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Auf einem Nürnberger Jahrmarkt wird in einem Wachsfigurenkabinett
mit beweglichen mechanischen Figuren das »Leiden und Sterben
unseres Heilandes Jesu Christi« aufgeführt. Die Figuren und die
Inszenierung sowie die Reaktionen des Publikums lassen den heiligen
Stoff jedoch zu einer grotesken Komödie ausarten.
Neben der satirischen Auseinandersetzung mit der Darstellung eines
religiösen Stoffes in einer Jahrmarkt-Schaubude gibt die Geschichte
auch einen lebhaften Einblick in die Welt des Figurentheaters im
19. Jahrhundert.
(Zusammenfassung von Karlsson)
Anmerkung: Das französische Zitat von Renan am Anfang des Textes
heißt ins Deutsche übersetzt:
"Um die göttlichen Dinge einer Religion gut zu kennen, muss man sie
sich in einer ganz und gar menschlichen Gestalt vorstellen."
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