The End
Der Podcast auf Leben und Tod mit Gastgeber Eric Wrede widmet sich mit seinen Gästen genau diesen Themen, mal ernst, mal lustig, mal traurig, mal nachdenklich, aber zum Glück nie professionell...
Die zweite Staffel wird produziert von radioe...
Podcaster
Episoden
18.02.2026
42 Minuten
Der österreichische Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas
Macho beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Ende des Lebens,
dem Sterben und Suizid. Dabei versucht er immer eine beobachtende
und nicht wertende Position einzunehmen und kann durch seine
Studien sehr genau beschreiben, wie sich unser gesellschaftlicher
und kultureller Blick aufs Sterben und den selbstgewählten Tod
verändert hat. Ein Gespräch über die neue Sichtbarkeit des Todes,
die Vielfalt des künstlerischen Umgangs damit und unser Verhältnis
zum Suizid. Dazu gibt es jede Menge Literatur- und
Film-Empfehlungen in dieser Folge: Milena Michiko Flasar: Oben
Erde, Unten Himmel (Roman) Thomas Macho: Das Leben nehmen Susana
Monsó: Das Schweigen der Schimpansen: Wie Tiere den Tod verstehen
Clive S. Lewis: Über die Trauer Filme: Hamnet – Regisseurin Chloé
Zhao Jenseits des Glaubens (Freud’s Last Session) – Regisseur
Matthew Brown Shadowlands – Regisseur Richard Attenborough
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16.12.2025
37 Minuten
Alles, was wir im Leben machen, können wir im Nachhinein noch mal
reflektieren oder besprechen, nur das Sterben nicht. Trotzdem
machen sich viele Menschen eine Illusion davon. Wie auch im Leben,
so wollen sie auch im Sterben „alles richtig machen“. Die
Soziologin Dr. Irmhild Saake von der Universität München forscht
seit vielen Jahren zum Bild unserer Gesellschaft über das „gute
Sterben“ und sie wünscht sich, dieses Ideal wieder etwas zu
relativieren. Damit möchte sie den Sterbenden, den Familien und
auch den Pflegekräften den Druck nehmen, selbst diesen letzten
Schritt in unserem Leben noch optimieren zu wollen. Ein Gespräch
darüber, dass sich niemand mit dem Sterben auseinandersetzen
sollte, der das nicht will und dass es dann eben doch meist anders
kommt als wir es uns gewünscht haben und wir sicher sein können,
dass es am Ende immer „richtig“ ist.
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06.11.2025
42 Minuten
Als Zukunftsforscher blickt Matthias Horx seit vielen Jahrzehnten
auf kulturgesellschaftliche Veränderungen und den Wandel.
Trauerkultur ist ihm dabei ein wichtiges Anliegen. Sein Institut
hat unter anderem mit dem „Campus Viivorum“ gemeinsam mit
Institutionen und Verbänden einen experimentellen Friedhof der
Zukunft entwickelt, einen heilsamen Ort für Trauer. Horx hält
solche Orte, also den Raum für Trauer für äußerst wichtig, auch
wenn sich der Umgang mit Tod und Trauer in unserer Gesellschaft
bereits sehr verändert hat. Ein Gespräch über Individualität und
Intimität von Tod und Trauer und darüber, dass wir unsere Humanität
verlieren, wenn wir nicht mit Verlusten umgehen und sie integrieren
können. „Trauer ist eine existentielle Gesundheitsoperation des
Menschen. Wir werden krank, wenn wir nicht trauern können.“ Link:
Family-Horx - Horx Future GmbH
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02.10.2025
40 Minuten
"Pfützen springen" so kann man das Trauerverhalten von Kindern
umschreiben: Wie in Pfützen springen sie in die Trauer hinein und
wieder heraus, sind gerade noch traurig und gleich wieder fröhlich.
Romy Alinsky betreut dieses Projekt in Berlin, dessen Ziel es ist
mit kleinen Kindern über Verluste, Tod und Trauer zu sprechen,
damit sie einen realistischen Blick auf Trauer bekommen, fern ab
vom Zugang durch Medien zum Thema Trauer. Das kann dann auch
Erwachsenen helfen, mit ihren Kindern angstfreier und offener über
Tabu Themen wie Sterben, Beerdigung oder Trauer zu reden. Ihr
Plädoyer: "Traut euch, das Thema in euer Leben miteinzubeziehen."
Ein Gespräch über wunderbare Kinderfragen, Trauerbegleitung,
Endlichkeit und die Unmöglichkeit, sich auf die Trauer nach Verlust
richtig vorzubereiten.
https://www.johanniter.de/pfuetzen-springen-berlin Buchempfehlung:
Christiane zu Salm - Dieser Mensch war ich
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04.09.2025
40 Minuten
Wie verarbeitet eine Tochter den Tod des Vaters, der nie anwesend
war? Wie betrauert man einen Menschen, zu dem es keine Beziehung
gegeben hat? Und hätte man nicht vielleicht doch gern diese
Verbindung gehabt? Mit diesen Fragen sah sich die Sängerin Balbina
im vergangenen Jahr plötzlich konfrontiert als ihr Vater starb, zu
dem sie nie Kontakt hatte. Sie nutzte ihre Kunst – die Musik – um
der Trauer Raum und Worte zu geben und schrieb das Lied „Vatertag“.
Balbina ist dankbar für diese Möglichkeit der Trauerarbeit, die ja
nicht alle Menschen haben, die ohne Elternteil aufgewachsen sind
und sich durch die Todesnachricht mit der Abwesenheit des Vaters
oder der Mutter noch einmal auseinander setzen müssen. Mit Eric
redet sie über die Ohnmacht, die sie zunächst gespürt hat und die
vielen Fragen, die sie an ihren Vater noch gehabt hätte. Ihr Album
„Infinity Tunes“ war ihr Ventil, um den Verlust und die Trauer zu
verarbeiten und letztendlich auch loslassen zu können. Ein Gespräch
über Vaterlosigkeit, Scham, verpasste Chancen, aber auch über
Leichtigkeit, Befreiung und eine ganz besondere Art der
„Bestattung“.
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Tipp der Redaktion
Der Podcast "The End" mit Eric Wrede widmet sich eben dem Thema Tod. Mal ernst, mal lustig, mal traurig, mal nachdenklich, "aber zum Glück nie professionell" bespricht er mit Gästen Anke Engelke, der Antilopen Gang oder Sarah Kuttner auch persönliche Erfahrungen mit dem Tod.
Über diesen Podcast
Der Podcast auf Leben und Tod mit Gastgeber Eric Wrede widmet sich
mit seinen Gästen genau diesen Themen, mal ernst, mal lustig, mal
traurig, mal nachdenklich, aber zum Glück nie professionell... Die
zweite Staffel wird produziert von radioeins. Eric Wrede ist
Deutschlands bekanntester Bestatter, geboren an der ostdeutschen
Riviera in Rostock, aber im Herzen schon immer Berliner. Im ersten
Leben kümmerte er sich um Selig, Westernhagen, Flake und Polarkreis
18. Und jetzt? Jetzt ist er Bestatter und Trauerbegleiter! Mit
seinem Podcast „The End“ bringt er uns mit seinen Gästen dieses oft
so schwierige Thema näher. Ob der richtige Wein zur Trauerfeier,
ein Leben nach dem Tod und ob man die Urne mit nach Hause nehmen
kann, hier erfahren Sie alles.
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