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Von der Musik über die Philosophie bis hin zur Kunst – die Berliner
Künstlerin Jorinde Voigt kommt 1977 in Frankfurt am Main zur Welt
und wächst mit drei Geschwistern in einem Fachwerkhaus im
Hessischen Eberstadt auf. Jedes Kind muss zwei Instrumente lernen
und täglich vier Stunden üben. Das ist Pflicht. Jorinde lernt Cello
und Klavier und wenn ihr alles zuviel wird, schließt sich das
kreative Mädchen in ihrem Zimmer ein, hört Musik und beginnt erste
Schnitte und Kleidungsstücke zu entwerfen. Im Elternhaus hängen
viele Bilder ihrer Mutter, die auch selber malt – aber Kunst und
Kinder strikt voneinander trennt. Das Atelier bleibt verschlossen.
Nach der Schule in Darmstadt studiert Jorinde zunächst Philosophie
und Neue Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität
Göttingen, wechselt jedoch später in die Bildende Kunst als
Meisterschülerin von Katharina Sieverding an der Universität der
Künste in Berlin. Inzwischen ist Jorinde Voigt als internationale
Künstlerin weltweit mit Ausstellungen in großen Museen, Galerien
und bei Biennalen vertreten, wird u.a. von der Galerie Judin in
Berlin und der David Nolan Galerie in New York repräsentiert. Sie
lehrt als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in
Hamburg. In ihrem Atelier in Oberschöneweide kreiert sie Werke, bei
denen sie Wirklichkeit und Wahrnehmung untersucht und sie als
Notizen ihrer Gedanken bezeichnet. Wir sind gespannt auf die
Geschichten und Musik ihres Lebens. Playlist: MISTA - Blackberry
Molasses John Miles - Music Warren G. & Nate Dogg - Regulate
Billie Black - I dont need another lover Bausa feat. Apache 207 -
Madonna Jon B. - Raindrops Ne-Yo - Champagne Life Ryuichi Sakamoto
- The Revenant - Main Theme Diese Podcast-Episode steht unter der
Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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„Jorinde Voigt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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