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23.08.2026
1 Stunde 8 Minuten
Wann ist eine Fotografie wirklich fertig? Für den Fotografen Thomas Steiner ist die Antwort klar: wenn sie gedruckt vor ihm liegt. In dieser Episode von TSP-Talk sprechen wir darüber, wie sich Bilder verändern, sobald sie den Bildschirm verlassen und als Print, Bildband oder Ausstellung im Raum sichtbar werden.
Ausgangspunkt ist die Ausstellung „EMotions“ im Kulturhaus Fronfeste in Roding. Thomas erzählt von seinen Fotografien zur Fußball-Europameisterschaft 2024, bei denen nicht das Spiel, sondern Fans, Begegnungen, unterschiedliche Nationalitäten und gemeinschaftliche Momente im Mittelpunkt stehen. Dabei wird Fußballfotografie zur Menschenfotografie und möglicherweise sogar zur Sozialreportage.
Wir sprechen über die Wirkung gedruckter Bilder, das Kuratieren fotografischer Serien und die schwierige Kunst, Bilder auszusortieren. Thomas erklärt, warum er Arbeitsabzüge auf einem Tisch verteilt, seine Fotografien bewusst liegen und reifen lässt und weshalb das vermeintlich beste Einzelbild nicht immer in eine zusammenhängende Geschichte gehört.
Außerdem geht es um authentische Menschen- und Tierfotografie. Thomas berichtet von einem People-Shooting, bei dem ihm der Zugang zu den Bildern fehlte, und erklärt, warum ihn Hunde und Pferde durch ihre unmittelbare und ungestellte Art faszinieren. Seine aktuellen Hundeserien erzählen deshalb nicht nur von Tieren, sondern von der besonderen Beziehung zwischen Mensch, Tier und urbanem Raum.
Zum Abschluss sprechen wir über Street- und Reportagefotografie, Respekt gegenüber den fotografierten Menschen sowie über Thomas’ Langzeitprojekte zu Klimawandel, Aufforstung und Landwirtschaft. Eine Episode über Prints, fotografische Geschichten und Bilder, die bleiben.
In dieser Episode erfährst du:
Warum ein Print für Thomas Steiner das eigentliche fertige Bild ist Wie gedruckte Arbeitsabzüge bei der Auswahl von Bildserien helfen Was die Ausstellung in Roding mit ihm und seinen Bildern gemacht hat Wie aus Fußballfotografie eine Sozialreportage entstehen kann Was Tiere über Authentizität und fotografische Beobachtung lehren Warum Respekt wichtiger ist als das perfekte Streetfoto Wie fotografische Langzeitprojekte Struktur und Motivation schaffen
Kapitel: 00:00 Wenn aus Bildern Begegnungen werden 00:56 Wiedersehen mit Thomas Steiner 02:38 Stolz und Nervosität in Roding 04:47 Die EM 2024 aus Sicht der Fans 08:58 Warum der Print das fertige Bild ist 13:54 Bildserien auf dem Tisch kuratieren 17:42 Die schwierige Auswahl für Roding 19:30 Wenn Fotografien reifen müssen 22:40 Fußballfotografie als Sozialreportage 27:41 Was Tiere über Authentizität lehren 28:25 Ein People-Shooting als Wendepunkt 35:13 Hunde, Menschen und neue Perspektiven 37:41 Geschichten zwischen Mensch und Tier 46:36 Streetfotografie und Begegnungen 48:22 Bruce Gilden und die Kraft großer Porträts 55:07 Kommunikation und Konfrontation 58:53 Respekt vor dem fotografierten Menschen 01:00:49 Klimawald, Aufforstung und Landwirtschaft 01:05:03 Warum fotografische Projekte wichtig sind 01:06:10 Habt Spaß an der Fotografie
Mehr über Thomas Steiner: Instagram: https://www.instagram.com/thofo_to/
Das Bild des Episodencovers wurde von Thomas Steiner zur Verfügung gestellt.
———————————————————————————————— Fragen oder Feedback? Schickt mir gerne eine Audionachricht: https://www.speakpipe.com/TSP_TALK
Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de
Folge mir auf Instagram: https://www.instagram.com/tsephotolife https://www.instagram.com/tsptalkderpodcast/
Homepage: https://thomasseidl-photography.smugmug.com
Alle Folgen & mehr Infos: https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G
Ausgangspunkt ist die Ausstellung „EMotions“ im Kulturhaus Fronfeste in Roding. Thomas erzählt von seinen Fotografien zur Fußball-Europameisterschaft 2024, bei denen nicht das Spiel, sondern Fans, Begegnungen, unterschiedliche Nationalitäten und gemeinschaftliche Momente im Mittelpunkt stehen. Dabei wird Fußballfotografie zur Menschenfotografie und möglicherweise sogar zur Sozialreportage.
Wir sprechen über die Wirkung gedruckter Bilder, das Kuratieren fotografischer Serien und die schwierige Kunst, Bilder auszusortieren. Thomas erklärt, warum er Arbeitsabzüge auf einem Tisch verteilt, seine Fotografien bewusst liegen und reifen lässt und weshalb das vermeintlich beste Einzelbild nicht immer in eine zusammenhängende Geschichte gehört.
Außerdem geht es um authentische Menschen- und Tierfotografie. Thomas berichtet von einem People-Shooting, bei dem ihm der Zugang zu den Bildern fehlte, und erklärt, warum ihn Hunde und Pferde durch ihre unmittelbare und ungestellte Art faszinieren. Seine aktuellen Hundeserien erzählen deshalb nicht nur von Tieren, sondern von der besonderen Beziehung zwischen Mensch, Tier und urbanem Raum.
Zum Abschluss sprechen wir über Street- und Reportagefotografie, Respekt gegenüber den fotografierten Menschen sowie über Thomas’ Langzeitprojekte zu Klimawandel, Aufforstung und Landwirtschaft. Eine Episode über Prints, fotografische Geschichten und Bilder, die bleiben.
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Kapitel: 00:00 Wenn aus Bildern Begegnungen werden 00:56 Wiedersehen mit Thomas Steiner 02:38 Stolz und Nervosität in Roding 04:47 Die EM 2024 aus Sicht der Fans 08:58 Warum der Print das fertige Bild ist 13:54 Bildserien auf dem Tisch kuratieren 17:42 Die schwierige Auswahl für Roding 19:30 Wenn Fotografien reifen müssen 22:40 Fußballfotografie als Sozialreportage 27:41 Was Tiere über Authentizität lehren 28:25 Ein People-Shooting als Wendepunkt 35:13 Hunde, Menschen und neue Perspektiven 37:41 Geschichten zwischen Mensch und Tier 46:36 Streetfotografie und Begegnungen 48:22 Bruce Gilden und die Kraft großer Porträts 55:07 Kommunikation und Konfrontation 58:53 Respekt vor dem fotografierten Menschen 01:00:49 Klimawald, Aufforstung und Landwirtschaft 01:05:03 Warum fotografische Projekte wichtig sind 01:06:10 Habt Spaß an der Fotografie
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09.08.2026
1 Stunde 50 Minuten
In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fine-Art-Hundefotografin Nadine Grove aus Münster über Hundefotografie als Beziehung vor der Kamera.
Es geht um die Frage, wie Bilder entstehen, die nicht nur zeigen, wie ein Hund aussieht, sondern wer dieser Hund für seine Menschen ist. Nadine spricht über Vertrauen, Körpersprache, Safe Space, das Wohl des Hundes und darüber, warum gute Fotografie oft lange vor dem ersten Auslösen beginnt.
Wir sprechen über ihren Weg in die Fotografie, ihre Hündin Inji als Lehrerin, manuelles Arbeiten, Licht, Weißabgleich, Augen als Schlüssel zur Bildwirkung und darüber, wie Fine-Art-Hundefotografie zwischen technischer Präzision, künstlerischer Bearbeitung und echter Beziehung entsteht.
Ein besonderer Teil der Episode widmet sich Regenbogen-Shootings, also Erinnerungsbildern von Hunden am Ende ihres Lebens. Nadine erzählt, warum diese Shootings nicht nur traurig sind, sondern auch voller Nähe, Dankbarkeit und Lebensfreude sein können.
Eine Episode für alle, die sich für Hundefotografie, Portraitfotografie, Bildsprache, Vertrauen vor der Kamera, emotionale Bilder und fotografische Haltung interessieren.
Kapitel: 00:00 Beziehung vor der Kamera 04:02 Vertrauen und Augenhöhe 07:11 Der Weg zur Kamera 10:31 Manuelles Lernen und Technik 16:16 Inji als Lehrerin 24:43 Was Beziehung im Bild ist 29:01 Das Shooting beginnt vorher 32:48 Wenn das Fotografieren startet 37:35 Hund bestimmt die Grenzen 43:04 Körpersprache richtig lesen 46:32 Safe Space für Menschen 49:36 Charakter des Hundes im Bild 54:34 Authentizität und Fine Art 59:27 Augen als Blickfang 01:04:06 Outdoor oder Studio? 01:07:02 Regenbogen-Shooting feiern 01:13:19 Schmerz in Erinnerung verwandeln 01:17:43 Bilder, die bleiben 01:22:02 Emotion schlägt Perfektion 01:25:59 Storytelling mit Unschärfe 01:31:06 Was People-Fotograf:innen von Hundefotografie lernen können 01:37:11 Geplante Echtheit 01:38:56 Warum Hundebilder berühren 01:40:38 Respekt vor dem Wesen 01:42:04 Genauer hinschauen lernen 01:44:13 Inji im Arm 01:46:13 Nicht auf den perfekten Moment warten
Mehr über Nadine Grove: Homepage: https://www.nadinegrovefotografie.de Instagram: https://www.instagram.com/nadine_grove_fotografie/
Hinweis zum Episodencover: Das Bild für das Episodencover wurde von Nadine Grove zur Verfügung gestellt.
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Wir sprechen über ihren Weg in die Fotografie, ihre Hündin Inji als Lehrerin, manuelles Arbeiten, Licht, Weißabgleich, Augen als Schlüssel zur Bildwirkung und darüber, wie Fine-Art-Hundefotografie zwischen technischer Präzision, künstlerischer Bearbeitung und echter Beziehung entsteht.
Ein besonderer Teil der Episode widmet sich Regenbogen-Shootings, also Erinnerungsbildern von Hunden am Ende ihres Lebens. Nadine erzählt, warum diese Shootings nicht nur traurig sind, sondern auch voller Nähe, Dankbarkeit und Lebensfreude sein können.
Eine Episode für alle, die sich für Hundefotografie, Portraitfotografie, Bildsprache, Vertrauen vor der Kamera, emotionale Bilder und fotografische Haltung interessieren.
Kapitel: 00:00 Beziehung vor der Kamera 04:02 Vertrauen und Augenhöhe 07:11 Der Weg zur Kamera 10:31 Manuelles Lernen und Technik 16:16 Inji als Lehrerin 24:43 Was Beziehung im Bild ist 29:01 Das Shooting beginnt vorher 32:48 Wenn das Fotografieren startet 37:35 Hund bestimmt die Grenzen 43:04 Körpersprache richtig lesen 46:32 Safe Space für Menschen 49:36 Charakter des Hundes im Bild 54:34 Authentizität und Fine Art 59:27 Augen als Blickfang 01:04:06 Outdoor oder Studio? 01:07:02 Regenbogen-Shooting feiern 01:13:19 Schmerz in Erinnerung verwandeln 01:17:43 Bilder, die bleiben 01:22:02 Emotion schlägt Perfektion 01:25:59 Storytelling mit Unschärfe 01:31:06 Was People-Fotograf:innen von Hundefotografie lernen können 01:37:11 Geplante Echtheit 01:38:56 Warum Hundebilder berühren 01:40:38 Respekt vor dem Wesen 01:42:04 Genauer hinschauen lernen 01:44:13 Inji im Arm 01:46:13 Nicht auf den perfekten Moment warten
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02.08.2026
1 Stunde 31 Minuten
Der Moment hinter der Funktion | Markus C. Hurek über Menschlichkeit, Vertrauen und Fotografie - EP#078
Wann wird aus einem Foto mehr als ein Bild? Wann entsteht aus einem Porträt eine Begegnung? Und was braucht es, damit ein Mensch vor der Kamera nicht zur Funktion, Rolle oder bloßen Oberfläche wird?
In dieser Episode spreche ich mit Markus C. Hurek über Fotografie als Vertrauensraum. Markus ist Journalist, Fotograf und Ressortleiter Innenpolitik beim FOCUS-Magazin. Seine Bilder entstehen oft dort, wo Politik, Öffentlichkeit, Kultur und Geschichte aufeinandertreffen: im Bundestag, bei Wahlabenden, auf Bühnen, bei Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten und in genau jenen Momenten dazwischen.
Wir sprechen über Schwarz-Weiß-Fotografie, natürliches Licht, Reduktion, JPEGs, Instagram als Schaufenster, den journalistischen Blick und die Frage, warum viele Technikdiskussionen manchmal an der eigentlichen Frage vorbeigehen: Was ist ein Bild?
Ein besonderer Schwerpunkt ist Markus’ Arbeit mit Margot Friedländer und sein Buch „Margot Friedländer. Eine Stimme für das Leben“. Es geht um Nähe, Würde, Erinnerung, Verantwortung und darum, wie Fotografie Menschen emotional greifbar machen kann.
Eine Folge über Fotografie, Menschlichkeit, Vertrauen, Bildsprache und den Moment hinter der Funktion.
Kapitel: 00:00 Cold Open: Der Moment hinter der Funktion 00:44 Willkommen im TSP-Talk und Vorstellung von Markus C. Hurek 03:48 Instagram, Mensch und Licht und der erste Zugang zu Markus’ Bildern 06:38 Prominenz im Bild und die Frage, was ein gutes Porträt ausmacht 11:43 Margot Friedländer, Tiefe im Bild und Menschlichkeit vor der Kamera 15:35 Fotografieren ohne Zeit zu rauben 17:46 Warum Markus selten klassische Shootings macht 19:34 Vom Film, der Dunkelkammer und analoger Schwarz-Weiß-Fotografie 22:02 Warum Schwarz-Weiß die Mode aus dem Bild nimmt 24:18 Vom Technikinteresse zur Fotografie des Menschen 29:40 Instagram als demokratisches Schaufenster für Fotografie 32:50 Vorhandenes Licht, Vorbereitung und das Lesen von Räumen 37:38 Reduktion, Festbrennweiten und Nähe zum Gegenüber 39:52 Vertrauen vor der Kamera und warum Technik nicht stören darf 44:02 Fotografie als Vertrauenssache und Verantwortung gegenüber Menschen 48:30 Lampenfieber, Offenheit und Bilder im Miteinander 52:12 Politik lesen lernen: Warum ein Handschlag nicht nur ein Handschlag ist 56:19 Fotografie, Journalismus und echtes Interesse am Menschen 58:37 Fotos, die man nie gemacht hat 60:04 Die Kamera bewusst beiseite lassen 63:22 Lernen durch digitale Fotografie und das eigene Archiv 66:51 Warum Markus nur JPEG fotografiert 69:37 Pixel, Korn, RAW und die eigentliche Frage: Was ist ein Bild? 75:25 Warum man nie mit einer neuen Kamera zum Porträt gehen sollte 77:29 Margot Friedländer: Eine Stimme für das Leben 78:48 Die erste Begegnung mit Margot Friedländer 79:45 Igor Levit, „Gegen das Schweigen“ und das Rückblende-Foto 82:05 Wie aus Bildern ein Buch wurde 86:16 Workshops, Porträtfotografie und die Begegnung zweier Menschen 88:11 Die Lust am Sehen behalten 89:38 Abschlussgedanken und Dank
Links zu Markus C. Hurek: Homepage: https://mchurek.de Instagram: https://www.instagram.com/menschundlicht/?hl=de
Hinweis: Das Bild des Episodencovers wurde von Markus C. Hurek zur Verfügung gestellt.
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Wann wird aus einem Foto mehr als ein Bild? Wann entsteht aus einem Porträt eine Begegnung? Und was braucht es, damit ein Mensch vor der Kamera nicht zur Funktion, Rolle oder bloßen Oberfläche wird?
In dieser Episode spreche ich mit Markus C. Hurek über Fotografie als Vertrauensraum. Markus ist Journalist, Fotograf und Ressortleiter Innenpolitik beim FOCUS-Magazin. Seine Bilder entstehen oft dort, wo Politik, Öffentlichkeit, Kultur und Geschichte aufeinandertreffen: im Bundestag, bei Wahlabenden, auf Bühnen, bei Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten und in genau jenen Momenten dazwischen.
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Hinweis: Das Bild des Episodencovers wurde von Markus C. Hurek zur Verfügung gestellt.
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26.07.2026
1 Stunde 38 Minuten
Warum wirken manche Bilder in einem Raum sofort stimmig, während andere nur Dekoration bleiben? In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit Svenja Blum, Gründerin von Studio Blum, über Bildwirkung, Familienwände, Raumgestaltung und die Frage, wie Fotografie, Erinnerungen und persönliche Geschichten an Wänden sichtbar werden.
Svenja verbindet Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Bilder Räume prägen, warum unperfekte Fotos, Kinderzeichnungen, Notizen oder Erinnerungsstücke oft mehr erzählen als perfekte Prints und wie aus privaten Bildern eine persönliche Bildwelt entstehen kann. Ein besonderer Fokus liegt auf Familienwänden, Zugehörigkeit, fehlenden Fotos, Praxis- und Therapieräumen, Vertrauen, Farbe, Hängung und kreativer Selbstfürsorge.
Diese Episode ist für alle, die Fotografie nicht nur aufnehmen, sondern bewusster sehen, drucken, hängen und im eigenen Raum leben möchten.
Kapitel: 00:00 Bilder als stille Kraft im Raum 00:49 Willkommen bei TSP-Talk und Vorstellung von Svenja Blum 03:41 Von Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft zu Studio Blum 05:20 Warum Bilder mehr sind als Dekoration 09:07 Studio Blum: Räume über Bilder übersetzen 10:47 Vom ersten Gespräch zur fertigen Bildwand 17:27 Stimmigkeit statt Trend und perfekte Wand 28:44 Bildwirkung: Motiv, Farbe, Größe, Material und Rahmen 30:07 Wenn Bilder miteinander sprechen 32:27 Hängung als Erzählform zwischen Film, Literatur und Bildband 37:17 Familienwände: Identität, Zugehörigkeit und persönliche Geschichten 43:16 Erinnerungen ohne Foto: was bleibt, wenn Bilder fehlen 46:11 Familie jenseits klassischer Porträtwände 48:16 Persönliche Fotos, Kunstprints und Handyfotos im Raum 50:36 Müssen Fotograf:innen vom späteren Lebensort des Bildes denken? 54:19 Praxis-, Therapie- und Coachingräume als sensible Räume 57:35 Vertrauen gestalten, ohne platte Botschaften 60:33 Räume als Resonanzflächen und Bedeutungsräume 62:51 Schwarzweiß, Farbe und Stimmung im Raum 66:01 Größe, Abstand, Hängung und gestalterische Regeln 67:48 Bestehende Räume bewusst optimieren 73:16 Unterschiedliche Geschmäcker und gemeinsame Bildentscheidungen 75:14 Familienkonflikte, Veränderung und bewusste Gestaltung 77:16 Pädagogischer Blick und Vertrauen in Kreativität 82:09 Wände lesen wie Texte 83:51 Was Fotografie von Literatur lernen kann 86:59 Wandgestaltung als kreative Selbstfürsorge 88:26 Drei Fragen für die eigenen Räume 92:55 Authentisch oder Fassade? 94:26 Was Menschen nach dieser Folge anders sehen könnten 95:40 Für wen Studio Blum passend ist 96:36 Abschluss und Credits
Links zu Svenja Blum: Homepage: https://studioblum.info Instagram: https://www.instagram.com/studio_blum_walls/
Hinweis zum Episodencover: Das Bild für das Episodencover wurde von Svenja Blum zur Verfügung gestellt und von der Fotografin Lisa-Marie Kaspar erstellt.
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Kapitel: 00:00 Bilder als stille Kraft im Raum 00:49 Willkommen bei TSP-Talk und Vorstellung von Svenja Blum 03:41 Von Kommunikationsdesign, Kunstpädagogik und Literaturwissenschaft zu Studio Blum 05:20 Warum Bilder mehr sind als Dekoration 09:07 Studio Blum: Räume über Bilder übersetzen 10:47 Vom ersten Gespräch zur fertigen Bildwand 17:27 Stimmigkeit statt Trend und perfekte Wand 28:44 Bildwirkung: Motiv, Farbe, Größe, Material und Rahmen 30:07 Wenn Bilder miteinander sprechen 32:27 Hängung als Erzählform zwischen Film, Literatur und Bildband 37:17 Familienwände: Identität, Zugehörigkeit und persönliche Geschichten 43:16 Erinnerungen ohne Foto: was bleibt, wenn Bilder fehlen 46:11 Familie jenseits klassischer Porträtwände 48:16 Persönliche Fotos, Kunstprints und Handyfotos im Raum 50:36 Müssen Fotograf:innen vom späteren Lebensort des Bildes denken? 54:19 Praxis-, Therapie- und Coachingräume als sensible Räume 57:35 Vertrauen gestalten, ohne platte Botschaften 60:33 Räume als Resonanzflächen und Bedeutungsräume 62:51 Schwarzweiß, Farbe und Stimmung im Raum 66:01 Größe, Abstand, Hängung und gestalterische Regeln 67:48 Bestehende Räume bewusst optimieren 73:16 Unterschiedliche Geschmäcker und gemeinsame Bildentscheidungen 75:14 Familienkonflikte, Veränderung und bewusste Gestaltung 77:16 Pädagogischer Blick und Vertrauen in Kreativität 82:09 Wände lesen wie Texte 83:51 Was Fotografie von Literatur lernen kann 86:59 Wandgestaltung als kreative Selbstfürsorge 88:26 Drei Fragen für die eigenen Räume 92:55 Authentisch oder Fassade? 94:26 Was Menschen nach dieser Folge anders sehen könnten 95:40 Für wen Studio Blum passend ist 96:36 Abschluss und Credits
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19.07.2026
1 Stunde 48 Minuten
Nicht nur fotografiert, sondern gesehen – Anja Grothe über Nähe, Vertrauen & echte Portraitfotografie
In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fotografin Anja Grothe aus Halle an der Saale über echte Menschenfotografie, authentische Portraits und die Frage, wie Bilder entstehen, in denen Menschen nicht nur abgebildet, sondern wirklich gesehen werden.
Es geht um Nähe, Natürlichkeit, Vertrauen, Zwischenmomente, Schwarz-Weiß-Fotografie, zeitlose Portraits und um die Verantwortung, die Fotografierende tragen, wenn Menschen sich vor der Kamera öffnen. Anja erzählt von ihrem Weg in die Fotografie, von Halle als fotografischem Resonanzraum, von ihrer Haltung als Künstlerin und Dienstleisterin und von ihrem Herzensprojekt „Ich bin relevant“, das während der Corona-Zeit Menschen Gesicht und Stimme gegeben hat.
Eine Episode für alle, die sich für Portraitfotografie, Peoplefotografie, kreative Prozesse, emotionale Bildsprache, fotografische Haltung und das Arbeiten mit Menschen interessieren.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über: • warum ein gutes Portrait mehr mit Begegnung als mit Perfektion zu tun hat • weshalb Vertrauen vor der Kamera Voraussetzung und Ergebnis zugleich ist • warum es laut Anja niemanden gibt, der „unfotogen“ ist • wie Natürlichkeit im Shooting entsteht • weshalb zeitlose Bilder weniger Kulisse und mehr Mensch brauchen • Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche • Fotografie als zweite Sprache • Verantwortung, Nähe und Menschlichkeit in der Portraitfotografie • das Projekt „Ich bin relevant“ • Fotogruppen, Austausch und gemeinsames Wachsen durch Bilder
Kapitelmarken: 00:00 Cold Opener: Nicht nur fotografiert, sondern gesehen 01:21 Begrüßung und Vorstellung von Anja Grothe 05:08 Fotografie als Gefühl: wertschätzend, authentisch, nah 06:16 Portraits als echte Begegnung 12:06 Wann ist ein Portrait gelungen? 14:07 Halle als fotografischer Resonanzraum 18:18 Anjas Weg in die Fotografie 22:37 Studium, Praxis und Lernen durch Fehler 24:38 Das erste eigene Atelier 28:10 Fotografie als zweite Sprache 31:54 „Unfotogen“ gibt es nicht 40:13 Vertrauen vor der Kamera 47:06 Natürlichkeit und gestaltete Leichtigkeit 51:56 Zeitlose Portraits jenseits von Trends 57:59 Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche 01:06:32 Ein emotionales Shooting zum Abschiednehmen 01:08:15 Technik, Haltung und Reduktion 01:14:23 Das Projekt „Ich bin relevant“ 01:24:01 Was passiert, wenn Menschen sichtbar werden? 01:26:25 Zwischenmomente und echte Gesten 01:28:42 Künstlerin und Dienstleisterin zugleich 01:33:45 Fotogruppe, Austausch und Bildbesprechung 01:41:50 Mut zur Portraitfotografie 01:44:40 Wo ihr Anja Grothe findet 01:46:33 Anjas Schlussgedanke: Mehr sehen, mehr fotografieren
Links zu Anja Grothe: Homepage: https://www.anja-grothe-fotografie.de/ Instagram: https://www.instagram.com/anja_grothe_fotografie/
Das Bild für das Episodencover wurde von Anja Grothe zur Verfügung gestellt.
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In dieser Folge von TSP-Talk spricht Thomas Seidl mit der Fotografin Anja Grothe aus Halle an der Saale über echte Menschenfotografie, authentische Portraits und die Frage, wie Bilder entstehen, in denen Menschen nicht nur abgebildet, sondern wirklich gesehen werden.
Es geht um Nähe, Natürlichkeit, Vertrauen, Zwischenmomente, Schwarz-Weiß-Fotografie, zeitlose Portraits und um die Verantwortung, die Fotografierende tragen, wenn Menschen sich vor der Kamera öffnen. Anja erzählt von ihrem Weg in die Fotografie, von Halle als fotografischem Resonanzraum, von ihrer Haltung als Künstlerin und Dienstleisterin und von ihrem Herzensprojekt „Ich bin relevant“, das während der Corona-Zeit Menschen Gesicht und Stimme gegeben hat.
Eine Episode für alle, die sich für Portraitfotografie, Peoplefotografie, kreative Prozesse, emotionale Bildsprache, fotografische Haltung und das Arbeiten mit Menschen interessieren.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über: • warum ein gutes Portrait mehr mit Begegnung als mit Perfektion zu tun hat • weshalb Vertrauen vor der Kamera Voraussetzung und Ergebnis zugleich ist • warum es laut Anja niemanden gibt, der „unfotogen“ ist • wie Natürlichkeit im Shooting entsteht • weshalb zeitlose Bilder weniger Kulisse und mehr Mensch brauchen • Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche • Fotografie als zweite Sprache • Verantwortung, Nähe und Menschlichkeit in der Portraitfotografie • das Projekt „Ich bin relevant“ • Fotogruppen, Austausch und gemeinsames Wachsen durch Bilder
Kapitelmarken: 00:00 Cold Opener: Nicht nur fotografiert, sondern gesehen 01:21 Begrüßung und Vorstellung von Anja Grothe 05:08 Fotografie als Gefühl: wertschätzend, authentisch, nah 06:16 Portraits als echte Begegnung 12:06 Wann ist ein Portrait gelungen? 14:07 Halle als fotografischer Resonanzraum 18:18 Anjas Weg in die Fotografie 22:37 Studium, Praxis und Lernen durch Fehler 24:38 Das erste eigene Atelier 28:10 Fotografie als zweite Sprache 31:54 „Unfotogen“ gibt es nicht 40:13 Vertrauen vor der Kamera 47:06 Natürlichkeit und gestaltete Leichtigkeit 51:56 Zeitlose Portraits jenseits von Trends 57:59 Schwarz-Weiß als Reduktion auf das Wesentliche 01:06:32 Ein emotionales Shooting zum Abschiednehmen 01:08:15 Technik, Haltung und Reduktion 01:14:23 Das Projekt „Ich bin relevant“ 01:24:01 Was passiert, wenn Menschen sichtbar werden? 01:26:25 Zwischenmomente und echte Gesten 01:28:42 Künstlerin und Dienstleisterin zugleich 01:33:45 Fotogruppe, Austausch und Bildbesprechung 01:41:50 Mut zur Portraitfotografie 01:44:40 Wo ihr Anja Grothe findet 01:46:33 Anjas Schlussgedanke: Mehr sehen, mehr fotografieren
Links zu Anja Grothe: Homepage: https://www.anja-grothe-fotografie.de/ Instagram: https://www.instagram.com/anja_grothe_fotografie/
Das Bild für das Episodencover wurde von Anja Grothe zur Verfügung gestellt.
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Über diesen Podcast
TSP-Talk – Der Podcast über Fotografie, Bildsprache und visuelles
Storytelling. Warum berühren uns manche Bilder sofort, während
andere vergessen werden? Thomas Seidl spricht mit Fotograf:innen,
Künstler:innen und Kreativen über Streetfotografie,
Dokumentarfotografie, Reportagefotografie, Bildgestaltung und
kreative Prozesse. Im Mittelpunkt stehen starke Bilder,
fotografische Haltung, Fotokultur und die Geschichten hinter der
Kamera. Für alle, die Fotografie nicht nur machen, sondern bewusst
verstehen möchten.
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