Geschichte(n) hören Archiv
547 Episoden
2 Stunden 16 Minuten
Podiumsdiskussion: "Bestandsaufnahmen. Der Kommunismus in Forschung, Öffentlichkeit, Populärkultur und als politisches Erbe im vereinten Deutschland" (mit Beiträgen von Detlef Siegfried, Stephen Anthony Smith und Hans-Joachim Veen). Es moderierte Jacqueline Boysen.
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhunder
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhunder
1 Stunde 43 Minuten
Eröffnungsvortrag Gerd Koenen, Frankfurt am Main: "Kommunismen im 20. Jahrhundert"
Ulrich Mählert: Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter"
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
Ulrich Mählert: Ausstellung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter"
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
19 Minuten
Kommunismus-Konferenz, Begrüßungen: Anna Kaminsky, Anja Kruke, Katharina Hochmuth
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
Konferenz: Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert
1 Stunde 39 Minuten
Es zählt zu den bemerkenswerten Befunden des Umgangs mit der Geschichte des "realen Sozialismus", dass dessen Untergang 1989 zwar in der Regel mit seiner geringen ökonomischen Leistungsfähigkeit in Zusammenhang gebracht wird, diese selbst aber eher als politischer Fehler der jeweils regierenden "realsozialistischen Kräfte" denn als Ausdruck eines systemischen Versagens nichtkapitalistischer Wirtschaftsorganisation begriffen wird. Das scheint kein Zufall zu sein: Die Möglichkeit funktionsfähiger Alternativen zur kapitalistischen Art des Wirtschaftens, die ja bei entsprechenden Ergebnissen mit einem starken Fragezeichen zu versehen wäre, kann und soll, so ist zumindest nicht unwahrscheinlich, bestehen bleiben, ohne zugleich die "realsozialistische" Alternative verteidigen zu müssen. Doch kommt in deren Untergang wirklich nur das Scheitern der jeweiligen Regierungen alter Männer zum Ausdruck, oder war nicht das sozialistische Experiment Ausdruck eines grundlegend falschen Verständnisses der modernen Wirtschaft, die als plan- und steuerbar hingestellt wurde, ohne es im gewünschten Sinne wirklich zu sein? War insofern der "reale Sozialismus" nichts anderes als der besondere historische Ausdruck einer Illusion, die bis heute besteht? Wenn gefragt wird, was bleibt, müsste dann nicht eigentlich diese Illusion zur Debatte stehen, die ja in der Tat geblieben ist, und weniger ihre leicht zu kritisierende Erscheinungsform der Jahre vor 1989, die nicht spurlos, aber doch weitgehend verschwunden ist?
1 Stunde 42 Minuten
Im politischen Denken von Marx und Engels gibt es einen archimedischen Punkt: Es sind die verallgemeinernden Rückschlüsse, die die Begründer des "Wissenschaftlichen Sozialismus" aus der Französischen Revolution von 1789 zogen. Wie tragfähig waren die von ihnen postulierten Analogien zwischen der bürgerlichen und der proletarischen Revolution? Welche praktischen Konsequenzen leiteten sie und später Lenin und die russischen Bolschewiki daraus ab? Was kann die revisionistische Marx-Kritik zum Verständnis des "Ausbleibens der Revolution in den Industriegesellschaften" (Richard Löwenthal) und zum Wandel der Revolution im 20. Jahrhundert beitragen? Das sind einige der Fragen, um die es in dem einleitenden Vortrag der Reihe "Nach dem Ende der Illusion" geht.
55 Minuten
Nach seinem Kölner Konzert am 13. November 1976 wurde der Liedermacher Wolf Biermann wegen "grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten" aus der DDR ausgebürgert und durfte nicht zurückkehren. Die Ausbürgerung löste in beiden deutschen Staaten Entrüstung aus, Künstler und Intellektuelle protestierten gegen die Ausbürgerung. Die DDR-Regierung reagierte darauf mit Repressionen und einer beispiellosen Verhaftungswelle.
40 Jahre später beleuchtet der Dokumentarfilm "Der Fall Biermann - Mit der Gitarre gegen die Staatsmacht" von MDR und NDR die Ereignisse und deren Wirkung auf die junge Opposition in der DDR. In Rückblenden erzählt der Film von den wichtigsten Stationen des Liedermachers Biermann und zeigt seltene Aufnahmen seiner Auftritte in Ost und West. Zu Wort kommen DDR-Bürgerrechtler wie Marianne Birthler und Roland Jahn, aber auch Freunde und Weggefährten wie Günther Wallraff, Sibylle Havemann und Ekkehard Maaß.
40 Jahre später beleuchtet der Dokumentarfilm "Der Fall Biermann - Mit der Gitarre gegen die Staatsmacht" von MDR und NDR die Ereignisse und deren Wirkung auf die junge Opposition in der DDR. In Rückblenden erzählt der Film von den wichtigsten Stationen des Liedermachers Biermann und zeigt seltene Aufnahmen seiner Auftritte in Ost und West. Zu Wort kommen DDR-Bürgerrechtler wie Marianne Birthler und Roland Jahn, aber auch Freunde und Weggefährten wie Günther Wallraff, Sibylle Havemann und Ekkehard Maaß.
1 Stunde 39 Minuten
Die DDR ist vor über 25 Jahren untergegangen, aber spurlos verschwunden ist sie nicht. Ampelmännchen und Grüner Pfeil, Sandmann und Polizeiruf 110 - manche Relikte des alten Ostens finden sich auch noch im vereinten Deutschland. Mit Blick auf die Politik können wir sogar feststellen: Zwei Ostdeutsche bilden das Doppelgesicht der Berliner Republik. Sowohl der Bundespräsident als auch die Bundeskanzlerin sind unter den Bedingungen der SED-Diktatur sozialisiert worden und haben nach dem Mauerfall die demokratische Entwicklung aktiv mitgestaltet. In diesem Sinne wirken heute zahlreiche ehemalige DDR-Bürgerinnen und -Bürger an wichtigen Orten der politischen Landschaft, aber auch auf vielfältige Art und Weise im gesellschaftlichen und kulturellen Leben des vereinten Deutschlands. Hat sich die Bundesrepublik dadurch verändert?
Die sechste Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" suchte den Osten im Westen. Sie fragte danach, inwieweit die Bundesrepublik durch den Beitritt der DDR seit 1990 »östlicher« geworden ist und versuchte zu ergründen, auf welche Weise Menschen aus dem Osten mit ihren spezifischen Erfahrungen unser Land heute prägen.
Die sechste Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" suchte den Osten im Westen. Sie fragte danach, inwieweit die Bundesrepublik durch den Beitritt der DDR seit 1990 »östlicher« geworden ist und versuchte zu ergründen, auf welche Weise Menschen aus dem Osten mit ihren spezifischen Erfahrungen unser Land heute prägen.
1 Stunde 37 Minuten
Mit dem Ende des SED-Staates im Jahr 1990 musste die sozialistische Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft umgewandelt werden. Für einen solch dramatischen Veränderungsprozess gab es kein Vorbild. Trotzdem ist Deutschland heute die größte und leistungsstärkste Volkswirtschaft Europas. Ostdeutschland hat nach dem Staatsbankrott der DDR einen beispiellosen Aufschwung genommen. Doch die erforderliche Umstellung war auch mit großen Härten für die Bevölkerung verbunden. Die Folgen des DDR-Staatsbankrotts sind bis heute zu beobachten. Nach einem Vierteljahrhundert des "Aufbau Ost" verharren die neuen Bundesländer bei rund 70 Prozent der West-Wirtschaftskraft, die Arbeitslosigkeit ist weiterhin deutlich höher.
Die fünfte Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" thematisierte den ökonomischen Transformationsprozess in Ostdeutschland von 1989/90 bis heute. Sie fragte, welche Herausforderungen bereits gemeistert wurden und welche Aufgaben in der Zukunft zu lösen sind. Darüber hinaus ergründete sie, wie das Erbe der DDR die ostdeutsche Wirtschaft noch immer prägt.
Die fünfte Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" thematisierte den ökonomischen Transformationsprozess in Ostdeutschland von 1989/90 bis heute. Sie fragte, welche Herausforderungen bereits gemeistert wurden und welche Aufgaben in der Zukunft zu lösen sind. Darüber hinaus ergründete sie, wie das Erbe der DDR die ostdeutsche Wirtschaft noch immer prägt.
1 Stunde 45 Minuten
Im Zuge der Flüchtlingsbewegung nach Europa hat Deutschland seit Anfang 2015 über 1,2 Millionen asylsuchende Menschen aufgenommen. Bereits zuvor war die Bundesrepublik, insbesondere der Westen des Landes, ein stark durch Immigration geprägtes Land. So hat heute jeder fünfte Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund, unter Schülerinnen und Schülern beträgt der Anteil mehr als ein Drittel. Ob Geflüchtete oder Zuwanderer: Viele von ihnen stammen aus Ländern, in denen Diktatur, politische Willkür und gesellschaftlicher Unfriede den Alltag bestimmen - Verhältnisse, die vor 1989 auch im Osten des geteilten Deutschlands herrschten und 1989 mit der Friedlichen Revolution glücklich überwunden wurden. Erst seit dem Ende der deutschen Teilung im Jahr 1990 gelten Freiheit und Demokratie im ganzen Land. Die Integration von Geflüchteten, Immigranten und insbesondere von jungen Menschen mit Migrationshintergrund ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart. Auf der 13. Zeitgeschichtlichen Sommernacht wurde diskutiert, welchen Beitrag die Vermittlung der jüngeren deutschen Zeitgeschichte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zur Integration leisten kann.
1 Stunde 33 Minuten
Die digitale Revolution verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Die allgemeine Computerisierung, das Internet und grenzenlose Kommunikation sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens. Neben den damit einhergehenden positiven Entwicklungen hat die massenhafte Sammlung, Speicherung und Übertragung digitaler Daten aber auch bisher unbekannte Möglichkeiten zur Überwachung geschaffen. Abhöraktivitäten der Geheimdienste NSA und BND oder der unkontrollierte Zugriff von Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter und Co auf persönliche, hochsensible Nutzerdaten führen immer wieder zu Vergleichen mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR.
Die vierte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« wollte die aktuelle Debatte in einen geschichtlichen Kontext setzen und danach fragen, wo die Unterschiede liegen zwischen der "Stasi" in der DDR und der aktuellen Arbeit von Geheimdiensten oder der massiven Datennutzung von gewinnorientierten Wirtschaftsunternehmen. Sind wir angesichts neuer technischer Möglichkeiten auf dem Weg in einen Überwachungsstaat? Haben uns die historischen Erfahrungen besonders sensibel für aktuelle (Fehl-)Entwicklungen gemacht?
Die vierte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« wollte die aktuelle Debatte in einen geschichtlichen Kontext setzen und danach fragen, wo die Unterschiede liegen zwischen der "Stasi" in der DDR und der aktuellen Arbeit von Geheimdiensten oder der massiven Datennutzung von gewinnorientierten Wirtschaftsunternehmen. Sind wir angesichts neuer technischer Möglichkeiten auf dem Weg in einen Überwachungsstaat? Haben uns die historischen Erfahrungen besonders sensibel für aktuelle (Fehl-)Entwicklungen gemacht?
1 Stunde 21 Minuten
Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
Im zweiten Veranstaltungsteil fand ein Podiumsgespräch zu den politischen Perspektiven der Aufarbeitung statt. Es sprachen RAINER EPPELMANN, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, WOLFGANG THIERSE, SPD, SIGRID HUPACH, Die Linke, HARTMUT KOSCHYK, CDU/CSU sowie HARALD TERPE, Bündnis 90/ Die Grünen. Es moderierte DR. ULRICH MÄHLERT, Bundesstiftung Aufarbeitung.
Im zweiten Veranstaltungsteil fand ein Podiumsgespräch zu den politischen Perspektiven der Aufarbeitung statt. Es sprachen RAINER EPPELMANN, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, WOLFGANG THIERSE, SPD, SIGRID HUPACH, Die Linke, HARTMUT KOSCHYK, CDU/CSU sowie HARALD TERPE, Bündnis 90/ Die Grünen. Es moderierte DR. ULRICH MÄHLERT, Bundesstiftung Aufarbeitung.
57 Minuten
Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema Die gesellschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 1990 mit STEPHAN HILSBERG, Politiker und Publizist sowie ROLAND JAHN, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen sowie die anschließende Diskussion mit Fragen aus dem Publikum.
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema Die gesellschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 1990 mit STEPHAN HILSBERG, Politiker und Publizist sowie ROLAND JAHN, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen sowie die anschließende Diskussion mit Fragen aus dem Publikum.
25 Minuten
Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema Hitler als SED-Vorsitzender. Schulische und außerschulische Bildung im Spannungsfeld von Geschichtsdidaktik und Geschichtspolitik mit DR. JENS HÜTTMANN, Bundesstiftung Aufarbeitung und THOMAS KRÜGER, Bundeszentrale für politische Bildung.
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema Hitler als SED-Vorsitzender. Schulische und außerschulische Bildung im Spannungsfeld von Geschichtsdidaktik und Geschichtspolitik mit DR. JENS HÜTTMANN, Bundesstiftung Aufarbeitung und THOMAS KRÜGER, Bundeszentrale für politische Bildung.
23 Minuten
Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema DDR-Geschichte in der Nische? Die wissenschaftliche Aufarbeitung seit 1990 mit Dr. JENS GIESEKE, Zentrum für Zeithistorische Forschung sowie Dr. ULRICH MÄHLERT, Bundesstiftung Aufarbeitung.
Hören Sie nun die Diskussion zum Thema DDR-Geschichte in der Nische? Die wissenschaftliche Aufarbeitung seit 1990 mit Dr. JENS GIESEKE, Zentrum für Zeithistorische Forschung sowie Dr. ULRICH MÄHLERT, Bundesstiftung Aufarbeitung.
36 Minuten
Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
Hören Sie im ersten Veranstaltungsteil die Begrüßung von Dr. Anna Kaminsky sowie die Diskussion zum Thema Kampf um Deutungshoheit? Opfergedenken, Erinnerungskultur und Gedenkstätten mit PROF. DR. WOLFGANG BENZ vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, ROLAND J. LANGE, Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft sowie DR. PETER WURSCHI, Stiftung Ettersberg.
Hören Sie im ersten Veranstaltungsteil die Begrüßung von Dr. Anna Kaminsky sowie die Diskussion zum Thema Kampf um Deutungshoheit? Opfergedenken, Erinnerungskultur und Gedenkstätten mit PROF. DR. WOLFGANG BENZ vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, ROLAND J. LANGE, Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft sowie DR. PETER WURSCHI, Stiftung Ettersberg.