Podcaster
Episoden
26.05.2026
27 Minuten
Im Sommer 1935 wird Jagdaufseher Peter S. im abgelegenen Hochobirgebiet bei Bad Eisenkappel erschossen – die Ermittlungen verlaufen zunächst im Sand. Erst als Monate später ein junger Knecht namens Josef tot in einer verfallenen Viehhütte gefunden wird, kommt Bewegung in den Fall. Sein Mitknecht Paul K. legt ein Geständnis ab und berichtet von einer letzten Beichte auf dem Sterbebett: Mit seinen letzten Atemzuügen soll Josef gegenüber Paul gestanden haben, er selbst sei der Schütze gewesen, der den Jagdaufseher getötet hatte.
Doch der Fall wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Wer hat Josef erschossen – und warum? Wie viel von Pauls Aussage stimmt wirklich? Die Geschichte führt tief in die Zwischenkriegszeit, in eine Welt aus Armut, bäuerlicher Abhängigkeit und organisierter Wilderei.
Mit Claudia Beer-Odebrecht und David Knes.
Doch der Fall wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Wer hat Josef erschossen – und warum? Wie viel von Pauls Aussage stimmt wirklich? Die Geschichte führt tief in die Zwischenkriegszeit, in eine Welt aus Armut, bäuerlicher Abhängigkeit und organisierter Wilderei.
Mit Claudia Beer-Odebrecht und David Knes.
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12.05.2026
32 Minuten
Anfang Juli 2025 wird im Klagenfurter Europapark die Leiche eines neugeborenen Buben entdeckt – eingewickelt in ein Handtuch, versteckt in einer Tasche im Gebüsch. Die Gerichtsmedizin kann weder die Todesursache zweifelsfrei klären noch feststellen, ob das Kind lebend zur Welt kam. Trotz umfangreicher Ermittlungen, Zeugenaufrufen, Phantombildern und dem Einsatz eines forensischen Entomologen bleiben die Eltern bis heute unbekannt. Die am Handtuch gefundene DNA der mutmaßlichen Mutter ergab keinen Treffer in der Datenbank.
Die Episode beleuchtet auch den breiteren Kontext solcher Fälle: Kindstötungen oder das Aussetzen von Neugeborenen geschehen häufig in extremen psychischen Ausnahmesituationen – begleitet von Angst, Scham, Überforderung oder sozialer Not.
Dabei gibt es in Österreich konkrete Hilfsangebote: von der anonymen Geburt im Krankenhaus bis zur Babyklappe. Diese Möglichkeiten sollen Frauen in verzweifelten Situationen einen sicheren und legalen Ausweg bieten – ohne dass ihre Identität bekannt wird.
Manuela Kalser hat den Fall für die Kleine Zeitung recherchiert und spricht in dieser Ausgabe von delikt mit Host David Knes über die Hintergründe, ähnliche Fälle, die psychischen Ausnahmesituationen hinter solchen Taten und über bestehende Hilfsangebote.
Hilfsangebote für Mütter und Familien:
Seit 2001 gibt es in Österreich die Möglichkeit der anonymen Geburt. Die Frauen werden im Krankenhaus medizinisch und psychologisch betreut, müssen aber keine Namen und Daten angeben. In Kärnten ist die anonyme Geburt in allen Krankenhäusern möglich. Der diesbezügliche Kontakt zum Klinikum Klagenfurt ist hier möglich: anonymegeburt@kabeg.at.
Nach der Geburt übernimmt vorerst der Kinder- und Jugendhilfeträger die Obsorge für das Kind. Die Mutter hat nach der Geburt sechs Monate Zeit, sich zu melden, falls sie die Freigabe zur Adoption rückgängig machen möchte. Bleibt die Mutter anonym, wird die Adoption rechtskräftig.
Die Babyklappe (Babynest) ermöglicht Müttern in Ausnahmesituationen, ihr Baby straffrei abzugeben. Eine Übersicht, wo sich Babyklappen befinden, findet man unter www.gesundheit.gv.at.
Telefonseelsorge der Caritas Kärnten ist unter der Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar. Die Frauen-Helpline unter 0800/222-555 (kostenlos, rund um die Uhr), weitere Infos gibt es hier www.frauenhelpline.at. Die Kärntner Beratungshotline für Frauen und Mädchen kann unter 0660/244 24 01 angerufen werden.
Die Episode beleuchtet auch den breiteren Kontext solcher Fälle: Kindstötungen oder das Aussetzen von Neugeborenen geschehen häufig in extremen psychischen Ausnahmesituationen – begleitet von Angst, Scham, Überforderung oder sozialer Not.
Dabei gibt es in Österreich konkrete Hilfsangebote: von der anonymen Geburt im Krankenhaus bis zur Babyklappe. Diese Möglichkeiten sollen Frauen in verzweifelten Situationen einen sicheren und legalen Ausweg bieten – ohne dass ihre Identität bekannt wird.
Manuela Kalser hat den Fall für die Kleine Zeitung recherchiert und spricht in dieser Ausgabe von delikt mit Host David Knes über die Hintergründe, ähnliche Fälle, die psychischen Ausnahmesituationen hinter solchen Taten und über bestehende Hilfsangebote.
Hilfsangebote für Mütter und Familien:
Seit 2001 gibt es in Österreich die Möglichkeit der anonymen Geburt. Die Frauen werden im Krankenhaus medizinisch und psychologisch betreut, müssen aber keine Namen und Daten angeben. In Kärnten ist die anonyme Geburt in allen Krankenhäusern möglich. Der diesbezügliche Kontakt zum Klinikum Klagenfurt ist hier möglich: anonymegeburt@kabeg.at.
Nach der Geburt übernimmt vorerst der Kinder- und Jugendhilfeträger die Obsorge für das Kind. Die Mutter hat nach der Geburt sechs Monate Zeit, sich zu melden, falls sie die Freigabe zur Adoption rückgängig machen möchte. Bleibt die Mutter anonym, wird die Adoption rechtskräftig.
Die Babyklappe (Babynest) ermöglicht Müttern in Ausnahmesituationen, ihr Baby straffrei abzugeben. Eine Übersicht, wo sich Babyklappen befinden, findet man unter www.gesundheit.gv.at.
Telefonseelsorge der Caritas Kärnten ist unter der Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar. Die Frauen-Helpline unter 0800/222-555 (kostenlos, rund um die Uhr), weitere Infos gibt es hier www.frauenhelpline.at. Die Kärntner Beratungshotline für Frauen und Mädchen kann unter 0660/244 24 01 angerufen werden.
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28.04.2026
31 Minuten
In dieser Live-Folge vom Podcast Festival der Kleinen Zeitung in Graz trifft "delikt" auf "True Crime Austria". Gegenseitig erzählen sich die Podcaster jeweils einen Fall, der am Ende die Frage aufwirft: War hier eine dritte Person beteiligt, die bisher noch nicht in Erscheinung getreten ist?
Den gesamten Fall, den Katharina und Hubertus in True Crime Austria erzählen, findet ihr hier.
Hier findet ihr die delikt-Folge zu der Fladnitzer-Bande.
Den gesamten Fall, den Katharina und Hubertus in True Crime Austria erzählen, findet ihr hier.
Hier findet ihr die delikt-Folge zu der Fladnitzer-Bande.
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14.04.2026
24 Minuten
In dieser Folge geht es um das spurlose Verschwinden eines Ehepaars – Albine und Franz Hauptmann – im Jahr 1961. Die beiden waren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges als Flüchtlinge von Slowenien nach Spittal an der Drau gekommen. Dort führten sie ein ruhiges, unauffälliges Leben. Bis zu einem Sonntag im August 1961, als die beiden – vermutlich auf dem Weg zur Kirche – verschwanden und nie wieder gesehen wurden.
Diese Folge wurde live beim Podcastfestival in Klagenfurt aufgenommen. Am 18. April gibt es "delikt" erneut auf der Bühne, diesmal im Grazer Schauspielhaus. Hier findets du alle Infos.
Diese Folge wurde live beim Podcastfestival in Klagenfurt aufgenommen. Am 18. April gibt es "delikt" erneut auf der Bühne, diesmal im Grazer Schauspielhaus. Hier findets du alle Infos.
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24.03.2026
46 Minuten
Während draußen der Frühling alles neu erblühen lässt und die Natur wieder zum Leben erwacht, haben wir uns in dieser Folge von „delikt“ darüber unterhalten, wie Pflanzen als Tatwaffe auch Leben beenden können.
Auf Einladung von Carmen Oster hat sich David Knes auf den Weg in die Regionalredaktion Hartberg gemacht, um dort mit der Giftgärtnerin und Krimi- und Sachbuchautorin Klaudia Blasl zu sprechen. Sie erzählt von den oft unscheinbaren, aber umso tödlicheren Pflanzen und was man (auf keinen Fall!) damit machen sollte. Außerdem packt sie eine Reihe spannender und lustiger Anekdoten aus und versorgt uns mit jeder Menge skurriler Fun Facts über die dunkle Seite des Gartens: vom Lehrberuf der Giftmischerin im antiken Rom bis zu einer überraschenden „Giftpflanze des Jahres“: Petersilie.
Diese Folge gibt es auch als Video.
Der neue Roman von Klaudia Blasl: „Gärten, Gift und kalte Rache“. Ebenfalls besprochen haben wir ihr Sachbuch „111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss“.
Hier findet ihr die Folge mit Corinna Perchtold-Stefan: „Morbide Neugier? Voyeurismus? Warum wir True Crime hören und was wir davon lernen können“ (aus Staffel 11).
Auf Einladung von Carmen Oster hat sich David Knes auf den Weg in die Regionalredaktion Hartberg gemacht, um dort mit der Giftgärtnerin und Krimi- und Sachbuchautorin Klaudia Blasl zu sprechen. Sie erzählt von den oft unscheinbaren, aber umso tödlicheren Pflanzen und was man (auf keinen Fall!) damit machen sollte. Außerdem packt sie eine Reihe spannender und lustiger Anekdoten aus und versorgt uns mit jeder Menge skurriler Fun Facts über die dunkle Seite des Gartens: vom Lehrberuf der Giftmischerin im antiken Rom bis zu einer überraschenden „Giftpflanze des Jahres“: Petersilie.
Diese Folge gibt es auch als Video.
Der neue Roman von Klaudia Blasl: „Gärten, Gift und kalte Rache“. Ebenfalls besprochen haben wir ihr Sachbuch „111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss“.
Hier findet ihr die Folge mit Corinna Perchtold-Stefan: „Morbide Neugier? Voyeurismus? Warum wir True Crime hören und was wir davon lernen können“ (aus Staffel 11).
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Über diesen Podcast
Bei Delikt, dem Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung, geht es um
wahre Verbrechen aus der Steiermark und Kärnten. Redakteurinnen und
Redakteure sowie Expertinnen und Experten sprechen mit Host David
Knes über die Taten, ihre Hintergründe und ihre Auswirkungen – oft
mit Details, die so in keiner Zeitung standen. Die Bandbreite
reicht von berüchtigten Fällen der österreichischen
Kriminalgeschichte wie Jack Unterweger oder die Karlau-Geiselnahme,
über historische Verbrechen wie den Kindberger Herzfresser, bis hin
zu wenig bekannten Taten, die sich in unmittelbarer Nähe ereignet
haben. Auch 2025 erwarten Sie neue Staffeln mit packenden Fällen
aus den beiden südlichsten Bundesländern – Geschichten, die
erschüttern, überraschen und manchmal auch verstören. Abonnieren
Sie delikt, um keine Folge zu verpassen.
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