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Weinpodcast von Weinakademiker Florian Boldt Archiv

75 Episoden
11 Minuten
Herzlich Willkommen zur 2. Sondersendung meines Podcast "Wein verstehen leicht gemacht" (WVLG)!

Dieses Mal in ganz eigener Sache: Ich möchte Euch meine neuen Online-Weinkurse vorstellen. Alle Infos und meinen Shop für Weine und Kurse findet Ihr auf der Internetseite www.online-weinkurs.de. Dort findet Ihr alle Details und Preise. 

In meinem Shop findet Ihr folgende Produkte:

13 Online-Weinkurse ab 29 €

Die  ersten 4 Kurse auch im Bundle Basisseminar für 97 €

23 leckere Weine in 11 Sets bzw. 3 Paketen mit Preisvorteil: ab 24,90 €

ZALTO-Weingläser der DENK‘ART ab 28,90 €

Persönliche Weinprobe via Skype oder Zoom für 59 €/Std.

Was gibt es für Kurse?

Auf meiner Webpage biete ich Euch insgesamt 13 Weinkurse an. Diese sind thematisch gegliedert und können auch einzeln erworben werden. 

Es gibt zwei theoretische Kurse, in denen ich die Grundlagen bespreche:

1. Kurs: Von der Rebe in die Flasche (9 Units)

2. Kurs: Wein richtig kaufen, lagern und servieren (9 Units)

Im Anschluss daran folgen 11 praktische Kurse mit Verkostung von insgesamt 23 qualitativ hochwertige Weine:

3. Kurs: Geschmacksrichtungen und Aromen (Verkostungstechnik)

4. Kurs: Objektive Beurteilung von Weinqualität

5. Kurs: Weißweine

6. Kurs: Rotweine

7. Kurs: Roséweine und Blanc de Noir

8. Kurs: Orange Wines, Naturweine und Amphorenweine

9. Kurs: Weiße Schaumweine

10. Kurs: Rote und roséfarbene Schaumweine

11. Kurs: Süßweine

12. Kurs: Likörweine

13. Kurs: Kombination von Wein und Speisen

Welche Weine gibt es?

Wir verkosten insgesamt 23 qualitativ hochwertige Weine während den 11 praktischen Kursen für die individuelle und persönliche Weinerfahrung:

6 Weißweine

2 Roséweine

4 Rotweine

2 Orange Wines

5 Schaumweine

2 Süßweine

3 Likörweine

Mit genussreichen Grüßen

Euer Florian

(Weinakademiker | WSET Diploma in Wine and Spirits)
41 Minuten
Hallo und herzlichen Willkommen zur 27. Ausgabe von "Wein verstehen leicht gemacht" (WVLG)! 

Diese Ausgabe beschäftigt sich mit den sog. PiWi-Rebsorten. Da ich alle meine Zeit und Kraft in meine neuen Online-Weinkurse stecke, fällt diese Ausgabe etwas kürzer aus. Ab den 20.06.20 könnt Ihr auf meiner neuen Webpage www.online-weinkurs.de Weinkurse buchen und die dazugehörigen Weine kaufen.

Zum Thema

Immer mehr Winzer ist es wichtig, dass sie ihre Weinberge möglichst nachhaltig und ökologisch bewirtschaften. Je nach Klim bzw. Witterung können aber auch Bio-Winzer nicht auf Pflanzenschutz verzichten. Besonders bei feuchter Witterung machen sich Krankheiten wie Falscher und Echter Mehltau (Peronospora bzw. Oidium) im Weingarten breit. Die europäische Edle Weinrebe hat keine Resistenzen, weil diese Krankheiten im 19. Jahrhundert von USA nach Europa eingeschleppt worden sind. 

Man kam deshalb im Laufe der Zeit auf die Idee, sogenannte amerikanische Reben einzukreuzen. In diesen Hybriden befinden sich Gene der amerikanischen Reben, die für eine gewisse Widerstandskraft sorgen. Dadurch läßt sich die Menge von eingesetzten Pflanzenschutzmitteln drastisch reduzieren. Der Nachteil dieser amerikanischer Reben ist allerdings ihr Fox-Ton oder fuchsiger Geschmack, weshalb diese Reben nicht für die Erzeugung von Wein nach europäischen Recht verwendet werden dürfen.

Es ist aber gelungen, neue innovative Rebsorten zu kreuzen, die eine Widerstandsfähigkeit gegen diese Pilzkrankheiten besitzen und dennoch der unerwünschte Fox-Ton nicht mehr vorhanden ist. Die beiden Rebsorten - Johanniter und Regent - der Weine, die wir in dieser Episode verkosten, sind ein sehr gutes Beispiel hierfür. Regent-Weine dürfen inzwischen sogar als Qualitätswein bezeichnet werden.

In dieser Episode verkosten wir folgende Weine:

Wein (#59): Gustavshof "Sinnvoll", Johanniter, Deutschland, 2016Wein (#60): Knobloch "Violan", Regent, Deutschland, 2014

Buchempfehlung: "Pilzresistente Traubensorten" von Fredi Strasser für 34,- € über den Amazon-Affiliate-Link

Wein der Woche (#61): "Dive into Hampton Water", Frankreich, 2017

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Euer Florian

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2 Stunden 7 Minuten
Hallo und herzlich willkommen zur 26. Ausgabe von „Wein verstehen leicht gemacht“ (WVLG)! 

Heute wieder ein Interview aus der Serie „Auf ein Glas Wein mit...“. Ich freue mich sehr, Euch mein Gespräch mit den biodynamischen Winzer Christian Deppisch vom gleichnamigen Weingut aus Theilheim in Franken bei Würzburg. Es war ein ganz außergewöhnliches, weil zum Teil sehr tiergehendes Interview. Genau nach meinem Geschmack. Christian nahm sich dankenswerterweise über zwei Stunden Zeit, mit mir über seinen biodynamisch bewirtschaftetet Weingut und seine Weine zu sprechen. 

Zum Inhalt

Wir beginnen wie üblich mit der Vorstellung meines Gesprächpartners. Christian berichtet uns dann, wie er zu seinem Weingut und zum biodynamischen Anbau kam. Es geht u.a. auch sehr detailliert um den Ausbau von Wein, der Vergärung und Flaschenverschluss. 

Am Ende des Gesprächs haben wir drei leckere Weine aus seinem Sortiment probiert:

Wein: Deppisch, Pinot blanc vom Muschelkalk, Franken/D, 2017; 7,80 €Wein: Deppisch, Blauer Silvaner vom Muschelkalk, Franken/D, 2017; 7,80 €Wein: Deppisch, Riesling vom Muschelkalk, 2017; 7,80 €

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Euer Florian

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1 Stunde 49 Minuten
Hallo und herzlichen Willkommen zur verspäteten Ausgabe "Weine zwischen Horn und Mond - biodynamische Weine" (WVLG025)!

Als erstes möchte ich mich entschuldigen bei denjenigen, die nun länger auf die biodynamischen Weine warten mussten. Corona hat auch meinen Podcast etwas durcheinander gewürfelt. Die angestrebte gemeinsame Verkostung dieser Weine Face-to-Face war natürlich nicht mehr möglich. Deswegen haben Alexey und ich die Weine nun per Skype besprochen.

Heute besprechen wir folgende Weine:Wein (#56): Reyneke, Sauvignon Blanc + Semilion, Südafrika, 2017 Wein (#57): Lageder, Vernatsch, “Römigberg”, Südtirol/Italien, 2017Wein der Woche (#58): Chamonix, Cabernet Sauvignon, Südafrika, 2007; 16,95 € (22,60 €/L)Buchempfehlung: "Biologisch-dynamischer Weinbau: Neue Wege zur Regeneration der Rebe" von Jean-Michel Florin, bei Amazon über den Affiliate-Link für 30,- €Zum Inhalt

Nachhaltigkeit und Naturschutz werden auch im Weinbau immer wichtiger. So verwundert es nicht, dass schon seit langem mehr und mehr Weinbaubetriebe auf ökologischen Anbau umstellen. Manche gehen im gewissen Sinne noch einen Schritt weiter und bewirtschaften ihre Weinberge biodynamisch. Das ist eine Philosophie die auf Rudolf Steiner zurückgeht und zum ersten Mal in der 1920er Jahren vorgestellt wurde. Im wesentlichen geht es darum, dass der Kreislauf der Natur auf der landwirtschaftlichen Fläche erhalten bleibt. Unterstützt wird die Natur durch sog. Präparate, die zu bestimmten Mondphasen eingesetzt resp. vergraben werden. Der Einsatz von künstlichen Dünger oder gar Landmaschinen wird so weit es geht vermieden. So gesehen, kann man biodynamischen Anbau als eine konsequente Fortsetzung des ökologischen Anbaus betrachten. Studien haben allerdings keinen weiteren Vorteil für die Natur und Artenvielfalt in den so bewirtschafteten Flächen feststellen können. Ob und in wie weit, die Gestirne einen positiven Einfluss auf den Anbau von Pflanzen haben, bleibt für mich persönlich eine Glaubensfrage. Im jeden Fall ist es begrüßenswert, dass Weinberge naturnah bewirtschaftet werden. In dieser Episode wollen wir herausfinden, ob diese besondere Anbaumethode sich auch im Geschmack der Weine niederschlägt.

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Euer Florian

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1 Stunde 20 Minuten
Herzlich Willkommen zur 24. Ausgabe von "Wein verstehen leicht gemacht" (WVLG)! Die Coronakrise hat auch diesen Podcast erfasst, so dass diese Ausgabe entgegen der Ankündigung nicht mit biodynamischen Weinen beschäftigt. Ich ziehe eine bereits letztes Jahr aufgezeichnetes Interview mit MW Nova Cadamatre von großen kalifornischen Weinerzeuger Mondavi vor. Ich hoffe, dann in der Episode WVLG025 über biodynamische Weine sprechen zu können. 

Ich hatte Nova bereits vor ein paar Jahren auf einem gemeinsamen Ausflug nach Napa mit meinem damaligen Kollegen MW Frank Röder kennen gelernt. Damals hat sie gerade mit der Ausbildung zum Master of Wine (MW) begonnen. In der Zwischenzeit konnte sie den begehrten Titel erwerben. Deshalb spreche ich zunächst auch mit ihr, was der Titel für sie bedeutet, was einen MW auszeichnet und was der Unterschied zum Diploma in Wine and Spirits ist.

Anschließend verkosten wir gemeinsam einige Weine aus dem Sortiment vom Mondavi; inklusive dem Flagship Wine "To Kalon"! 

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Nova und ihrem Mitarbeiter, dass sie sich so lange exklusiv für mich Zeit genommen haben!

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Euer Florian

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57 Minuten
Als zweiter Gesprächspartner auf dem Weingut Schug stand mit Johannes Scheid, seines Zeichens Assistant Winemaker, Rede und Antwort für knapp eine Stunde.

Er ist einer deutschen Winzerfamilie von der Mosel entsprungen und hat wie viele ambitionierte Winzer in Geisenheim studiert. Wir haben u. a. über Weintourismus in Deutschland und den USA, über ein paar wichtige Trends im kalifornischen Weinbau und über seine persönliche Zukunftsplanung gesprochen.

Ich wünsch Euch wie immer viel Spaß bei diesem sehr interessanten Gespräch und verbleibe

mit genussreichen Grüßen

Euer Florian

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1 Stunde 1 Minute
Hallo und herzlich Willkommen bei der 22. Ausgabe von "Wein verstehen leicht gemach" (WVLG)!

Wir beschäftigen uns heute wieder mit einer Stellschraube, wie der Winzer den Stil und Geschmack seines Weines beeinflussen kann: Den Verzicht der Schwefelung seines Weines!

Die Verlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln ist seit je her sehr wichtig - besonders in Ländern mit ausgeprägten Wintern. Die Schwefelung war ein einfaches und effektives Mittel, damit Nahrung auch in größerer Bandbreite länger zur Verfügung standen. Auch heutzutage wird den meisten Weinen eine geringe Menge Schwefel in unterschiedlichen Formen beigegeben, damit dieser länger "hält". 

Wir haben uns dann den üblichen Geschmack von geschwefelten Wein gewöhnt. Schwefel unterbindet u.a. Oxidation und verhindert so machen chemischen Prozess. In der Bio- oder Naturwein-Szene ist es aber inzwischen weit verbreiteter Trend, Weine möglichst ohne "Chemie" so natürlich wie möglich zu gestallten. Ergebnis ist ein ganz eigenes Geschmacks- und Aromaprofil, dass man zumindest einmal probiert haben sollte. Deshalb probieren wir folgende Weine in dieser Episode:

Wein (#53): Bodegas Menade, "Nosso", Verdejo, VdlT Castilla y Leon, 2017; für 16,95 € in meinem ShopWein (#54): Bodegas Parra Jiménez, "Irjimpa", Tempranillo, DO La Mancha, 2018; 7,95€

Wein der Woche (#55): Yalumba, "The Y-Series", Viognier, South Australia, 2017

Buchempfehlung: Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken von Hans Hatt, über den Amazon-Affiliate-Link für 16,- € zu bestellen 

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1 Stunde 19 Minuten
Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge von „Wein verstehen leicht gemacht“!

Zuerst zwei kleine Reminder: 

Aktuelle Gewinnspiel/Preisfrage: Welcher französische Wein schmeckt sehr ähnlich wie Sherry? In meinem Shop sind noch Restbestände der 3 Tesch-Rieslinge aus WVLG020 zu haben: 3x 0,375L für 32,- € ggf. zzgl. Versand Passend zum aktuellen Themenblock im neuen Jahr (Anbaumethoden und Kellertechnik) wird es langsam Zeit, diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die uns all die leckeren Weine erzeugen: Die Winzer! Den Auftakt macht eine sehr liebe und freundliche Bekannte aus Sonoma: Claudia Schug (Besitzerin und Chefin des gleichnamigen Familienweinguts Schug Carneros Estate Winery). Ihre Weinberge liegen größtenteils ganz im Westen der AVA Sonoma. Das Weingut hat einen ausgezeichneten Ruf für Ihre eleganten und komplexen Chardonnays und Pinot Noirs (aka Spätburgunder).

Claudia erzählt anfangs ein bisschen über sich, ihre Familie und das Weingut. Anschließend beschäftigen wir uns mit Kalifornien als Anbaugebiet und der hiesigen Besonderheiten. In der zweiten Hälfte probieren wir zusammen 5 sehr gute bis hervorragende Weine aus ihrem Sortiment.

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Euer Florian

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1 Stunde 18 Minuten
Ein gutes Neues Jahr und herzlich Willkommen zur 20. Ausgabe von "Wein verstehen leicht gemacht"!

Mit dieser Episoden starten wir nicht und ins neue Jahr 2020, sondern beginnen auch  mit einem neuen Themenblock. Die nächsten Folgen beschäftigen sich im weitesten Sinn damit, wie der Winzer den Wein macht bzw. beeinflusst.

Heute geht es um eines der meist benützten Buzzwords aus der Weinwelt: TERROIR! Es gibt viele verschiedene Definition. Aber ein zentrales, wenn auch nicht das einzige Element, ist der Boden oder die Gesteinsart, auf der der Wein wächst. Die "deutsche" Rebsorte Riesling, ist bekannt und geliebt für seine Fähigkeit, die unterschiedlichen Minerale im Boden geschmacklichen Ausdruck zu verleihen. Um dies am eigenen Leib zu erschmecken, probiere ich (zum ersten Mal) gemeinsam mit einem Gast folgende drei Weine: 

Wein (#50): Tesch, Riesling, Königsschild, Nahe, 2015Wein (#51): Tesch, Riesling, Karthäuser, Nahe, 2015Wein (#52): Tesch, Riesling, St. Remigiusberg, Nahe, 2015

Buchempfehlung: "Die Hohe Schule für Weinkenner" von Emile Peynaud; über den Amazon-Affiliate-Link für 48,- €

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1 Stunde 11 Minuten
Herzlich Willkommen zur 19. Ausgabe von "Wein verstehen leicht gemacht" und damit zur letzten Folge in 2019!

Heute vertiefe ich im Gespräch mit Michael Recktenwald das spannende Thema SHERRY!

Wie immer stellt sich mein Gesprächspartner zunächst selber vor. Dann sprechen wir über die Region Sherry und über die wichtigsten Stile des Sherryweins. Am Ende verkosten wir folgende Weine (beide Sherrys sind aus seinem Shop sherryshop.eu):

Die besprochenen Weine in dieser Episode: 

Wein (#48): La Goya – Manzanilla Passada NV bei sherryshop.eu ab 7,40 €Wein (#49): Oloroso 15 años El Maestro Sierra bei sherryshop.eu ab 11,70 €Buchempfehlung: "Sherry, Manzanilla and Montilla" von Peter Liem über den Amazon-Affiliate-Link gebraucht ab 175,-  € Wer meinen Podcast finanziell unterstützen will kann das auf meiner Infoseiten zur Unterstützung und Teilnahme meines Podcasts machen oder direkt bei:

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41 Minuten
Herzlich Willkommen zur 18. Folge von "Wein verstehen leicht gemacht"! Wir bleiben zwar auf der iberischen Halbinsel, beschäftigen uns heute aber mit einer völlig anderen Weinart: SHERRY!

Sherry kommt grob gesagt aus Jerez de la Frontera und damit aus Andalusien bzw. der Provinz Cadiz. Dort kann es im Sommer um die 40 °C warm werden und durch den weißen, gleißenden Kalkboden namens Albariza kommt man sich tatsächlich vor wie im Backofen. In der kargen Region spenden nur die typischen Sherry-Weinkeller etwas Schatten und Kühle für die dort so wichtigen Holzfässer der Solera-Systeme. Dennoch finden wir für den Anbau der wichtigsten Rebsorten Palomino, Pedro Ximenez und Moscatel ideale Bedingungen. 

Sherry ist zwar auch ein aufgespriteter Wein, aber er besticht durch ganz eigene Aromen und sehr spezielle Geschmäcker. Was ihn auszeichnet ist das besondere Herstellungsverfahren des sog. Solera-Systems und der Reifung unter der Florhefe. Es gibt ihn in sehr vielen verschiedenen Stilrichtungen (Fino, Oloroso, Amontillado, Palo Cortado, Cream, etc.) und in verschiedene Süßegrade.

Trotz des jahrelangen Ausbaus in der Solera ist das Preisniveau generell eher niedrig, auch für außergewöhnliche Sherrys. Er eignet sich hervorragend als Aperitif zu typischen Tapas oder einfach zu Oliven und Erdnüssen.

Folgende Weine besprechen wir in der heutigen Folge:

Wein (#45): Emilio Lustau Fino Sherry Solera NV; bei Wein-Depot.de für 15,- €Wein (#46): Gonzalez Byass Solera 1847 Oloroso Cream NV; bei Wein-Depot.de für 14,- €Wein der Woche (#47): Quinta do Portal Reserva Douro; bei Belvini.de für 18,- €

Buchempfehlung: "Sherry" von Julian Jeffs bei Amazon für 36,- €

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1 Stunde 14 Minuten
Hallo und herzlichen Willkommen zur 17. Ausgabe von „Wein verstehen leicht gemacht“.

Heute runden wir die Süßwein-Reihe mit dem Interview zu Tokaj-Weine mit Beata Keszler ab. Beate ist gebürtige Ungarin und arbeitet seit Jahren in unterschiedlichen Funktion in der Weinbranche. Sie ist ausgewiesene Expertin für ungarischen Wein und damit auch für Tokaj. Mit ihrer Firma DeeWine bietet sie Dienstleitungen im Bereich digitales Marketing in der Weinbranche an. Solltet Ihr noch Fragen zum Thema Tokaj haben oder ihren Service in Anspruch nehmen wollen, freut sie sich von Euch zu hören.

Wie immer fangen wir im Gespräch mit einer kurzen Selbstvorstellung an bevor wir uns dem Tokaj-Wein widmen. Zunächst sprechen wir über die Geschichte des Tokajer Weines und über die Region, aus der er stammt. Weiter geht’s mit den Rebsorten und den verschiedenen Herstellungsmethoden und Weinstilen. Wir verkosten folgende zwei Weine:

Wein (#43): Grand Tokaj, Samorodni, 2013Wein (#44): Grand Tokaj, Aszu 5 Puttonyos, 2013

Abschließend hat Beata noch ein paar Restaurantempfehlungen im Tokaj und eine Einladung auf ihren ProWein-Stand.

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1 Stunde 5 Minuten
Herzlich Willkommen zur 16. Ausgabe von Wein verstehen leicht gemacht und damit zum fünften und letzten Teil der Süßwein-Serie. Abschluss und zugleich Höhepunkt der Süßweinfolgen stellen unsere zwei heutigen Weine da:

Tokaj

Sauternes

Zweifelsohne zählen diese beiden Süßweine zur absoluten Spitze in Europa (wenn nicht gar auf der ganzen Welt). Der Grund dafür dürfte sowohl die Einzigartigkeit des Tokaj als auch die Perfektion des Sauternes sein. Ich bin schon sehr gesonnt auf diese Wein und wie Ihr sie empfindet. 

Zusätzlich gibt es noch einen kleinen Nachtrag zum Eiswein. Ich habe die kaputte Flasche ersetzt bekommen und probiere sie in aller Kürze gemeinsam mit dem edelsüßen Kracher.   

Die besprochenen Weine in dieser Episode: 

Wein (#40): Château Lamothe-Guignard, Sauternes, 1997 bei Weinhandel-Barrique.de für 21,50€Wein (#41): Oremus, Szamorodni, Tokaij, 2017 bei Wein-Depot.de für 17€Wein der Woche (#42): Türk Eiswein, 2017 bei Weinhandel-Barrique.de für 24€DIE 3 Key Facts zu diesem Thema:Sauternes wird hauptsächlich aus Sémillon und Sauvignon Blanc gemachtDie Region wurde 1855 mit Bordeaux klassifiziert (Château d'Yquem einziges Premier Cru Supérieur)Tokaj ist einer der traditionsreichsten Weine der Welt - vor allem die Qualitäten Aszú und EszenciaBuchempfehlung: "Bordeaux Grands Crus Classés 1855: Wine Châteaux of the Médoc and Sauternes" von Hugh Johnson über den Amazon-Affiliate-Link für 38,20€ Wer meinen Podcast finanziell unterstützen will kann das auf meiner Infoseiten zur Unterstützung und Teilnahme meines Podcasts machen oder direkt bei:

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1 Stunde 10 Minuten
Hallo und herzlichen Willkommen zur 15. Ausgabe von Wein verstehen leicht gemacht und damit zum dritten Interview!

Dieses Mal spreche ich mit Rubina Vieira über Madeirawein. Sie ist verantwortlich für den Schulungsbereich des Madeirawein-Instituts IVBAM und leitet dort auch das Tasting Board. Kurzum: Sie ist eine äußerst kompetente Madeirawein-Expertin. Nach einer kurzen Vorstellung sprechen wir über Madeira als Weinanbaugebiet, ein bisschen über die Entstehungsgeschichte von Madeirawein und ihr Institut. Abschließend gehen wir noch alle wesentlichen Stile (Rebsorte, Süßegrad, Alter) von Madeirawein durch. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit und der räumlichen Entfernung, verkosten wir leider keinen Wein.

Die Buchempfehlungen von Rubina:

“Madeira, The Island Vineyard” von Noel Cossarts über den Amazon-Affiliate-Link für knapp 40,- €

“Oceans of Wine: Madeira and the Emergence of American Trade and Taste” von David Hancook über den Amazon-Affiliate-Link ab 90,- €

“Madeira, O vinhos dos czares” von José Milhazes und Siiri Milhazes über den Amazon-Affiliate-Link für 46,- $ (Portugiesisch)

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Die Links zu den Hintergrundinfos findet Ihr wie auf der Folgenwebpage. 

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59 Minuten
Herzlich Willkommen zur 14. Ausgabe von Wein verstehen leicht gemacht! 

Im vierten Teil der Mini-Serie "Weine für die Ewigkeit" beschäftigen wir uns mit zwei klassischen Süssweinen aus dem deutschsprachigem Weinbaugebiet: Edelsüsse Auslese und Eiswein. 

1. Wein (#37): Kracher Auslese Cuvée, Österreich, 2017 (Fact-Sheet); bei Wein-Depot.de für 11,30€

2. Wein (#38): Weinrieder Eiswein, Poysdorfer Hohenleiten, Österreich, 1998; bei Weinhandel-Barrique.de für 17,40€

3. Wein der Woche (#39): Pazo de Señorans, Albariño, Spanien, 2016; bei Vinos.de für 14€

Hörerfrage: Wie sinnvoll sind die verschiedenen Formen von Weingläsern?

Buchempfehlung: "Edelsüsse Weine" von August Winkler über Amazon-Affiliate-Link für 7 €

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Euer Florian

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