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547 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Wie erinnert man sich heute in Russland an den GULAG, das repressive sowjetische Lagersystem, in dem unter Stalin bis zu 18 Millionen Menschen zu Zwangsarbeit genötigt wurden? Während unter Chruschtschow und dann in den 1990er Jahren viele Opfer rehabilitiert wurden und eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit langsam begann, dreht sich heute das Rad der Geschichte offenbar wieder zurück: In Geschichtsbüchern wird Stalin wieder ein "effektiver Manager" genannt und nach Umfragen glauben heute 42% der Russen, die Stalin'schen Repressionen seien notwendig für den Aufbau des Landes gewesen.

Doch es gibt auch Menschen, die staatliche Verbrechen anprangern, nach der Verantwortung der Gesellschaft fragen und ihre eigenen Wege des Gedenkens an die Opfer suchen. Die Filmemacherin Kerstin Nickig besuchte die einzige GULAG-Gedenkstätte Russlands, die sich auf dem Gelände eines authentischen Straflagers für politische Gefangene befindet: Perm-36. Ihr beeindruckender Film spürt in Gesprächen mit ehemaligen Lageraufsehern, Neostalinisten, Bürgerrechtsaktivisten und dem ehemaligen Häftling und Mitbegründer der Gedenkstätte Sergej Kovaljov den verschiedenen Sichtweisen auf die Geschichte des GULAG und der politischen Verfolgung in Russland nach. Welche Auswirkungen hat die Perspektive auf die Vergangenheit für das Selbstverständnis der russischen Gesellschaft heute?

Die Gedenkstätte für die Geschichte politischer Verfolgung Perm-36 im Permer Gebiet wurde 1994 von ehemaligen politischen Gefangenen und Historikern aus dem Umfeld der Menschenrechtsorganisation Memorial gegründet und ist nun zum Zentrum eines heftigen gesellschaftlichen Konfliktes um die "richtige" Darstellung von Geschichte geworden: Waren die Häftlinge des Lagers Perm-36 zurecht verurteilte Vaterlandsverräter oder Opfer eines Unrechtsregimes? Seit die Gedenkstätte 2015 verstaatlicht wurde, wird sie konzeptionell neu ausgerichtet. Nun stehen nicht mehr die Häftlinge, sondern das Strafvollzugssystem als solches im Vordergrund - und Lageraufseher von einst sitzen statt ehemaliger Häftlinge im Expertenrat.
1 Stunde 18 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Die Blockparteien in der Friedlichen Revolution und im Systemumbruch (1989-1991)

Impuls: Dr. Peter Joachim Lapp | Ölsen

Podium: Dr. Ehrhart Neubert | Limlingerode, PD Dr. Ute Schmidt | Berlin, Luise Güth | Rostock

Moderation: Dr. Peter Wurschi | Weimar
1 Stunde 2 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Die Blockparteien zwischen Erstarrung und Aufbruch? (1976-1989)

Impuls: Christoph Wunnicke | Berlin

Podium: Dr. Thomas Widera | Dresden, Dr. Manfred Agethen | St. Augustin, Rainer Eppelmann | Berlin

Moderation: Dirk Löhr | Erfurt
1 Stunde 2 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Die Blockparteien zwischen Mauerbau und Biermann-Ausbürgerung (1961-1976)

Impuls: Prof. Hermann Wentker | Berlin

Podium: Dr. Cornelia von Ruthendorf-Przewoski | Bautzen, Dr. Tilman Pohlmann | Dresden
25 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Aufbau und Integration der Blockparteien in die SED-Diktatur (1945-1961)

Impuls: Dr. Siegfried Suckut | Berlin

Podium: Dr. Jürgen Schmidt-Pohl | Schwerin, Dr. Theresia Bauer | München

Moderation: Dr. Michael Bienert | Potsdam
25 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Die unabhängige historische Kommission zur Geschichte der CDU Thüringen und ihr Auftrag (PD Dr. Jörg Ganzenmüller | Weimar)
1 Stunde 32 Minuten
Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

Eröffnung und Begrüßung für die Veranstalter (PD Dr. Jörg Ganzenmüller | Weimar)

Eröffnungsvortrag: Dr. Jens Schöne | Berlin
43 Minuten
Mit Schlaftropfen und Watte versteckten sich in der Nacht auf den 5. Mai 1953 Geheime Mitarbeiter der Staatssicherheit in der Wohnung von Werner Bork. Nur durch einen Zufall vereitelte der 21-Jährige die »Herausholung« und gelangte im letzten Moment in den Westen. Werner Bork war Teil einer Widerstandsgruppe in Werder, in der Schüler, Studenten und Lehrlinge mit Flugblättern für freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Demokratie kämpften. Sieben seiner Freunde wurden zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen, viele andere zu Zuchthaus- und Lagerhaftstrafen in der DDR und der Sowjetunion verurteilt.

Anlässlich des 63. Jahrestages des Volksaufstands nahm die Veranstaltung dessen Vorgeschichte in den Blick. Der frühe Widerstand von Jugendlichen gegen die Diktatur in der SBZ / DDR ist weithin in Vergessenheit geraten. Aber gerade die Erfahrungen der sich auflehnenden Jugendlichen können heutige Schülerinnengenerationen für die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sensibilisieren. Nach der Präsentation des Films beantwortete Werner Bork die Fragen von Jugendlichen des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (ijgd). Seine Tochter Dr. Iris Bork-Goldfield rekonstruierte die Geschichte ihres Vaters und seiner Freunde in dem Dokumentarfilm und dem gleichnamigen Buch. Im Gespräch beschrieb die Professorin am Institut für German Studies an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, die Entstehung von Film und Buch.
1 minute
Die Oktoberrevolution hat Deutschland und Europa nachhaltig geprägt. Erstmals übernahmen Kommunisten die Staatsgewalt und übten diese bis 1991 aus. Zahlreiche Staaten folgten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam der Osten Europas unter kommunistische Herrschaft und Deutschland wurde geteilt.

Doch welche Rolle spielt die Oktoberrevolution heutzutage in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur? Wird sie als der Beginn einer jahrzehntelangen Diktatur verstanden? Wäre es nicht besser, wenn man von einem Staatsstreich oder Putsch sprechen würde? Inwieweit unterscheidet sich die Erinnerung an die Oktoberrevolution in Ost- und Westdeutschland und zwischen den europäischen Staaten?
1 minute
Wie war die DDR wirklich? Immer weniger Menschen können diese Frage aus ihrem eigenen Erleben beantworten. Die Nachgeborenen, aber auch viele Bundesbürger, die im Westen aufgewachsen sind, gewinnen ihr Wissen über den untergegangenen SED-Staat hauptsächlich aus den Medien. Unzählige Filme, Fernseh- und Radiosendungen, Bücher und Zeitungsartikel haben in den vergangenen Jahrzehnten ein höchst widersprüchliches Erinnerungsbild geschaffen: Hier ein von Mauer und Staatssicherheit gekennzeichneter Unrechtsstaat, dort ein ostalgisch verklärtes Land, in dem »nicht alles schlecht« war. Diese unterschiedlichen Darstellungen werden bis heute von aufgeregten Debatten in der Öffentlichkeit begleitet.
52 Minuten
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte - Instrumentalisierung - Rezeption"

Die gewaltsame Machtübernahme der Bolschewiki führte zu zahlreichen Verschwörungstheorien, die sich insbesondere antisemitischen Stereotypen bedienten. Die Gegner der neuen Machthaber sahen einen "jüdischen Bolschewismus" am Werk, der bekämpft werden musste. Der Vortrag zeichnet die Entstehung dieser Verschwörungstheorien nach und beleuchtet ihre Instrumentalisierung von der direkten Revolutionsphase über die Nationalsozialisten bis hin zu ihrer heutigen Wirkung.

Vortrag "Die Oktoberrevolution als Projektionsfläche von Verschwörungstheorien" von Prof. em. Dr. Wolfgang Benz (Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg/Hamburger Institut für Sozialforschung).
1 minute
Ab dem 13. August 1961 bauten die SED-Machthaber die Berliner Mauer. Sie trennte die Millionenstadt in Ost und West. Die dramatischen Bilder der Grenzschließung gingen um die Welt. Am 9. November 1989 stand Berlin abermals im Mittelpunkt des globalen Interesses. Die Euphorie über den Fall der Mauer und das Ende der Teilung bewegte die Berliner, die Deutschen und die Menschen weltweit. Heute ist Berlin Bundeshauptstadt sowie politisches und kulturelles Zentrum Deutschlands. Gleichzeitig ist die Metropole Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern.

Die zweite Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" nahm die wechselvolle Geschichte Berlins in den Blick. Sie thematisierte die Rollen der Stadt während der Teilung Deutschlands und in der vereinigten Bundesrepublik und fragte zudem, wie vereint das Berlin des Jahres 2016 tatsächlich ist. Nicht zuletzt wagte sie den Ausblick: Wohin führt der Weg - und wie kann die Vergangenheit für die Zukunft nutzbar gemacht werden?
1 minute
Mit der Doktrin vom "Sozialismus in einem Land" brach Stalin Mitte der 1920er Jahre mit einem Grundsatz der marxistischen Theorie. Anstatt des Ziels einer Weltrevolution hatte nun die Machtkonsolidierung in der Sowjetunion Vorrang. Auch außenpolitische Instrumente wie die Kommunistische Internationale wurden diesem Ziel angepasst und traten nun vor allem als Verteidiger der Sowjetunion und nicht mehr als Exporteure der Weltrevolution auf. Stalin positionierte sich damit konträr zu seinem Kontrahenten Trotzki, der im Sinne einer "permanenten Revolution" den internationalen Charakter des Kommunismus betonte.

Vortrag "Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land" von Prof. em. Dr. Dietrich Beyrau (Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Humboldt-Universität zu Berlin).
1 minute
Archiven kommt eine wichtige Rolle nicht nur für historische Forschungen zu. Auch in Aufarbeitungsprozessen werden Archivalien zu Kronzeugen, die dazu beitragen, Täter schwerer Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu überführen. Für die Opfer staatlicher Gewalt hängt von der archivalischen Überlieferung oftmals ab, ob sie mit ihren Erfahrungen Glauben finden und rehabilitiert werden.

Mit der umfassenden Öffnung der Archive der SED-Diktatur zum 3. Oktober 1990 setzte die Bundesrepublik Maßstäbe. Über Nacht wurden nahezu alle Dokumente für Forschung, Medien und Betroffene zugänglich. Die Erfahrungen, die bei der Aufarbeitung der NS-Diktatur nach 1945 gewonnen werden konnten, flossen 1989/90 in die Diskussionsprozesse mit ein.

Vor welchen Aufgaben, Herausforderungen, Chancen und vor welcher Verantwortung stehen Archive bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft? Wie können sie dazu beitragen, begangenes Unrecht zu "heilen" und Verbrechen zu bestrafen? Und was, wenn Archive nicht zugänglich sind oder unklar ist, welchen "Wahrheitsgehalt" von Diktaturen gesammelte Dokumente haben?
1 Stunde 31 Minuten
Die Oktoberrevolution stellte für die deutsche Sozialdemokratie eine besondere Herausforderung dar. Mit den Bolschewiki hatte erstmals in der Geschichte eine Arbeiterpartei die Macht ergriffen. Dass es sich dabei - konträr zur Vorhersage von Karl Marx - um einen industriell unterentwickelten Staat handelte, stellte auch die theoretische Grundlage der Sozialdemokratie infrage. Das gewaltsame Vorgehen der neuen Machthaber führte zu weiteren Verwerfungen zwischen dem radikalen und reformistischen Flügel der Sozialdemokratie. Mit der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands kam es schließlich zum Bruch der deutschen Arbeiterbewegung.

Vortrag "Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie" von Prof. Dr. Detlef Lehnert (Freie Universität Berlin). Begrüßung und Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).