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radioeins (Rundfunk Berlin-Brandenburg) 6.5k Episoden Neueste vor 3 Tagen

Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade sc...

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Episoden

Jorinde Voigt

1 Stunde 20 Minuten
Von der Musik über die Philosophie bis hin zur Kunst – die Berliner Künstlerin Jorinde Voigt kommt 1977 in Frankfurt am Main zur Welt und wächst mit drei Geschwistern in einem Fachwerkhaus im Hessischen Eberstadt auf. Jedes Kind muss zwei Instrumente lernen und täglich vier Stunden üben. Das ist Pflicht. Jorinde lernt Cello und Klavier und wenn ihr alles zuviel wird, schließt sich das kreative Mädchen in ihrem Zimmer ein, hört Musik und beginnt erste Schnitte und Kleidungsstücke zu entwerfen. Im Elternhaus hängen viele Bilder ihrer Mutter, die auch selber malt – aber Kunst und Kinder strikt voneinander trennt. Das Atelier bleibt verschlossen. Nach der Schule in Darmstadt studiert Jorinde zunächst Philosophie und Neue Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität Göttingen, wechselt jedoch später in die Bildende Kunst als Meisterschülerin von Katharina Sieverding an der Universität der Künste in Berlin. Inzwischen ist Jorinde Voigt als internationale Künstlerin weltweit mit Ausstellungen in großen Museen, Galerien und bei Biennalen vertreten, wird u.a. von der Galerie Judin in Berlin und der David Nolan Galerie in New York repräsentiert. Sie lehrt als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. In ihrem Atelier in Oberschöneweide kreiert sie Werke, bei denen sie Wirklichkeit und Wahrnehmung untersucht und sie als Notizen ihrer Gedanken bezeichnet. Wir sind gespannt auf die Geschichten und Musik ihres Lebens. Playlist: MISTA - Blackberry Molasses John Miles - Music Warren G. & Nate Dogg - Regulate Billie Black - I dont need another lover Bausa feat. Apache 207 - Madonna Jon B. - Raindrops Ne-Yo - Champagne Life Ryuichi Sakamoto - The Revenant - Main Theme Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Clemens Schick

1 Stunde 13 Minuten
Geboren 1972 in Tübingen, wächst Clemens Schick mit vier Geschwistern in Stuttgart auf. Die Schule und er werden keine Freunde, aber der Schulweg ist für ihn ein Raum der Freiheit und erste Geschichten entstehen in seiner Phantasie, wo er sich die Rolle als Held zuschreibt. Er muss in die Kinderpsychatrie und weiß bereits als 12jähriger, dass er anders ist, ein Einzelgänger, trotz Zwillingsbruder. Mit 17 outet er sich, dass er schwul ist. Nach dem Abitur beginnt Schick an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm zu studieren und jobbt nebenbei als Kellner. Nach einem Jahr geht er für acht Monate ins Kloster eines ökumenischen Männerordens in Frankreich. 1993 dann der Umzug nach Berlin, wo er sein Schauspielstudium beginnt. 2006 verkörpert er die rechte Hand von Bond-Bösewicht Le Chiffre – gespielt von Mads Mikkelsen – in Daniel Craigs Bond-Einstand "Casino Royale". Obligatorische Krimi-Auftritte zwischen "Tatort", "Rosa Roth", "Ein Fall für zwei" und als Ermittler in "Der Barcelona-Krimi" gehören bei Clemens Schick ebenso dazu wie ein Auftritt in der Star-Wars-Serie "Andor". 2008 und 2011 reist Schick als Truppenunterhalter in den Hindukusch und nach Afghanistan und besucht mehrere Armee-Standorte, wo er vor stationierten Soldaten Solotheater spielt. 2023 ist er als gewalttätiges Oberhaupt einer US-Familie in Luc Bessons "Dogman" zu erleben. In der Hörbar erinnert er sich, wie er mit fünf Jahren heimlich die verbotene Plattensammlung seiner Mutter durchstöbert, Grace Jones, Elton John und Hildegard Knef entdeckt und dazu schaukelt. Durch die Punkphase seiner älteren Schwester kommt er außerdem mit Nina Hagen in Kontakt und aktuell tanzt er morgens am liebsten zu den Alessi Brothers. Playlist: Alessi Brothers - Seabird Grace Jones - La vie en rose Supertramp - The Logical Song Eric Carmen - All By Myself Christophe - Aline The Knife - Pass This On Terranova - Prayer Angelo Badalamenti - Twin Peaks Theme Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

Jan Becker

1 Stunde 26 Minuten
Jan Becker wuchs in Neunkirchen an der Saar auf und beschäftigt sich bereits seit seinem 12. Lebensjahr mit Hypnose. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Geheimnisvolle und die Magie. Doch der Weg zum Erfolg war nicht immer geradlinig. In seiner Jugend erlebte Becker einen Burnout, der ihn sowohl physisch als auch psychisch forderte. Jahre später fand er in der mongolischen Wüste während einer Erzählung der Ältesten die Erklärung für seine frühe Lebenskrise. In der Abgeschiedenheit begab er sich auf Sinnsuche. Feuerzeremonien, bewusstseinserweiternde Methoden und alte, magische Praktiken offenbarten ihm die Wurzeln traditioneller Heilkünste und die Kraft des Unbewussten. In dieser Zeit zog sich Becker zunehmend aus dem sozialen Leben zurück und vertiefte sich in Bücher. Diese Phase der Selbstreflexion führte ihn schließlich auf den Weg des Hypnotiseurs und Mentalisten. Doch er wollte mehr als bloße Unterhaltung bieten – er wollte verstehen, wie der menschliche Geist funktioniert und ob die Schädeldecke das Ende eines Gedankens ist. Er erkannte, wie Energieübertragung funktioniert und wie wir unseren Geist nutzen können, um positive Veränderungen zu bewirken. Heute zählt Jan Becker zu den bekanntesten Hypnotiseuren Europas, ist Bestsellerautor, lebt in Berlin und praktiziert als Coach für Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik & Sport. Er hält Vorträge & Seminare zum Thema Hypnose und lädt in seinem Atelier der raren Künste zu exclusiven Soirées und zeigt, dass Hypnose kein bloßer Trick ist, sondern eine Einladung, das eigene Bewusstsein zu erforschen. In der Show "Hypnotize the World" lädt er zur "Weltreise durch die menschliche Wahrnehmung“. Ein außergewöhnlicher Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Playlist: Mental Tearing After Nine - All you can Beat Pavement - Silence Kid Pantera – Walk House of Pain - Jump Around Dinosaur Jr. - I feel the Pain Sonic Youth - Dirty Boots Rage against the Maschine – Bombtrack Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
1 Stunde 27 Minuten
Schauspielerin, geboren am 23.08.1945, wird also heute 81 Wenn bald mal eine Straße, ein Weg oder wenigstens ein Stieg nach ihr benannt wird - niemanden, der sie kennt, würde das wundern. Und niemanden, der sich in der Welt des Schauspiels auskennt, sowieso. Carmen Maja Antoni, die 1945 in Berlin auf die Welt kam, verkörpert in ihrem Beruf, aber auch so, als Person, das, was mit "Urgestein" und "Urgewalt" gemeint ist. Mit heute 77 Jahren hat diese Frau so viel Kraft, so viel Speed und so viel Freude an der Welt, dass es vielen von uns und Ihnen wohl schwerfallen würde, mitzuhalten. Schon als Kind arbeitete Carmen Maja fürs Fernsehen, erfolgreich, in zahllosen Formaten. Sie rannte, tanzte, sang und spielte und ernährte mit dem selbstverdienten Geld früh ihre kleine Familie. Die Umstände änderten sich, die Lebensgeschwindigkeit blieb. Filmhochschule, Theater-Engagements. Die bedeutsamsten Intendanten arbeiteten mit ihr. Helene Weigl, die Frau Bertolt Brechts, umwarb sie: Komm zu mir ins Ensemble. Aber da war so viel anderes, das interessant war. Apropos interessant: So vieles im Leben dieser Frau lässt sich unmöglich hier zusammenfassen. Playlist: Tamara Danz/Silly - So 'ne kleine Frau Rudolf Schock & Josef Metternich - Der Tempel Brahmas strahlt/Duett aus Die Perlenfischer, Oper von Georges Bizet John Lennon - Imagine Arlo Guthrie - City of New Orleans Brian May/Pavarotti & Friends live - Too much Love will kill you Robin Gibb/Bee Gees - Saved by the bell Leonard Cohen - If it be your Will Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
1 Stunde 13 Minuten
Jahrgang 1987, Weltklasse-Tennisspielerin, Moderatorin & Autorin In Griesheim wurde einer der ersten flüssigkeitsbetriebenen Raketenmotoren der Welt entwickelt. Sie mögen vielleicht Griesheim nicht kennen, aber Sie können sich ja in etwa vorstellen, welche Energie einem Raketenmotor innewohnt. Mit genau dieser Energie wurde die Weltklasse-Tennisspielerin Andrea Petković ausgestattet, die in Griesheim, nahe Darmstadt, aufwuchs. Ein Mädchen, das früh unbändigen Ehrgeiz entwickelte: Auf dem Tennis-Court, aber auch im Klassenraum musste Andrea gewinnen. "Meine Teenagerzeit dauerte vier Monate" schreibt sie in ihrem ersten Buch, das unlängst erschien und von der Süddeutschen Zeitung als "exzellentes Erzähl-Debüt" gefeiert wird. Schreiben also kann Frau Petković, Tennisspielen, hervorragend natürlich – denn sie kam, das war ein erklärtes Ziel, unter die Top-Ten der Weltrangliste. Überhaupt spielt mit so vielen Möglichkeiten und Talenten, auch als Fernsehmoderatorin, dass es fast unwirklich erscheint, ihr nun auch noch einen umwerfenden Humor bescheinigen zu müssen. Den hat sie aber. Ein weiterer Grund, sich sehr über ihren Besuch hier in der Hörbar Rust zu freuen. Playlist: The National - Fake Empire Bajaga - Tischiha Loretta Lynn ft. Jack White - Portland, Oregon Wild Ones - Dim the Lights Arctic Monkeys - Love is a Laserquest The Strokes - Heart in a Cage Hoko - OK OK Sunflower Bean - Twentytwo Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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Über diesen Podcast

Wer bestimmt, was wir sehen, glauben, teilen? Das Medienmagazin schaut dahin, wo Öffentlichkeit gemacht wird: Plattformen, Redaktionen, KI und Algorithmen – und auf die Lage von Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Was läuft gerade schief – und was läuft richtig gut – in der Medienwelt? Im Medienmagazin sortiert Teresa Sickert die wichtigsten Mediennews der Woche, checkt mit dem Faktenfinder der Tagesschau die größten Fake-News und zeigt, welche Podcasts sich wirklich lohnen. Jeden Samstag um 18 Uhr auf radioeins – und als Podcast.
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