Podcaster
Episoden
13.07.2026
31 Minuten
In dieser Podcastfolge dreht sich alles um Bürger:innenbeteiligung im Klimaschutz – ein Thema, das uns alle angeht! Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur ein wunderschönes Bundesland mit Ostsee, Seen und Wäldern, sondern auch ein Ort, an dem Klimaschutz gemeinsam gestaltet werden kann. Doch wie gelingt es, Bürger:innen aktiv in Entscheidungen einzubinden? Welche Projekte gibt es bereits und wie können sie gefördert werden? Das vom Land M-V geförderte Programm „MV tut was – Klimaschutz vor Ort: sichtbar machen. Menschen unterstützen. Teilhabe fördern“ tut genau das. Eva Mahnke von fint e. V., Programmkoordinatorin, und Lisa Noel vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V., Projektpartnerin, berichten im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., wie Klimaschutzmaßnahmen von Bürger:innen im ländlichen Raum selbst gestaltet werden, wie Unternehmen sich für Klimaschutz im ländlichen Raum einsetzen und wie wichtig Austausch und Wissenstransfer sind. Klimaschutz gelingt nur, wenn er fair ist: für alle Generationen, für Stadt und Land, für Haushalte mit geringem Einkommen und für diejenigen, die heute schon unter den Folgen der Klimakrise leiden. “MV tut was" macht klar: Ökologische und soziale Fragen gehören beim Klimaschutz untrennbar zusammen. Diese Folge zeigt, dass eine klimagerechte Zukunft in MV möglich ist – wenn wir sie gemeinsam gestalten. Mehr Infos zum Program: https://www.zukunftshandeln-mv.de/mv-tut-was An dieser Stelle Danke an Eva Mahnke und Lisa Noel. Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei Instagram @eineweltmv Das Gespräch wurde im Juni 2026 aufgenommen.
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11.05.2026
27 Minuten
Was hat Geschlecht mit Klimawandel zu tun? Die Faktenlage zum Klimawandel ist klar: Es mangelt nicht an Wissen, sondern an Handlungsbereitschaft. Doch warum wird immer noch nicht genug getan, um Menschen vor den Auswirkungen der Klimakrise zu schützen oder den voranschreitenden Klimawandel aufzuhalten? Madeleine Porr ist zertifizierte Bildungspartnerin für Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt Geschlechtergerechtigkeit. Der Durst nach Wissen begleitet sie schon ihr Leben lang. Im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. zeigt sie auf, welche Strukturen positive Veränderungen verhindern, und thematisiert dabei die Schieflage der Geschlechter: Denn diejenigen, die häufig die Entscheidungen über Energie, Mobilität, Stadtentwicklung, Konsum und Ernährung treffen, sind oft nicht dieselben, die unter den Folgen dieser Entscheidungen stärker leiden - eine Ungleichheit, die auf gesellschaftlich konstruierten Geschlechterrollen basiert. Sie nennt in diesem Zuge Beispiele, warum der Klimawandel besonders Frauen weltweit stärker trifft und woran das liegt. Warum Plastikreduktion auch ein Thema der Geschlechtergerechtigkeit ist, was die drei “Rs” bedeuten und warum wir Wut und ökologische Trauer zulassen sollten, erfährst du in dieser Folge. Am Schluss geht es um positive Beispiele in M-V: Welche Initiativen und Vereine sind schon in Richtung Zukunft unterwegs? Und was können wir als Zuhörende tun, um die Welt ein wenig gerechter zu machen? An dieser Stelle Danke an Madeleine Porr. Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im Mai 2026 aufgenommen. Vereine und Initiativen in M-V: Plastikfreie Stadt in Rostock https://kubus-verein.de/projekte-pfs/ und unsere Folge “Ein Blick auf die Hanse Sail - Wie nachhaltig sind Großveranstaltungen?” BUND in Mecklenburg-Vorpommern https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/ Frauennetzwerk Klimaschutz und Nachhaltigkeit MV @frauen_und_klimaschutz_mv Mehr zu Klima und Gender: Doku “Klimawandel und Gender” https://www.zdf.de/play/dokus/planet-e-106/planet-e-klimawandel-und-gender-100 “Klima und Gender” https://unwomen.de/klima-und-gender/ “Feministische Klimapolitik - Für resiliente Gesellschaften und eine sozial-ökologische, gendergerechte Transformation” https://www.bmz.de/de/themen/frauenrechte-und-gender/gender-und-klima Mehr Infos zu PFAS: “FAQs zu Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS)” https://www.bundesumweltministerium.de/faqs/per-und-polyfluorierte-chemikalien-pfas “PFAS: Ewigkeitschemikalien sind fast überall” https://www.bund.net/chemie/pfas/ “Jahrhundert-Gifte PFAS” https://www.fraunhofer.de/de/forschung/aktuelles-aus-der-forschung/pfas.html “Ewigkeits-Chemikalien PFAS: Wo sie stecken, warum sie problematisch sind” https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/produkte/ewigkeitschemikalien-pfas-wo-sie-stecken-warum-sie-problematisch-sind-81811 “Giftige Chemikalien - Warum Deutschland PFAS verbieten lassen will” https://www.deutschlandfunk.de/pfas-chemikalien-verbreitung-verbot-100.html Mehr Infos zu "Ökologische Trauer": Kurz-Präsentation von Madeleine dazu: https://prezi.com/view/Lh1e3QMazvqpOA0BPTSW/ “Über das Klima sprechen. Das Handbuch” https://klimakommunikation.klimafakten.de/showtime/kapitel-20-erwarte-trauer-und-lasse-sie-zu/ "Trauer(n) als politische Transformationskraft im sozial-ökologischen Wandel” von Magdalena Mai https://www.dgsa.de/fileadmin/Dokumente/Fachgruppen/Sozial-oekologische_Transformationen_und_Klimagerechtigkeit_in_der_Sozialen_Arbeit/Essay_MagdalenaMai_Juli2024.pdf "Ökologische Trauer - Psychisch krank durch Klimawandel?” https://www.deutschlandfunkkultur.de/oekologische-trauer-psychisch-krank-durch-klimawandel-100.html “Solastalgie - Vom Heimweh nach der Natur” von Sabine Fringes https://w
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13.04.2026
27 Minuten
Die Hanse Sail hat Tradition in Rostock und gilt als das größte maritime Volksfest in Norddeutschland. Als großes, öffentliches Ereignis bietet sie die Chance, nachhaltigen Konsum zu fördern, da hier viele Menschen zusammenkommen und so ein bewusster Umgang mit Ressourcen, regionalen Produkten und umweltfreundlichen Alternativen sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. In dieser Folge berichtet Janika im Gespräch mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. von ihrer Arbeit bei der Initiative Plastikfreie Stadt, ein Projekt von KuBus e. V. in Rostock. Sie spricht über die Gestaltung des Achterdecks auf der Hanse Sail und das Nachhaltigkeitskonzept für dieses Großevent, an dem sie mitgearbeitet hat. Gerade kostenlose Bildungsangebote wie auf dem Achterdeck erweitern nicht nur das Umweltwissen der jungen Besucher:innen, sondern stärken auch die Selbstwirksamkeit durch kleine und große Erfolgsmomente bei Quizfragen, Plastikangeln und anderen Mitmachaktionen. Janika berichtet außerdem über das EU-Projekt STRIVE, das Austausch und Vernetzung zwischen Festival-Akteur:innen in Deutschland, Polen, Dänemark und Schweden ermöglicht. Auch hier zeigt sich, wie wichtig Partnerschaften zwischen Ländern sind. Erfahrt in dieser Folge, was alles schon im Bereich Klima- und Umweltschutz auf der Hanse Sail passiert, warum gerade spielerische Bildungsangebote einen kleinen Teil zu sozialer Gerechtigkeit beitragen und welche Herausforderungen es noch zu bewältigen gilt. Nachdem wir viele Berichte von Menschen aus anderen Ländern gehört haben, die über die Auswirkungen der Klimakrise in ihren Herkunftsländern gesprochen haben, werfen wir in den nächsten Folgen den Blick auf das, was bei uns vor Ort passiert. Was tun wir in Mecklenburg-Vorpommern, um einen Teil zu mehr zu Klimagerechtigkeit beizutragen? Wie können wir hier in MV Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander verbinden, damit bei Umwelt-, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen alle mitgenommen werden? Welche Hebel haben wir selbst in der Hand und was können wir allein oder auch mit anderen Menschen zusammen schaffen? Habt ihr Ideen, welche Projekte und Initiativen wir bei GlobalLokal zum Thema Klimagerechtigkeit vorstellen können? Schreibt uns gerne bei Instagram: @eineweltmv Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Das Gespräch wurde im März 2026 aufgenommen. Unser Lesetipp: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto Werdet selbst aktiv bei der Kampagne Zusammen bewegen! Schaut bei Instagram vorbei auf @zusammenbewegen und mehr Infos findet ihr auf zusammenbewegen.org
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09.03.2026
41 Minuten
Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Klimareparationen ein – ein immer wichtiger werdendes Konzept im globalen Kampf gegen die Klimakrise. Was genau bedeutet Klimareparation? Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? Und wie können gerechte Lösungen aussehen, die sowohl Umwelt als auch betroffene Gemeinschaften stärken? Diesen Fragen geht Divij Kapur in seiner Arbeit beim Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. in Leipzig nach. Der Klimawandel trifft Menschen weltweit, doch die Lasten und Schäden sind ungleich verteilt: Länder und Gemeinschaften des Globalen Südens leiden besonders stark unter den Folgen - obwohl sie historisch am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Vulnerabel wurden diese vor allem dadurch, dass sie historisch und gegenwärtig noch immer Formen von Unterdrückung, Diskriminierung und/oder Ausbeutung ausgesetzt sind und sich aufgrund hierdurch entstandener Ungleichheiten mit weniger Finanzkraft gegen den Klimawandel schützen oder enstandene Schäden kompensieren können. Deshalb spricht Divij auch darüber, warum Klimareparationen mehr sind als finanzielle Entschädigungen. Es geht um ein tiefgreifendes Umdenken, um die Anerkennung von Verantwortung, den Abbau von Ungleichheiten und um den Aufbau von Resilienz in den am stärksten betroffenen Regionen. Aber er betont auch, dass nicht Schuld, sondern Solidarität im Vordergrund steht und das Versprechen, dass sich dieses Unrecht nicht wiederholt. An dieser Stelle Danke an Divij Kapur und dem Konzeptwerk für Neue Ökonomie e. V. Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im September 2025 auf Englisch aufgenommen. Hört gerne in unsere Folge "Koloniale Kontinuitäten" mit Serge Palasie rein! Unsere Lesetipps: "Klimaschulden und Reparationen - Was Deutschland dem globalen Süden schuldet" https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/projekt/klimareperationen/ "From Climate Justice to Climate Reparations - About the discourse of climate depts and reparations" https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/2024/07/14/from-climate-justice-to-climate-reparations/ "Internationaler Gerichtshof betont Verbindlichkeit und ermöglicht Klimareparationen" https://www.boell.de/de/2025/07/30/internationaler-gerichtshof-betont-verbindlichkeit-und-ermoeglicht-klimareparationen "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/ „Kolonialismus und Klimakrise – Über 500 Jahre Widerstand“ https://www.bundjugend.de/produkt/kolonialismus-und-klimakrise-ueber-500-jahre-widerstand/ Autorinnentipp: Maxine Burkett
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09.02.2026
33 Minuten
In dieser Folge spricht Stanley Pierre Pizzar, Klimaschutzbotschafter im Projekt KlimaGesichter, mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. über die Auswirkungen des Klimawandels in seiner Heimat Haiti. Haiti ist eines der Länder, die sehr wenig zum Klimawandel beigetragen haben, selbst aber stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Auch gibt es keine ausreichende internationale Finanzierung, um Klimaanpassungsmaßnahmen durchzuführen. Stanley berichtet von der Kolonialgeschichte Haitis und wie koloniale Kontinuitäten mit Klimaungerechtigkeiten zusammenhängen. Haiti hat eine komplexe und bewegte Geschichte, die von Kolonialismus, Revolution und politischen Turbulenzen geprägt ist. Für Stanley ist Klimagerechtigkeit ein Menschenrecht. Er betont, dass (Klima)Ungerechtigkeit von Menschen gemacht ist und wir dementsprechend unsere Verantwortung wahrnehmen müssen. An dieser Stelle Danke an Stanley Pierre Pizzar, das Projekt KlimaGesichter und an Yara Behrens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt KlimaGesichter. Das Projekt wird von zwei Partnern geführt, der Deutschen Klimastiftung mit Sitz in Bremen und dem Unabhängigen Institut für Umweltfragen mit Sitz in Berlin. KlimaGesichter wird gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Mehr Infos findet ihr hier: https://klimagesichter.de/ Diese Folge ist Teil des Projektes „Klimagerechtigkeit – global gedacht und lokal verankert in MV“ des Eine-Welt-Landesnetzwerkes MV e. V. Was bedeutet für euch Klimagerechtigkeit? Schreibt uns gerne bei unserem Instagram-Kanal @eineweltmv Das Gespräch wurde im August 2025 aufgenommen. Hört gerne in unsere Folge "Koloniale Kontinuitäten" mit Serge Palasie rein! Unsere Lesetipps: "Klimaungerechtigkeit“ von Friederike Otto "Klima der Ungleichheit - Wie extremer Reichtum weltweit die Klimakrise, Armut und Ungleichheit verschärft" https://www.oxfam.de/system/files/documents/20231120-oxfam-klima-ungleichheit.pdf Klimaanpassungsindex von Brot für die Welt https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/anpassungsindex/
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Über diesen Podcast
Globale Gerechtigkeit – darum geht es in dieser Sendung. Was
verstehen wir darunter und wie können wir gemeinsam aus dieser Welt
eine Bessere machen? Schon heute und in unserem Alltag. Dazu
stellen wir euch Menschen, Ideen, Projekte und Vereine aus unserem
Bundesland vor, die sich bereits für Globale Gerechtigkeit und
einen fairen Nord-Süd-Austausch engagieren. Darüber hinaus möchte
das Eine-Welt-Landesnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern mit dieser
Sendung Diskussions- und Denkanstöße geben. Engagiert, kontrovers,
klug und mit viel Hoffnung.
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