Podcaster
Episoden
16.02.2026
34 Minuten
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz galt lange als Inbegriff des
deutschen Transatlantikers. Seine Rede auf der Münchner
Sicherheitskonferenz ist eine Zäsur: für ihn und für ganz
Deutschland.
Kanzler Friedrich Merz galt lange als der große Transatlantiker
der deutschen Politik. Selbst im Wahlkampf sprach er noch von
einer "Positivagenda" mit den USA. Er forderte sogar mehr
Freihandel, obwohl dem US-Präsidenten kaum etwas ferner liegen
dürfte, als die Vereinigten Staaten weiter für Produkte aus
Deutschland zu öffnen. Nun hat Merz auf der Münchner
Sicherheitskonferenz eine bemerkenswerte Rede gehalten. Von einem
bedingungslosen Transatlantiker Merz dürfte vorerst niemand mehr
sprechen.
In dieser Folge von "Acht Milliarden" spricht Host Juan Moreno
mit Anika Kormbaki, der stellvertretenden Leiterin des
Hauptstadtbüros des SPIEGEL.
Mehr zum Thema:
(S+) Münchner Sicherheitskonferenz: Der Moment, der Europa naiv
aussehen lässt
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/muenchner-sicherheitskonferenz-der-moment-der-europa-naiv-aussehen-laesst-a-3f401e86-1f2e-4c4d-b68a-8d4774b3a352
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07.02.2026
75 Sekunden
Mehr als ein Jahr ist vergangen, seitdem der Pelicot-Prozess in
Avignon zu Ende gegangen ist. Während des Verfahrens und danach
hat Gisèle Pelicot geschwiegen. Bis jetzt. Avignon: Der Prozess
mit zwei neuen Folgen ab dem 12.2.26.
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07.02.2026
40 Minuten
In der vierten Folge von »Avignon: Der Prozess Pelicot« geht es
um die Auswirkungen der jahrelangen sexuellen Gewalt gegen Gisèle
Pelicot auf ihre gesamte Familie. Die drei erwachsenen Kinder von
Gisèle und Dominique Pelicot müssen erfahren, dass ihr Vater
nicht nur ihre Mutter jahrelang betäubt und vergewaltigt hat,
sondern auch seine Tochter und Schwiegertöchter heimlich
fotografierte.
Um auf die chemische Unterwerfung von Frauen aufmerksam zu
machen, gründet Caroline Darian den Verein »M'endors pas«. Ihre
Initiative gewinnt durch den Fall der französischen Abgeordneten
Sandrine Josso landesweite Aufmerksamkeit. Josso wird selbst
Opfer einer versuchten Betäubung und macht ihre Geschichte
öffentlich.
In einer der letzten Prozesswochen muss Gisèle Pelicot im
Strafgericht auf die Frage antworten, warum sie den Namen ihres
Mannes behalte. Ihre Antwort: »Man wird sich nach diesem Prozess
an den Namen Gisèle Pelicot erinnern und nicht wie sonst an den
des Täters, an den meines Mannes.«
Am 12.2. erscheinen zwei neue Folgen mit Gisèle Pelicot. Wenn ihr
die Zusatzfolgen direkt hören wollt, könnt ihr ein SPIEGEL+-Abo
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spiegel.de/pelicot, dort geht's zum Angebot. Für alle ohne
SPIEGEL-Abo gibt’s den ersten Teil der neuen Folge am 19.
Februar. Überall dort, wo ihr eure Podcasts hört.
In diesem Podcast geht es um schwere sexuelle Gewalt und
Missbrauch. Wenn ihr selbst oder eine euch vertraute Person
betroffen ist, findet ihr hier anonyme und schnelle
Hilfsangebote:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
Alternativ ist auch die Telefonseelsorge rund um die Uhr
erreichbar. Entweder telefonisch unter 0800 / 111 0
111 und 0800 / 111 0 222, per Hilfe-Chat
oder E-Mail.
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07.02.2026
35 Minuten
Hinweis: In dieser Folge kommen Beschreibungen von expliziter
Gewalt in einem sexuellen Kontext vor. Am Ende dieser
Shownotes findet ihr Links zu schnellen und anonymen
Hilfsangeboten.
In Folge drei von »Avignon – Der Prozess Pelicot« stehen drei
Mitangeklagte im Mittelpunkt: Andy R., Charlie A. und Christian
L. Die Taten und die Aussagen der Männer vor Gericht offenbaren
neue, erschütternde Details. Und sie werfen Fragen auf: Wussten
sie, in welchem Zustand Gisèle Pelicot sich befand? Sind sie
bereit, Verantwortung zu übernehmen?
Folge drei rekonstruiert, wie die Angeklagten versuchen, ihre
Taten mit kläglichen Entschuldigungen zu rechtfertigen oder zu
leugnen. Viele behaupten, von Dominique Pelicot manipuliert
worden zu sein oder nicht gewusst zu haben, dass Gisèle Pelicot
bewusstlos war. Die Verteidigung argumentiert sogar, einige
Angeklagte könnten ebenfalls unter Drogen gesetzt worden sein.
Die verstörenden Videobeweise, die im Gerichtssaal gezeigt
werden, sprechen allerdings eine andere Sprache.
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Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530
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07.02.2026
37 Minuten
In der zweiten Folge von »Avignon: Der Prozess Pelicot« wird das
Doppelleben von Dominique Pelicot enthüllt. Er wird nur durch
Zufall enttarnt, als er in einem Supermarkt versucht, Frauen
unter die Röcke zu filmen. Der Vorfall führt zu seiner
vorläufigen Festnahme und zur Entdeckung eines digitalen Archivs
des Grauens: Über 20.000 Bild- und Videodateien dokumentieren den
jahrelangen Missbrauch an seiner Ehefrau Gisèle Pelicot.
In Folge zwei gibt Frankreich-Korrespondentin Britta Sandberg
außerdem Einblicke in die Ermittlungsarbeit der Polizei und in
die psychiatrischen Gutachten zu Dominique Pelicot. Experten
beschreiben ihn als einen Mann mit gespaltener Persönlichkeit und
multiplen Paraphilien – von der Norm abweichenden, sexuellen
Neigungen – getrieben von einem Bedürfnis nach totaler Kontrolle
und Unterwerfung.
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Über diesen Podcast
Der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Für alle, denen die Welt nicht
egal ist. Juan Moreno will die Geschichten hinter den Nachrichten
erfahren. Jeden Freitag neu.
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zur US-Wahl finden
Sie unter
https://www.spiegel.de/thema/us-praesidentschaftswahl-2024/
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zum Krieg in der
Ukraine finden Sie unter
https://www.spiegel.de/thema/ukraine_konflikt/
Wir freuen uns über Kritik und Vorschläge an
acht.milliarden@spiegel.de
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