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Episoden

#59 Plakat FRAU IM MOND
06.01.2026
6 Minuten
Der Filmarchitekt Otto Hunte wäre am 9. Januar 145 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass stellt DFF-Kuratorin Stefanie Plappert im Podcast-Gespräch mit Frauke Haß sein ästhetisch herausragendes Plakat zu Fritz Langs Film FRAU IM MOND (DE 1928/29) vor, das in der Dauerausstellung des DFF zu sehen ist. Und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft zu Objekten von Oskar Fischinger, der im Film für die Spezialeffekte zuständig war. Während Fischinger vor den Nazis in die USA floh, arrangierte sich Hunte und wirkte - als Verantwortlicher für Bauten - gar bei Propagandafilmen wie JUD SÜSS (DE 1940, R: Veit Harlan) mit.
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Weihnachtsspecial: Der IBM-Adventskalender aus dem Chaplin-Archiv
02.12.2025
19 Minuten
Sammlungskuratorin Isabelle Bastian stellt ein weihnachtliches Objekt aus den filmbezogenen Sammlungen des DFF vor: einen Adventskalender mit Charlie-Chaplin-Motiv, der Teil einer erfolgreichen Werbekampagne des US-amerikanischen IT-Unternehmens IBM war. Auf dem Kalender mit 31 Türchen ist zu lesen: „Nur noch 31 Tage bis zum Jahresabschluss! Den IBM Personal Computer können Sie 1985 noch gut absetzen und 1986 schon erfolgreich einsetzen“. Ein Objekt, dass viel über die Rezeption von Filmen und die Vermarktung von Filmfiguren erzählt – und nebenbei auch noch einiges über die Entwicklung der Computertechnik.
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#58 Die Box-Kamera Kodak Nr. 1
04.11.2025
11 Minuten
"You press the button, we do the rest" – so wurde die Kodak Nr. 1 beworben, als sie 1888 auf den Markt kam. Die Kamera in Box-Bauweise vereinfachte das Fotografieren erheblich und spielte eine wichtige Rolle in der Verbreitung der Fotografie im 19. und 20. Jahrhundert. Daniela Dietrich (Leiterin der Museumspädagogik, DFF) erzählt im Podcast, wie die Kodak Nr. 1 funktionierte, welche Kameras ihr nachfolgten und welche ungewöhnlichen Werbeaktionen dazu führten, dass in den 1930er Jahren innerhalb kurzer Zeit fast alle eine Box-Kamera besaßen.
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# 57 Fankultur, Sammelalben und Caterina Valente
07.10.2025
8 Minuten
Hat man heute eine*n Lieblingsschauspieler*in, so folgt man dieser Person meist in sozialen Netzwerken oder sammelt sich Bilder und Beiträge auf Pinterest oder tumblr zusammen. Früher wurde so etwas händisch gemacht, lange bevor das Wort "Scrapbook" erstmals in Deutschland auftauchte. Debora Classen (Bibliothek und Textarchiv, DFF) spricht mit DFF-Redaktionspraktikantin Nike Kutzner über von Fans erstellte Sammelalben und die Bedeutung dieser frühen Form der Fankultur für Archive und Museen.
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#56 Entfesselte Bilder: Die Steadicam
02.09.2025
18 Minuten
In der Ausstellung Entfesselte Bilder (noch bis 1. Februar 2026) gibt es einen eigenen Bereich, der sich nur mit der Steadicam beschäftigt, also jener mobilen, Mitte der 1970er Jahre von Garrett Brown entwickelten Kamera, die eine ganz neue Dimension mobiler Kamerafahrten, um die es in der Ausstellung geht, ermöglichte. Kurator Michael Kinzer erläutert im Podcastgespräch mit Frauke Haß, was es mit der Steadicam auf sich hat und warum sie die Produktion von Plansequenzen, also ungeschnittenen langen Einstellungen, die oft mit viel Kameramobilität verbunden sind, revolutionierte.
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Über diesen Podcast

Welche Geschichte verbirgt sich hinter den roten Haaren aus LOLA RENNT? Wie stellte sich Filmarchitekt Otto Hunte die Zukunftsstadt Metropolis vor? "Filmgeschichte in Objekten" gibt Einblicke in die Ausstellungen, Archive und Sammlungen des DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. In kurzen Beiträgen erzählen Mitarbeiter:innen die spannenden Geschichten hinter den Objekten - von der Anekdote zu ihrem Einsatz beim Filmdreh über ihren mitunter unerwarteten Gegenwartsbezug bis hin zu ihrer bewegten Provenienzgeschichte. Abonniert auch den DFF-Podcast "Alles ist Film"!

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