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  3. Running Free – Laufen in deinem Rhythmus | runventure® by Florian Reiter Podcast

Episoden

51 Minuten
Montag, Folge 5 Vincent Vermeulen und ich blicken auf das erste Julia Mayer Performance Center (JMPC) Event im Vila Vita Pannonia zurück. Wir sprechen über Leistungsdiagnostik, Laktatwerte und die Frage, warum Laufband- und Feldtests manchmal unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Außerdem geht’s um sinnvolles Training im Alltag: Warum Konstanz wichtiger ist als ständig neue Reize, weshalb Zone 2 nicht automatisch gemütlich ist und warum du auf fancy Intervalle verzichten solltest, die du nicht verstehst.

Dazu analysieren wir Therese Johaugs beeindruckende Laufzeiten, sprechen über VO₂max, Regeneration und darüber, wie viel Training der Körper tatsächlich verkraftet.

Insights aus dem Gespräch:

JMPC-Rückblick: Leistungsdiagnostik, Feldtests und Laktatmessung

Trainingswerte richtig interpretieren

Konstanz statt ständig neuer Trainingsreize

Zone 2 und der Einstieg ins Ausdauertraining

Therese Johaug: 10 km in 30:51 und Halbmarathon in 1:08:43

VO₂max, Intensität und individuelle Trainingsreaktionen

Regeneration: Warum ein langer Berglauf mehrere Tage kosten kann

Danke für euer Feedback! Fragen oder Themenwünsche könnt ihr uns über das Feedback-Formular schicken – wir greifen sie in passenden Folgen auf.

Vormerken: Balanced Performance im Haus im Ennstal, 3.–6. Juni 2027 – Trailrunning und Leistungsdiagnostik mit Team Vermeulen (inklusive Feldtest auf den Kulmberg in der Ramsau und Trainingsempfehlung): https://www.runventure.at/events/balanced-performance/

Mehr über Vincent Vermeulen

Vermeulen Therapy & Training: https://www.vermeulen.at/

Leistungszentrum Ramsau: https://www.lz-ramsau.at/

Aktuelle runventure Events

https://www.runventure.at/events

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1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/

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Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine ärztliche oder trainingswissenschaftliche Beratung. Alle Aussagen sind persönliche Einschätzungen von Vincent und mir.

Bewegung als Kultur. Mit Freude. Mit Leichtigkeit.
57 Minuten
Was verrät die Schwelle über deine Leistungsfähigkeit? Und warum sind Leistungsdaten wichtig, aber nicht die ganze Wahrheit? Wir blicken auf die Ironman-WM in Kona und Julia Mayers österreichischen Halbmarathon-Rekord in Graz.

Vincent Luis gewinnt bei seinem WM-Debüt, Gustav Iden wird Zweiter, Kristian Blummenfelt Achter. Bei den Frauen führt Solveig Løvseth, taumelt kurz vor dem Ziel und bricht zusammen - kann das Rennen aber gehend und mit einem Lächeln beenden. Taylor Knibb gewinnt, Løvseth schafft es als Achte noch ins Ziel. Wir sprechen über die 20-Meter-Abstandsregel, Windschatten und Sog – auch beim Laufen: „Sei froh, wenn einer hinter dir läuft“, sagt Vincent – und warum Hawaii so fordernd ist: 11 von 47 Pro-Frauen erreichten das Ziel nicht. Am Beispiel von Blummenfelt erklärt Vincent, was die Schwelle in der Praxis bedeutet und warum man im Ironman bewusst darunter bleibt. Schließlich wartet nach dem Radfahren noch der Marathon.

Eine bessere Schwelle ist super – aber sie sagt nicht alles über deine Rennleistung aus. Auch Intensität, Dauer und Belastungsverträglichkeit zählen.

1:10:11 über den Halbmarathon: Julia Mayer läuft in Graz österreichischen Rekord – aus einer harten Intervallwoche heraus, ohne gezielten Taper und über weite Strecken allein. Dazu kam Gegenwind im letzten Drittel.

Anhand der Stryd-Daten sprechen wir über Schrittfrequenz, Beinfeder (Leg Spring Stiffness) und Luftwiderstand. Die Daten helfen bei der Analyse, haben aber auch Grenzen. Denn wer versteht, warum das Tempo beispielsweise durch Gegenwind sinkt, kann die eigene Leistung besser einordnen.

Gute Trainingssteuerung bedeutet mehr, als Messwerte zu interpretieren. V

Schwelle: Was sie über deine Leistungsfähigkeit aussagt – und was nicht.

Rennbelastung: Warum regelmäßiges Üben wichtig ist.

Windschatten: Wie Sog und Luftwiderstand auch beim Laufen wirken.

Stryd-Daten: Was Schrittfrequenz, Beinfeder und Luftwiderstand verraten.

Individuelles Training: Warum Daten und persönliche Beobachtung zusammengehören.

Ein Chapeau an Lisa Perterer und ihr Team für den sechsten Platz in Kona!

Danke für euer Feedback zum Schwellen-Reel! Du hast eine Frage oder einen Themenwunsch? Schick ihn uns über das Feedback-Formular. Wir sammeln eure Fragen und greifen sie in passenden Folgen auf.

Buchtipp von Vincent: „Das Geheimnis des Laufens: Trainingsdaten nutzen – Topleistungen erzielen – mit moderner Wattmessung“ von Hans van Dijk und Ron van Megen.

Kommendes Wochenende: erstes Julia Mayer Performance Center (JMPC) Event im Vila Vita Pannonia im Burgenland – mit individueller Leistungsdiagnostik am Laufband, Feldtest draußen, 1:1-Besprechung und gemeinsamem Laufen. Vincent, das komplette Team Vermeulen, Julia Mayer und ich sind vor Ort. Für Tagesgäste sind aktuell noch wenige Plätze frei: https://vilavitapannonia.at/de/angebote/dein-lauf-dein-potenzial

Vormerken: Balanced Performance im Haus im Ennstal, 3.–6. Juni 2027 – Trailrunning und Leistungsdiagnostik mit Team Vermeulen (inklusive Feldtest auf den Kulmberg in der Ramsau und Trainingsempfehlung). Es gibt bereits einige Anmeldungen: https://www.runventure.at/events/balanced-performance/

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Leistungszentrum Ramsau: https://www.lz-ramsau.at/

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Bewegung als Kultur. Mit Freude. Mit Leichtigkeit.
50 Minuten
Montag, Aufnahmetag, Folge 3: Vincent Vermeulen und ich starten mit dem Rückblick auf die Rad-EM in Ljubljana und kommen von dort zu drei Themen, die Hörerinnen und Hörer sich gewünscht haben – Training ordnen (Periodisierung und Blocktraining), das eigene Laufpotenzial erkennen und Schmerzmittel im Sport.

Die Frage von Hörerin Birgit „Wie finde ich als Hobbyläuferin heraus, ob ich mein Potenzial ausschöpfe?“ führt zu einer einfachen Antwort: erst fragen, ob ich mich wohlfühle – dann regelmäßig auf gleicher Strecke testen und auf den Trend schauen. Vincent erklärt außerdem die Schwellenleistung („bevor die Beine explodieren“ ), warum bei hohem Tempo der Laufstil wichtiger wird und was die Muskel-Sehnen-Einheit wie ein Gummiband mit Energie macht.

Beim Thema Schmerzmittel bezieht Vincent klar Stellung: „Schmerzmittel und Sport haben nichts miteinander verloren. Nie.“ Für ihn ist der Schmerz ein wesentliches Signal des eigenen Körpers – „du hast einen eigenen Doktor“. Ich teile diese Haltung, aus eigener Erfahrung: Ich habe einmal bei einem Duathlon in Parndorf wegen eines verrissenen Nackens eine Tablette genommen – und es war mein schlimmstes Rennen. Wichtig: Wir sind keine Ärzte. Es gibt Verletzungen und Medikamente, die absolut notwendig sind. Es geht um die Tablette, damit ich trotzdem trainieren oder starten kann.

Insights aus dem Gespräch:

Wohlfühlen ist der wichtigste Faktor – wer sich mit seinem Training wohlfühlt, gut schläft und nicht verletzt ist, braucht keinen perfekten Plan

Schwellenleistung = wie lange du ein Tempo laufen kannst, bevor die Beine explodieren – sie hängt von Dauer und Intensität ab

Potenzial erkennen: regelmäßig dieselbe Teststrecke oder dieselben submaximalen Intervalle, Watt/Tempo und Puls vergleichen

Laufstil: nur ändern, wenn es ein Problem gibt – wer gemütlich joggt und keine Beschwerden hat, lässt es bleiben

Vincents These: Anpassungen finden schon während der Belastung statt, nicht nur in der Ruhe – eine Einschätzung, über die man diskutieren kann

Schmerz ist ein Signal: Tempo raus, flach spazieren, Ursache suchen und wieder locker starten

Entzündungen sind Teil der Anpassung – wer sie ständig unterdrückt, stört möglicherweise den natürlichen Heilungsprozess (Florians Sicht)

Danke an alle, die Fragen geschickt haben! Du hast eine Frage oder einen Themenwunsch für die nächsten Episoden? Schick sie uns über das Feedback-Formular – wir sammeln alles.

Ausblick: Beim Trail-Running-Camp „Balanced Performance“ (3.–6. Juni 2027) im Haus im Ennstal sind wir wieder mit Team Vermeulen dabei, inklusive Leistungsdiagnostik am Laufband und Feldtest. Infos: https://www.runventure.at/events

Mehr über Vincent Vermeulen

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Bewegung als Kultur. Mit Freude. Mit Leichtigkeit.
1 Stunde 14 Minuten
Josef „Sepp“ Gruber ist seit fast 40 Jahren im Ausdauersport unterwegs: Mountainbike, Triathlon, Höhenbergsteigen, Skibergsteigen und Trailrunning. Er ist Gründer von G-Sport, Renndirektor beim Mozart 100, Veranstalter des Salzburg Trailrunning Festivals und sportlicher Koordinator im Skibergsteigen.

Wir haben uns im Schloss Hellbrunn in Salzburg getroffen – nach einer gemeinsamen Laufrunde, auf einer Wiese, mitten in der neuen Eventlocation des Festivals.

Sepp erzählt, wie er mit 29 seinen Job als Logistiker gekündigt hat, auf Anhieb die Aufnahmeprüfung für Sportwissenschaft geschafft hat und nur neun Monate später seinen ersten Ironman gefinisht hat – obwohl er beim ersten Schwimmtraining nach 25 Metern „halb abgesoffen“ ist.

Wir sprechen über seinen ersten Kindertriathlon mit 21 Kindern, darüber, was ein gutes Laufevent wirklich ausmacht, warum für ihn Sportförderung ohne Kinderbewerb nicht denkbar ist und warum Frauen und Männer bei Preisgeldern immer gleich behandelt werden sollten.

Der rote Faden dieser Folge: der Weg vom Zeitfokus zum Erlebnis.

Vom Runden-Zählen im Triathlon über den Gigathlon bis zum CCC in Chamonix, wo auf seinen Handrücken zwei Worte standen: Fokus und Smile.

Besonders hängen geblieben ist mir seine Geschichte vom CCC: Sepp liebäugelte mit einem Top-3-Platz in seiner Altersklasse. An der ersten Labestation sagt ihm seine Frau, dass er Neunter ist. Seine Reaktion: „Passt.“ Am Ende wurde er Fünfter. Aber wenn Sepp von diesem Rennen erzählt, geht es kaum um Platz fünf. Es geht um den Zieleinlauf um 1 Uhr nachts, um das Spalier, um das Erlebnis – und um seinen Satz:

„Gehen ist schneller als stehen.“

Wir sprechen auch darüber, wie Sepp mit 53 jeden Morgen seine Athletikeinheit macht – ohne lange darüber nachzudenken. Für ihn ist das „das Geschenk, das ich jeden Tag meinem Körper gebe“.

Insights aus dem Gespräch

Ein gutes Event beginnt mit dem Fundament: Strecke, Sicherheit und Zeitnehmung müssen funktionieren. Stimmung, Licht und Startgeschenk kommen danach.

Kinder zeigen uns, wie natürlich Bewegung sein kann: Beim Laufen über den Vorfuß machen sie vieles intuitiv richtig – Erwachsene können sich davon einiges abschauen.

Selbstwahrnehmung ist entscheidend: Ist es der innere Schweinehund? Bin ich einfach faul? Oder signalisiert mein Körper tatsächlich Schmerz?

Regeneration braucht Zeit: Nach dem CCC machte Sepp einen ganzen Monat kein Training – nur Bewegung und Natur. Erst als der Körper wieder „Spaß“ meldete, ging es zurück ins Training.

Feedback ist Teil der Arbeit: Jede E-Mail wird beantwortet. Nach jedem Event entstehen vier bis fünf Seiten mit Verbesserungen.

Die beste Werbung bleibt Mundpropaganda: Menschen, die ein gutes Erlebnis hatten, erzählen davon weiter.

Wir bewegen uns in einer Bubble: Sepp spricht von rund fünf Prozent der Menschen, die regelmäßig entsprechend aktiv sind. Sein Ziel: Diese Bubble so groß wie möglich zu machen. Jede Person, die andere zur Bewegung bringt, trägt dazu bei.

Salzburg Trailrunning Festival23.–25. Oktober 2026Nightrun, Kinder- und Windeltrail, Panorama Trail, Festungs Trail, Gaisberg Trail, Gaisberg Vertical, Trail Amadeus und Trail Marathon: https://www.trailrunning-festival.at

Instagram: https://www.instagram.com/josef_gruber_  G-Sport: https://www.g-sport.at/

Danke an Sepp für die Zeit, das offene Teilen deiner Erfahrungen – und an dein Team für Events, die seit über 20 Jahren Menschen bewegen.

Die ganze Folge gibt es auch als Videopodcast auf Spotify und YouTube.

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41 Minuten
Ein Wochenende, zwei Ausdauer-Highlights: der Berlin-Marathon und die Straßenrad-WM in Montréal. In der zweiten Episode von Sport Insights schaut Trainer und Physiotherapeut Vincent Vermeulen mit mir auf beide Rennen – und darauf, was am Ende langer Belastung wirklich passiert.

In Berlin war Tigst Assefa lange auf Weltrekordkurs: Halbmarathon in 64:57, bei 40 km noch unter Weltrekordtempo. Dann wurde ihr Laufstil unrund, sie humpelte ins Ziel – und gewann trotzdem in 2:11:04, Streckenrekord und drittschnellste Frauenzeit aller Zeiten. Berichtet wird eine Verletzung der rechten Achillessehne. Vincent erklärt, was man im Laufbild sieht, warum Kohlenhydrat-Empfehlungen oft „heiße Luft“ sind und warum er mit seinen Athlet:innen kaum im Carbonschuh trainiert.

In Montréal attackierte Brandon McNulty 32 km vor dem Ziel und wurde nach 273 km Weltmeister. Vincent analysiert den Rennverlauf, die starke Teamarbeit der USA und die Wattdaten von Ben Healy über zwölf Auffahrten – bis zur stärksten mit 488 Watt in Runde sieben und nur noch 376 Watt in der letzten.

Vincents über seine Rolle als Trainer: „Für diese Verbesserung oder Nicht-Verbesserung sind wir gemeinsam verantwortlich. Da steht meine Unterschrift drunter.“

Insights aus dem Gespräch:

Am Limit wird die Koordination schlechter – die Landung härter, die Belastung für Sehnen höher

Wie viele Kohlenhydrate jemand wirklich aufnehmen kann, ist individuell – 120 g/h helfen nichts, wenn du nur 30 g verarbeitest

Carbonschuh im Training: bewusst dosiert, weil er die Biomechanik verändert

Schrittfrequenz ist individuell – Julia Mayer lief ökonomischer, als sie von ca. 205 auf 195 Schritte/Min. ging

Regelmäßige Tests auf gleicher Strecke zeigen, ob die Richtung stimmt

Radsport: Teamtaktik und Helfer wie Matteo Jorgenson entscheiden mit – nicht nur die Watt

Danke an Vincent für die spannenden Einblicke! Du hast Fragen oder Themenwünsche für die nächsten Episoden? Schick sie uns über das Feedback-Formular – wir sammeln alles.

Mehr über Vincent Vermeulen

Vermeulen Therapy & Training: https://www.vermeulen.at/

Leistungszentrum Ramsau: https://www.lz-ramsau.at/

Das erste Julia Mayer Performance Center Event: https://vilavitapannonia.at/de/julia-mayer-performance-center

Zum Live-Podcast mit Julia Mayer am 16.10.2026: https://myablefy.com/s/reiterflorian.at/julia-mayer-live-podcast

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Über diesen Podcast

Der Podcast mit Sportphysiotherapeut, Lauf- und Mentaltrainer Florian Reiter. 👉 Über 160 Episoden zu Laufen, Bewegung, Gesundheit & mentaler Stärke 👉 Praktische Tipps für mehr Freude am Laufen & Verletzungsprävention 👉 Inspirierende Gespräche mit Expert*innen zu Training, Motivation & Mindset 👉 Community-Talks mit echten Geschichten & Inspiration aus der Lauf-Community Spezialformate: ⚡️ Running Free to Go – Kurzepisoden 🇬🇧 Episoden auf Englisch 🙋‍♂️ Florian
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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