unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

unbehagen – Zwischen Identität und Ideologie

Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland
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Der Podcast über Rechtsextremismus in Deutschland
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Episoden

#72 Die Rückkehr der K-Gruppen – Beef in der Bubble
13.05.2026
1 Stunde 9 Minuten
Die K-Gruppen sind zurück. Immer häufiger prägen wieder rote Schlauchschals und starre Formationen linksextreme Demonstrationen. Das Autoritäre hat also wieder Einzug in die Szene gehalten. Wie konnte es so weit kommen, was hat der 7. Oktober damit zu tun, und wer ist eigentlich die antiautoritäre Linke, wenn das die autoritäre ist? Darum geht es in Folge 72 von unbehagen, einem ideologiekritischen Podcast. Außerdem: Gerrit erklärt, was Ikkimel und die Poplinke damit zu tun haben, und Sven kennt einfach namhafte linke Influencer nicht, was für ihn spricht.
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#71 Zurück zur Natur: Deutschland und seine Liebe zu einem Wal
29.04.2026
1 Stunde 1 Minute
Seit über einem Monat liegt ein gestrandeter Wal vor der Ostseeküste und Deutschland dreht durch: Demos werden organisiert, das Internet mit theatralischen KI-Videos geflutet, und Rechte mischen natürlich auch mit. Warum das die Menschen so emotionalisiert, es zu einfach ist, sich darüber einfach lustig zu machen, und welche Rolle das Unbehagen der Menschen mit der Moderne und der beherrschten Natur dabei spielen, darum geht es in Folge 71 von Unbehagen – einem ideologiekritischen Podcast (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit ist auch genervt von linken Influencern, die sich für besonders schlau halten, und Sven ist fassungslos, dass wir eine Folge über Timmy den Wal machen.
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#70 Auf einen Aperol mit der AfD: Ländliche Raumnahme und das Dilemma der Selbstverharmlosung
15.04.2026
1 Stunde 1 Minute
AfD-Kneipen in jedem Dorf. Dämmerschoppen, Bratwurst und Bier oder Aperol-Abende für die Jugend. In der AfD kursiert ein Strategiepapier. Das Ziel: die stärkste Kraft auf dem Land werden. Dafür sollen Ortsverbände Immobilien kaufen und zu ungezwungenen Treffpunkten für die Menschen vor Ort umfunktionieren. Das Ganze erinnert an Strategien, die Neonazis und Rechtsextreme seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich anwenden. Ob das klappen kann, wo das Konzept herkommt, was Götz Kubitschek damit zu tun hat und warum diese „Selbstverharmlosung“ für die AfD auch zur Gefahr werden könnte – darum geht es in Folge 70 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem ideologiekritischen Podcast in Deutschland. Außerdem beantwortet Sven die Frage, ob er auf einen Aperol mal bei der AfD vorbeischauen würde, und Gerrit erzählt aus seinem Skiurlaub.
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#69 Wie Antizionisten Die Linke übernehmen
01.04.2026
1 Stunde 9 Minuten
„Man sei der erste antizionistische Landesverband“, verkünden junge Linken-Politiker aus Niedersachsen stolz auf Instagram. In einem umstrittenen Antrag hatten sich die israelfeindlichen Kräfte auf dem Landesparteitag durchgesetzt. Seitdem heißt es offiziell: „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.“ Warum selbst diese entschärfte Formulierung antisemitische Tendenzen hat, Die Linke auch bundesweit mehr und mehr von antizionistischen Kräften übernommen wird und warum das für die Partei am Ende zu einem großen Problem werden könnte – darum geht es in Folge 69 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet). Außerdem: Gerrit entwirft seine eigene Theorie zur Dialektik der Antisemitismusbegriffsentwertung, und Sven erklärt noch einmal die Basics, warum Antizionismus oft in Antisemitismus umschlägt.
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#68 "Kufiyas in Buchenwald“ – revisionistische Erinnerungspolitik von links
18.03.2026
1 Stunde 8 Minuten
Pro-palästinensische Aktivisten wollen mit dem Palituch nach Buchenwald, aber die Gedenkstätte hat etwas dagegen – zu Recht. Dass sich dieser Streit ausgerechnet an einem Ort der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Herrschaft entzündet, ist natürlich kein Zufall. Linke Gruppen sind schon lange der Meinung, solche Orte würden für die Solidarität mit Israel instrumentalisiert und instrumentalisieren sie damit natürlich selbst. Warum der Instrumentalisierungsvorwurf immer ein Eigentor ist, was die Aktivisten mit den Kufiyas in Buchenwald tatsächlich wollen und warum sie damit die deutsche Erinnerungskultur an die Shoah von links bedrohen – darum geht es in Folge 68 von Unbehagen (ehemals Rechtsgerichtet), dem Podcast zwischen Identität und Ideologie in Deutschland. Außerdem: Wir haben uns umbenannt – erzählt es allen weiter.
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Über diesen Podcast

Die Menschen fühlen ein Unbehagen mit der verwalteten Welt. Und wir verspüren ein Unbehagen, was die Menschen aus diesem Unbehagen machen: den Rückzug in Identität, Ideologie und Extremismus. Das berechtigte Gefühl, dass etwas nicht stimmt, führt zu unberechtigten Schlussfolgerungen. Ideologien werden zur sakralen Welterklärung, weil nichts mehr heilig ist. Und wir wollen all das entzaubern: unbehagen – ein Podcast zwischen Identität und Ideologie

Kommentare (1)

Gast
Marc C. (Gast) vor 5 Jahren

Ich verfolge den Aufstieg der neuen Rechten sehr aufmerksam und ihr Podcast ist mir dabei eine große Hilfe, er liefert mir vor allem Argumente um verwirrte AfD- und CDU-Wähler kritisch zu befragen. Könnten sie auch einmal eine Folge zur weitverbreiteten Hufeisentherorie machen? Ich bitte herzlichst darum, ansonsten bitte bleiben sie ihren Werten treu, ihr Format ist eine Bereicherung. Viele Grüße aus München (wartet auf Freigabe)

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