Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene Archiv
315 Episoden
40 Minuten
„Ich stimme nicht in den Kanon der Trübseligkeit ein“, sagt Dr Marcus Kraft. Johannes Egert sieht das nicht ganz so: „Es ist schon eine Frage, wo die ganzen Refinanzierungen zu platzieren sind.“ Mit den beiden Experten für Finanzierung habe ich über die Bodenbildung und den stagnierenden Markt mit leichter Aufwärtstendenz gesprochen. Mit der RECON AG decken sie verschiedene Bereiche ab – von der Projektentwicklung, über Energieprojekte bis hin zu Refinanzierungen. „Restrukturierung ist schmerzhaft, das muss man gemeinsam aushalten“, sagt Johannes. Also sprechen wir über die Komplexität und auch den psychologischen Moment, über die Partnerschaft mit der Berliner Volksbank, die Zielgruppe der mittelständischen Banken, Volksbanken und Sparkassen, über einen eigenen Kreditfonds und der damit verbundenen Anlagemöglichkeit. Am Thema Wirtschaft und der konjunkturellen Eintrübung kommen wir nicht vorbei, genau wie an der Wiedernutzbarmachung von Industriearealen. Dies geschieht in einem Joint Venture mit der Ferraro Group, das gemeinsame Unternehmen heißt Ferraro Invest. Und zum Schluss gibt es den Ausblick auf 2025, der positiv ausfällt. Die laute Party der Branche ist vorbei, nun zählen die kleinen Schritte und Transparenz. Eine Themenvielfalt hineingestopft in den IMMOBILÈROS-Podcast.
43 Minuten
„Leider ist die Antwort nicht immer: Klar Deutschland“: Hendrik Staiger ist einer von Deutschlands führenden Experten, wenn es um Unternehmensimmobilien geht. Für viele sind die nicht so sexy, für Hendrik die Assetklasse, die breit aufgestellt ist, deren Nutzungen von Industrie und Forschung bis zu Kultur und Freizeit reichen. Gerade jetzt komme es auf den Wirtschaftsstandort Deutschland an, vor allem auf die Rahmenbedingungen, die die Politik schafft. Die BEOS, Teil der Swiss Life, besitzt eine Menge Reputation in der Bestandsentwicklung, hat 160 Projekte und damit 4,4 Millionen Quadratmeter im Portfolio, legt eigene Fonds auf. Es geht also in unserem Gespräch um Standorte, Expansionsstrategie und die Transaktionsabteilung, die langsam wieder Stress hat. Wir sprechen über Life Science und über Hendriks spannenden Lebenslauf: Er ist studierter Physiker und hat in der Forschung gearbeitet. Wie sollte es anders sein: Dass er heute in der Immobilienbranche tätig ist, verdankt er einer Frau, seiner Frau. Zudem geht es um wirtschaftliche Lebendigkeit, resiliente Lieferketten, Transformation der Automobilindustrie, den Anspruch an Flexibilität, um Missleading, den ganzheitlichen BEOS- sowie den MietervorInvestoren-Ansatz. Jede Menge Themen und jeder Menge Herzblut von Hendrik Staiger, der auch im Verband Crenet involviert ist, in dem es ebenfalls um Hendriks Passion geht: Unternehmensimmobilien.
32 Minuten
„Es war gut First Mover zu sein“: Stefan Klingsöhr hatte eine Vision, die nun Realität ist. In Neukölln realisierte er zwei Projekte: die HOHE NEUN und das SHED. Beides Büro- und Geschäftshäuser mit Light Industrial, beide in Neukölln, insgesamt ein Investment von 330 Millionen Euro. Stefan Klingsöhr ist Berlin-Kenner und investierte in diesem Bezirk als kaum jemand ihn auf dem Schirm hatte und er mit dieser Idee für Kopfschütteln sorgte. Vom Problemkiez wurde Neukölln zu einem jungen, dynamischen Bezirk, mit Arbeitskräftepotenzial und Tourismus. Zudem verrät Stefan Klingsöhr, wo er nicht so gern baut, was er in Zukunft realisieren möchte und welche seiner alten Projekte ihn immer noch erfreuen.
40 Minuten
„Wir wissen definitiv, dass es nicht reicht. Das weiß auch die Politik.“ Und: „Die Messlatte liegt so hoch, dass keiner drüber springen wird.“ Zwei Sätze von Franz-Bernd Große-Wilde, die den aktuellen Stand in der Wohnungswirtschaft gut aufzeigen. Mit dem Vorstandsvorsitzenden der Spar- und Bauverein eG, Dortmunds größtem Wohnungsunternehmen mit knapp 12.000 Wohnungen im Bestand, spreche ich über Nachhaltigkeit als Balance zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Komponenten und das Ungleichgewicht, wenn einer der Faktoren eine zu große Rolle spielt. Es geht um die zu geringe Fluktuation und um jene 20 Prozent der Gebäude, die in Dortmund nicht wirtschaftlich zu ertüchtigen sind. Genau an dieser Stelle muss es dann um Förderungen, Regularien und auch die Erwartungen an die Politik gehen. Franz-Bernd Große-Wilde fordert mehr Unterstützung bei der Imageverbesserung von Investoren und erklärt, warum ein Wohnungsbaukoordinator irgendwie nur theoretisch eine gute Idee ist. Er sorgt sich um die Vernachlässigung von Themen wie Wohnen im Alter und lässt mich an seinen Gedanken teilhaben, die ihm bei Artikeln kommen, in denen es darum geht, ob Unternehmen angesichts der Ziele bis 2045 und deren Nichterreichung eigentlich schon jetzt insolvent sind. Wie immer sehr spannend und für mich unterhaltsam, da es auch um Kacheln im Schwimmbad, Rennpferde und Esel geht.
43 Minuten
„Das richtige Produkt zu finden, bleibt für uns der Engpass“: Das habe nicht nur mit den Preisen, sondern auch mit Wertsteigerungspotenzial zu tun. Tobias Schorstädt ist Director of Acquisitions bei Sirius Facilities und hat in diesem Jahr bereits für 150 Millionen eingekauft, nach einer Kapitalerhöhung von 170 Millionen soll das auch weitergehen. Der Loan to Value liegt bei Sirius unter 40 Prozent. Mit Tobias spreche ich über ein Best Practice in Klipphausen, in der Nähe von Dresden. Es geht nicht nur dort um die Revitalisierung des Bestandes und Neubaupotenzial. Tobias kann für das vergangene Geschäftsjahr, das im März endete, die erfolgreichsten Monate verkünden. Über 1.000 Mietanfragen arbeitet Sirius pro Monat ab, das Sirius-Portfolio ist knapp zwei Millionen Quadratmeter groß in Deutschland. Macht hier und in UK zweieinhalb Milliarden Assets under Management. „KMUs sind unser Ding“, sagt Tobias. Also geht es auch um die wirtschaftliche Situation in Deutschland, um urbane Räume und darum, wo er gern investieren würde. Zudem gibt er einen Einblick in seine Karriere: Tobias Schorstädt lebte mehrere Jahre in den Vereinigten Arabischen Emiraten: ein etwas anderes Best Practices, nämlich das vom Aufbau eines Unternehmens.
41 Minuten
„Die Starkult-Philosophie ist vorbei“, sagt Theresa Keilhacker. Die Präsidentin der Architektenkammer Berlin sagt außerdem: „Mal wieder eine Baukrise.“ Damit ist der Rahmen für diesen Podcast mit wenigen Worten zurechtgezimmert. Wir sprechen also über die Änderungen, die Architekten derzeit erleben. Künstliche Intelligenz kann bei komplexen Dingen sehr wohl helfen, es geht um die Regenwasseragentur und Regenwasserkonzepte, um Weiterbildung und vernünftige Beteiligungen. Theresa Keilhacker thematisiert ihren Bauwende-Wunsch: Bestand vor Neubau. Dazu gehören auch Konversionen, am besten von leeren Bürogebäuden in gemischt genutzte Immobilien. Sie gibt zudem Einblick in die Problematik von Ausschreibungen der öffentlichen Hand, die kleinere Architekturbüros aus dem Markt ausschließen. Es geht um den Modulbau, der wohl von der Politik überwertet wird, schließlich könne man ja nicht ‚einfach losmetern‘. Um Abfall als Wertstoff, um den Palast der Republik und das Fake-Schloss, um das dicke Brett der Nachhaltigkeit. Kurzum: Architektur, Architektur und alles, was damit zu tun hat.
24 Minuten
„Der Blick über den Tellerrand ist wichtig“: Das sagt Daniel Hartmann von RUHR REAL: Dieser IMMOBILÈROS-Podcast ist ein bisschen anders. Zum einen kurz & knackig, zum anderen einer in eigener Sache. Denn ich bin in diesem Jahr Teil der Jury des #DieFlächenfinder-Awards, den Daniel und sein Partner Christian Hansmann im vergangenen Jahr zum ersten Mal vergaben. Auch in diesem Jahr werden nachhaltige Office-Projekte und moderne Logistikflächen gesucht, aber – und das ist neu – innovative Startups und junge Unternehmen, die nicht zwingend aus der Immobilienbranche kommen müssen. Alle Informationen zum Award und zu einer möglichen Bewerbung gibt es in den Shownotes. Bevor es um den Award geht, habe ich mit Daniel kurz über den aktuellen Markt gesprochen. Er äußert seine Sorge über Büroparks – abgeschnitten von ÖPNV und ohne gastronomischem Angebot beispielsweise – die noch nicht einmal mehr über den Preis vermietet werden können. Wir sprechen über den schwächelnden Investmentmarkt, dynamische Office-Vermietung, Faktoren und Grundstückseinstiegpreise, über die wenigen opportunistischen Büroneubauten und warum es im Logistikbereich mit dem Neubau ohne Vorvermietungsquote klappt. Weiteres Thema: Untervermietungen. Danke an Andreas Endermann für das Foto!
38 Minuten
„Es ist wichtig, dass wir damit aufräumen, dass Flächenkonversionen günstiger sein können“: Benjamin Albrecht erklärt, warum die fünf bis zehn Prozent geringeren Baukosten kein Grund sind, einen Businessplan darum zu stricken. Der Director Development bei der International Campus Group legt eher Wert auf die Zeitersparnis und die 20 bis 30 Prozent CO2-Emmissionseinsparungen auf den Lebenszyklus als Hebel. Wir sprechen über Capex-Maßnahmen, eine einheitliche Designsprache im HAVENS. Benjamin hat mir vor dem Podcast das neue Frankfurter Haus gezeigt, das 155 Apartments hat. Er erklärt im Schnelldurchlauf das HAVENS-Konzept und die neuen Wünsche der Mieter: mehr Qualität, gedeckte Farben, Laut- und Leise-Bereiche, Raumtrenner und Schlafsofas. Es geht also auch um Trends, aber vor allem geht es eben um Konversionen und die damit verbundenen Herausforderungen. Vorher war das Haus ein „fauler Zahn im Quartier“, ein altes, nicht genutztes Bürohaus. Wie in der aktuellen Situation die Expansionsstrategie aussieht und welche Projekte gerade in Arbeit sind: Benjamin Albrecht nimmt mich mit in die IC-Welt.
37 Minuten
„Die Preise und Mieten für Rechenzentren werden in den kommenden Jahren weiter steigen“: Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management bei Hauck Aufhäuser Lampe, hat den ersten und bisher einzigen Fonds für institutionelle Investoren in Deutschland aufgelegt, der in Rechenzentren investiert. Erster Einkauf: ein Datacenter in Rellingen, Jawohl, in Rellingen. Was an diesem Ankauf besonders ist und welche Standorte neben den Hotspots Frankfurt am Main und Berlin außerdem relevant sind, darüber sprechen wir. Genau wie über die Energie- und Wärmeversorgung mit einem eigenen Kraftwerk, regionale Belange und die Kommunikation mit den Nachbarn. Kurz und knackig hat Patrick mir einen Crashkurs über die verschiedenen Arten von Rechenzentren gegeben. Die Vorteile der Digitalen Infrastruktur sind fast genauso schnell zusammengefasst: konjunkturunabhängig, eine Nische, die spezielles Knowhow erfordert, skalierbar. Der gelernte Banker und studierte Wirtschaftswissenschaftler spricht über das Gesetz der großen Zahl, über die sprunghaft angestiegene Zahl von rechenzentrumsfähigen Grundstücken und den richtigen Nutzermix. „Es ist eine eigene Branche, die wahrscheinlich größer wird als die Immobilienbranche.“ Deshalb: Gut zuhören und wie ich lernen, dabei aber selbstverständlich auch Spaß haben.
38 Minuten
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie, in meinem Fall Jürgen F. Kelber von Lübke und Kelber. Er feiert sein Podcast-Debüt bei mir. Wenn es nach seinen Eltern gegangen wäre, hätte er deren Apotheke übernommen. Nun schaut er auf mehr als 40 Jahre in der Immobilienbranche zurück. „Wir müssen mehr und nicht weniger arbeiten“, fasst er eine Herausforderung für die Zukunft kurz & prägnant in wenige Worte. Vier-Tage-Woche ist nicht mehr, eher fünf oder sechs sollen es sein. Die Arbeit werde intensiver und härter. Der Mittelstands-Fan singt ein Loblied auf eben jenen und verrät, dass er ausschließlich in mittelständische Unternehmen investiert. Was nicht ganz richtig ist, denn er investiert vor allem in die Menschen, die für ihr Produkt brennen. Jürgen Kelber brennt für Künstliche Intelligenz und für einen Lippenstift, der nur in einer Farbe produziert wird. Außerdem geht es – natürlich – um Politik und Verlässlichkeit sowie um das Asset- und Beteiligungsmanagement – mit internationalen Partnern. Fast 3.500 Wohnungen wurden bereits in Leipzig gekauft, der erfahrene Immobilienexperte lässt sich nicht wirklich in die Karten schauen, verrät aber trotzdem, wie weiter investiert werden soll. Es muss natürlich auch um seine Karriere gehen, wir sprechen über Reichtum und Bodenständigkeit und was einen guten Unternehmer ausmacht.
36 Minuten
„Investoren erkennen häufig den Wert des Propertymanagements nicht“: Das sagt Stefan Claus. Der Geschäftsführer von BEB+ Immobilien will nicht nur verantwortlich für die Betriebskosten sein, sondern versteht sich als Sparingpartner für Eigentümer und Investoren. Wir sprechen also über fehlende Gesamtstrategien und wie Immobilien positioniert werden sollen. Es geht um die Vergütung von Propertymanagern, das eigene Team für ESG-Potenzialanalysen. Stefan spricht über die Low Hanging Fruits, die schnell gepflückt sind, aber keine Strategie sind. Über fristgerechte Zahlungen, deren Auswirkungen auf den Cashflow und Bauchentscheidungen. Stefan Claus erklärt zudem, wie sich das über 80jährige Unternehmen BEB+ entwickelt hat: Heute sind es 880 Millionen Assets under Management sowie 3.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten.
40 Minuten
„Heute soll in Deutschland schon reguliert werden, bevor überhaupt gebaut wird“: Dirk Wohltorf ist seit knapp einem Jahr IVD-Präsident. Kurz nach seiner Wahl haben wir unseren ersten gemeinsamen Podcast aufgenommen, nun war Zeit für einen Rück- und einen Ausblick. Es ist dazu ein spannender Einblick in die Arbeit eines Verbandes, der – wie alle anderen auch – zwar in der Politik ein offenes Ohr findet, es meist aber beim Nicken bleibt. Dirk Wohltorf erzählt von einem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Dreieck mit Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzminister. Über eine ehemalige Senatorin, die Eigentümer nicht als Wählerklientel sah und deshalb auch nicht dafür kämpfte, dass junge Familie eine Wohnung oder ein Haus kaufen können. Es geht um die schwere Geburt der degressiven AfA, warum die Opposition viel redet und dann, an die Macht gekommen, schnell das Interesse am Vorhergesagten verliert, um den Normenausschuss Bauwesen mit 400 Arbeitsausschüssen und damit um Regulatorik. Dirk Wohltorf spricht sich für Eigentum aus und das nicht nur für Vielverdiener, er spricht über die Strafsteuerrechnung, ESG und fordert ein Schulfach Unternehmertum und Wirtschaft. Zum Schluss verrät er, wie es um seine Fußballambitionen bestellt ist, wie sein Club Hertha BSC die Saison meistern wird und warum er seiner Frau nicht gestehen kann, dass er Fußball-Italien nicht leiden kann.
34 Minuten
„Es sind super Marktbedingungen“: Davon ist Alexander Wietasch überzeugt. Der Geschäftsführer des Family Offices Westminster Immobilien spricht über Investments in Wohnimmobilien. Dabei spielt das politische Risiko eine Rolle, wenn es beispielsweise um Sanierungen geht. Am Ende müssen die Kosten aber die Mieter tragen, sagt Alexander Wietasch. Wir sprechen außerdem über eine Quartiersentwicklung in Friedersdorf, also im Speckgürtel von Berlin. Auf den sechseinhalb Hektar Fläche sollen für einen dreistelligen Millionenbetrag bis zu 750 Wohnungen entstehen. Und unser Gespräch hat eine internationale Note, denn Westminster ist seit 2018 sehr aktiv in Polen: als Bestandshalter von Wohnimmobilien und Einkaufszentren, aber auch als Projektentwickler. An der Masurischen Seenplatte werden auf 340 Hektar Ferienhäuser gebaut. Wie unterschiedlich Projektentwicklung dort im Gegensatz zu Deutschland funktioniert, welche Risiken Mietzahlungen in Zloty für einen deutschen Investor haben und wie die Mietregulierung erfolgt, sind weitere Inhalte. Unser Podcast findet auf der Pferderennbahn Hoppegarten statt. Was es damit auf sich hat, welche Rolle Eishockey und Fußball spielen: Alexander Wietasch gibt mir Auskunft.
36 Minuten
„Wir haben in den vergangenen Jahren eine Rosskur gemacht“: Philipp Niemann ist CRO bei McMakler. Er kennt das Geschäft seit vielen Jahren und kann wohl auch deshalb klare Worte finden: Krisen könne man nicht aussitzen, unternehmerische Handlungen, zu denen eben auch Kündigungen gehören, sind in diesen Zeiten nun mal notwendig. Nun sei McMakler deutlich agiler und besser aufgestellt, „nicht mehr das Dickschiff, das nur auf Wachstum setzt, sondern jetzt in die Tiefe geht“. Und so räumen wir gemeinsam mit der Mär des Startups McMakler auf, sprechen über die Rallye an den Märkten, über Marketing und Fernsehwerbespots, über die unternehmenseigene Akademie, den negativen Stempel als Internetmakler und das Image Wandel. Wir reden über Fachausbildung und Zertifizierung, die Transparenz im Markt, warum aus dem Verteilen nun wieder Beraten wird, über Vertrauen und warum kleine, lokale Player im Markt noch eine Bedeutung haben.
37 Minuten
„Mir ist bewusst, dass es anders ist als in der Privatwirtschaft“: Prof. Dr. Alexander von Erdély wird im Oktober Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, also der BImA. Die BImA ist eine der größten Immobilieneigentümerinnen in Deutschland – mit Forst, Wohnungen und der Forschungsstation auf der Zugspitze sowie anderen Spezialimmobilien. Alexander von Erdély erzählt, was ihn an dieser neuen Aufgabe reizt und er hat sich bereits eine Aufgabe gestellt, nämlich die „Front“ zwischen Privatwirtschaft und Öffentlicher Hand verschwinden zu lassen. Besser wäre doch sich auszutauschen, zu schauen, was man adaptieren kann. Als wir den Podcast-termin ausmachten, war der neue Job noch nicht bekannt. Ein bisschen Zeit haben wir uns trotzdem für andere Themen genommen: für die Holzwerkstatt, seine handwerkliche Begabung und die Herausforderungen als Bauherr, die Jahre als Kind in Italien, den Bau des Bundestages und seine Affinität für Berlin, die Situation der Immobilienbranche und die Erkenntnis aus den vergangenen Jahren, dass zu wenig in Innovationen investiert wurde. Und sein Herzensthema darf natürlich nicht fehlen: das Quartier. Oder vielleicht besser: der urbane Raum in Städten. Ein bunter Mix, aber so ist das eben, wenn die Realität den Podcast-Termin einholt. Ich bekomme aber noch einen Nachschlag, im kommenden Jahr, wenn Alexander von Erdély sich bei der BImA eingearbeitet hat.