Podcaster
Episoden
16.02.2026
1 Stunde 5 Minuten
Charlotte Link ist eine der erfolgreichsten deutschen
Schriftstellerinnen der Gegenwart, besonders bekannt ist
sie für ihre psychologischen Thriller. Für den Buchclub
trifft Günter die Autorin nach einer Lesung vor 600 Fans in
Dessau. „Es ist ein ganz tolles und herzerwärmendes
Gefühl, den Menschen gegenüberzusitzen“, schwärmt sie. Drei
Lieblingsbücher hat sie in den Buchclub mitgebracht. Diese Bücher
hatten sie ihr Leben lang begleitet und
ihr immer viel bedeutet. Den Einstieg in eine völlig
neue Welt fand sie als Kind bei „Lukas der Lokomotivführer“ von
Michael Ende. Beide Bände hatte sie so oft gelesen, dass sie sie
fast auswendig konnte. Später faszinierte sie die
Familiengeschichte „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann, dem
Lieblingsautor ihrer heißgeliebten Deutschlehrerin. Das dritte
Buch „Ist das ein Mensch?“ von Primo Levi konfrontierte sie
erstmals mit den Schrecken des Holocaust.
Zum Schluss erzählt Charlotte Link, dass sie mit ihrem
neuen Kate Linville-Thriller schon fast fertig ist, er
wird im Oktober erscheinen. Was sie Günter über den Plot
verrät, könnt ihr in dieser Folge nachhören.
Die Titel dieser Folge:
Charlotte Link: „Die
Kate-Linville-Reihe“ (Blanvalet)
Michael Ende: „Jim Knopf und Lukas der
Lokomotivführer“ (Thienemann)
Thomas Mann: „Die Buddenbrooks“ (S.Fischer)
Primo Levi: „Ist das ein Mensch?“ (dtv)
Viktor Frankl: „...trotzdem Ja zum Leben
sagen“ (Kösel)
Edith Eva Eger: „In der Hölle tanzen“ (btb)
Benjamin Ferencz: „Sag immer Deine
Wahrheit“ (Heyne)
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02.02.2026
29 Minuten
Karla und Günter starten das neue Jahr mit sechs großartigen
Autorinnen:
„Trag das
Feuer weiter” ist der
Abschluss einer faszinierenden Familientrilogie von Leïla
Slimani, lässt sich aber sehr gut für sich
lesen. Die erfolgreiche Schriftstellerin
Mia lebt in Paris und hat eine
Schreibblockade. Der Arzt empfiehlt ihre eine
Reise nach Marokko, das Land ihrer Kindheit. Dort taucht sie
in ihre Familiengeschichte ein, die vom Streben nach
Freiheit geprägt ist. In dieser Podcast-Folge hört
ihr außerdem einen Auszug aus einem Interview, das
Günter mit Leïla Slimani geführt hat.
Um Familie geht es auch in dem Roman „Wenn die
Kraniche nach Süden
ziehen” von Lisa Ridzén.
Bo ist 89 Jahre alt und blickt auf sein langes, erfülltes Leben
zurück. Seine Frau ist
dement und im Heim, der Sohn lässt sich nur selten
blicken. Was bleibt, wenn vieles nicht mehr geht? Eine
wunderschön erzählte Geschichte trotz des traurigen
Themas.
Schonungslose Selbstreflexion war vor 100 Jahren noch ganz
unerhört, vor allem von einer Frau. Was macht mich glücklich? Wie
will ich wirklich leben? Diese Fragen stellte sich die junge
Psychotherapeutin Marion Milner und veröffentlichte
1934 ihre Selbstbeobachtung. „A
Life of One’s Own” wurde zu
einem Klassiker der Psychotherapie – und ist
auch heute noch spannend zu lesen.
Drei Frauen treffen sich am Küchentisch – eine Schriftstellerin,
eine Dramaturgin und eine Sozialwissenschaftlerin – und erzählen
von ihrem Leben in Ostdeutschland. Annett Gröschner, Peggy
Mädler und Wenke
Seemann blicken in „Drei ostdeutsche
Frauen betrinken sich und gründen den idealen
Staat” auf ihre Prägungen, ihre früheren Ideale
und wie sich die Vergangenheit in die Gegenwart
drängt.
Alle Titel dieser Folge:
Leïla Slimani: „Trag das Feuer
weiter“ (Luchterhand)
Lisa Ridzén: „Wenn die Kraniche nach Süden
ziehen“ (btb)
Marion Milner: „A
Life of One’s Own“ (btb)
Annett Gröschner, Peggy Mädler, Wenke Seemann: „Drei
ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen
Staat“ (btb)
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15.12.2025
48 Minuten
Ein Jahr voller starker Bücher geht zu Ende – da
war die Auswahl für die Geschenktipps eine
echte Herausforderung für Günter und Karla. Hier
ihre 10 Tipps für Büchergeschenke unterm Christbaum:
Ein großartiger Mutmacher ist das Buch „Mein Unglück
beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet
wird” von Saša Stanišić. Darin sind –
gehaltene und ungehaltene – Reden gegen das Nichtstun und für die
Eigenverantwortung gesammelt.
Für kleine Leser*innen ist „Mittwochs surft der
Pinguin“ von Johanna Prinz ein liebevolles, lustiges und
lehrreiches Leseabenteuer zum Vorlesen. Pinguin Darwin ruft
seine Freunde zur Rettungsaktion für ein paar im Eis
eingeschlossene Wale auf.
Buddhist Manfred Folkers und Volkswirt Niko Paech haben
mit „All you need is less” ein
Plädoyer für weniger Konsum und mehr Kooperation geschrieben.
Ihre zwei unterschiedlichen Perspektiven ergeben ein
unterhaltsames Manifest für eine Kultur des Genug.
Bei Krimi-Lesern kommt der
neue Håkan Nesser garantiert gut an.
„Eines jungen Mannes Reise in die Nacht“ ist der
neunte Fall von Kommissar Gunnar Barbarotti. Zwei
Morde stellen ihn und seine Frau Eva Backman vor ein schier
unlösbares Rätsel.
Agatha Christie-Fans kommen hingegen mit „Der Mord in der
Schlange” von Josephine Tey voll auf ihre
Kosten. Im London der 20er Jahre wird in der Schlange vor
einem Theater ein Mann erdolcht. Der erste Fall für Inspector
Grant von Scotland Yard.
Der opulente Bildband des Fotografenehepaars Peter & Beverly
Pickford „Wilder Ozean“ ist eine Hommage an die
ungezähmte Natur der Weltmeere. Spektakuläre Fotos und eine klare
Botschaft zur Bewahrung dieser unersetzlichen Welt.
Noch ein Mutmacher in Krisenzeiten: Das Buch
„Hoffnungslos optimistisch” des
Wissenschaftsjournalisten Dirk Steffens verbreitet Zuversicht und
lenkt den Blick auf Lösungen statt auf Probleme. Eine gute
Einstellung fürs neue Jahr.
In „Das Beste! Mein Leben zwischen Pubertieren“
erzählt Jan Weiler absurde und witzige Geschichten, in denen die
Welten der Pubertiere und der Erwachsenen kollidieren. Das
Hörbuch ist perfekt für lange Autofahrten mit der ganzen
Familie.
Drachen, Liebe und Spice –
„This Woven Kingdom” von Tahereh Mafi
ist der Auftakt einer 5-teiligen Fantasy-Serie mit Suchtfaktor.
Für Leser*innen ab 14 Jahren, die für ein paar Stunden der
Realität entfliehen möchten.
„Wir dachten, wir könnten fliegen“ ist eine
Sammlung von 19 Kurzgeschichten über bedrohte Tierarten,
verfasst von renommierten
Schriftsteller*innen, darunter Caroline Wahl, T.C. Boyle,
Alex Capus, Iris Wolf und Julia Schoch. Ein echter Geheimtipp für
Vielleser*innen – dieses Buch kennen sie sicher noch
nicht!
Alle Titel dieser Folge:
Saša Stanišić: „Mein Unglück beginnt damit, dass der
Stromkreis als Rechteck abgebildet wird” (Luchterhand)
Johanna Prinz: „Mittwochs surft der
Pinguin“ (cbj)
Manfred Folkers & Niko
Paech: „All you need is less” (Goldmann)
Håkan Nesser: „Eines jungen Mannes Reise in die
Nacht“ (btb)
Josephine Tey: „Der Mord in der
Schlange” (Anaconda) 1+2
Peter & Beverly Pickford: „Wilder
Ozean“ (Prestel)
Dirk Steffens: „Hoffnungslos
optimistisch” (Penguin)
Jan Weiler: „Das Beste! Mein Leben zwischen
Pubertieren“ (Heyne)
Tahereh Mafi: „This Woven Kingdom” (cbj)
Matthias Jügler (Hrsg.): „Wir dachten, wir könnten
fliegen“ (Penguin)
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Viel Spaß mit dieser Folge. Wir wünschen euch eine schöne
Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr! Wir freuen
uns schon darauf, euch auch 2026 mit vielen weiteren Buchtipps
versorgen zu dürfen.
Wie immer freuen uns in der Zwischenzeit über euer
Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de.”
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01.12.2025
1 Stunde 7 Minuten
Timothy Sonderhüsken lebt und arbeitet seit über drei
Jahrzehnten mit Literatur. Nach Stationen bei Econ,
Heyne, DroemerKnaur und Dotbooks berät er nun
Autor*innen, empfiehlt Literatur in seinem Podcast und Blog
„RabaBumm“ und schreibt selbst. Im Mai erscheint sein erster
Roman „Eine Liebe ohne Sommer“ im Rowohlt Verlag. Mit Karla
spricht er über die Anfänge in der Buchbranche, seine neue
Entwicklung als Schriftsteller und er hat jede Menge Buchtipps
mitgebracht:
Evan Hugo Tepest: „Sind Penisse
real?“ (Piper)
Shon Faye: „Love in Exile“ (Hanser)
Imbolo Mbue: „Wie schön wir
waren“ (Kiepenheuer&Witsch)
Alan Bennett: „Vater,
Vater lichterloh“ (Wagenbach)
Hank Zerbolesch: „Gorbach“ (Steidl)
Yuko Kuhn: „Onigiri“ (Hanser)
Julie Otsuka: „Wovon wir
träumten“ und „Solange wir schwimmen“ (mare)
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17.11.2025
32 Minuten
Eine bunte Mischung aus Unterhaltung und Gesellschaftspolitik
servieren euch Karla und Günter in dieser Folge:
Florence, amerikanisches Ex-Partygirl, ist alleinerziehende
Außenseiterin unter den schicken Müttern in London. Als ein
Mitschüler ihres Sohnes verschwindet, wird dieser zum
Hauptverdächtigen. Florence versucht, die Sache auf eigene Faust
zu klären. Sarah Harmans Roman „All the other mothers hate me“
ist eine turbulente Krimikomödie mit Elementen einer
Gesellschaftssatire.
Im Sachbuch "Brand New Bundestag“ erklärt der Jurist und Gründer
Maximilian Oehl, wie unser politisches System von innen
heraus modernisiert werden sollte. Er plädiert für mehr Mut
zu politischen Entscheidungen und zeigt auf,
wie jeder zu einer wirkungsvollen Demokratie beitragen
kann. Für alle, die Lust haben, mit anzupacken!
Joana Osman spannt in ihrem gleichnamigen Buch auf nur 125 Seiten
den ganz großen Bogen rund um das Thema „Frieden“. Sie sagt: Wir
alle haben Einfluss auf die Narrative und können uns über
Geschichten miteinander verbinden. Das starke Debattenbuch ist
eine Anleitung, wie wir die Welt friedlicher machen können.
In „Mon Chéri und unsere demolierten Seelen“ erzählt Verena
Roßbacher von der 43-jährigen Charly Benz, die sich
mit einfach allem – Job, Liebe und Menschen –
schwertut. Mit ihrem einzigen Freund flieht sie nach Bad Gastein
in ein verstaubtes Hotel, das sie geerbt hat. Ein Lesetipp
für alle, die österreichischen Humor und skurrile
Figuren à la Wes Anderson lieben.
Die Titel dieser Folge:
Sarah Harman: „All the other mothers hate
me“ (blanvalet)
Maximilian Oehl: „Brand New
Bundestag“ (Goldmann)
Joana Osman: „Frieden“ (Penguin)
Verena Roßbacher: „Mon Chéri und unsere demolierten
Seelen“ (btb)
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Über diesen Podcast
4 Buchtipps in 20 Minuten. Karla Paul & Günter Keil pitchen
ihre Lieblingstitel – kurz, prägnant und extrem unterhaltsam. Die
Must-Reads der Neuerscheinungen, persönliche Favoriten aus der
Backlist und Interviews aus der Literaturbranche! Long Story
Short ist eine Kooperation mit der Penguin Random House
Verlagsgruppe. Süddeutsche Zeitung Podcast-Tipp des Monats:
"Neuerscheinungen und alte Titel, Stimmungsdrücker und
Gesellschaftsromane oder Tagebücher übers Gärtnern - prägnant und
in lockerem Plauderton werden sie verhandelt."
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