Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen
Podcaster
Episoden
02.07.2026
1 Stunde 37 Minuten
Susanne Bormann trifft Dirk Beinhold, Geschäftsführer der Firma Akkord Film, die sich erfolgreich dem Kinderanimationsfilm verschrieben hat. Im Gespräch geht es um die Stoffentwicklungsabteilung als Kernkompetenz des Unternehmens, darum, warum im Animationsfilm die netteren Menschen arbeiten und was ihm sein Studium sowie sein Arbeitsaufenthalt in den USA für das Produzieren in Deutschland gebracht haben – zum Beispiel die Erkenntnis, dramaturgische Entwicklung und Marketing miteinander zu verknüpfen.
Außerdem geht es um filmpolitische Themen, etwa um das Missverhältnis zwischen der Bedeutung von Kinderfilmen für Gesellschaft und Demokratiebildung und den Geldern, die dem Kinderfilm zur Verfügung stehen. So werden beispielsweise beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur zwei Prozent der Mittel für Kinderformate ausgegeben, obwohl Kinder zwölf Prozent der Bevölkerung ausmachen und Medieninhalte sie stark und nachhaltig prägen.
Ein Podcast der Deutschen Filmakademie.
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Dirk Beinhold Filmografie akkord film
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Susanne Bormann Instagram Susanne Bormann Agentur
Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Akkord Film Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann Kapitel
00:00:00 Biographie und Vorstellung 00:05:49 Gretchenfrage 00:10:17 Benefit von den Arbeitsjahren in den USA im Bezug auf Stoffentwicklung 00:19:25 Kernkompetenz der Akkordfilm: Die Dramaturgie- und Stoffentwicklungsabteilung 00:24:59 Unterschiede in der Herstellung im Vergleich zum Realfilm 00:32:08 Wie entsteht die künstlerisch-kreative Welt im Animationsfilm 00:43:32 Die Höhen und Tiefen der Firma 00:51:12 Selbstfürsorge und Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in der Firmenstruktur und im Arbeitsklima 00:55:50 Das Reizvolle und die Besonderheiten am Kinderfilm 01:00:29 Möglichkeiten und Verantwortung vom Kinderfilm für die Gesellschaft und die Demokratieförderung 01:10:29 Auch Streamer investieren nicht in deutsche Animation, obwohl das mit die erfolgreichsten Produkte sind 01:16:35 Ausbildung im Bereich Animation 01:21:11 Die wichtigsten Partner und Wegbegleiter 01:24:48 Was möchtest du jungen Filmemachern mitgeben? Über den Vorteil, nicht zu ehrfürchtig zu sein
Außerdem geht es um filmpolitische Themen, etwa um das Missverhältnis zwischen der Bedeutung von Kinderfilmen für Gesellschaft und Demokratiebildung und den Geldern, die dem Kinderfilm zur Verfügung stehen. So werden beispielsweise beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur zwei Prozent der Mittel für Kinderformate ausgegeben, obwohl Kinder zwölf Prozent der Bevölkerung ausmachen und Medieninhalte sie stark und nachhaltig prägen.
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Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Akkord Film Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann Kapitel
00:00:00 Biographie und Vorstellung 00:05:49 Gretchenfrage 00:10:17 Benefit von den Arbeitsjahren in den USA im Bezug auf Stoffentwicklung 00:19:25 Kernkompetenz der Akkordfilm: Die Dramaturgie- und Stoffentwicklungsabteilung 00:24:59 Unterschiede in der Herstellung im Vergleich zum Realfilm 00:32:08 Wie entsteht die künstlerisch-kreative Welt im Animationsfilm 00:43:32 Die Höhen und Tiefen der Firma 00:51:12 Selbstfürsorge und Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in der Firmenstruktur und im Arbeitsklima 00:55:50 Das Reizvolle und die Besonderheiten am Kinderfilm 01:00:29 Möglichkeiten und Verantwortung vom Kinderfilm für die Gesellschaft und die Demokratieförderung 01:10:29 Auch Streamer investieren nicht in deutsche Animation, obwohl das mit die erfolgreichsten Produkte sind 01:16:35 Ausbildung im Bereich Animation 01:21:11 Die wichtigsten Partner und Wegbegleiter 01:24:48 Was möchtest du jungen Filmemachern mitgeben? Über den Vorteil, nicht zu ehrfürchtig zu sein
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24.03.2026
2 Stunden 4 Minuten
„Das Vicky“ nannte Simone Bär ihren damaligen Schützling, weil sich die Schauspielerin Vicky Krieps auch schon in ihren Anfangsjahre jeglicher Zuschreibung entzog. Susanne Bormann spricht mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie über die Suche nach Wahrhaftigkeit in der Glamour-Scheinwelt des Filmes, wie sich ihre internationale Karriere entwickelt hat und sie eines Tages mit Paul Thomas Anderson und Daniel Day Lewis am Set von „Der Seidene Faden“ stand. Es geht um Aufrichtigkeit im Spiel, das „nicht reagieren müssen“ und aushalten von Stille aber auch um Rollenbilder von Frauen im Film und der Gesellschaft.
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Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann Kapitel
00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“ 00:15:36 Biografie 00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen 00:28:42 Gretchenfrage 00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum 00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere 00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson 01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen 01:19:10 Familien-Background 01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise 01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille 01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter 01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
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00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“ 00:15:36 Biografie 00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen 00:28:42 Gretchenfrage 00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum 00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere 00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson 01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen 01:19:10 Familien-Background 01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise 01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille 01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter 01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
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04.12.2024
2 Stunden 45 Minuten
Bevor der Regisseur İlker Çatak seinen durchschlagenden Erfolg mit dem Oscar-nominierten und vielfach ausgezeichneten Film „Das Lehrerzimmer“ feierte, erfuhr er neben einigen kleineren Erfolgen auch Ablehnung auf seinem Werdegang zu einem der gefeiertsten Regietalente Deutschlands. In den zwei „Welten“ von Istanbul und Berlin aufgewachsen, ist für İlker Çatak Ambivalenz das wichtigste Kriterium für den Kinofilm und er sieht sich in der Verantwortung, den Zuschauenden keine Meinung vorzuschreiben. Mit Christian Schwochow spricht er darüber, wie Ablehnung auch ein Motor sein kann, über Selbstzweifel als ein ständiger Begleiter, Rassismuserfahrungen im Zusammenhang mit der Pressearbeit zu „Das Lehrerzimmer“, darüber wie konstante Beziehungen diese von Unvorhersehbarkeiten geprägte Arbeit erleichtern und warum es dennoch wichtig bleibt, sich auch mit neuen Partner:innen immer wieder neu zu erfinden.
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Christian Schwochow Facebook und Instagram Christian Schwochow Agentur
Schnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Florian Mag, Mattia Tezzele Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Intro 00:01:14 Gretchenfrage und Kindheit im Wedding in den Achtzigern 00:08:29 Kulturschock und Desillusionierung mit dem Umzug nach Istanbul 00:20:07 Zurück nach Berlin – Zum Zivildienst, um dem türkischen Militär zu entgehen 00:28:23 Erste Gehversuche beim Film 00:38:26 Nach Studienabbruch zahlreiche vergebliche Versuche an Filmhochschulen genommen zu werden 00:45:55 Hamburg Media School 00:55:54 Wie die harte Schule der zahlreichen Ablehnungen zu enormer Gewissenhaftigkeit bei den Hochschul-Filmen führte 01:00:45 Auserwählt für das Auslandsprojekt der Hamburg Media School mit dem Film „Sadakat" in Istanbul 01:11:29 Die Vor- und Nachteile immer wieder mit denselben Leuten zu arbeiten und wie wichtig neue Impulse sind, um nicht stehen zu bleiben 01:25:55 Erfolg und Misserfolg 01:44:02 Handwerkliche und inhaltliche Arbeit mit Kamerafrau Judith Kaufmann 01:55:10 Die Angst, nicht gut genug zu sein und irgendwann „aufzufliegen“ / Kino vs. Fernsehen 02:01:37 Das Lehrerzimmer: später, kometenhafter Erfolg und Rassismus-Erfahrungen im Zuge der Pressearbeit 02:15:20 Zusammenarbeit und Zusammenwachsen mit dem Produzenten Ingo Fliess von if Productions 02:27:11 Warum İlker sich zumeist für weibliche Hauptfiguren entscheidet 02:32:58 Arbeit mit den Schauspielenden – Der Raum, den es braucht um sich fallen zu lassen und sich wirklich zu öffnen 02:43:30 Outro
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Schnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Florian Mag, Mattia Tezzele Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Intro 00:01:14 Gretchenfrage und Kindheit im Wedding in den Achtzigern 00:08:29 Kulturschock und Desillusionierung mit dem Umzug nach Istanbul 00:20:07 Zurück nach Berlin – Zum Zivildienst, um dem türkischen Militär zu entgehen 00:28:23 Erste Gehversuche beim Film 00:38:26 Nach Studienabbruch zahlreiche vergebliche Versuche an Filmhochschulen genommen zu werden 00:45:55 Hamburg Media School 00:55:54 Wie die harte Schule der zahlreichen Ablehnungen zu enormer Gewissenhaftigkeit bei den Hochschul-Filmen führte 01:00:45 Auserwählt für das Auslandsprojekt der Hamburg Media School mit dem Film „Sadakat" in Istanbul 01:11:29 Die Vor- und Nachteile immer wieder mit denselben Leuten zu arbeiten und wie wichtig neue Impulse sind, um nicht stehen zu bleiben 01:25:55 Erfolg und Misserfolg 01:44:02 Handwerkliche und inhaltliche Arbeit mit Kamerafrau Judith Kaufmann 01:55:10 Die Angst, nicht gut genug zu sein und irgendwann „aufzufliegen“ / Kino vs. Fernsehen 02:01:37 Das Lehrerzimmer: später, kometenhafter Erfolg und Rassismus-Erfahrungen im Zuge der Pressearbeit 02:15:20 Zusammenarbeit und Zusammenwachsen mit dem Produzenten Ingo Fliess von if Productions 02:27:11 Warum İlker sich zumeist für weibliche Hauptfiguren entscheidet 02:32:58 Arbeit mit den Schauspielenden – Der Raum, den es braucht um sich fallen zu lassen und sich wirklich zu öffnen 02:43:30 Outro
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27.11.2024
2 Stunden 33 Minuten
Gemeinsam mit seinem Bruder Jonas führt Jakob die noch recht junge Produktionsfirma Weydemann Brothers, deren Filme, z.B. „Systemsprenger“, zahlreiche internationale Preise gewonnen haben. Auch die Beziehungen zu den Talenten denken die Weydemanns langfristig und familiär – Vertrauen und gemeinsames Wachsen sehen sie als Basis für das Entfalten von kreativem Potential. Susanne Bormann spricht mit Jakob Weydemann über die Suche nach noch nicht gesehenen Geschichten und nicht gehörten Perspektiven, darüber, wie die benötigten Konsensentscheidungen zu vieler Fördertöpfe kreative und außergewöhnliche Stoffe hemmt und warum es sich trotzdem lohnt, Stoffe fürs Kino zu entwickeln, obwohl die Streamer unkomplizierter und schneller die Gelder zur Verfügung stellen. Jakob hat sich in den vergangen Jahren intensiv für eine grundlegende Reform der Förderstrukturen in Deutschland eingesetzt und hat uns die anstehende Filmförderreform im Detail erläutert und verständlich gemacht, welche positiven Änderungen uns hoffentlich erwarten – auch wenn wenige Woche nach dem Gespräch durch die politischen Ereignisse nun wieder alles offen ist.
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Website Weydemann Bros.
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Susanne Bormann Instagram Susanne Bormann Agentur
Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Jakob Weydemann Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Erste Filmbegeisterung bei der Hamburger Sneak-Preview und Produktionserfahrungen im Schultheater 00:11:14 Gretchenfrage und die Magie ein Projekt von der ersten Idee bis zum Ende zu begleiten 00:18:55 Internationales Studium in Barcelona und USA – erste Kurzfilme: mit viel Risiko und Neugier hinaus in die Welt 00:30:30 Erster Langfilm mit Damian John Harper „Los Angeles“ – ein Projekt entgegen aller Wahrscheinlichkeiten 00:39:21 Bewusstes gestalten der eigenen Firmenphilosophie und des Familiengedankens 00:46:21 Durchbruch und Überraschungserfolg mit „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt 00:56:20 Weitere waghalsige Projekte, z.B. „Niemand ist bei den Kälbern“ während der Corona-Zeit 00:05:19 Neue Perspektiven: „Ivie wie Iwie“ von Sarah Blaßkiewitz 01:16:21 Flexible Verleihstrategie für „kleinere“ Filme am Beispiel von „Ivie wie Ivie“ ohne großes Marketing-Budget 01:19:40 Für und Wider von Sperrfristen, vor allem in Bezug auf Arthouse-Produktionen 01:34:20 Widerstände im Entwicklungsprozess für mutige, ungewöhnliche Themen – der nötige Konsens der vielen Fördertöpfe 01:41:29 Unterschiede im kreativen Prozess bei einem unabhängigen Kinofilm und einer Streamer-Auftragsproduktion 01:50:22 Die anstehende Reform der Filmförderung: Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtungen von Streamern 02:03:11 Filmfördergesetz – was soll sich im Detail ändern? 02:08:39 Was bedeuten die Änderung insbesondere für den Arthouse-Film? 02:17:07 Den Prozess familiär denken – Arbeiten mit dem Bruder, Arbeitsbeziehungen langfristig als Film-Familie denken 02:25:03 Familienfreundliches Produzieren
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Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Jakob Weydemann Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Erste Filmbegeisterung bei der Hamburger Sneak-Preview und Produktionserfahrungen im Schultheater 00:11:14 Gretchenfrage und die Magie ein Projekt von der ersten Idee bis zum Ende zu begleiten 00:18:55 Internationales Studium in Barcelona und USA – erste Kurzfilme: mit viel Risiko und Neugier hinaus in die Welt 00:30:30 Erster Langfilm mit Damian John Harper „Los Angeles“ – ein Projekt entgegen aller Wahrscheinlichkeiten 00:39:21 Bewusstes gestalten der eigenen Firmenphilosophie und des Familiengedankens 00:46:21 Durchbruch und Überraschungserfolg mit „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt 00:56:20 Weitere waghalsige Projekte, z.B. „Niemand ist bei den Kälbern“ während der Corona-Zeit 00:05:19 Neue Perspektiven: „Ivie wie Iwie“ von Sarah Blaßkiewitz 01:16:21 Flexible Verleihstrategie für „kleinere“ Filme am Beispiel von „Ivie wie Ivie“ ohne großes Marketing-Budget 01:19:40 Für und Wider von Sperrfristen, vor allem in Bezug auf Arthouse-Produktionen 01:34:20 Widerstände im Entwicklungsprozess für mutige, ungewöhnliche Themen – der nötige Konsens der vielen Fördertöpfe 01:41:29 Unterschiede im kreativen Prozess bei einem unabhängigen Kinofilm und einer Streamer-Auftragsproduktion 01:50:22 Die anstehende Reform der Filmförderung: Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtungen von Streamern 02:03:11 Filmfördergesetz – was soll sich im Detail ändern? 02:08:39 Was bedeuten die Änderung insbesondere für den Arthouse-Film? 02:17:07 Den Prozess familiär denken – Arbeiten mit dem Bruder, Arbeitsbeziehungen langfristig als Film-Familie denken 02:25:03 Familienfreundliches Produzieren
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20.11.2024
2 Stunden 37 Minuten
Immer wieder sind der Einstieg in den Beruf und die entscheidenden Schritte am Anfang einer Karriere Thema bei uns im Podcast. Im Fall von Julia von Heinz ist der Start in die berufliche Laufbahn umso spannender, da sie keinen klassischen Hochschulweg gegangen ist und sich bereits mit zwei kleinen Kindern im Gepäck ihren Weg ins Filmgeschäft sehr hart erkämpft hat. Ihr Debütfilm „Was am Ende zählt“ fand erst zwei Jahre nach Fertigstellung einen Verleih und wurde dann aber schlussendlich mit der Lola in Gold prämiert. Heute betreibt die gefeierte Regisseurin gemeinsam mit dem Produzenten Fabian Gasmia und den Regiekollegen David Wnendt und Erik Schmitt die Produktionsfirma Seven Elephants. Mit Christian Schwochow spricht Julia von Heinz darüber, wie entscheidend es für den Verlauf einer Karriere sein kann, Menschen um sich zu haben, die an einen glauben. Sie schildert das Privileg, von einer Ikone wie Rosa von Praunheim in den Beruf eingeführt worden zu sein, und wie es ist, seit vielen Jahren mit ihrem Mann und Drehbuchautoren John Quester zusammenzuarbeiten. Außerdem thematisieren die beiden, wie viel besser junge Leute heutzutage in der Selbstfürsorge sind und wie selbstverständlich man sich früher auch selbst ausgebeutet hat. Sie gehen der Frage nach, ob es ein „Zuviel“ an Arbeit gibt, selbst wenn man diese über alles liebt und wie es sich anfühlt, wenn einem der eigene Film aus den Händen genommen wird, wie bei „Ich bin dann mal weg“.
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Agenturseite Julia von Heinz
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Christian Schwochow Facebook und Instagram Christian Schwochow Agentur
Schnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Peter Hartwig Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Intro 00:00:40 Biografie, die Abwesenheit von Film bis zu einem recht späten Zeitpunkt und die Liebe zu Literatur 00:10:00 Zeit bei der Antifa 00:19:55 Über die Ausbildung beim WDR: Endlich der Weg zum Film 00:30:30 Die ersten eigenen Kurzfilme und die gescheiterten Versuche an der Filmhochschulen 00:41:33 Der essenziell wichtige Kontakt zu Rosa von Praunheim über Cooky Ziesche 00:53:57 Drehbucharbeit mit Lebenspartner John Quester 01:03:30 Mit zwei kleinen Kindern Drehbuch für den ersten Langspielfilm schreiben und Drehen 01:18:42 Arbeit als Heimat und die Frage ob man zu viel arbeiten kann, selbst wenn es einen sehr erfüllt 01:25:20 Wenn man leer ist und irgendwann keine Ideen mehr hat 01:31:58 Verwundbar durch die Presse - die Scham, wenn man „enttarnt“ wird 01:42:51 Umgang mit Kritik am Beispiel von „Ich bin dann mal weg“ 01:55:49 Gründung der Produktionsfirma Seven Elephants 01:59:55 Der aktuelle Film „Treasure“ nach einer Romanvorlage von Lily Brett 02:21:16 Wegbegleiterin seit der ersten Stunde: die Kamerafrau Daniela Knapp 02:28:32 Was ist das Besondere am persönlichen Erzählen und wie drückt es sich aus? 02:33:07 Die Dreherfahrung in Polen - wie mit viel Professionalität und großen Stolz gegenüber dem eigenen Gewerk hohe Qualität erreicht wird 02:36:55 Outro
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Schnitt: Rainer Schwochow Aufnahme: Sonnenstudio Musik: Martin Todsharow Fotos: Mattia Tezzele, Peter Hartwig Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens Technische Umsetzung: Sophie Niethe Kapitel
00:00:00 Intro 00:00:40 Biografie, die Abwesenheit von Film bis zu einem recht späten Zeitpunkt und die Liebe zu Literatur 00:10:00 Zeit bei der Antifa 00:19:55 Über die Ausbildung beim WDR: Endlich der Weg zum Film 00:30:30 Die ersten eigenen Kurzfilme und die gescheiterten Versuche an der Filmhochschulen 00:41:33 Der essenziell wichtige Kontakt zu Rosa von Praunheim über Cooky Ziesche 00:53:57 Drehbucharbeit mit Lebenspartner John Quester 01:03:30 Mit zwei kleinen Kindern Drehbuch für den ersten Langspielfilm schreiben und Drehen 01:18:42 Arbeit als Heimat und die Frage ob man zu viel arbeiten kann, selbst wenn es einen sehr erfüllt 01:25:20 Wenn man leer ist und irgendwann keine Ideen mehr hat 01:31:58 Verwundbar durch die Presse - die Scham, wenn man „enttarnt“ wird 01:42:51 Umgang mit Kritik am Beispiel von „Ich bin dann mal weg“ 01:55:49 Gründung der Produktionsfirma Seven Elephants 01:59:55 Der aktuelle Film „Treasure“ nach einer Romanvorlage von Lily Brett 02:21:16 Wegbegleiterin seit der ersten Stunde: die Kamerafrau Daniela Knapp 02:28:32 Was ist das Besondere am persönlichen Erzählen und wie drückt es sich aus? 02:33:07 Die Dreherfahrung in Polen - wie mit viel Professionalität und großen Stolz gegenüber dem eigenen Gewerk hohe Qualität erreicht wird 02:36:55 Outro
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Über diesen Podcast
Einblick ins Filmemachen: Jede Woche sprechen die
Filmakademie-Mitglieder Susanne Bormann und Christian Schwochow im
Wechsel mit ihren Kollegen aus unterschiedlichen Gewerken darüber,
wie ein Film eigentlich entsteht und was das Besondere ihres
Berufes ist.
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