Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. laxbrunch. der literaturschnack Podcast

Episoden

1 Stunde 14 Minuten
Diesmal sprechen Nefeli und ich über "Karte und Gebiet", einen 2010 publizierten Roman von Michel Houellebecq, der damit den Prix Goncourt gewann, und über "Herbst", den 2016 veröffentlichten ersten Teil der Jahreszeiten-Tetralogie von Ali Smith. In beiden spielen Künstler:innen eine wichtige Rolle. Wir reden über Vergänglichkeit und Gegenwartserfassung, Sinn und Unsinn der Kunst und auch über die Frage, wie gut sich Michel Houellebecq als Figur in seinem eigenen Roman macht. Außerdem sprechen wir über Brexit-England, Nihilismus und Kapitalismuskritik bei Houellebecq und Smith. Natürlich gehen wir auch der Frage nach, ob der französische Starautor in "Karte und Gebiet" sexistische und/oder reaktionäre Anwandlungen zeigt, und loben und kritisieren Smiths "Herbst" sehr.
1 Stunde 19 Minuten
In dieser Folge haben wir die Autorin Katharina Unteutsch zu Gast. Sie hat den Roman "Die weite Sargassosee" von Jean Rhys aus dem Jahr 1966 mitgebracht. Ein aufregendes Buch, geschrieben von einer Frau, deren Leben auch aufregend gewesen ist, oft allerdings im negativen Sinne. Und so ist "Die weite Sargassosee auch keine leichte Strandlektüre sondern ein dunkel glosender Monolith, der auf nur 220 Seiten ein abgründiges Identitätsdrama vor dem betörenden Hintergrund der Karibik entwickelt. Dabei ist der Roman zugleich ein mutiges und notwendiges Prequel zu "Jane Eyre" von Charlotte Brontë. Es geht um Natur und Zivilsation, Wildheit und Unterdrückung, Hautfarben, Geschlechter und die Flucht in den Wahnsinn. Wir sprechen auch über die Frage, ob der Roman feministisch und im engen Sinne postkolonial ist, und gehen auch ein wenig auf das Leben der Autorin ein.
1 Stunde 10 Minuten
Diesmal sprechen wir über "Nachts ist es leise in Teheran" von Shida Bazyar aus dem Jahr 2016 und über den Millionenerfolg "Schweinerei" von Marie Darrieusseqc, der 1996 auf Französisch veröffentlicht wurde. Wir sprechen über den Versuch, eine iranische Fluchtgeschichte aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeiten zu erzählen und über Satire als manchmal ermüdendes Genre. Außerdem fragen wir uns, wie gut Bazyar die Rollenprosa in ihrem Romandebüt gelingt, und was uns Darrieusseqc mit ihrem Skandalbuch eigentlich sagen wollte. Es geht um migrantische und weibliche Identitäten, um Kommunismus und Kapitalismus und um Emapthie und Genervtheit.
1 Stunde 31 Minuten
Diesmal sprechen wir über das aktuelle autofiktionale Werk "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" von Judith Herrmann und über Tove Ditlevsens autofiktionalen Klassiker "Kindheit" aus dem Jahr 1967. Wir sprechen über Leerstellen in familiären Erzählungen, die Frage, wer sich heute noch für den Holocaust interessiert, und über unser eigenes Interesse an den Biografien unserer Eltern und Großeltern. Außerdem beschäftigen wir uns mit Kindheit im Allgemeinen und der von Tove Ditlevsen im Besonderen und gehen der Frage nach, ob das Lesen und Schreiben von Literatur alleingelassene Menschen eher rettet oder beschädigt. Eine lange und teils persönliche Folge, die auch um die Frage kreist, wieviel Verdrängung nötig ist, um lebensfähig zu bleiben.
1 Stunde 23 Minuten
Diesmal sprechen wir über den gerade erschienenen, episodisch gestalteten Roman "Liefern" von Tomer Gardi und Marlen Haushofers Klassiker "Die Wand" aus dem Jahr 1963. Im Gespräch über die beiden Romane kommen wir auf Themen wie "Lieferdienste", "Liebe zu Tieren" und "Differenzfeminismus". Wir sprechen über Individualismus als Privileg, Fürsorge, Resilienz, Freiheit in der Zivilisation und in der Natur und außerdem über Nefelis Vorsatz, freundlich zu sein,
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Nefeli Kavouras und Anselm Neft sprechen über das, was sie bewegt. Von Edgar Allan Poe bis Sally Rooney. Mal schlägt Nefeli ein Buch vor, mal Anselm. Und manchmal laden sie Gäste ein, die Bücher mitbringen, über die sie unbedingt sprechen wollen. Am Ende geht es immer um Themen, die uns alle betreffen: Was uns verbindet, was uns trennt, was uns lieben lässt, was uns daran hindert, was uns glauben und was uns zweifeln lässt. Und was das sein könnte: Gerechtigkeit.
Podcast melden

„laxbrunch. der literaturschnack“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz