MIXEDCAST: Podcast über VR, AR, KI Archiv
387 Episoden
29 Minuten
Im VRODO-Podcast Folge #83 geht's um 18 Megapixel pro Auge, Boses neue AR-Soundbrille, eine stimmkopierende Künstliche Intelligenz und die mögliche Hype-Abstrahlung von Ready Player One auf die VR-Branche. 18 Mpixel 4.3-in. 1443-ppi 120-Hz OLED Display for Wide-Field-of-View High-Acuity Head-Mounted Displays Auf der Display Week in Los Angeles will Google gemeinsam mit LG ein neues Display für VR-Brillen vorstellen. Der recht konkrete Titel der Präsentation steht in der Überschrift. Die Performance des VR-Displays tönt berauschend: 18 Megapixel OLED-Display bei 4,3 Zoll und mit 120 Hz. Das dürfte VR-Brillen auf ein völlig neues Level hieven. Clay Bavor, Googles VR- und AR-Chef, durfte einen Prototyp schon im vergangenen Jahr testen und schwärmte von der visuellen Qualität. Steckt das Display in LGs kommender SteamVR-Brille? Mehr über das Google-LG-VR-Display: https://vrodo.de/virtual-reality-google-will-neues-highend-vr-display-vorstellen/ Boses Augmented Reality für die Ohren Auf dem SXSW Tech-Festival in Texas zeigte der US-Audiospezialist Bose eine Augmetend-Reality-Brille für die Ohren. In Verbund mit einem Smartphone erkennt das Gerät die Blickrichtung des Brillenträgers. Taucht in dessen Sichtfeld ein interessantes Objekt auf - beispielsweise eine Statue oder ein Restaurant - kann er Audio-Informationen dazu abrufen. Ein weiteres Anwendungsszenario ist die Navigation. Hat das Konzept Zukunft? Mehr zur Audio-AR-Brille von Bose: https://vrodo.de/augmented-reality-bose-arbeitet-an-einer-ar-brille-fuer-die-ohren/] Künstliche Intelligenz kopiert menschliche Stimme und braucht dafür keine vier Sekunden Der chinesische Suchmaschinenriese Baidu trainiert wie sein US-Pendant Google fleißig die Künstliche Intelligenz. In einem Projekt stellten Baidu-Forscher kürzlich eine Copy-KI vor, die anhand eines Tonschnipsels von nur 3,7 Sekunden den Charakter und Klang eine Stimme kopieren kann. Nach dem Kopiervorgang kann die KI-Stimme anhand einer Texteingabe jeden erdenklichen Satz aussprechen. Noch ist der Unterschied zwischen realer Stimme und Computer-Kopie gut wahrnehmbar. Aber wie lange noch? Baidu-KI klont Stimme: https://vrodo.de/kuenstliche-intelligenz-algorithmus-klont-stimme-in-nur-37-sekunden/ Ready Player One Weltpremiere Steven Spielbergs Verfilmung der Virtual-Reality-Story Ready Player One feierte auf der SXSW Premiere. Die Kritiken fielen durchaus positiv aus: Der Film soll ein visuelles Spektakel sein, dem es jedoch zum Teil an Tiefgang fehlt. Der Hype jedenfalls scheint groß. Falls der Film an den Kinokassen ein Erfolg wird, könnte das auch die VR-Branche voranbringen. Oder doch nicht? RPO: Hilft oder schadet der Hype: https://vrodo.de/ready-player-one-bringt-der-film-virtual-reality-nach-vorn/
32 Minuten
Endlich: Der Tobibot ist zurück! Und er ist anders. Dunkler. Oh oh. Achso, Themen: Samsungs VR-Fail bei der S9-Enthüllung, Magic Leap begeistert Scheichs und Moss Besitzer von Playstation VR. Hinweis: Wer die Entstehung des Tobibots nicht kennt, der hört kurz in Folge #62 rein. Samsung Galaxy S9: Kein Virtual Reality bei der Enthüllung Das erste Mal seit der Vorstellung des Galaxy S6 verzichtete Samsung darauf, Virtual Reality bei der Enthüllung des neuesten Flaggschiff-Smartphones zu erwähnen. Dabei hat der koreanische Hersteller mit dem Galaxy S8 und dem Galaxy S9 die einzigen beiden Smartphones am Markt, die von Haus sowohl Oculus' Gear VR als auch Googles Daydream unterstützen. Ist VR als Verkaufsargument schon durch? Gar gefloppt? Oder spielen strategische Überlegungen zu Geschäftsbeziehungen bei Samsungs VR-Abstinenz eine größere Rolle? WAS ERLAUBE SAMSUNG? Wir sprechen drüber. Weshalb Samsung beim MWC auf VR verzichtete: https://vrodo.de/galaxy-s9-weshalb-samsung-auf-dem-mwc-virtual-reality-ignorierte/ Magic Leap macht das, was Magic Leap kann Nämlich Investorenknete einsammeln und das mal wieder reichlich. Fast eine halbe Milliarde US-Dollar soll der Staat Saudi-Arabien zur Entwicklung fortschrittlicher Augmented Reality beisteuern. Außerdem melden sich Entwickler zu Wort, die schon seit rund sechs Jahren an einem Mixed-Reality-Spiel arbeiten. Viel interessanter ist aber eine andere Geschichte, nämlich die Aussage von Googles Hardware-Chef Rick Osterloh, dass Augmented-Reality-Brillen noch viele Jahre brauchen, bis sie für den Massenmarkt eine Rolle spielen könnten. Google ist einer der größten Investoren von Magic Leap, entsprechend dürfte Osterloh wissen, was das Unternehmen kann - und was nicht. Investition: https://vrodo.de/augmented-reality-magic-leap-plant-neuen-millionen-deal-mit-scheichs/ Google über AR: https://vrodo.de/magic-leaps-groesster-investor-google-ar-brillen-brauchen-noch-jahre/ Magic-Leap-Gaming: https://vrodo.de/magic-leap-erstes-ar-spiel-ist-schon-seit-fuenf-jahren-in-entwicklung/ Die Killer-App-Maus Moss für Playstation VR Die knuddelige VR-Maus Quill hat es unserem Podcast-Mitglied Sven angetan. Warum er sich so an Sonys VR-Hit ergötzen kann, erklärt er im Cast. Und er wird mit einer Gegenthese konfrontiert: Ein Kinderspiel mit Simpel-Rätseln und Standard-Controller soll plötzlich die Killer-App für Virtual Reality sein? Wie kann das sein? Und darf es sein? Moss im Test: https://vrodo.de/playstation-vr-bezauberndes-puzzle-abenteuer-moss-im-test/ Über den VRODOCAST: Der VRODO Podcast ist Deutschlands erster wöchentlicher Podcast über immersive Medien, räumliche Computer und neue 3D-Interfaces. Seit August 2016 diskutieren wir einmal pro Woche die wichtigsten Neuigkeiten aus der Branche, sprechen über interessante Anwendungsszenarien und spannende Potenziale für die Zukunft. Podcast-Team Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit den neuen Mensch-Maschine-Schnittstellen VR, AR und KI und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen.
43 Minuten
In Folge #82 des VRODO-Podcasts wundern wir uns über abgelaufene Lizenzen, lümmeln uns auf virtuellen Kinosesseln und fragen: wem gehört ein digitaler Ort? Besuch im Virtual-Reality-Kino Die VR-App Bigscreen macht dem Kinogeschäft virtuell Konkurrenz: In originalgetreuen digitalen Nachbauten eines realen Kinosaals können Nutzer – verkleidet als Avatare – Filme und Videos auf der großen Leinwand genießen. Ähnlich wie beim echten Kinobesuch zählt auch hier der soziale Faktor: Man schaut den Film nicht alleine. Man kann anderen Menschen beim Dazwischenreden und Schmatzen zuhören und sich davon nerven lassen, wenn sie mit ihren virtuellen Händen im eigenen Sichtfeld rumwedeln. Ist doch toll, oder? Ernsthaft jetzt: Das VR-Kino funktioniert und ist zu diesem frühen Zeitpunkt schone erstaunlich nah dran am echten Kinogefühl. Bigscreen möchte in diesem Jahr erste bezahlte, virtuelle Vorführungen von Kinofilmen starten. Muss sich das stoffliche Kino davon bedroht fühlen? Wird Netflix virtuelle Cinedomes bauen, um den Hollywood-Markt für sich zu vereinnahmen? Wir sprechen drüber. Mehr dazu: Netflix wartet bei VR noch ab, Bigscreen VR legt vor: Bigscreen VR zeigt Stargate auf der großen VR-Leinwand: https://vrodo.de/vr-kino-bigscreen-zeigt-ab-heute-stargate-auch-in-deutschland/ Social-VR-Streaming: Netflix wartet ab, Bigscreen legt vor https://vrodo.de/virtual-reality-streaming-netflix-wartet-ab-bigscreen-legt-erfolgreich-vor/ Einige Unternehmen versuchen, die Augmented-Reality-Cloud zu bauen, eine exakte 3D-Karte unsere Welt. Diese Karte dient als technische Grundlage, auf deren Basis die Realität auf den Millimeter genau und für viele Menschen gleichzeitig digital erweitert werden kann. Offen ist die Frage: Wem wird diese AR-Cloud gehören? Wird es mehrere geben, so wie es heute unterschiedliche Betriebssysteme gibt? Und wenn ich den Realraum besitze, gehört mir dann auch automatisch die an gleicher Stelle lokalisierte Digitalsphäre? Oder darf mir Samsung beim Einkauf im Apple Store ein digitales Galaxy-Smartphone auf die Ladentheke projizieren? Dieses Startup will die Augmented-Reality-Cloud bauen: https://vrodo.de/dieses-startup-will-die-augmented-reality-cloud-erschaffen/ AR ist ohne die Augmented-Reality-Cloud nur ein Gimmick: https://vrodo.de/ar-experte-augmented-reality-ohne-ar-cloud-ist-nutzlos/
34 Minuten
Mit Vive Focus könnte theoretisch die Realität zur Virtual Reality werden, wenn Nutzer mit den VR-Brillen vor die Tür gehen. Aber macht das jemand? Und weshalb? Darüber und mehr sprechen wir im VRODO Podcast Episode 80. Virtual Reality vor der Tür Zwei Briten erprobten das Trackingsystem der autarken HTC-Brille Vive Focus vor der Tür. Das Ergebnis: Klappt gut. Auch unser eigener Test mit einer Windows-VR-Brille zeigt, dass man den Realraum durchaus als Virtual-Reality-Spielfläche nutzen kann. Entwickler könnten theoretisch die 3D-Daten beispielsweise eines Parks anlegen und in diesen Park eine VR-Erfahrung platzieren. So ähnlich machen das Mapped-Reality-Spielhallen wie The Void, nur in kleinerem Maßstab. Die Technologie gäbe das heute theoretisch schon her, doch gibt's für Outdoor-VR einen Markt? Mehr dazu: https://vrodo.de/vive-focus-briten-laufen-kilometerweit-mit-einer-vr-brille-durch-die-stadt/ Mehr dazu: https://vrodo.de/ausprobiert-star-wars-in-der-virtual-reality-spielhalle-the-void/ Vreal ausprobiert - wie Twitch für Virtual Reality? Die Virtual-Reality-Streaming-Plattform Vreal will das Twitch für VR werden. Mit rund 15 Millionen US-Dollar ist das Startup ausreichend gut finanziert, um die Dürreperiode bis zum Mainstream-Eintritt von VR-Brillen zu überstehen. Bis dahin arbeiten die Entwickler an einer frühen Version der Plattform, die den VR-Zuschauer direkt neben den Spieler in die Spielewelt bringt - so als stünde er mit auf dem Feld, im Optimalfall zusammen mit Freunden. Das wäre so ähnlich, als würde man beim Stadionbesuch mit den Spielern auf dem Feld herumlaufen, anstatt ihnen nur von der Seitenlinie zuzuschauen. Sven konnte eine frühe Version der Software testen und beschreibt seinen Ersteindruck. Mehr dazu: https://vrodo.de/wie-twitch-fuer-vr-streaming-plattform-bekommt-zwoelf-millionen-us-dollar/ Gruppentherapie mit VRChat Der angehende Psychologe Noah Robinson veranstaltet mit der Social-VR-App VRChat regelmäßige Gruppentreffen, bei denen sich Nutzer zu ihren Gefühlen austauschen können. Das erinnert an eine klassische Gruppentherapie, aber eben mit - ziemlich abgefahrenen - Avataren. Da VR-Systeme im Vergleich zu Maus und Tastatur neben der Stimme auch die Körperbewegungen wiedergeben, haben die Nutzer das Gefühl, tatsächlich anderen Menschen zu begegnen und Zeit miteinander zu verbringen. Genau das scheint vielen Nutzern dabei zu helfen, sich auszutauschen und zu öffnen. Sie berichten, wie sich das positiv auf ihr reales Sozialverhalten auswirkt. Mehr dazu: https://vrodo.de/vrchat-nutzer-erzaehlen-wie-social-virtual-reality-ihr-leben-veraendert/ Team: Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit den neuen Mensch-Maschine-Schnittstellen VR, AR und KI und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Zur Zeit bastelt er im Metaverso an seiner Vision, betreibt den Augmented-Blog und möchte am liebsten morgen schon alle Handys und Bildschirme aus dem Fenster werfen und durch eine AR-Brille ersetzen. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Sven arbeitet im Qualitätsmanagement in einer Internetagentur in Berlin.
37 Minuten
In Ausgabe #79 des VROD-Podcasts geht's um Olympia, Telepräsenz und weshalb Spielbergs Ready-Player-One-Verfilmung der VR-Branche womöglich keinen Gefallen tut. Olympia und Co. mit der VR-Brille ansehen - bringt's das? Eine Reihe etablierter Unternehmen und Startups wetten darauf, dass Telepräsenz-Streaming von Sport-Events oder Konzerten ein großer Markt wird. Die ersten Experimente laufen bereits: In den USA überträgt das VR-Startup NextVR fleißig Veranstaltungen in die VR-Brille. Und in Deutschland schnappte sich das ZDF die VR-Übertragungsrechte für die olympischen Winterspiele. Dort gibt es einige von Intels 3D-180-Grad-Streams zu entdecken. Wir diskutieren, wie gut diese VR-Streaming-Angebote schon sind, was noch besser werden muss und wie der optimale VR-Stream aussehen könnte. Mehr dazu: https://vrodo.de/ausprobiert-olympia-virtual-reality-streaming-mit-intels-true-view-vr/ Neuer Ready-Player-One-Trailer - kostenlose VR-Werbung oder alberne Dystopie? In einem neuen Trailer zeigt Warner Bros. weitere Szenen aus Spielbergs Filmadaption des Virtual-Reality-Romans Ready Player One. Zwei Szenen fallen besonders auf, beide haben mit Fortbewegung zu tun: In einer marschiert der Hauptdarsteller Wade Watts physisch in seinem Wohnzimmer umher, während er in VR als Avatar den virtuellen Raum durchschreitet. Fast schon absurd ist die zweite Szene: Eine Gruppe Menschen stürmt mit einer VR-Brille auf dem Kopf durch die Realität (!) und erobert dabei ein virtuelles Schlachtfeld. Stilistisch erinnert der Trailer an eine Mischung aus Final Fantasy, Harry Potter und einem echt duften Kindergeburtstag. Wird der Film unbedarfte Kinobesucher auf VR-Brillen neugierig machen? Oder hinterlässt er sie mit einem verwirrten Kopfschütteln? Wir sprechen drüber. Mehr dazu: https://vrodo.de/ready-player-one-neuer-trailer-zum-vr-filmepos-veroeffentlicht/
36 Minuten
In der 78igsten Folge des VRODO Podcasts greifen wir erneut das Thema Fake-Pornos auf, sprechen über Intels neue Datenbrille und den Techlash im Silicon Valley. Deepfakes werden aus dem Internet verbannt - orly? Plattformen wie Reddit, Twitter oder Pornhub wehren sich gegen die Verbreitung von KI-gefälschten Promi-Pornos auf den eigenen Servern. Das müssen sie, denn sonst gibt es jede Menge Ärger mit Anwälten. Der Verbreitung von Fake-Pornos und generell gefälschten Videos wird das freilich keinen Einhalt gebieten: Die Fortentwicklung der Software schreitet voran, sie wird immer ausgefeilter und speziell Sex-Fälscher formieren sich bei anderen Plattformen neu, auf denen sie sich unbeobachtet fühlen. Wir unterhalten uns über mögliche Konsequenzen. Mehr dazu: https://vrodo.de/kuenstliche-intelligenz-reddit-loescht-fake-pornos-doch-der-zug-ist-abgefahren/ Intel kündigt neue Datenbrille an Technisch simpel, dafür mit klaren Anwendungsszenarien und einem alltagstauglichen Formfaktor: Intels Datenbrille ist nicht der wahr gewordene Augmented-Reality-Traum, aber wenn sie funktioniert, wenn kümmert es? Das Gerät bringt das Smartphone-Display dauerhaft auf die Nase und spart so den Griff in die Hosen- oder Handtasche. Das ist praktisch zum Beispiel beim Sport oder im öffentlichen Nahverkehr, wenn der Sitznachbar nicht mehr heimlich auf das eigene Smartphone-Display spionieren kann. Neben Intel vermuten die Telekom und Zeiss, dass es einen Markt für diese Nasensmartphones gibt. Mehr dazu: https://vrodo.de/intel-enthuellt-ultraleichte-datenbrille-vaunt/ Mehr dazu: https://vrodo.de/zeiss-und-telekom-wollen-gemeinsam-datenbrillen-entwickeln/ Techlash im Silicon Valley Im Silicon Valley formiert sich eine Gruppe Tech-Kritiker, die im "Zentrum für menschenfreundliche Technologie" gegen das ankämpfen, was sie einst miterschaffen haben: Facebook und Co. sollen zur Rechenschaft gezogen werden für bewusst eingesetzte und süchtigmachende Belohnungmechanismen, die Nutzer häufiger als nötig auf die eigene Plattform ziehen. Unter anderem ist eine Aufklärungskampagne an Schulen geplant. Hat das Aussicht auf Erfolg - und wird es die Fortentwicklung von VR und AR betreffen? Mehr dazu: https://vrodo.de/ex-mitarbeiter-von-google-und-facebook-bekaempfen-techbranche/ Über: Der VRODOCAST von VRODO.de ist Deutschlands erster wöchentlicher Podcast über immersive Medien, räumliche Computer und neue 3D-Interfaces. Seit August 2016 diskutieren wir einmal pro Woche die wichtigsten Neuigkeiten aus der Branche, sprechen über interessante Anwendungsszenarien und spannende Potenziale für die Zukunft. Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit den neuen Mensch-Maschine-Schnittstellen VR, AR und KI und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Zur Zeit bastelt er im Metaverso an seiner Vision, betreibt den Augmented-Blog und möchte am liebsten morgen schon alle Handys und Bildschirme aus dem Fenster werfen und durch eine AR-Brille ersetzen. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Sven arbeitet im Qualitätsmanagement in einer Internetagentur in Berlin. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. 2015 gründete er mit Claus Divossen das Senselab.
49 Minuten
In Episode #77 des VRODOCASTS - dem Podcast über die Zukunft der Computer - geht es um die Sinnhaftigkeit eines reinen VR-Browsers, die Integration von AR in die Berichterstattung und die ewige Debatte um Verkaufszahlen von VR-Brillen. Supermedium: Das Virtual-Reality-Web entdecken Frühere WebVR-Entwickler von Mozilla gründeten das Virtual-Reality-Startup Super XYZ mit dem Ziel, einen für 3D-Inhalte optimierten Browser zu entwickeln. Eine erste Version ist jetzt kostenlos für Oculus Rift und HTC Vive erschienen. Rund 30 handverlesene WebVR-Welten führt der Browser in seiner Oberfläche zusammen, die Zahl und die Funktionen des Browsers sollen stetig wachsen. Herkömmliche 2D-Seiten kann man mit Supermedium indes nicht aufrufen. Ergibt diese Strategie Sinn? Mehr: https://vrodo.de/oculus-rift-htc-vive-neuer-vr-browser-supermedium-verfuegbar/ AR in der Berichterstattung: New York Times will Olympia-Athleten ins Wohnzimmer bringen Die New York Times integriert Augmented Reality in die Berichterstattung: In der NYT-App können ab sofort 3D-Inhalte wie ein 2D-Video oder -Foto in den Artikel eingebettet und von dort in den Raum projiziert werden. Der Wechsel zum 3D-Projekt erfolgt nahtlos, sofern der Nutzer einmalig zugestimmt hat, dass die App auf die Kamera zugreifen darf. Laut der NYT können mit der AR-Visualisierung Größenverhältnisse besser dargestellt und eine größere Nähe zu Inhalten hergestellt werden. Zu den olympischen Winterspielen möchte die Traditionszeitung 3D-Modelle der Athleten anbieten, die man in Lebensgröße im eigenen Wohnzimmer begutachten kann. Mehr: https://vrodo.de/augmented-reality-new-york-times-probierts-mit-3d-journalismus/ Verkaufszahlen von VR-Brillen: Wirklich so schlecht - oder alles nur Analysten-Gerede? Laut den neuesten Daten der auf Spiele fokussierten Analysten von Superdata konnten Oculus und HTC im vergangenen Jahr gerade mal eine halbe Million VR-Brille verkaufen – und das trotz massiver Preisnachlässe. Sollten diese Schätzungen halbwegs stimmen, würde das nicht dafür sprechen, dass Virtual Reality im kommerziellen Markt zeitnah erfolgreich sein kann. Allerdings regen sich in der Branche Widerstände gegen die Vorhersagen der Analysten. Unter anderem meldete sich Oculus-Gründer Palmer Luckey zu Wort: Er kenne die richtigen Verkaufszahlen und sämtliche Schätzungen aller Analysten seien falsch. Er warf ihnen außerdem vor, sie würden durch ihre Kommunikationsstrategien unnötige Enttäuschung hervorrufen. Sind wirklich die Analysten Schuld an der Krise der VR-Branche – oder ist diese nicht eher hausgemacht? Mehr: https://vrodo.de/oculus-gruender-alle-virtual-reality-analysten-liegen-falsch/ Mehr: https://vrodo.de/bericht-oculus-rift-schlaegt-htc-vive-playstation-vr-weiter-vorne/ Podcast-Team: Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit den neuen Mensch-Maschine-Schnittstellen VR, AR und KI und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Sven arbeitet im Qualitätsmanagement in einer Internetagentur in Berlin. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. 2015 gründete er mit Claus Divossen das Senselab.
37 Minuten
Beim VRODOCAST #76 solltet ihr euch die Ohren zuhalten - während des Intros. Oder dreht wenigstens die Lautstärke runter. Es wird hart. Wirklich. Augmented-Reality-News-Lawine Der Grund für Tobias' spontane Freudenausbrüche in Sangesform: Der AR Hype-Train gewinnt langsam an Geschwindigkeit und die Entwicklung von wichtigen Teiltechnologien schreitet voran. Wir kauen uns durch einen ganzen Schwung an AR-Neuigkeiten: Apples ARkit erkennt jetzt nicht mehr nur Böden, sondern auch Wände. Facebook gibt eine Software für Objekterkennung als Open Source frei und eine Künstliche Intelligenz berechnet aus beliebigen 2D-Videos nachträglich 3D-Szenen, die anschließend via ARKit und iPhone-Screen im Wohnzimmer betrachtet werden können. Außerdem kündigte Google einen für AR optimierten 3D-Player an, der in jedem Smartphone-Browser läuft. Mit diesem kann jedes beliebige 3D-Objekt aus dem Browser in die reale Umgebung gezogen und in Originalgröße dargestellt werden. Altspace-Gründer wechselt in Facebooks Social-Team Die VR-Branche durchlief ein Wechselbad der Gefühle, als das vielversprechende und eigentlich gut finanzierte Social-VR-Startup AltspaceVR vergangenen Sommer zuerst die Pleite verkündete, nur um wenige Wochen darauf von Microsoft gerettet zu werden. Jetzt verlässt Eric Romo, der Kopf des Social-VR-Netzwerks, das Unternehmen, bleibt seinem Thema jedoch treu: Für Facebook will der Altspace-Gründer zukünftig das Potenzial von Virtual Reality für Kommunikation und virtuelles Netzwerken erforschen. "Es war keine einfache Entscheidung, aber ich hinterlasse AltspaceVR in einem guten Zustand und bin davon überzeugt, dass mein Team die virtuelle Kommunikation für Microsofts Mixed-Reality-Ökosystem vorantreibt", schreibt Romo. Mehr: https://vrodo.de/virtual-reality-gruender-von-altspace-vr-steigt-bei-facebook-ein/
22 Minuten
In Folge #75 des VRODOCAST geht's um die gute alte Virtual-Reality-Übelkeit und in VR eingescannte Häuser. Virtual-Reality-Übelkeit: Pseudoproblem oder Stolperstein? Mit VRODO sprach Oculus-Manager Jason Rubin über seinen größten Wunsch für die Virtual Reality und nennt ein altbekanntes Problem: Rubin wünscht sich endlich eine Lösung für VR-Übelkeit. "Wir haben vieles versucht, aber niemand hat das Problem wirklich gelöst. Wenn ich einen Wunsch hätte - und ich sage nicht, dass es passiert - dann wäre das mein Wunsch", sagt Rubin. Er hofft, dass "in den nächsten paar Jahren" ein Weg gefunden wird, VR-Übelkeit für "die meisten Menschen" zu beseitigen. Derweil scheinen sich Teile der Enthusiasten-Szene relativ einig darüber zu sein, dass das Problem gelöst ist, wenn Entwickler nur genug Einstellmöglichkeiten in ihre Software integrieren. Eine zweite gängige These: VR-Nutzer müssten sich der Übelkeit über einen längeren Zeitraum hinweg bewusst aussetzen, damit es zu einem Gewöhnungseffekt kommt und die Übelkeit verschwindet. Ist das eine realistische Forderung - oder reines Wunschdenken? Wir sprechen über die verschiedenen Blickwinkel zur VR-Übelkeit. Mehr dazu: https://vrodo.de/exklusiv-oculus-manager-spricht-ueber-die-zukunft-von-ar-und-vr/ Japanische Forscher scannen Räume und Häuser für VR ein Ein japanisches Forscher-Team der Universität in Nagoya arbeitet an "Building-Scale VR", einem System, das automatisiert begehbare und visuell realistisch aufbereitete virtuelle 3D-Modelle von Räumen und ganzen Häusern erstellen soll. Ein mobiler Roboter ist mit einem Scanning-System ausgerüstet und fährt die Räume ab. Die dabei gesammelten Daten werden anschließend am Computer zu einem begehbaren 3D-Modell aufbereitet. Dieses soll Nutzern zum Beispiel als virtuelles Trainingszimmer dienen, um sich auf reale Katastrophen vorzubereiten. In zukünftigen Experimenten sollen größere und komplexere Räume wie Museen oder Büchereien eingescannt werden. Mehr dazu: https://vrodo.de/virtual-reality-japanische-forscher-scannen-ganze-haeuser-fuer-die-vr-brille-ein/ Crew: Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit neuen VR- und AR-Technologien und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Zur Zeit bastelt er im Metaverso an seiner Vision, betreibt den Augmented-Blog und möchte am liebsten morgen schon alle Handys und Bildschirme aus dem Fenster werfen und durch eine AR-Brille ersetzen. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. 2015 gründete er mit Claus Divossen das Senselab. Dort will er grundlegende Anwendungen entwickeln, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter trainieren und weiterbilden können. Steiner ist davon überzeugt, dass das Lernen und die Kollaboration in Virtual Reality den Arbeitsmarkt der Zukunft verändern werden.
45 Minuten
Den VRODOCAST #74 widmen wir den wichtigsten VR- und AR-News von der CES 2018. Unter anderem: HTC Vive Pro und Lenovo Mirage Solo. HTC Vive Pro: Sinnvolles Upgrade? Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas waren VR und AR allgegenwärtig. Die hervorstechendste Neuigkeit: HTC stellte Vive Pro vor, eine aktualisierte Version der VR-Brille HTC Vive mit einer höheren Auflösung und mehr Tragekomofort. Wir diskutieren über HTCs Marktstrategie, die Verkaufschancen für Vive Pro, für wen das Gerät eigentlich gedacht ist und was die zweite Frontkamera soll. Außerdem ein Thema: Intels exklusiver Drahtlosadapter für HTC Vive und Vive Pro. Vive-Pro-Strategie: https://vrodo.de/vive-manager-erklaert-strategie-hinter-vive-pro-und-vive-focus/ Vive-Pro-Ankündigung: https://vrodo.de/htc-vive-pro-das-kann-die-neue-virtual-reality-brille/ Lenovo Mirage Solo für Google Daydream Im Mai 2017 angekündigt, auf der CES 2018 präsentiert: Lenovos autarke VR-Brille Mirage Solo für das Daydream-System. Das Gerät bietet Smartphone-Hardware mit einem hochauflösenden Display und integriertem Raumtracking – alles in einem kompakten Gehäuse. Das klingt erstmal gut. Allerdings: die im Vergleich zu PC und Konsole schwache Hardware und der beigelegte 2D-Controller geben Rätsel auf, für welche Zielgruppe die Brille konzipiert wurde. Für 360-Videos und -Fotos gibt es günstigere Brillen-Lösungen und ambitionierte Spieler dürften mit der Auswahl an Inhalten und der zugrundliegenden Technologie nicht zufrieden sein. Auf der anderen Seite: Auch Oculus und HTC setzen 2018 voll auf die neue Geräteklasse. Quo vadis, autarke VR-Brille? Lenovo kündigt VR-Brille Mirage Solo an: https://vrodo.de/ces-2018-lenovo-stellt-autarke-daydream-brille-mirage-solo-vor/ Intels volumetrisches Hollywood-Studio Vielleicht löst ja Intel das Zielgruppen-Rätsel der autarken VR-Brille: Auf der CES 2018 kündigte das Unternehmen ein VR-Filmstudio für volumetrisch gefilmte Videos an. Das sind Videos, in denen der Zuschauer nicht nur den Kopf drehen, sondern sich in einem gewissen Radius in der Szene bewegen kann. In Intels neuem Studio sollen namhafte Filmproduktionen wie Paramount und Star-Regisseure wie Steven Spielberg mit der neuen Technologie experimentieren. Hollywood soll volumetrisch filmen: https://vrodo.de/intel-will-mit-hollywood-ein-neues-filmzeitalter-einlaeuten/ Erster Einblick in das Studio: https://vrodo.de/intel-startet-studio-fuer-virtual-reality-filme-mit-raumtracking/ Podcast-Crew: Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Berater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit neuen VR- und AR-Technologien und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Zur Zeit bastelt er im Metaverso an seiner Vision, betreibt den Augmented-Blog und möchte am liebsten morgen schon alle Handys und Bildschirme aus dem Fenster werfen und durch eine AR-Brille ersetzen. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Sven arbeitet im Qualitätsmanagement in einer Internetagentur in Berlin. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. 2015 gründete er mit Claus Divossen das Senselab. Dort will er grundlegende Anwendungen entwickeln, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter trainieren und weiterbilden können. Steiner ist davon überzeugt, dass das Lernen und die Kollaboration in Virtual Reality den Arbeitsmarkt der Zukunft verändern werden.
30 Minuten
Künstliche Intelligenz lernt besser sprechen, lässt sich dafür aber von einem einfachen Sticker austricksen. Sven erzählt über das VR-Spiel The Invisible Hours. Neue Sprachausgabe: Google-KI klingt wie ein Mensch Googles KI-basierte Sprachsynthese Tacotron 2 verwandelt Text in Sprache. Das ist noch nicht neu, mit dem Google Assistenten kann man seit Jahren Gespräche führen. Neu ist, dass die Sprachausgabe jetzt kaum mehr vom Klang einer menschlichen Stimme zu unterscheiden ist. Google stellte einige Audiovergleiche zwischen Mensch und Computer online, bei denen man die Roboterstimme nicht mehr verlässlich heraushören kann. Die Forscher evaluierten Tacotron 2 mit dem sogenannten "Mean Opinion Score" und erzielten auf einer Skala von 1 bis 5 einen Wert von 4,525 – eine reale Sprachaufnahme eines Menschen erreicht im Schnitt einen Wert von 4,58. Google-KI klingt wie ein Mensch: https://vrodo.de/neue-sprachsynthese-google-ki-klingt-jetzt-wie-ein-mensch/ Simpel-Hack: Einfacher Sticker bringt Bildanalyse-KI aus dem Tritt Google-Forscher zeigen in einem Experiment, dass eine für Bildanalyse optimierte Künstliche Intelligenz mit einem Spezialsticker getäuscht werden kann. Der Sticker wird von einer Gegner-KI nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip entwickelt, bis die Bildanalyse-KI auf das Motiv anspringt. Sobald der Sticker in einer Szene auftaucht, richtet die KI ihren vollen Fokus darauf - und vergisst ihr eigentliches Analyseziel. Der Sticker kann der KI jedes erdenkliche Motiv vortäuschen, so wird beispielsweise aus einem Gewehr mit Sticker ein Toaster. Die Google KI-Forscher warnen explizit davor, dass so ein Sticker unkontrolliert offline verbreitet und von jedermann genutzt werden könnte. Sticker-Hack für KI-Systeme: https://vrodo.de/kuenstliche-intelligenz-ki-hack-fuer-jedermann-mit-einem-bunten-sticker/ The Invisible Hours: Klärt den Mord an Nikola Tesla auf The Invisible Hours spielt gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Eine kleine Gesellschaft findet sich in Nikola Teslas Villa ein, findet jedoch kurz darauf nur noch die Leiche des genialen Erfinders. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines geisterhaften Beobachters, der in den folgenden Stunden den Ereignissen im Haus unbemerkt beiwohnen und in den zahlreichen Zimmern durch Beobachten und Zuhören den Mörder identifizieren muss. Dank einer magischen Uhr kann der Hausgeist den Fluss der Zeit umkehren und Ereignisse wiederholt in Gang setzen, um alle Einzelheiten aufzudecken. Sven erzählt, ob er mit dem VR-Mystery-Thriller Spaß hatte. Die zehn besten Mystery-Games für VR: https://vrodo.de/virtual-reality-die-zehn-besten-spiele-fuer-halloween/
56 Minuten
Im VRODOCAST #72 geht's um Christians rapide ansteigendes Körpergewicht und die wichtigsten Virtual- und Augmented-Reality-Ereignisse in 2017. Die wichtigsten VR-Ereignisse in 2017 Was ging ab in 2017 mit Virtual Reality? Passiert ist eine Menge, aber der entscheidende Schritt nach vorne gelang der Branche noch nicht. Die wichtigste Neuigkeit des Jahres war wohl Microsofts Start in die Virtual Reality mit Windows Mixed Reality - gute Ansätze, insgesamt aber noch etwas halbherzig. Ähnlich signifikant waren die Preissenkungen für sämtliche Highend-VR-Brillen, vorneweg für Oculus Rift. Innerhalb weniger Wochen senkte Facebook den Preis um unfassbare 450 Euro, nur um die Technologie in die Masse zu bringen. Auch das dritte VR-Highlight gehört Facebook: Das Unternehmen brachte die Social-App Spaces auf den Markt und mit ihr einen Ausblick auf das Telepräsenz-Telefon der Zukunft. Außerdem erneuerte Facebook-Chef Zuckerberg sein Vertrauen in die Technologie: Eine Milliarde Menschen will er in Virtual Reality bringen. Mehr dazu: https://vrodo.de/virtual-reality-2017-das-waren-die-drei-wichtigsten-ereignisse/ Die wichtigsten AR-Ereignisse in 2017 Auch nach 2017 warten wir weiter auf eine fortschrittliche Augmented-Reality-Brille: Meta liefert erst nicht und enttäuscht technisch, um Hololens wurde es erstaunlich ruhig und Magic Leap vermeldete erst kurz vor Jahresfrist Neuigkeiten. Ein einzelner Journalist bekam unter sehr kontrollierten Bedingungen kurze Demos zu sehen, über die er dann berichten durfte. Außerdem wurden einige Hochglanzbilder eines möglichen Designs der Brille gezeigt. Die wichtigste Erkenntnis bei der Nummer: Magic Leap verbessert das enge Sichtfeld von Hololens, aber behebt das Problem nicht. Der Smartphone-Killer für die Nase lässt also noch auf sich warten. Und dann war da noch Smartphone-AR. Mehr dazu: https://vrodo.de/augmented-reality-2017-das-waren-die-drei-wichtigsten-ereignisse/
42 Minuten
In Episode #71 des VRODO-Podcasts geht es um die große Magic-Leap-Enthüllung. Außerdem diskutieren wie, wie sich die drei großen Bethesda-Titel Fallout 4 VR, Skyrim VR und Doom VFR auf den VR-Spielemarkt ausgewirkt haben - oder auch nicht. Magic Leap One: Endlich enthüllt ... oder? Zumindest präsentierte Magic Leap nach langer Zeit mal wieder handfeste Neuigkeiten. Das Augmented-Reality-Startup zeigte erste Bilder der Brille, des dazugehörigen Taschencomputers und des Controllers. Eine Enthusiasten-Edition von Magic Leap One soll 2018 auf den Markt kommen und wird voraussichtlich zwischen 1.500 und 3.000 Euro kosten. Ein Journalist von Glixel bekam eine exklusive Demo der Brille und erzählt in einem ausführlichen Bericht und bei Reddit über sein Erlebnis. Sein größter Kritikpunkt: Das eingeschränkte Sichtfeld, das zwar deutlich weiter sein soll als bei Microsofts AR-Brille Hololens - aber dennoch zu eng. Und: Obwohl Magic Leap Bilder zeigt und eine Veröffentlichung für kommendes Jahr verspricht, sind noch viele Fragen hinsichtlich Performance, Software und Zielgruppe offen. Im Podcast suchen wir die Puzzleteile zusammen. Ist das Vaporware-Risiko schon völlig gebannt? Mehr dazu: https://vrodo.de/magic-leap-weitere-details-zu-sichtfeld-technologie-und-preis/] Mehr dazu: https://vrodo.de/magic-leap-will-breites-portfolio-an-ar-brillen-aufbauen/ Mehr dazu: https://vrodo.de/magic-leap-one-diese-demos-zeigte-das-ar-unternehmen/ Mehr dazu: https://vrodo.de/magic-leap-one-fuer-innenraeume-ausgelegt-naechste-generation-soll-drahtlos-sein/ Mehr dazu: https://vrodo.de/magic-leap-mysterioese-augmented-reality-brille-endlich-enthuellt/ Fallout 4 VR und Co. - hat sich die Hoffnung erfüllt? Die drei großen Bethesda-Titel Fallout 4 VR, Skyrim VR und Doom VFR waren in Anbetracht des nachlassenden Hypes und geringer Verkaufszahlen der große Hoffnungsträger der VR-Spieleindustrie: Die bekannten Spielemarken sollten die Verkaufszahlen ankurbeln und die Begeisterung für VR zumindest unter Spielern neu entfachen - und viele neue VR-Brillen-Käufer gewinnen. Erste Nutzungsdaten bei Steam zu Fallout und Doom zeigen, dass das nicht im großen Stil gelingen wird: Zwar ist Fallout 4 VR das bisher am häufigsten gespielte VR-Spiel bei Steam und damit durchaus erfolgreich. Aber der Abstand zu den bisher erfolgreichsten VR-Titeln fällt vergleichsweise gering aus. Fallout 4 VR dürfte sich innerhalb der VR-Blase sehr gut verkaufen, dient aber wohl nicht als der erhoffte Magnet für interessierte Neueinsteiger. Mehr dazu: https://vrodo.de/fallout-4-vr-test-fuer-htc-vive-so-urteilt-die-internationale-presse/
33 Minuten
Im VRODO-Podcast Nummer #70 geht es um virtuelle Raumbesichtigungen mit Airbnb, Googles neue Augmented-Reality-Sticker und den Marktstart von Vive Focus in China. Airbnbs VR- und AR-Ambitionen Die Online-Zimmervermietungsplattform Airbnb will mit Virtual und Augmented Reality mehr Service anbieten: Interessierte Mieter können vorab ihr Zimmer in 360-Grad anschauen, sowohl in Fotos als auch mit kompletten 3D-Scans eines Zimmers. Mit Augmented-Reality-Anleitungen sollen Vermieter ihren Mietern wichtige Hinweise digital ins Zimmer integrieren können. Langfristig plant Airbnb eine Telepräsenzplattform, auf der sich Mieter und Vermieter in Virtual Reality treffen können, um gemeinsam einen virtuellen Rundgang durch die Wohnung oder das Viertel zu machen. Mehr: https://vrodo.de/virtual-reality-airbnb-will-unterkuenfte-virtuell-begehbar-machen/] Augmented-Reality-Sticker mit dem Google-Smartphone Mit Augmented-Reality-Stickern für die Pixel-Kamera startet Google die ARCore-Initiative für Android-Smartphones und hat mit Star Wars und Stranger Things direkt zwei zugkräftige Marken am Start. Besitzer eines Pixel-Smartphones können beispielsweise sehr glaubhafte Sturmtruppler ins eigene Zimmer projizieren. Neben Google mit ARCore drücken Apple mit ARKit und Facebook mit der Camera-Effects-Plattform ähnliche Smartphone-Technologien in den Markt. Reichen solche visuellen AR-Spielereien schon, um die Technologie zum Massenphänomen zu machen? Oder kommt noch etwas Nützliches nach? Mehr: https://vrodo.de/googles-augmented-reality-sticker-sind-da-und-sie-sind-ziemlich-cool/] Vive Focus im Vorverkauf In China beginnt der Vorverkauf für Vive Focus: Direkt zum Start gibt eine Institution - wahrscheinlich die chinesische Regierung - eine große Bestellung über 150 Millionen US-Dollar auf. Ein populärer Online-Shop hingegen verzeichnete laut Angaben auf der Webseite nur rund 300 Vorbestellungen. Wie hoch ist das Marktpotenzial der Focus-Brille? Und warum erscheint sie eigentlich nur in China? Mehr: https://vrodo.de/vive-focus-vorbestellstart-in-china-htc-mit-millionen-deal/ Podcast-Crew: https://vrodo.de/podcast/ Matthias Bastian ist Gründer und Herausgeber von vrodo.de und arbeitet als Journalist und Kommunikationsberater in Frankfurt am Main. Seit 2014 beschäftigt er sich intensiv mit neuen VR- und AR-Technologien und wie sie Kommunikation, Medien, Arbeit und Entertainment verändern. Tobias Kammann ist AR-Fan seit dem ersten AR-Toolkit und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in der Industrie, um die Mixed Reality Wirklichkeit werden zu lassen. Zur Zeit bastelt er im Metaverso an seiner Vision, betreibt den Augmented-Blog und möchte am liebsten morgen schon alle Handys und Bildschirme aus dem Fenster werfen und durch eine AR-Brille ersetzen. Sven Person ist der Virtual Reality seit dem ersten Oculus-Rift-Entwicklerkit verfallen. In seiner Sammlung hat er jedes Gerät der ersten Generation. Wöchentlich taucht er für mehrere Stunden in die Virtual Reality ein, bevorzugt in soziale VR-Erfahrungen wie Altspace VR oder Bigscreen. Sven arbeitet im Qualitätsmanagement in einer Internetagentur in Berlin. Christian Steiner ist VR- und IT-Spezialist. Als Facebook 2014 für zwei Milliarden Euro Oculus VR kaufte, beschloss Steiner, seinen aktuellen Job zu kündigen und Vollzeit in der VR-Branche einzutauchen. 2015 gründete er mit Claus Divossen das Senselab. Dort will er grundlegende Anwendungen entwickeln, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter trainieren und weiterbilden können. Steiner ist davon überzeugt, dass das Lernen und die Kollaboration in Virtual Reality den Arbeitsmarkt der Zukunft verändern werden.
35 Minuten
In Episode 69 des VRODO-Podcast sprechen wir über Telepräsenz-Kollaboration mit Microsofts Augmented-Reality-Brille Hololens und schildern unseren Ersteindruck zu Oculus' neuen Funktionen für Oculus Home. Prism: 3D-Kollaboration über weite Distanzen Mit der Hololens-App Prism des Entwicklers Object Theory können sich Nutzer unabhängig vom physischen Standort als Avatare in der Mixed Reality treffen und gemeinsam 3D-Modelle betrachten, um diese in Echtzeit zu bearbeiten und zu erweitern. Die Demo unterstützt bis zu vier Teilnehmer und zwei Szenarien, in einer wird der Hausbau geplant, in der anderen eine Reiseroute in die Berge. Christian und Tobias haben sich Microsofts AR-Brille auf den Kopf gesetzt und die App auf Tauglichkeit geprüft. Damit ihr zuvor einen Eindruck von der App bekommt, schaut euch das folgende Video an. Video: https://www.youtube.com/watch?v=vUeWcP9Nb4k Neues Interface für Oculus Rift: Oculus Home und Dash Anfang Dezember veröffentlichte Oculus eine komplett überarbeitete Nutzerumgebung für Oculus Rift in der Beta-Version. Oculus Dash dient als Allzweckmenü, das jederzeit aufrufbar ist und den Zugriff auf Desktop-Anwendungen erlaubt. Diese können dann in Virtual Reality dauerhaft angezeigt werden, sodass man beispielsweise innerhalb einer VR-Anwendung YouTube-Videos ansehen kann. Praktisch! Bei Oculus Home können sich Rift-Besitzer virtuelle Zimmer einrichten und mit interaktiven Elementen erweitern, zum Beispiel mit einer Bogenschießanlage oder einer Spielekonsole, über die man seine Oculus-Rift-Softwarebibliothek laden kann. Treffen können sie sich die Nutzer in diesen Zimmern zwar noch nicht, aber zumindest gegenseitig die eigenen Umgebungen besuchen. Umfassendere Social-Funktionen dürften nur eine Frage der Zeit sein. Wir sprechen über das Potenzial von Oculus Home: Ist die Plattform der erste Schritt hin zu einem Metaverse oder nur ein umständliches Menü? Mehr dazu: https://vrodo.de/oculus-rift-beta-von-rift-core-2-0-geht-offiziell-an-den-start/