Episoden

FinTech Startup Österreich: Was Gründer wirklich bewegt
02.03.2026
58 Minuten
Die österreichische Startup-Szene wirkt oft glänzend. Pitch-Events. LinkedIn-Erfolge. Finanzierungsrunden. Doch wie sieht es dahinter aus? Martin Granig, Gründer von Monkee, kennt beide Welten: den Konzern – und das Startup. Seine Karriere begann bei Swarovski. Dann kam die Idee für eines der ersten FinTech Startup Österreichs. Struktur, Hierarchie, Sicherheit. Da bewegte er sich plötzlich in einem Umfeld, das von Geschwindigkeit, Investorenlogik und Unsicherheit geprägt war. Im Podcast sprechen wir über: Warum FinTech mehr Psychologie als Technik ist Wie Startup-Finanzierungen wirklich funktionieren Warum öffentliche Förderungen wichtig – aber nicht gratis sind Wie sich Unternehmertum anfühlt, wenn beide Partner gründen und Kinder da sind Besonders spannend ist Martins Blick auf Fairness: Startups bekommen Förderungen – etablierte Unternehmen oft nicht. Ist das gerecht? Oder notwendig für Innovation? Und wir sprechen über das, was selten öffentlich diskutiert wird: Wie organisiert man Familie, wenn beide Partner unternehmerisch denken? Wer übernimmt wann welche Rolle? Wie viel Risiko verträgt Stabilität? Diese Folge ist keine Heldengeschichte. Es ist ein ehrliches Gespräch über Verantwortung, Wachstum und die Frage: Was heißt es heute wirklich, Unternehmer zu sein? Natürlich auch über seine neue Rolle im Unternehmen seiner Frau, bei bare skin Face Yoga.
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Innsbruck Nature Film Festival Elisabeth Stark – wie Kunst, Natur und Haltung zusammenwirken
16.02.2026
48 Minuten
Meine ehemalige Swarovski-Kollegin, die Stationen bei CURA Cosmetics und im legendären André Hellers Anima Garten in Marrakesch gemacht hat, steht heute für eine neue Art von Kulturmanagement: mutig, empathisch und klar in der Sache. Warum das Innsbruck Nature Film Festival auf so vielen Ebenen so viel Sinn macht In dieser Folge des einfach.machen-Podcasts spricht Lisi darüber, wie man ein Festival führt, das weit über den roten Teppich hinaus wirkt. Über Filme, die berühren. Über Teams, die wachsen. Und über Kunst, die tatsächlich Arbeit macht – aber vor allem auch Sinn. Ein Gespräch über Nachhaltigkeit, Verantwortung und den Mut, Dinge einfach zu machen – auch in einer Branche, in der nichts selbstverständlich ist. Schreibt euch schon mal den Termin in den Kalender: Innsbruck Nature Film Festival 2026 6.-11. Oktober 2026 - Metropolkino, Innsbruck
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Zahnarzt Praxismanagement: Warum Abrechnung allein nicht reicht
26.01.2026
49 Minuten
Viele Zahnarztpraxen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren: So wie bisher geht es nicht mehr. Der Terminkalender ist voll, das Team am Limit, die Abrechnung kompliziert – und trotzdem bleibt das Gefühl, ständig hinterherzulaufen. Petra Niedermair kennt diese Situationen aus unzähligen Praxen. Und sie weiß: Abrechnung ist selten das eigentliche Problem. Als ehemalige Zahnarztassistentin bringt Petra einen entscheidenden Vorteil mit: Sie versteht den Praxisalltag aus der Perspektive derer, die ihn täglich stemmen. In ihren Seminaren und Online-Trainings arbeitet sie deshalb nicht nur mit Zahnärzt:innen, sondern vor allem mit Praxismanagerinnen, Assistenzen und Rezeptionsteams: www.zahnartzseminare.at. Im Gespräch im einfach.machen Podcast wird schnell klar: Gute Abrechnung braucht gute Prozesse. Gute Prozesse brauchen Klarheit. Und Klarheit entsteht nur, wenn Abläufe, Rollen und Verantwortung zusammenspielen. Zahnarzt Praxismanagement für echte Entlastung Viele Praxen optimieren einzelne Stellschrauben – Software hier, Abrechnung dort – ohne das große Ganze zu betrachten. Doch erst wenn Organisation, Führung und Systeme ineinandergreifen, entsteht echte Entlastung. Für das Team. Für die Ärzt:innen. Und letztlich auch für die Patient:innen, die sehr genau spüren, ob eine Praxis ruhig, klar und professionell geführt ist. Diese Podcast-Folge ist ein Plädoyer dafür, Praxismanagement nicht als notwendiges Übel zu sehen, sondern als Schlüssel für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit im Praxisalltag. Dieses Gespräch ist eine Einladung, Praxismanagement neu zu denken - und zufriedene Patientent:innen, Ärzt:innen und Mitarbeitende zu ernten.
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Inklusion in Tirol einfach machen: 30 Jahre W.I.R. und was wir daraus lernen können
19.01.2026
53 Minuten
Was bedeutet Inklusion in Tirol wirklich? Nicht als politisches Schlagwort, nicht als Förderrichtlinie – sondern im gelebten Alltag. Dr. Gerhard Eckstein, Geschäftsführer der W.I.R. gGmbH, steht wie kaum ein anderer für diesen Wandel in Tirol. Seit den frühen 1990er-Jahren begleitet er eine Entwicklung, die vom Wegsperren zur Teilhabe geführt hat – und die zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn Haltung und Konsequenz zusammenkommen. Die Geschichte der W.I.R. beginnt in einer Zeit, in der Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vielfach als „verwahrungsbedürftig“ galten. Große Institutionen, totale Fremdbestimmung und ein defizitäres Menschenbild prägten den Alltag. Dass diese Sichtweise nicht nur falsch, sondern unmenschlich war, wurde erst langsam erkannt. Mit dem Inkrafttreten des Unterbringungsgesetzes Anfang der 1990er-Jahre entstand Handlungsdruck – und in Tirol der Mut, neue Wege zu gehen. Der sogenannte „Tiroler Weg“ setzte bewusst auf Vielfalt: unterschiedliche Träger, unterschiedliche Konzepte, aber ein gemeinsames Ziel – ein Leben mitten in der Gesellschaft. Aus dem Heilpädagogischen Zentrum des Psychiatrischen Krankenhauses Hall entwickelte sich schließlich der Verein W.I.R., später die gemeinnützige GmbH. Der Start war holprig, begleitet von massiver Kritik. Doch unbeirrt wurde Schritt für Schritt umgesetzt, was heute als selbstverständlich gilt: dezentrale Wohnformen, echte Arbeit, Mitbestimmung, Würde. Heute ist W.I.R. mehrfach ausgezeichnet, betreibt inklusive Wohn- und Arbeitsprojekte, ein Tagescafé, mobile Begleitung und gilt als eines der exzellentesten Sozialunternehmen Österreichs. Doch für Gerhard Eckstein ist das Entscheidende nicht die Auszeichnung, sondern die Haltung dahinter: Nicht der Mensch muss sich an das System anpassen – das System muss für Menschen funktionieren. So funktioniert Inklusion in Tirol, so wird Inklusion bei W.I.R. gelebt. Diese Podcast-Folge ist ein Gespräch über Verantwortung, über Führung in der Sozialwirtschaft und über die Kraft, Dinge einfach zu machen, auch wenn sie zunächst unmöglich erscheinen.
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Scheitern als Stärke: Bettina Wenko über Fuckup Nights, Mut und einfach.machen
12.01.2026
59 Minuten
Scheitern ist kein Ausnahmezustand. Es ist Teil jedes echten Weges. Bettina Wenko hat das früh gelernt. Der Konkurs ihres Vaters war eine prägende Erfahrung – und vielleicht der Ursprung ihrer heutigen Arbeit. Vor zehn Jahren brachte sie die Fuckup Nights nach Tirol. Seitdem haben mehr als 100 Menschen auf ihrer Bühne über Fehler, Brüche und Neuanfänge gesprochen. Im einfach.machen Podcast erzählt Bettina, warum Scheitern mehr Mut braucht als Erfolg. Warum Verantwortung wichtiger ist als Rechtfertigung. Und warum wir als Gesellschaft wachsen würden, wenn wir offener über das sprechen, was nicht funktioniert hat. Als Marketingprofi, Startup-Beraterin und systemische Coachin begleitet sie Unternehmer:innen durch Wachstumsphasen, Zweifel und Neuausrichtungen. Ihr Ansatz ist klar: Menschen stärken, nicht Konzepte verkaufen. Dieses Gespräch ist eine Einladung, Scheitern neu zu denken – nicht als Ende, sondern als ehrlichen Anfang. Eben: Scheitern als Stärke.
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Über diesen Podcast

Meine Passion ist es, die Dinge einfach zu machen. Hier versuche ich, interessante Persönlichkeiten im einfach.machen Podcast zu fragen, wie sie einfach.machen und welche Einstellungen, Tipps und Werkzeuge sie zu diesem Thema mit uns teilen wollen.

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