Warum ein Indie-Studio das "Auteur-Spiel" a la Kojima nach Deutschland bringen will: OK COOL trifft Julius Dorsel
Gespräche über das Leben & die Arbeit drumrum
1 Stunde 11 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Julius Dorsel ist Teil des dreiköpfigen Teams von Mucks!, ein
Indie-Studio mit Sitz in Ludwigsburg, das 2023 von dem Trio mit
einem gemeinsamen Mission gegründet wurde: Emotional tiefe
Geschichten erzählen, ihre SpielerInnen nachhaltig berühren und
"Auteur-Werke" schaffen. "Was ist das denn?", fragen sich womöglich
nun einige von euch - und die Antwort ist eigentlich ganz einfach.
Auteur-Spiele heißen so, weil man in ihnen den Einfluss vor allem
einer prominenten Figur herauslesen kann (oder es zumindest
glaubt), die Teil des Entwicklungsteams war. Beispiele sind Peter
Molyneux oder Hideo Kojima, die in der Berichterstattung zuweilen
so dargestellt werden, als wären nur sie alleine verantwortlich für
die Spiele, die sie mit viel Charisma nach außen hin vertreten.
Dass in Wirklichkeit immer auch ein Team an diesen Spielen
mitarbeitet, gerät beim Konzept des "Autorenwerks" häufig in den
Hintergrund. Menschen wie Dom Schott halten auch aus diesem Grund
das Auteur-Prinzip für überholt und sehen die Gefahr eines
Türöffner-Effekts, der toxische Arbeitsbedingungen in einem Studio
rechtfertigen könnte Der Entwickler Julius Dorsel hingegen sieht in
dieser Arbeitsform einen großen Vorteil - und genau darum geht es
mitunter in diesem Gespräch. Außerdem erzählt Julius von den
spannenden Arbeiten an Frieda is Changing, dem kommenden Titel von
Mucks!, das die Konventionen des Point'n'Click-Adventures einfach
mal so im Vorbeigehen modernisiert - und extrem vielversprechend
aussieht.
Indie-Studio mit Sitz in Ludwigsburg, das 2023 von dem Trio mit
einem gemeinsamen Mission gegründet wurde: Emotional tiefe
Geschichten erzählen, ihre SpielerInnen nachhaltig berühren und
"Auteur-Werke" schaffen. "Was ist das denn?", fragen sich womöglich
nun einige von euch - und die Antwort ist eigentlich ganz einfach.
Auteur-Spiele heißen so, weil man in ihnen den Einfluss vor allem
einer prominenten Figur herauslesen kann (oder es zumindest
glaubt), die Teil des Entwicklungsteams war. Beispiele sind Peter
Molyneux oder Hideo Kojima, die in der Berichterstattung zuweilen
so dargestellt werden, als wären nur sie alleine verantwortlich für
die Spiele, die sie mit viel Charisma nach außen hin vertreten.
Dass in Wirklichkeit immer auch ein Team an diesen Spielen
mitarbeitet, gerät beim Konzept des "Autorenwerks" häufig in den
Hintergrund. Menschen wie Dom Schott halten auch aus diesem Grund
das Auteur-Prinzip für überholt und sehen die Gefahr eines
Türöffner-Effekts, der toxische Arbeitsbedingungen in einem Studio
rechtfertigen könnte Der Entwickler Julius Dorsel hingegen sieht in
dieser Arbeitsform einen großen Vorteil - und genau darum geht es
mitunter in diesem Gespräch. Außerdem erzählt Julius von den
spannenden Arbeiten an Frieda is Changing, dem kommenden Titel von
Mucks!, das die Konventionen des Point'n'Click-Adventures einfach
mal so im Vorbeigehen modernisiert - und extrem vielversprechend
aussieht.
Weitere Episoden
42 Minuten
vor 6 Tagen
26 Minuten
vor 6 Tagen
1 Stunde 6 Minuten
vor 1 Woche
1 Stunde 44 Minuten
vor 1 Woche
25 Minuten
vor 1 Woche
In Podcasts werben
Kommentare (0)