Podcaster
Episoden
09.03.2026
32 Minuten
Kaum einer hat die christliche Kirche des Westens beeinflusst wie
Augustinus. Die katholische Kirche und auch die Theologie des
Mittelalters gründet in vielen Glaubensaussagen auf ihm, dem
Kirchenlehrer, dem "doctor ecclesiae". Aber auch die Reformatoren
haben sich in ihrer Gnadenlehre besonders auf Augustinus berufen.
Schließlich war Martin Luther selbst ein Augustinermönch. Dieser
Mann steht an der Schwelle der Antike zum entstehenden
christlichen Abendland. Seine Mutter Monika war eine überzeugte
und leidenschaftlich glaubende Christin. Sein Vater war noch ganz
in der traditionellen römischen Religion verankert.Das Augustinus
einmal diese Bedeutung bekommen würde, war ihm nicht in die Wiege
gelegt. In diesem ersten Teil schauen wir uns den Weg des
Augustinus an und schauen besonderes auf die Ereignisse, die zu
seiner Bekehrung, zu seiner Hinwendung zu Jesus Christus geführt
haben. In einem zweiten Teil geht es dann mehr um die Bedeutung,
die er entwickelt hat für die Kirchengeschichte und um das, was
wir auch heute noch von ihm lernen können.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im
Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen
Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der
Initiatoren von „glaubendenken“.
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02.03.2026
24 Minuten
Ist es möglich, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen?
Viele Menschen suchen durch Esoterik, Okkultismus und Spiritismus
nach Lebenszeichen aus dem Jenseits. Doch was sagt die Bibel
dazu? Dieser Beitrag bietet eine kompakte biblische Analyse
spiritistischer Phänomene. Außerdem wirft Dr. Fabian Grassl einen
prüfenden Blick auf den sog. Zwischenzustand und die Theorie vom
Seelenschlaf (Ganztodtheorie).
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23.02.2026
37 Minuten
In diesem Beitrag geht es um den nordamerikanischen Evangelisten
Dwight Lyman Moody (1837 bis 1899). Auch wenn Moody Deutschland
nie besuchte, so wirkte er dennoch durch seine Methodik der
evangelistische Predigt und Veranstaltung nachhaltig auf den
Pietismus in Landeskirchen und Freikirchen. Eine seiner
bekanntesten Modelle ist bis heute die sogenannte
„Nachversammlung“. In Erinnerung bleibt Moody ebenfalls für seine
ökumenische Weite. Selbst ein Anhänger der „Holiness-movement“
zögerte er nicht, mit Blick auf die Evangelisation auch größere
Kooperationen einzugehen. Es war dieser „Moodismus“, der dann
typisch wurde für weite Teile des Evangelikalismus und der
Evangelischen Allianz in Deutschland.
Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der
Theologischen Hochschule Ewersbach.
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16.02.2026
55 Minuten
Ist Jesus wirklich in das Totenreich (Hades) hinabgestiegen, wie
es im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt? Wie ist die Aussage
in das Apostolikum gekommen und welche Deutungen wurden im Laufe
der Kirchengeschichte gegeben? Und wie können wir die schwierige
Belegstelle 1.Petrus 3,18-20 am besten verstehen? Diesen und
anderen Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag
nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph
(https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen’s
University Belfast über den evangelischen Ethiker und
Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger
Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für
Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und
lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung
(https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
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09.02.2026
25 Minuten
Immer wieder sind Bibelleser darüber irritiert, dass die
Erschaffung des Menschen am Anfang der Bibel zweimal
hintereinander berichtet wird. Prof. Dr. Julius Steinberg
(Theologische Hochschule Ewersbach) stellt zunächst gängige
Erklärungsmöglichkeiten vor und bespricht Pro- und
Kontraargumente. Seinem eigenen Ansatz zufolge handelt es sich
bei der Doppelung nicht um ein Problem oder eine Störung, sondern
ganz im Gegenteil um eine gezielte Strategie der Urgeschichte. An
mehreren Stellen werden nämlich Ereignisse doppelt behandelt, um
sie aus kontrastierenden Perspektiven nachzuzeichnen.Julius
Steinberg, * 1972, hat Theologie in Gießen und Leuven (Belgien)
studiert und über die literarische Gestaltung alttestamentlicher
Bücher promoviert. Er war für drei Jahre Prediger in einer
landeskirchlichen Gemeinschaft und wurde dann an die Theologische
Hochschule Ewersbach berufen. Dort lehrt er als Professor für
Altes Testament und Hebräisch. Julius Steinberg ist verheiratet
und hat zwei Kinder.
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Über diesen Podcast
glaubendenken. Genau darum geht es bei glaubendenken: Glauben und
Denken miteinander zu verbinden. Tiefgründige, wissenschaftlich
fundierte und zugleich allgemeinverständliche Vorträge von
renommierten Theologen bauen Brücken über die Kluft zwischen
Vernunft und Vertrauen. glaubendenken will neu begeistern für die
Wahrheit, Schönheit und Bedeutsamkeit des historischen christlichen
Glaubens. Dabei reichen die Themen von Entsehung und
Glaubwürdigkeit der Bibel über dogmatische Fragestellungen und
lebendige Kirchengeschichte bis hin zu christlicher Ethik und
Lebensgestaltung.
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