Podcaster
Episoden
27.12.2025
1 Minute
Nach vorne – und nach hinten schauen wir in dieser Stunde, kurz vor
Ende des Jahres, Mit viel Musik, mit Abschieden und Vorfreuden aufs
Anfangen. Die Geigerin Isabelle Faust macht mit (und denkt über das
Anfangen nach). Der Komponist Dieter Ammann tut das auch,
Klarinettist Jörg Widmann ebenfalls (mit dem
Mozart-Klarinettenquintett). Reisende Störche kommen auch noch vor
und der Liedermacher Ludwig Hirsch, Queen Mary und Siegfried aus
den Nibelungen. Los geht’s mit Beethoven – und einem Abschied, der
gleichzeitig ein Anfang ist…. - - Musik in der Sendung: Ludwig van
Beethoven, Klaviersonate Nr. 1 Murray Perahia Einojuhani
Rautavaara: Cantus Arcticus, für Vögel und Orchester Royal Scottish
National Orchestra; Hannu Lintu Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Abschiedslied der Zugvögel Angelika Kirchschlager, Barbara Bonney,
Malcolm Martineau Franz Schubert: Winterreise. Das Wirtshaus Ludwig
Hirsch, Gesang und Harmonium Henry Purcell: The Queen's funeral
march The Brandenburg Consort, Baroque Brass of London; David Hill
Richard Wagner: Götterdämmerung, Trauermarsch Symphonieorchester
des BR; Mariss Jansons Franz Schubert, Streichquintett C-Dur Alban
Berg Quartett, Heinrich Schiff, Violoncello Claude Debussy,
Cellosonate d-moll Gauthier Capucon, Violoncello, Frank Braley,
Klavier Erik Satie, Gnossienne Nr. 1 Alexandre Tharaud, Klavier
Sibelius, 5. Sinfonie New York Philharmonic; Leonard Bernstein
Ludwig van Beethoven: Große Fuge op. 133 Smetana Quartet Johann
Sebastian Bach Solosonate Nr. 1 g-moll Isabelle Faust, Geige Ludwig
van Beethoven: Waldsteinsonate Maurizio Pollini, Klavier Ludwig van
Beethoven: Pastorale Maurizio Pollini, Klavier Ludwig van
Beethoven:: Sturmsonate Maurizio Pollini, Klavier Wolfang Amadeus
Mozart: Klarinettenquintett Jörg Widmann, Arcanto Quartett
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17.12.2025
1 Stunde 8 Minuten
Die Sendung «Musik unserer Zeit» wird Ende 2025 eingestellt.
Zeitgenössische Musik wird weiter im Radio stattfinden, dann aber
in anderen Formaten wie den aktuellen Berichten, in der Diskothek
oder im Musikmagazin. Das einstündige Langformat am Mittwoch wird
es aber nicht mehr geben - und daher ist heute der Moment
zurückzuschauen und ein wenig in unser Archiv einzutauchen.
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10.12.2025
1 Minute
2005 ist das Institute for Computer Music and Sound Technology
(ICST) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gegründet worden.
Als Institut das Forschung, Lehre und Musikkreation in
elektroakustischer Musik verbindet, nimmt es eine Pionierrolle ein.
Ende November hat es sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert mit
Konzerten, einer Ausstellung, einem Album und einem Symposium. Das
ICST vereint Studierende, Forschende und in- und externe
Kunstschaffende mit unterschiedlichem Hintergrund und verschiedenen
Schwerpunkten. Zentral sind die Verknüpfung von elektronischer mit
instrumentaler Komposition, wie auch dreidimensionale
Klangproduktion, künstlerische Forschung und die Entwicklung von
Sounddesigns für verschiedene Anwendungen. Offenheit und eine
Vielfalt an Zugängen prägen das Institut, das mit Forschenden
anderer Institutionen und Hochschulen wie auch Kunstschaffenden und
Festivals in der Schweiz und auf der ganzen Welt kollaboriert. Im
Gespräch mit Germán Toro Pérez, Komponist und Leiter seit 2007,
und mit aktuellen und ehemaligen Studierenden und Forschenden geht
die Sendung der Besonderheit des ICST, wie auch einzelnen Kunst-
und Forschungsprojekten nach.
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03.12.2025
1 Minute
Komponistinnen, Interpretinnen, Dozentinnen, Organisatorinnen: Es
gab viele Frauen, die die Anfangszeit der Darmstädter Ferienkurse
mitgeprägt haben. Die meisten sind in Vergessenheit geraten. 1946
wurden die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik gegründet. Im
Nachkriegsdeutschland sollten sie der am Boden liegenden Musikszene
zu einem Aufschwung verhelfen. Schnell wurden sie zu einem hot spot
der zeitgenösschen Musik. Es sind vor allem die Namen von Männern,
die mit der Anfangszeit der Ferienkurse in Verbindung gebracht
werden: Olivier Messiaen, Theodor W. Adorno, John Cage. Aber es gab
auch zahlreiche Frauen, die die Geschichte der Ferienkurse prägten:
Die Sängerinnen Carla Henius und Margot Hinnenberg-Lefèbre, die
Komponistinnen Dika Newlin und Gladys Nordenstrom, die
Musikjournalistin und Chronistin Brigitte Schiffer. Ein blinder
Fleck in der Musikgeschichte, dem sich Musikwissenschaftlerin Juana
Zimmermann angenommen hat.
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26.11.2025
1 Minute
Die isländische Komponistin Hildur Guðnadóttir hat mit ihren
Soundtracks zu Joker, Tár oder Chernobyl nicht nur die grossen
Filmpreise gewonnen, sondern das Kino neu gestimmt. Ihr Klang ist
dunkel, körperlich und intensiv – und hat die Filmmusiklandschaft
dauerhaft verändert. Ihre Musik kriecht unter die Haut: tiefe
Celli, vibrierende Frequenzen, Resonanzen aus Betonräumen. Hildur
Guðnadóttir erschafft Klangwelten, die sich weniger hören als
spüren lassen. Aufgewachsen in Reykjavík, geprägt von der Weite
Islands, fand sie in Berlin ihre künstlerische Heimat. Nach Jahren
als Cellistin und Solokünstlerin wurde sie mit ihren Filmmusiken zu
Chernobyl und Joker weltbekannt – und schrieb Geschichte als erste
Frau, die Oscar, Golden Globe und BAFTA im selben Jahr gewann.
Heute arbeitet sie an neuen Projekten zwischen Konzertsaal und
Kinosaal – und bleibt eine der wichtigsten Stimmen zeitgenössischer
Filmmusik.
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Über diesen Podcast
Die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts in Portraits und Reportagen,
Geschichte und Geschichten, Werkbetrachtungen, Gesprächen und
Konzertaufnahmen. Das und noch viel mehr ist die «Musik unserer
Zeit auf SRF 2 Kultur». Jeden Mittwoch von 20:00 – 22:00 Uhr und in
Teilwiederholung am Samstag um 21:00 Uhr.
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