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  3. Wie geht's? - Kultur in Zeiten der Transformation Podcast

Episoden

55 Minuten
Wer öfter Wie geht’s hört, kennt unsere kleinen Rituale: zweimal im Jahr habe ich Carsten Brosda als Gesprächspartner zu Gast, einmal nach der Sommerpause und einmal zum Jahreswechsel und immer geht es um Rück- und Ausblick und auf eine Reflexion zu Kultur, Kulturpolitik und das Große Ganze abseits der Tagesaktualität. In diesem Jahr sind wir für den Sommer etwas spät dran, im Grunde ist zumindest an den Hochschulen gerade Jahreswechsel – das akademische Jahr startet und neue Studierende machen sich frisch auf den Weg in ihr Studium. Aber in unserem Gespräch weht doch noch etwas Sommerluft durch das Büro – und tatsächlich haben wir dieses Gespräch auch noch ganz in Sommerstimmung aufgezeichnet. Ich hatte vor dem Gespräch eine lange Liste von Themen – zu KI, Leadership und was Kultur von Sport lernen kann und umgekehrt. Doch dann sind wir beim Rückblick und Ausblick in andere, nicht minder spannende und wichtige Themen abgebogen – und diese offene Art des Gesprächs ist es, was ich an diesem Format und nicht zuletzt an dem Austausch mit Carsten Brosda so schätze. Eine Frage, die ich auf dem Zettel hatte und an der wir auch nicht vorbei kamen, ist die schwierige Haushaltslage der öffentlichen Finanzen und was das für Kultur bedeutet und wie sich trotzdem gestalten lässt.
1 Stunde 7 Minuten
Zurück aus einer kleinen Sommerpause geht es hier bei "Wie Geht’s" gleich mit einem neuen Themenschwerpunkt weiter: Wir fragen nach Verbindungslinien zwischen Kultur und Sport. Gespräche dazu sind für unsere langjährigen Hörer:innen nichts ganz Neues. Während der Pandemie hatten wir zweimal Markus Aretz zu Gast, den damaligen Kommunikationschef und heutigen Vorstand von Borussia Mönchengladbach. Damals haben wir uns gefragt, wie der Profisport durch die Pandemie kommt und welche Ähnlichkeiten und wechselseitigen Lernmöglichkeiten es zwischen Profisport und Kultur gibt. Heute ist keine Pandemie mehr, aber das Potential für wechselseitiges Lernen und Inspiration ist noch lange nicht ausgeschöpft – so jedenfalls unsere Vermutung, die wir in einigen der kommenden Folgen und auch heute erkunden werden.
1 Stunde 9 Minuten
Wir probieren etwas Neues in diesem Jahr bei Wie Geht’s – und das sind kleine Themenschwerpunkte. In der vergangenen Folge war Matthias Hornschuh zu Gast – Komponist und Experte für Urheberrecht im künstlerischen Bereich und mit ihm sprach ich über KI und deren Implikationen für künstlerische Arbeit. Das Thema KI begleitet uns auch heute, allerdings mit einem anderen Fokus: ich habe Hannes Tronsberg zu Gast, der Kulturinstitutionen dabei unterstützt, ihr Publikum besser zu erreichen – und dafür auf Musterkennung und Machine Learning zurückgreift, auch schon bevor KI oder AI in aller Munde waren.
1 Stunde 10 Minuten
Zwei Menschen im Gespräch, ungeschnitten und ungeskriptet – das ist gerade in Zeiten von KI sicher ein Teil des Appeals von einem guten Podcastinterview. Hier bei „Wie geht’s“ ist das schon seit 2020 unser Format, lange bevor KI in aller Munde war. Diesem Format bleiben wir auch treu, machen aber in den kommenden Monaten etwas anders: zum ersten Mal gibt es einen kleinen dramaturgischen Schwerpunkt für mindestens drei Folgen, und der lautet, genau: KI. In unserer ersten Schwerpunktfolge habe ich Matthias Hornschuh zu Gast. Matthias ist Komponist und Publizist und u.a. Sprecher der Initiative Urheberrecht, des Dachverbands der Verbände und Gewerkschaften der Urheber:innen und ausübenden Künstler:innen und Vorsitzender des Berufsverbands mediamusic e.V., dazu Mitglied im Vorstand Kulturrat NRW, Präsidium Landesmusikrat NRW, Aufsichtsrat der GEMA. Kurzum: er ist Künstler und zugleich einer der bestinformierten Experten zum Thema KI und Regulierung bzw. oft auch: fehlender Regulierung. Mit seinem Essay in Buchform „Wir schaffen uns ab“, den er im vergangenen Herbst veröffentlichte, hat er pointiert seine Sorgen als Künstler, Urheber und Bürger formuliert angesichts unregulierter KI.
1 Stunde 20 Minuten
Gerade in Zeiten, in denen eine Breaking News die nächste jagt, tun Rituale gut, die Orientierung bieten. Hier in unserem Podcast ist ein solches Ritual, das immer zweimal im Jahr Carsten Brosda zu Gast ist. Das letzte Gespräch stand noch ganz unter dem Eindruck der Sommerurlaubszeit – und auch wenn seither die Zeit gefühlt gerast ist, saßen wir nun erkennbar im Winter erneut zusammen, während draußen der Schnee in Hamburg fiel und keine Züge mehr fuhren. Wie immer um den Jahreswechsel spreche ich mit Carsten Brosda halb im Rückblick auf das vergangene Jahr und halb im Ausblick auf das, was 2026 wohl bringen mag. Von Kulturfinanzierung über die Kunst der Gastgeberschaft bis zu Fragen der Organisationssoziologie spannt sich ein weiter Bogen – und wie immer bin ich um einiges klüger und auch zuversichtlicher aus dem Gespräch gekommen.
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Über diesen Podcast

Was als Corona-Projekt begann, ist längst ein Podcast der bleibt. Denn Krise ist ja immer noch. Doch was macht die Krise mit der Kulturlandschaft in Deutschland und international? Im Podcast "Wie geht's" fragt Gastgeber Martin Zierold pro Fole je eine*n Kulturmanager*in, Künstler*in, Wissenschaftler*in oder Kulturpolitiker*in genau das. Worüber denken sie nach, seit sie erlebt haben, wie schnell sich vermeintliche Gewissheiten ändern können? Woran arbeiten sie? Was fehlt, wenn die Kultur in der Krise steckt? Was wird möglich, wenn man auf einmal über alles neu nachdenken kann und muss? Und nicht zuletzt auch: wie steht es mit der digitalen Transformation? Ein Podcast für alle, die gern hinter die Kulissen von Kunst und Kultur schauen. While the podcast is usually in German, we produce international episodes in English now and then. These can be found on the website: http://covid-culture.com/
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„Wie geht's? - Kultur in Zeiten der Transformation“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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