Podcaster
Episoden
21.02.2026
32 Minuten
Nicolas Senn begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem
traditionsreichen Restaurant Weisses Kreuz in Brienz. Das Berner
Oberland steht für urchige und zugleich gepflegte Ländlermusik –
und in Brienz kommt man an einem Namen nicht vorbei: Popstar
Trauffer. Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff
für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist
in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im
Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in
dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die
bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne
schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit
deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November
stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice
Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne.
In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen
Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas
Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans
Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das
Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des
Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der
Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer
entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal
Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt
in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les
Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen.
Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am
Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland.
In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub
Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert
eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird
die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios
sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die
das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.
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24.01.2026
32 Minuten
Nicolas Senn startet das «Potzmusig»-Beizenjahr in Erlinsbach AG,
wo er eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes
präsentiert. Mit dabei: Ländler-Wurlitzer, Geschwister von
Niederhäusern, LQ Adlergruess, Kapelle Fadegraad, SQ Schenkenberg,
Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht. «Potzmusig» startet mit der
ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas
oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant
Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst
Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte
und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die
Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz
sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen
Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder
das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im
Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen
Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess
auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad
mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die
drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum
Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des
Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt
mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein
kleiner Meister ist. In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt
der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli
Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer
Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann.
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10.01.2026
37 Minuten
Der Schweizer Jodel ist mehr als Musik: Er ist Ausdruck von
Identität, Gemeinschaft und gelebter Tradition. In der
Spezialausgabe von «Potzmusig» steht das Jodeln im Zentrum, die
Generationen verbindet – und seit Dezember 2025 offiziell zum
immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählt. Was bedeutet die
Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret?
«Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in
die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner
lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die
menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als
Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet
Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem
Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese
Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers
sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule
Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die
Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter
dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und
weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie
weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele
junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen,
sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen
Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und
Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger,
Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch,
eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der
Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil
Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der
«Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein
besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops,
Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel
wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen
zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und
Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung
steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen.
Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als
der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste
aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur,
der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz
gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz.
«Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine
emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des
Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden
und weiterzutragen.
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13.12.2025
33 Minuten
«Potzmusig» zeigt die schönsten Momente des Volksmusikjahres 2025:
Lupenreine Jodelklänge, rassige Blas- und Ländlermusik von
renommierten Formationen und Nachwuchstalenten. Ob Gaststube,
Volksmusik-Fest oder live vom ESAF 2025, es warten Höhepunkte aus
20 Sendungen und eine kleine Überraschung. Kurz vor den Festtagen
lässt Nicolas Senn das «Potzmusig»-Jahr 2025 Revue passieren. Aus
über 20 Volksmusik-Sendungen pickt er die schönsten Momente heraus
und bringt damit die einzigartige Vielfalt unserer musikalischen
Tradition zum Glänzen. Mit dabei: Jodelduett Martin & Hubert
Thalmann, Quartett waschächt, Carlo Brunner & Willis
Wyberkapelle, Lochus Alphorn Quartett, Rusch-Büeblä, SöreBläch,
Hackbrettduo Kellerheims, Kapelle Gupfbüebä, die Trägerin des
goldenen Violinschlüssels Nadja Räss mit Jodlerklub Waldstatt Echo
sowie ein Zusammenschnitt der Auftritte unserer hoffnungsvollen
Nachwuchstalente. Nicolas Senn präsentiert aber nicht nur
abwechslungsreiche Volksmusik-Perlen, sondern enthüllt eine von
langer Hand geplante und mit versteckter Kamera gefilmte
Geburtstagsüberraschung.
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29.11.2025
33 Minuten
Die «Stubete» hat bei «Potzmusig» Tradition. Seit Beginn der
Sendung im Jahr 2012 treffen sich Top-Musikanten unterschiedlicher
Kapellen zum spontanen gemeinsamen Musizieren. Diesmal lädt der
Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn zur «Stubete» ein – im Restaurant
«Frohe Aussicht» in Uznach SG. Der gebürtige Berner Schwyzerörgeler
Marcel Zumbrunn spielt normalerweise mit seiner Stammformation Trio
Örgeliwirbel oder dem Berner Örgeliplausch, in diesem Jahr aber
auch wieder einige Male mit der Formation Schabernack. Für die
«Stubete» hat er eine Auswahl an Topmusikern eingeladen. Carlo
Brunner ist wohl einer der prägendsten Musikern der letzten 50
Jahre. Er verbindet als Klarinettist und als Komponist Tradition
mit musikalischer Raffinesse. In diesem Jahr durfte er seinen 70.
Geburtstag feiern und ist immer noch mit seiner Kapelle unterwegs.
Der vielseitige Akkordeonist Urs Meier ist seit Jahrzehnten mit
verschiedenen Formationen unterwegs, unter anderem in der Kapelle
Philipp Mettler oder im Akkordeon Duo mit Remo Gwerder. Seit 2011
ist er festes Mitglied von Oesch’s die Dritten. Reto Grab kommt
ursprünglich auch aus dem Kanton Bern, hat aber einen Grossteil
seines Lebens im Kanton Schwyz gelebt. Er pflegt das
Schwyzerögeli-Spiel in verschiedenen Formationen. Zu den
bekanntesten gehört Rampass. Grab engagiert sich stark für den
Erhalt traditioneller Musik. Besonders kümmert er sich um den
musikalischen Nachlass des legendären Schwyzerörgelers Paul Lüönd.
Das Bündner Multitalent Pius Baumgartner spielt auf vielen
verschiedenen Bühnen im In- und Ausland. Als Klarinettist ist er
mit der Chapella Clavadatsch, den Swiss Ländler Gamblers oder mit
seinem eigenen Trio unterwegs, als Saxophonist und Flötist auch mit
seinem Jazzquartett oder in verschiedenen Big Bands. Schöff Röösli
– der Herr der Tasten – ist in einer musikalischen Familie im
luzernischen Entlebuch aufgewachsen. Dort erlernte er schon früh
das Klavierspielen und hatte die ersten öffentlichen Auftritte mit
elf Jahren. Danach war er mit dem Akkordeonduett Häller-Lötscher,
der Ländlerkapelle Gebrüder Schmid und Bühler-Fischer unterwegs.
Seit 2005 spielt als Pianist in der Kapelle Carlo Brunner. Sepp
Huber ist einer der erfahrensten und auch beliebtesten
Volksmusik-Bassisten. Er gibt in verschiedenen Kapellen den
akustischen Boden. Der Schwyzer ist Meister seines Fachs, vor allem
im Innerschwyer-Stil. Hauptsächlich steht er mit den Hujässlern,
Rampass oder der Luzerner Ländler-Band auf der Bühne. Der
Schwyzerörgeler Christian Wyss stand schon als Bub mit seinen
Grosseltern und seinem Vater auf der Bühne. Geprägt von seinem
Vorbild Martin Schütz von den Ländlerbuebe Biel, fühlt er sich bis
heute vor allem im Berner Örgelistil zu Hause. Nach vielen Jahren
mit der Formation Bumerang ist er aktuell wieder mit Schabernack
und für einige Auftritte mit Marcel Zumbrunn unterwegs – wie immer
mit musikalischem Witz und viel Spielfreude. Gastgeber in der
«Frohen Aussicht» in Uznach SG ist Martin Kessler. Auch er ist ein
begabter Schwyzerörgeler, der regelmässig mit Marcel Zumbrunn
aufspielt. Es kann also gut sein, dass auch er bei dieser «Stubete»
zum Schwyzerörgeli greift. Und natürlich wird auch Moderator
Nicolas Senn sein Hackbrett mit dabeihaben.
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Über diesen Podcast
Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021
eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem
Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Die Sendung «Potzmusig» ist bei
Schweizer Radio und Fernsehen das Zuhause der Schweizer Volksmusik.
Moderator Nicolas Senn präsentiert live gespielte Musik aus der
ganzen Schweiz.
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