milliarden US-Dollar ersuchte, entschied sich D&B für
die Herabstufung. Obwohl D&B die
Zahlungsschwierigkeiten Dubais nur als vorübergehend ansieht, hat
dennoch ein Zahlungsverzug stattgefunden. Dieser hat zu einem
drastischen Rückgang der Aktienpreise in der Region und zu einem
Anstieg der Ausfallversicherung auf den CDS-Märkten (sogenannte
Credit Default Swaps oder Kreditderivate) geführt. Die Situation
hat Dubais Ansehen eindeutig geschadet. So stieg das Risiko von
Verlusten bei Anleiheinvestitionen, ebenso die Unsicherheit unter
jenen mit Engagements bei Unternehmen, die Verbindungen zum Staat
haben. Zudem werden dadurch künftige Schuldenabwälzungen auf
vergleichbare Unternehmen Dubais in Frage gestellt. Derzeit sieht
D&B jedoch keine ausgewachsene Krise, wie sie beispielsweise
Island getroffen hat.
2.
Die Armutsgefährdung der Menschen in Deutschland ist je
nach Bundesland sehr unterschiedlich: Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im
Jahr 2008 mehr als jeder fünfte (22,2%) in Bremen
armutsgefährdet. In den südlichen Bundesländern Baden-Württemberg
(10,2%) und Bayern (10,8%) hatte dagegen nur ungefähr jeder
zehnte Mensch ein erhöhtes Armutsrisiko. Gemäß
der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als
armutsgefährdet, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens
(Median) der Bevölkerung auskommen müssen.
3.
Rund 50.000 der etwa vier Millionen aktiven Skisportler in
Deutschland müssen sich jährlich wegen eines Unfalls auf der
Piste ärztlich behandeln lassen. Für etwa 7.000 Skifahrer endet
der Wintersport sogar im Krankenbett, so eine Auswertung der
Stiftung "Sicherheit im Skisport". Vor allem
wenn Skiläufer untrainiert und erschöpft sind, steigt nach
Einschätzung des Sportwissenschaftlers Thomas
Jasinski von der Techniker Krankenkasse
(TK) die Verletzungsgefahr. "Alpine Skifahrer sollten
sich deshalb rechtzeitig und gut auf die Piste vorbereiten." Dazu
gehört, frühzeitig mit der Wintersportgymnastik zu beginnen und
sich am besten das ganze Jahr - beispielsweise durch Joggen,
Radfahren oder Schwimmen - konditionell fit zu
halten.
Diesen Beitrag können Sie nachhören
unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20091215.mp3
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