Podcaster
Episoden
24.02.2026
36 Minuten
Vier von fünf Maschinen, die in Deutschland produziert werden, sind
für Kunden im Ausland bestimmt. Aber das Exportgeschäft wird immer
schwieriger - nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Zahl von
Handelshürden. Neue Märkte finden, lautet die Devise,
Diversifizierung ist zu einem "Muss" für Unternehmen geworden. "Wir
dürfen nicht zu sehr von einzelnen Märkten abhängig sein und
deshalb ist eine Diversifizierung so wichtig", erläutert
VDMA-Vizepräsident Alexander Jakschik. Auch die wachsende Zahl von
sogenannten "Local Content"-Vorgaben zwingt die Unternehmen, sich
stärker in wichtigen Märkten mit eigenen Werken zu positionieren,
ergänzt Dr. Alexander Koldau, Experte der VDMA Außenwirtschaft.
Neue Märkte zu erschließen ist jedoch gerade für kleinere
Industriebetriebe eine große strategische Herausforderung, die oft
nur mit Hilfe externer Fachleute gelingt. Gefragt ist auch die
Politik, um die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche
Markterschließung zu setzen. Der VDMA bietet seinen Mitgliedern
umfangreiche Hilfestellungen auf dem Weg zu neuen Märkten:
https://vdma.eu/de/internationale-marktdiversifizierung Produktion:
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12.02.2026
37 Minuten
Das Erfolgsmodell EU-Binnenmarkt muss sich neu beweisen. Europas
Wirtschaft steht zwischen US-Zöllen und Abhängigkeiten in den
globalen Lieferketten unter erheblichem Reformdruck. Die EU hat die
eigene Wettbewerbsfähigkeit deshalb zur Top-Priorität erklärt - und
steht sich doch häufig selbst im Weg, erläutert Holger Kunze,
Leiter des VDMA European Office in Brüssel. Zwar wurde mit dem
"Competitiveness Compass" ein passender Reform-Fahrplan aufgestellt
- aber dessen Umsetzung kommt oft nur langsam voran. Zu langsam in
den Augen insbesondere der Industrie. Nicht zuletzt, weil Europa
sich häufig selbst im Weg steht und sich mit dem Abbau von Hürden
innerhalb des Binnenmarkts unerfreulich schwertut. "Es gibt
Probleme bei der Normung, bei der Marktüberwachung oder aufgrund
der vielen unterschiedlichen Regeln zum Beispiel im Abfallrecht",
erläutert Kai Peters, Binnenmarktexperte des VDMA im European
Office. Produktion: New Media Art Pictures
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14.01.2026
26 Minuten
Baustellen sind häufig Großprojekte - und je umfangreicher das
Bauprojekt ist, desto größer werden auch die organisatorischen
Herausforderungen. Mehr als 50 Unternehmen sind im Durchschnitt am
Bau eines Hochhauses beteiligt, und viele davon bringen schweres
Gerät mit. All diese Maschinen verschiedener Hersteller effizient
zu koordinieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Planer
und Baustellenleiter. Vor einigen Jahren wurde unter der Regie des
VDMA die Arbeitsgemeinschaft Machines in Construction 4.0, kurz MiC
4.0 gegründet, um genau diesen Prozess ins digitale Zeitalter zu
bringen. Ihr Ziel es ist, eine einheitliche, maschinenunabhängige
digitale Kommunikation rund um den Bauprozess zu erarbeiten. Aber
was genau kann mit Hilfe dieser digitalen Baustellensprache vor Ort
erreicht werden? Und wie werden die Erkenntnisse von MiC 4.0 in der
Praxis umgesetzt? Diese Fragen beantworten wir in unserer neuen
Folge des Industrie Podcasts "Bagger an Kran" - digitale
Maschinenkommunikation auf der Baustelle. Produktion: New Media Art
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18.12.2025
33 Minuten
Der Cyber Resilience Act (CRA) verändert die
Cybersicherheitsanforderungen für den Maschinenbau grundlegend. Der
EU-Rechtsakt ist bereits in Kraft, viele Pflichten werden jedoch
erst bis Dezember 2027 verbindlich. Was bedeutet das konkret für
Hersteller von Maschinen, Komponenten und Software? Steffen
Zimmermann, Leiter VDMA Competence Center Industrial Security, und
Oliver Winzenried, CEO der WIBU-SYSTEMS AG, diskutieren, welche
neuen Anforderungen auf Unternehmen zukommen, wie sich CRA und NIS2
voneinander abgrenzen und warum der CRA mehr ist als reine
Regulierung. Die Folge zeigt, wie Hersteller jetzt strukturiert
vorgehen können - von Risikomanagement und Dokumentation bis hin zu
Updates und Lieferkette - und warum der CRA langfristig Vertrauen,
Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit im Maschinenbau stärken kann.
Produktion: New Media Art Pictures
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30.10.2025
38 Minuten
Aus Science-Fiction wird Realität: Roboter mit menschlicher
Ähnlichkeit könnten künftig viele Tätigkeiten verrichten, für die
sich eine Automatisierung bisher nicht gelohnt hat. "Physical AI"
lautet das Zauberwort: Generative Künstliche Intelligenz erhält
einen Körper. Diese Entwicklung ermöglicht die nötigen
Fortschritte, um humanoide Roboter mit immer mehr Aufgaben zu
betrauen, erläutern Nikolai Ensslen, CEO des
Motion-Control-Systemherstellers Synapticon und Dr. Eric Maiser,
Leiter VDMA Future Business. Dabei zeichnet sich ab, dass humanoide
Roboter ihre wichtigste Bedeutung nicht in der Fabrikautomation
haben werden - sondern dort, wo heute noch am wenigsten
Automatisierung genutzt wird. Dazu gehören zum Beispiel einfache
körperliche Tätigkeiten, Ernteeinsätze, medizinische Dienste oder -
irgendwann einmal - Arbeiten im Haushalt. (Podcast in englischer
Sprache) Produktion: New Media Art Pictures
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Über diesen Podcast
In unserem Podcast geht es um verschiedene Themen mit Relevanz für
den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland und Europa. Die
Trendthemen beleuchten Chancen und Risiken für den Maschinenbau und
zeigen die Herausforderungen für die Branche auf. Dazu sprechen wir
mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Wissenschaft und
Unternehmen. Die Gäste geben einen Einblick in praxisnahe
Anwendungsfälle und beleuchten die Möglichkeiten der Umsetzung
wichtiger Themen in Unternehmen.
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