MIXEDCAST: Podcast über VR, AR, KI Archiv
387 Episoden
39 Minuten
Im VRODO-Podcast #68 geht es um den Besuchereffekt in virtuellen Welten wie in Doom VFR, die am besten finanzierten VR- und AR-Unternehmen und um eine ungewöhnliche Werbeaktion seitens Sony. Doom VFR: Ist Mittendrin wirklich immer besser? Die VR-Brille verspricht Spielern die ultimative Immersion: Endlich können sie mitten im Spiel sein, anstatt nur vor dem Monitor zu sitzen. Das klingt doch nach einem erfüllten Kindheitstraum. Nicht unbedingt: wenn man selbst im Sinne eines Puppenspielers in die Perspektive der Spielfigur wechselt, wird die Spielewelt zwar unmittelbarer, sie kann aber auch an Glaubhaftigkeit verlieren, da die Projektionsfläche wegfällt. Das ist ein bisschen so, als würde man bei einem Filmdreh hinter die Kulissen schauen. Der Effekt kann besonders bei Spielen auftreten, in denen man einen Charakter verkörpert, der schon bekannt ist oder der übermenschliche Fähigkeiten besitzt. VR-Erfahrungen, in denen man einfach nur man selbst sein kann – mit normalen menschlichen Fähigkeiten - kennen dieses Wirkungsproblem eher nicht. 200 Millionen US-Dollar für Niantic und Risikokapital in VR und AR Die Pokémon-Go-Entwickler Niantic bekommen 200 Millionen US-Dollar von Investoren, um … ja, für was eigentlich? Niantic-Gründer John Hanke kommentierte, das Geld soll in die Weiterentwicklung des Unternehmens fließen. Wir spekulieren, weshalb Niantic eines der wichtigsten AR-Unternehmen werden könnte und schauen uns die am besten finanzierten VR- und AR-Unternehmen an. 200 Millionen US-Dollar für Niantic: https://vrodo.de/200-millionen-us-dollar-fuer-pokemon-go-studio-kommt-eine-ar-brille/ Ungewöhnliche Werbeaktion: Sony verleiht Playstation VR Wie vermarktet man Virtual Reality? Nicht mit Werbespots auf einem herkömmlichen Monitor, so viel ist klar. In den USA hat sich Sony vor dem Weihnachtsgeschäft daher eine ungewöhnliche Aktion überlegt: Bis zu 1.400 PS-Plus-Mitglieder dürfen sich die VR-Brille für 14 Tage leihen und bei Nichtgefallen ohne Kosten zurücksenden. Ist das eine sinnvolle Vertriebsmethode für VR? Werbeaktion von Sony: https://vrodo.de/playstation-vr-ungewoehnliche-werbeaktion-sony-verleiht-psvr/
40 Minuten
In Episode #67 des VRODO-Podcasts streiten wir über den Sinn und Unsinn von Microsofts VR-Startumgebung für Windows Mixed Reality, grübeln über eine permanent lauschende Künstliche Intelligenz und analysieren die Übernahme von Vrvana durch Apple. Cliff House für Windows Mixed Reality - notwendiger Übergang oder völliger Unsinn? Wer sich das erste Mal eine Windows VR-Brille aufsetzt, wird in Microsofts Mixed-Reality-Startumgebung Cliff House transportiert. Das ist eine virtuelle Villa, deren Wände mit den vom herkömmlichen Windows-Desktop bekannten 2D-App-Fenstern verziert sind. An einer Wand hängt Skype, an einer weiteren der Edge-Browser und an noch einer der Zugang zum Microsoft Store. Um zwischen den Anwendungen zu wechseln, muss man sich durch das Haus bewegen. Die Interaktion mit den Fenstern klappt am besten mit Maus und Tastatur. Wir diskutieren, ob die VR-Villa Sinn ergibt oder eine Sackgasse ist. Windows Mixed Reality Test: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-im-test-besser-als-oculus-rift-und-htc-vive/ Künstliche Intelligenz soll permanent mithören Das Unternehmen AISense bietet ab nächstem Jahr ein KI-System an, das bei Videokonferenzen das gesprochene Wort aufzeichnet, transkribiert und Aussagen einzelnen Personen zuweist. Mündlich geführte Unterhaltungen sollen dadurch so einfach durchsuchbar sein wie ein E-Mail-Verlauf, niemand müsste mehr Protokoll führen. Die langfristige Vision von AISense: Die Software soll außerhalb des Büros zum Einsatz und im Alltag der Menschen ankommen. Wir sprechen über Potenziale eines solchen Systems und mögliche Risiken. AISense hört mit: https://vrodo.de/13-mio-us-dollar-fuer-ein-ki-system-das-alle-unterhaltungen-protokolliert/] Apple kauft Vrvana Laut einem Bericht kaufte Apple für 30 Millionen US-Dollar das kanadische Mixed-Reality-Unternehmen Vrvana auf, das bereits seit 2005 Brillen-Prototypen erforscht und baut. Die Geräte bieten tatsächlich richtige Mixed Reality und können nahtlos zwischen Augmented und Virtual Reality umschalten. Die Außenwelt wird über integrierte Kameras per Video in die ansonsten geschlossene Brille projiziert und kann dort mit digitalen Elementen angereicht werden. Wir spekulieren, warum Apple das Unternehmen aufgekauft haben könnte. Apple kauft Vrvana: https://vrodo.de/apple-kauft-mixed-reality-startup-vrvana/]
33 Minuten
Im VRODO-Podcast Episode #66 gibt es einen Ersteindruck zu Windows Mixed Reality mit SteamVR, dem Drahtlosadapter TPCast für HTC Vive und demnächst Oculus Rift sowie HTCs neuer VR-Brille Vive Focus. Steam VR für Windows Mixed Reality Seit dem 15. November gibt es SteamVR für Windows Mixed Reality. Das löst das dringendste Problem der WMR-Brillen, nämlich die fehlende Software. Der Ersteindruck ist gut: Die Bedienung von Steam geht wie mit HTC Vive und Oculus Rift gewohnt flüssig von der Hand und die getesteten Apps liefen ohne Probleme. Mit einer Einschränkung: Die Erfassung der 3D-Controller ist nicht so präzise und verlässlich wie das Outside-In-Tracking von Rift und Vive. Wir suchen nach dem Kaufgrund für eine WMR-Brille. Kurztest SteamVR für WMR: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-kurztest-der-steamvr-beta/ TPCast für HTC Vive Der Drahtlosadapter TPCast für HTC Vive – eine Rift-Version soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden – macht genau das, was er verspricht: Er befreit die VR-Brille ohne spürbare Qualitätseinbußen vom Kabel. Der Aufbau ist leider umständlich, ebenso ist das Gerät mit einem Preis von 350 Euro sehr teuer – aber das Gefühl, die Kabel los zu sein, wertet das VR-Erlebnis enorm auf. TPCast für HTC Vive im Test: https://vrodo.de/tpcast-fuer-htc-vive-im-test-wie-gut-ist-die-eu-version/ Vive Focus Mitte November machte HTC endlich die autarke VR-Brille offiziell, die schon im Mai erstmals angedeutet wurde. Die Überraschung: Damals wurde das Gerät noch als Daydream-Projekt gemeinsam mit Google angekündigt. Diese Partnerschaft hat sich zerschlagen, stattdessen macht HTC jetzt einen Alleingang auf dem chinesischen Markt und ab dem nächsten Jahr voraussichtlich im Westen. Wir sprechen über die möglichen Gründe für diese Entscheidung und das Marktpotenzial der autarken Focus-Brille. Vive Focus vorgestellt: https://vrodo.de/virtual-reality-htc-kuendigt-autarke-vr-brille-htc-focus-an/ Erster Kurztest von Vive Focus: https://vrodo.de/vive-focus-erstes-hands-on-der-autarken-vr-brille/ Vive Daydream ist abgesagt: https://vrodo.de/abgesagt-htc-bringt-keine-autarke-virtual-reality-brille-mit-google/
40 Minuten
Episode #65 des VRODOCAST frisch aus dem Podcast-Ofen! Es riecht nach China-Krachern, Apple-Äpfeln und VR-Füßen. Pimax 8K Test Christian schnallte sich Pimax' Wunderbrille 8K auf den Kopf und schrieb seinen ersten Eindruck des Geräts ausführlich in diesem Test auf. Im Podcast legt er noch ein paar Details nach, geht erneut auf die Verzerrungen am Bildschirmrand und die Bildwiederholrate ein und welche Herausforderungen der chinesische Hersteller bei der Software noch zu lösen haben wird, damit der Marktstart Ende Januar reibungslos verläuft. Testbericht: https://vrodo.de/pimax-8k-vr-im-vorabtest-wie-gut-ist-die-hype-brille-aus-china/ iPhone X 3D-Scanner: Kommt die Animoji-Revolution? Sven gehört zu den Apple-Fanb ... Enthusiasten, die es sich nicht nehmen lassen konnten, 1.300 Euro für ein Smartphone auf den Tresen zu legen. Abseits des Formfaktors ist die größte Neuerung des Apple Flaggschiffs der integrierte 3D-Scanner an der Vorderseite, mit der unter anderem sogenannte "Animojis" entlang der eigenen Mimik animiert und im Netz geteilt werden können. Die Funktion ist bereits im Netzalltag angekommen. Zahlreiche Nutzer posteten in sozialen Medien Videos, in denen sie über ihre Smiley-Avatare Popsongs neu interpretieren. Blöde Spielerei oder der erste Schritt hin zu einer Stellvertreterlogik für die Mixed Reality? Sven klärt uns auf. Animoji-Beispiele: https://vrodo.de/iphone-x-so-kommen-animojis-im-alltag-der-nutzer-an/ Zurück-aus-der-Zukunft-Schuhe ersetzen Laufband Die VR-Übelkeit hat die Virtual-Reality-Szene noch immer fest im Griff und eine Lösung ist nicht in Sicht. Zumindest schien das so bis Mitte der Woche. Doch dann erschien eine mythische Finanzierungskampagne im Netz, die einen Wunderschuh verspricht mit einem VR-Laufband kompakt unter der Sohle. Genialer Einfall oder obskure Tech-Fantasie? Mehr zum Thema: https://vrodo.de/bekannter-moderator-will-absurden-virtual-reality-schuh-entwickeln/ Alle Infos zum VRODOCAST-Team und dem Podcast stehen hier: https://vrodo.de/podcast/
37 Minuten
In Episode #64 des VRODO-Podcasts über Mixed Reality und die Zukunft der Computer sprechen wir über eine neue Google-Plattform für 3D-Inhalte, zwei neue VR-Filme und Algorithmen, die Bilder fälschen. Google launcht Poly, eine Plattform für 3D-Inhalte In dieser Woche startete Google den Sketchfab-Konkurrenten Poly, eine Datenbank für 3D-Inhalte, in der jedermann 3D-Objekte hochladen und teilen kann. Im Podcast diskutieren wir, ob Poly nur ein unnützes Nischenprodukt für Entwickler ist oder tatsächlich das Potenzial hat, eine Art YouTube für Virtual und Augmented Reality zu werden. Geht es nach Googles Mixed-Reality-Chef Clay Bavor, ist letztgenanntes Szenario das Ziel. Er äußert sich bei Twitter und schreibt, dass Google mit Poly die 3D-Kreation für jedermann ermöglichen und die "3D-Informationen der Welt organisieren" will. Mehr dazu: https://vrodo.de/googles-neue-plattform-poly-wird-das-youtube-fuer-3d-inhalte/ "With Poly, our mission is to organize the world's 3D information and make it universally accessible and useful. https://t.co/Ey68sO3bfU pic.twitter.com/99AEKXcqb6 — Clay Bavor (@claybavor) 2. November 2017" Son of Jaguar und Blade Runner 2049: Memory Lab In den letzten Tagen erschienen zwei neue, hochwertige VR-Filmproduktionen. Son of Jaguar ist komplett animiert und glänzt mit einer tollen Optik, einer unterhaltsamen Geschichte und einem bestechenden Mittendrin-Gefühl. Man merkt, dass Googles Spotlight Stories Studio die VR-Brille immer besser versteht. Blade Runner 2049: Memory Lab ist dagegen eher ein technisches als ein inhaltliches Highlight. Die interaktive Narration bietet erstmals in 3D eingescannte, reale Schauspieler. Diese Scans sind zwar nicht perfekt, wirken aber hinsichtlich Animationen und Darbietung durchaus authentischer als viele rein am Computer generierten Charaktere. Was kommt früher: der glaubhafte digitale Schauspieler oder ein perfekter 3D-Scan? Mehr dazu: https://vrodo.de/googles-neuer-virtual-reality-film-erscheint-fuer-htc-vive-und-oculus-rift/ Mehr dazu: https://vrodo.de/blade-runner-2049-memory-lab-setzt-auf-3d-schauspieler-neues-video/ Künstliche Intelligenz generiert Fake-Bilder Ein Algorithmus lernte anhand einer großen Bilddatenbank, Star-Portraits zu fälschen. Die Bilder wirken so täuschend echt, dass man sie auf den ersten Blick nicht von realen Promifotos unterscheiden kann. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man kleinere Fehler, die laut den Wissenschaftlern, die den Algorithmus entwickelten, in Zukunft behoben werden können. Neben Bildern von Menschen könnten so auch Fake-Objekte oder Fake-Landschaften generiert werden. Wir sprechen über mögliche Konsequenzen, wenn so mächtige Fälschungswerkzeuge zukünftig vielen Menschen zur Verfügung stehen könnten. Mehr dazu: https://vrodo.de/keine-der-personen-auf-diesen-fotos-existiert-in-wirklichkeit/
1 Stunde 7 Minuten
In einer Spezialausgabe des VRODO-Podcasts geht es um die Zukunft der Virtual-Reality-Brille: Was muss passieren, damit der Technologie der Durchbruch gelingt? Dafür haben wir uns zwei Gäste eingeladen. Nachdem Facebook mit Oculus, Google, Sony und Microsoft in den vergangenen Wochen die VR- und AR-Karten auf den Tisch gelegt haben, wird es Zeit für eine Rück- und Vorschau: Warum lief der Marktstart für VR-Brillen so bescheiden? Und was muss sich ändern, damit die zweite Generation VR-Brille deutlich erfolgreicher wird? Ist die Welt überhaupt schon reif für eine erfolgreiche VR-Brille - und spielt die Technologie mit? In rund einer Stunde nimmt unsere Spezial-Podcast-Crew mit den Gästen Luca Caracciolo von t3n und Jan-Keno Janssen von Heise die Virtual Reality in allen Facetten auseinander, baut aus den Erkenntnissen eine neue Vision und errät die VR-Killer-App. Podcast-Team: Luca Caracciolo ist Chefredakteur des t3n-Magazins. Neben den neuesten Trends und Entwicklungen im Netz, Journalismus und den sozialen Medien, beschäftigt er sich aktuell insbesondere mit Virtual Reality. In seiner Kolumne "Views on VR" schreibt er regelmäßig über die Möglichkeiten und Zukunftschancen von VR und AR. Die neuen Formate sind außerdem regelmäßig Thema im t3n-Podcast Filterblase. Jan-Keno Janssen berichtet als leitender Redakteur beim Heise Zeitschriften Verlag über Techtrends und speziell Virtual Reality. Er bezeichnet sich selbst als "Virtual Reality Superfreak" und untermauert diesen Rang mit seinen intensiven VR-Auftritten bei YouTube. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss er, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. Mittlerweile hat er ein eigenes VR-Startup und ist im ersten Fachverband Virtual Reality aktiv. Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit neuen VR- und AR-Technologien und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern.
42 Minuten
Künstliche vs. reale Intelligenz: Tobias ist zurück, ersetzt den ihn ersetzenden Tobibot zurück und bringt reichlich Eindrücke von der Augmented World Expo für den VRODOCAST #63 mit. Meta 2 Hands-On Die Augmented-Reality-Brille Meta 2 ist derzeit der einzige ernstzunehmende Konkurrent für Microsofts Hololens. Oder auch nicht: Tobias hat nach seinem Test auf der Augmented World Expo 2017 ernsthafte Zweifel an der Produktqualität. Das Display schneidet zwar gut ab und wird nicht von einem zu engen Sichtfeld zurückgehalten wie Hololens. Allerdings offenbart das Tracking der Brille und die Gestenerkennung einige Schwächen. Tobias geht ins Detail und schildert seine Eindrücke aus einer Demonstration. Demos zur Meta 2: https://vrodo.de/augmented-reality-neue-demos-zur-meta-2-besser-als-hololens/ Avegant Lichtfelddisplay Das größte Problem der VR- und AR-Industrie ist die fehlende Innovation bei den Displays und Darstellungsverfahren. Das Unternehmen Avegant verspricht die Lösung in Form eines neuen LIchtfelddisplays. “Normale Displays halten die gesamte Mixed-Reality-Industrie zurück”, sagt Avegant Mitgründer Edward Tang. “Wir haben die Lösung.” Auf der AWE 2017 hatte Tobias Gelegenheit, durch die Linsen eines Prototyps einen Blick ins Lichtfeld zu werfen. Das größte Alleinstellungsmerkmal des Displays sind die verschiedenen Fokalebenen. Anders als in aktuellen VR- und AR-Brillen kann man den Blick sowohl auf weiter entfernte als auch auf nahe Objekte richten und diese fokussieren. Der Hintergrund wird dann wie in der Realität unscharf. Tobias ist begeistert, wie gut das funktioniert. Mehr zu Avegant: https://vrodo.de/konkurrenz-fuer-hololens-avegant-baut-augmented-reality-brille-mit-lichtfelddisplays/ Pico Goblin: Autarke VR im Test Mit Goblin bringt der chinesische Hersteller Pico eine VR-Brille mit echtem Alleinstellungsmerkmal auf den Markt: Das Gerät funktioniert komplett autark und braucht keinen externen Zuspieler wie Smartphone und PC. Matthias hat das Gerät getestet und löst eine Grundsatzdiskussion über Smartphone-VR vs. autarke VR-Brillen aus. Gibt es überhaupt einen Markt für diese Produkte? Pico Goblin im Test: https://vrodo.de/vr-brille-pico-goblin-im-test-wie-gut-ist-autarke-virtual-reality/ Apple-AR vs. Facebook-VR Zwei der mächtigsten Bosse der Techindustrie äußern zum gleichen Zeitpunkt zwei völlig konträre Meinungen zu Virtual Reality: Während Facebook-Chef Marc Zuckerberg einer Milliarde Menschen eine VR-Brille aufsetzen will, glaubt Apple-CEO Tim Cook nicht daran, dass VR die Nische verlassen kann. Stattdessen soll Augmented Reality die nächste große Sache sein. Wie kommen solche völlig unterschiedlichen Einschätzungen zustande? Marc Zuckerberg will eine Milliarde Oculus-Nutzer: https://vrodo.de/facebook-chef-virtual-reality-isoliert-nicht-sondern-verbindet/ Tim Cook glaubt nicht an die Virtual Reality: https://vrodo.de/apple-chef-tim-cook-virtual-reality-fehlt-es-an-tiefgang/
26 Minuten
Der VRODOCAST #62 erscheint in dieser Woche besonders früh. Weshalb? Ganz einfach: wir haben wie gute Unternehmer an der Effizienzschraube gedreht, einen Mitarbeiter freigestellt und den anderen durch Künstliche Intelligenz ersetzt. Jetzt produzieren wir 85 Prozent schneller. Läuft bei uns. Ach, Themen gibt es auch: Den Marktstart von Windows Mixed Reality und die erneute Megainvestition in Magic Leap. Windows-Mixed-Reality-Launch Stell Dir vor, es ist der größte VR-Hardware-Launch in der Geschichte der Virtual Reality – und besonders spannend ist er dennoch nicht. Dafür gibt’s einen einfachen Grund: Zwar bringt Microsoft in den kommenden Wochen mit beinahe einem Dutzend Hersteller durchaus brauchbare VR-Brillen auf den Markt. Aber die Software hat der Software-Konzern dabei leider vergessen. Zwar wird dieses Versehen voraussichtlich mit der angekündigten Steam-VR-Unterstützung bis Jahresende nachgezogen, aber längst sind nicht alle Fragen hinsichtlich der Kompatibilität beantwortet. Trotz Marktstart ist also weiter abwarten angesagt. Alle Fakten zu Windows Mixed Reality: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-die-wichtigsten-fakten-im-ueberblick/ Kennst Du eine, kennst Du (fast) alle Hinzu kommt, dass die VR-Brillen technisch alle identisch sind und abgesehen vom Inside-Out-Tracking - das durchaus ein Zugewinn ist –wenig Innovation bieten. Die interessanteste Windows-VR-Brille kommt von Samsung und erscheint leider vorerst nicht in Europa. Das ist schade, da das Samsung-Modell Oculus Rift und HTC Vive in puncto Sichtfeldweite Paroli bieten kann und wohl die erste Wahl für Spieler sein würde. Hier hinken die anderen Windows-Brillen deutlich hinterher, das ist der größte und ein deutlich spürbarer Nachteil der Geräte. Daher ändert sich trotz massenhaft neuer VR-Brillen vorerst nicht viel am Status Quo: Spieler und Tech-Enthusiasten, die sich an externem Trackingzubehör nicht stören, sind mit Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR wie gehabt besser bedient. Im Podcast sprechen wir über unsere Eindrücke zum Mixed-Reality-Launch. Samsung Odyssey nicht in Europa: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-die-wichtigsten-fakten-im-ueberblick/ Noch mehr Geld für Magic Leap Das Mixed-Reality-Startup Magic Leap hat zwar noch immer kein Produkt am Start, aber konnte bei Investoren dennoch erneut groß absahnen: 502 Millionen US-Dollar fließen in die Entwicklung des propagierten Smartphone-Killers, unter anderem legten Google und Alibaba nach. Da sich das Unternehmen nicht konkret zur eigenen Strategie äußert, überlegen wir, was man überhaupt realistisch von der ersten Magic-Leap-Brille erwarten kann - und was wir uns wünschen würden. Pokémon Go, zum Beispiel? Pokémon Go für Magic Leap: https://vrodo.de/pokemon-go-chef-magic-leap-in-einem-jahr-pokemon-port-moeglich/ Investition über 502 Millionen US-Dollar: https://vrodo.de/offiziell-magic-leap-erhaelt-investition-ueber-502-millionen-us-dollar/
36 Minuten
Oculus Connect 4! Die wichtigste Virtual-Reality-Konferenz bestimmt Folge #61 des VRODO-Podcasts. Oculus Go: VR für den Massenmarkt? Die autarke VR-Brille Oculus Go soll Virtual Reality dem Massenmarkt schmackhaft machen: Sie kostet 200 US-Dollar und hat bereits ein Highend-Smartphone verbaut. Genauer betrachtet: Oculus Go soll 360-Videos und -Fotos dem Massemarkt schmackhaft machen. Denn für Games und raumfüllende VR-Inhalte eignet sich das Gerät mangels 3D-Controller und Positionserkennung kaum. Ähnlich wie Samsung Gear VR oder Google Daydream registriert Oculus Go nur die Rotation des Kopfes, Bewegungen in die Tiefe werden nicht erkannt. Dasselbe Erkennungsmuster gilt für den beiliegenden Bewegungscontroller – hoch, runter, links, rechts, das war es. Die Zielgruppe der Highend-VR-Enthusiasten dürfte sich für Go daher nicht interessieren, auch für industrielle Anwender ist die mobile Brille nur bedingt tauglich – es sei denn, der Einsatz beschränkt sich auf 360-Videos, beispielsweise im Marketing. Zwar ist Oculus Go mit einem Preis über 250 Euro recht günstig, wenn man bedenkt, dass das Highend-Smartphone bereits integriert ist. Aber könnte es dennoch zu teuer sein für ein Gadget, das letztlich kaum mehr als ein Abspielgerät für 360-Videos ist? Die große Frage lautet demnach: Wer ist die Zielgruppe der Go-Brille? Gibt es tatsächlich potenzielle Käufer, die zwischen einfachen mobilen VR-Brillen wie den zahlreichen Cardboard-Verschnitten mit Standard-Smartphone und etwas besseren Geräten wie Gear VR, Daydream und Go unterscheiden? Unser Podcast-Team hat sehr unterschiedliche Meinungen zur neuen Oculus-Brille. Fakten zur Oculus Go: https://vrodo.de/oculus-go-gear-vr-apps-und-qualcomm-prozessor/ Weitere Eindrücke von der Connect 4 Neben Oculus Go gab es zahlreiche weitere Ankündigungen auf der Connect 4, wir gehen die wichtigsten Neuigkeiten durch. Dazu gehören neue Features für Facebook Spaces und ein aufwendiges Redesign für Oculus Home, das Facebooks VR-Heimatbasis in eine Produktivumgebung für die komplette Computer-Nutzung verwandelt. Außerdem schildern wir unseren Gesamteindruck im Vergleich zur Vorjahreskonferenz und diskutieren die neuerliche Preissenkung für Oculus Rift. Neue 3D-Posts bei Facebook: https://vrodo.de/facebooks-3d-posts-sind-die-wichtigste-vr-ankuendigung-der-connect-4/ Zuckerbergs VR-Keynote: https://vrodo.de/facebook-chef-virtual-reality-isoliert-nicht-sondern-verbindet/ Zukunftsprognosen von Oculus: https://vrodo.de/oculus-forschungschef-diese-technologien-nutzen-wir-in-der-zukunft/ Korrektur zur Aussage zum Rift-Preis: Matthias verwechselt kurz den US-Preis (399 US-Dollar) mit dem Euro-Preis (450 Euro).
43 Minuten
In Episode #60 des VRODOCASTs, dem Podcast über die Zukunft der Computer, sprechen wir über das Potenzial von Samsungs Odyssey VR-Brille und darüber, dass Virtual Reality beim Pixel-Event kaum mehr eine Rolle spielte. Samsung Odyssey: Highend-VR-Brille für Windows Mixed Reality Am 3. Oktober stellten Microsoft und Samsung gemeinsam die erste Ultra-VR-Brille für Windows Mixed Reality vor. Das Gerät bietet mit 1.440 x 1.600 Pixeln pro Auge die derzeit höchste Auflösung am Markt, noch dazu übertrumpft sie mit OLED-Displays die LCD-Screens der Windows-Konkurrenz. Die ersten Tester sind sich einig: Wenn man eine VR-Brille für Windows Mixed Reality kauft, dann soll es die von Samsung sein. Der etwas höhere Preis wird durch die hochwertigen Displays, das integrierte Mikrofon und die fest verbauten Kopfhörer mehr als aufgewogen. Von dieser nicht ganz unwichtigen Erkenntnis einmal abgesehen, stellt sich allerdings noch eine viel grundlegendere Frage: Sollte man überhaupt eine Windows-VR-Brille kaufen? An welche Zielgruppe richten sich die Geräte eigentlich? Gamer scheinen mit Oculus Rift und HTC Vive aufgrund der garantierten Kompatibilität der angeschlossenen Software-Ökosysteme noch immer besser bedient zu sein, insbesondere da die WMR-Brillen nach der Konvertierung in Europreise kaum mehr günstiger sind. Und Nicht-Spieler? Die haben schlicht und ergreifend derzeit keinen Grund – sprich Inhalt – um in VR zu investieren. Bleibt zu hoffen, dass Microsoft seine Strategie für Windows Mixed Reality wirklich sehr langfristig angelegt hat, denn es wird dauern. Erste Eindrücke zu Odyssey: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-erste-eindruecke-zu-samsungs-vr-brille-odyssey/ Alle Fakten zu WMR: https://vrodo.de/windows-mixed-reality-die-wichtigsten-fakten-im-ueberblick/ Googles Pixel-Event: War da was mit VR? Während die mobile VR-Brille Daydream View vor zwölf Monaten bei der Pixel-1-Entüllung noch eine der Hauptattraktionen war, hatte der ergonomisch verbesserte Nachfolger in diesem Jahr nur einen kurzen Gastauftritt. Der Trend geht klar zu Augmented Reality mit dem Smartphone und Künstlicher Intelligenz. Googles ARCore samt der Bilderkennungssoftware Google Lens wurde auf der Pixel-Pressekonferenz mehr Aufmerksamkeit zuteil als der VR-Brille. Ist Mobile-VR schon wieder out? Und wo sind eigentlich die autarken Virtual-Reality-Brillen, die Google für 2017 versprach? Schön langsam wird es zeitlich knapp. Test zur neuen Daydream View: https://vrodo.de/googles-neue-daydream-view-ist-bequemer-und-hat-ein-groesseres-sichtfeld/ Googles ARCore-Demos: https://vrodo.de/google-praesentiert-neues-ar-feature-fuer-pixel-smartphones/ Intel stellt Alloy ein: Vielleicht hat Google ja mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Intel mit Alloy: Das Projekt zur autarken Mixed-Reality-Brille wurde eingestellt, da die Qualität nicht gewährleistet werden konnte und keine Partner für die Produktion gefunden wurden. Intel möchte jetzt doch lieber wieder Prozessoren und Wireless-Lösungen herstellen. Ist hochwertige Virtual Reality ohne PC oder Spielekonsole einfach noch nicht so weit? Intel kippt Alloy: https://vrodo.de/project-alloy-weshalb-intel-die-entwicklung-der-mr-brille-einstellte/
35 Minuten
In Folge #59 des VRODOCAST, dem Podcast über die Zukunft der Computer, geht's um Anstecktracking, weitere ARKit-Eindrücke, die Augmented-World-Expo und eine potenzielle Konkurrenz zu The Void. Zed-Ansteckkamera für Inside-Out-Tracking und Augmented Virtual Reality Die Zed-Trackingkamera soll stationäre VR-Brillen nachträglich um Inside-Out-Tracking erweitern. Mehr sogar: Sie soll auch eine erste Form der Augmented Virtual Reality ermöglichen, bei der in der VR-Brille ein Bild der Außenwelt per Videostream angezeigt und digital erweitert wird. Das ist genau die Spielart von AR und VR, von der Oculus-Technikchef Michael Abrash glaubt, dass sie die Zukunft der Technologie ist: „Augmented VR wird anders sein als die Mixed Reality, die wir durch die AR-Brillen sehen. Wir werden mit Augmented VR über jeden Pixel Kontrolle haben. Die Realität wird vollständig modifizierbar.“ Dass die Zed-Kamera diesem Anspruch schon gerecht werden kann, darf kritisch hinterfragt werden. Immerhin gibt sie einen ersten Vorgeschmack auf das, was die zweite Generation Virtual-Reality-Brille bieten könnte. Mehr dazu: https://vrodo.de/die-zed-mini-macht-aus-oculus-rift-und-htc-vive-mixed-reality-brillen/ The-Void-Konkurrent Dreamscape Immersive: Super-VR im Kinosaal? Mit starken Hollywood-Lizenzen und rund 40 Millionen US-Dollar Risikokapital will das Mixed-Reality-Startup Dreamscape Immersive der VR-Spielhalle The Void Konkurrenz machen. Das Konzept ist bei beiden Angeboten identisch: Die reale Umgebung und eine virtuelle Welt werden passgenau aufeinandergelegt und miteinander vermischt. So wird die ansonsten subtanzlose VR-Welt haptisch und greifbar, was die Immersion deutlich steigert. Die Technologie von Dreamscape Immersive kommt aus der Schweiz und ist seit geraumer Zeit in Entwicklung. Tobias konnte einen frühen Prototyp austesten und schildert ein paar Eindrücke. Mehr dazu: https://vrodo.de/the-void-konkurrent-dreamscape-immersive-landet-hollywood-deal/ Außerdem: Weitere ARKit-Eindrücke, die Smartphone-AR Killer-App aufgedeckt und flegelhaftes Benehmen von Christian, der sich trotz striktem Redeverbot in eine intellektuell anspruchsvolle Konversation zweier Techprofis einmischt.
37 Minuten
iOS 11: ARKit-Rollout und Test Diese Woche startete iOS 11 mit ARKit. Unterstützt werden iPhones ab dem iPhone 6s und neuere iPads. Wir haben uns durch die erste Welle AR-Apps getestet, schildern unseren Eindruck von Apples „Augmented Reality für jedermann“-Initiative und ziehen einen Vergleich mit Googles ausrangiertem Tango-Projekt. Wenig überraschend: Ganz so toll wie in den Entwicklerdemos und YouTube-Videos funktioniert ARKit dann eben doch nicht. Oder noch nicht? Immerhin ist Apples AR-Strategie langfristig angelegt. Die erweiterte Realität mit dem Smartphone ist wohl nur der erste Schritt hin zu fortschrittlicheren Technologien. ARKit-Launch: https://vrodo.de/augmented-reality-ikea-praesentiert-moeblierungs-app-place/ App-Tipps: https://vrodo.de/ios-11-sechs-kostenlose-ar-apps-zum-ausprobieren/ Pimax 8K: Endlich hochauflösende Virtual Reality? Der chinesische Hersteller Pimax hat erfolgreich eine Kickstarter Kampagne finanziert: Im Angebot sind drei VR-Brillen mit einer Auflösung von bis zu 8K und einem Sichtfeld von circa 200 Grad. Ist das der nächste große Schritt für VR-Technologie oder nur eine kuriose Randnotiz? Hat Pimax eine Chance gegen die etablierten Hersteller zu bestehen? Und ist es der richtige Schritt, noch komplexere, noch klobigere Geräte zu bauen, die zwar mehr Leistung bieten, dafür aber noch stärker eine kleine Nische ansprechen? Wir sprechen drüber. Infos zu Pimax: https://vrodo.de/pimax-8k-8k-x-und-5k-kickstarter-live-ab-349-us-dollar/ Kommentar: Mehr Pixel bringen nix: https://vrodo.de/kommentar-warum-mehr-pixel-der-vr-branche-nicht-helfen/ Google kauft Mitarbeiter von HTC Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es noch nicht fix, aber sehr konkret: Google investiert in HTCs Know-how und kauft bis zu 2.000 Ingenieure und Designer, die zukünftig im eigenen Hardwarelabor neue Smartphones entwickeln sollen. Weitere Kooperationen zu Virtual Reality sind nicht ausgeschlossen. Profitiert Vive und damit die gesamte VR-Branche von Googles Finanzspritze? Vive soll wachsen: https://vrodo.de/nach-googles-finanzspritze-htc-will-weiter-in-virtual-reality-investieren/ Google kauft bei HTC ein: https://vrodo.de/offiziell-google-investiert-ueber-eine-milliarde-us-dollar-in-htc/
35 Minuten
Augmented-Reality-Enthusiasten hatten große Erwartungen an die Enthüllung des neuen iPhones, die im Vorfeld von Apple-Chef Tim Cook persönlich geschürt wurden. Immer wieder betonte Cook in den vergangenen Monaten, wie wichtig Augmented Reality für Apple und die Techwelt insgesamt sei. Er sehe die erweiterte Realität als neue Kerntechnologie, womöglich wichtiger als das Smartphone selbst. “Ich bin so gespannt, dass ich laut rufen und schreien will”, sagte Cook im Juni der Webseite Bloomberg. „Wir werden Veränderungen in Unternehmen erleben, bei denen Augmented Reality eine fundamentale Rolle spielt. Wir werden Dinge für Verbraucher sehen, die unglaublich cool sind.“ Das weckt Erwartungen, oder nicht? Wir wollten auch laut rufen und schreien – und zwar vor Begeisterung über zahlreiche nützliche AR-Anwendungen für das iPhone. Mehr dazu: https://vrodo.de/augmented-reality-euphorisiert-apple-chef-tim-cook/ ARKit mit dem iPhone – Computerrevolution oder Gimmick? In Cupertino war es für Cook und Kollegen nun an der Zeit, den vielen Worten und Versprechungen bei der Vorstellung des neuen iPhones Taten folgen zu lassen. Wie erwartet zeigte Apple weitere ARKit-Demos, sowohl fürs Gaming als auch Information und Kommerz. Außerdem bietet das neue iPhone X einen integrierten 3D-Scanner an der Vorderseite des Minimalgehäuses, dank dem Nutzer ihr Gerät mit einem flotten Gesichtsscan personalisiert entsperren oder nützliche Exkrementen-Smileys animieren können. Ob ein 3D-Scanner an der Vorderseite ein wesentlicher Vorteil im Augmented-Reality-Wettbewerb ist gegenüber Googles ARCore – Google hat genau diese Komponente zusammen mit Tango wieder über Bord geworfen – wie uns der AR-Teil aus Apples Präsentation gefallen hat und ob Smartphone-AR generell etwas taugt, darüber sprechen wir im neuen VRODO-Podcast. Die im Podcast angesprochene ARKit-Demo aus 2009 mit dem iPhone 3G gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=pBI5HwitBX4
34 Minuten
In Episode #56 des VRODOCAST, dem Podcast über Virtual, Augmented und Mixed Reality, geht es um den Kampf der PC-Brillen und Virtual-Reality-Erfahrungen aus der Cloud. Vive vs. Rift: Kampf der PC-Brillen, Teil zwei Die Preissenkungen für HTC Vive und Oculus Rift haben den Kampf um den Highend-Thron der PC-VR-Brillen neu angefacht. Derzeit sieht es nach einem eindeutigen Gewinner aus: Oculus Rift. Die Facebook-Brille konnte mit einem Tiefstpreis von 450 Euro viele neue Käufer gewinnen. Wie viele genau, das verrät Facebook freilich nicht. Aber Statistiken bei Steam und Prognosen eines Zahlenschätzerunternehmens legen nahe, dass die Rift-Brille seit den Preissenkungen die Reichweitenlücke zu Vive schließen konnte und in den Quartalszahlen deutlich vorne liegt. Parallel führt HTC mit Google Gespräche, bei denen es offenbar um den Verkauf der Smartphone-Sparte geht. Virtual Reality könnte demnach das neue Kerngeschäft werden. Wie geht es weiter mit Oculus und HTC? Rift holt bei Steam auf: https://vrodo.de/steam-vr-nutzungsdaten-oculus-rift-schliesst-auf-htc-vive-auf/ IDC schätzt Verkaufszahlen: https://vrodo.de/verkaufstrend-playstation-vr-weiter-vorne-oculus-rift-haengt-htc-vive-ab/ HTC flirtet mit Google: https://vrodo.de/htc-und-google-gespraeche-zur-uebernahme-werden-konkret/ Virtual-Reality-Streaming aus der Cloud Hochwertige VR-Erlebnisse benötigen ziemlich viel Rechenleistung. Was für einen modernen PC schon herausfordernd ist, bringt das Smartphone an die Belastungsgrenze und darüber hinaus. Gleichzeitig ist klar, dass die Darstellungsqualität aktueller VR-Brillen noch viel zu gering ist, um einen größeren Markt zu erschließen. Insbesondere die Auflösung schwächelt. Daraus ergibt sich eine schwierige Gemengelage: Einerseits werden die Rufe laut nach fortschrittlichen VR-Brillen mit sehr hohen Auflösungen bis zu 4K oder gar 8K pro Auge und einem weiten Sichtfeld. Andererseits fehlt preislich vertretbare Hardware, die solche Highend-Geräte im Optimalfall sogar kabellos und mit realistischer Grafik befeuern kann. Eine mögliche Lösung für dieses Dilemma: Highend-VR wird nicht mehr lokal berechnet, sondern von mächtigen Supercomputern in der Cloud gerendert und anschließend an die Endgeräte verteilt. Klappt das und falls ja, wann? Virtual Reality aus der Cloud: https://vrodo.de/cloud-computing-soll-virtual-reality-welten-auf-die-naechste-stufe-heben/
27 Minuten
In der neuesten VRODOCAST-Episode sprechen wir über Googles ARCore im Vergleich mit Apples ARKit, Microsofts VR-Offensive und einen möglichen Verkauf der Vive-Sparte seitens HTC. Googles ARCore wirkt wie eine Reaktion auf Apples ARKit - und das wohl zurecht. Allerdings arbeitet Google im Project Tango schon seit einigen Jahren an fortschrittlicher Augmented-Reality-Technologie - allerdings mit dedizierter Hardware. Da Apple mit dem rein softwarebasierten ARKit, das mit Millionen iPhones kompatibel ist, mächtig Druck auf den Markt ausübt, sah sich Google wohl unter Zugzwang. Tango bekommt einen neuen Markennamen - ARCore - und Google steigt bei der Hardware auf den kleinsten gemeinsamen Nenner um: Die herkömmliche RGB-Kamera, die in jedem Smartphone steckt. Der Strategiewechsel bei Google ist eindeutig: Quantität über Qualität, schnelles Wachstum über konkrete Anwendungsszenarien. Wie wird sich das auf den Augmented-Reality-Markt auswirken? Google ersetzt Tango durch ARCore: https://vrodo.de/arcore-tango-marke-angeblich-tot-google-zeigt-neue-demos/ Rund um die IFA drückt Microsoft kräftig aufs Gaspedal bei Virtual Reality. Zahlreiche VR-Brillen verschiedener Hersteller wurden vorgestellt, ebenso gibt es erste Hands-On-Berichte zu den kompatiblen 3D-Controllern. Die wohl wichtigste Neuigkeit: Microsoft kooperiert mit Valve, damit die Windows-VR-Brillen auch bei Steam laufen. Wir sprechen über das Marktpotenzial der neuen Geräte, ihre Zielgruppe und warum sie jetzt womöglich doch zu teuer sind. Windows-VR-Brillen laufen bei Steam: https://vrodo.de/windows-brillen-unterstuetzen-steamvr-oculus-unterstuetzung-moeglich-update/ Es gibt mal wieder Gerüchte rund um die finanzielle Situation von HTC: Angeblich zieht das taiwanesische Unternehmen einen Verkauf der Vive-Marke in Betracht. Mögliche Käufer sind Google und - kein Scherz - Oculus-Mitgründer Palmer Luckey. Wir besprechen, weshalb es womöglich für alle Beteiligten ein Gewinn ist, wenn HTC die Vive-Marke übergibt. Luckey will Vive kaufen: https://vrodo.de/oculus-gruender-fragt-soll-ich-htc-vive-aufkaufen/ Will HTC die Vive-Sparte abstoßen? https://vrodo.de/htc-verhandelt-mit-google-ueber-moegliche-investition-oder-uebernahme/