KIRRE … na hör mal! Archiv
49 Episoden
10 Minuten
Das Navi schickt einen in die Einbahnstraße, oder schlimmer noch, direkt ins Wasser. Der Segway sollte Städte revolutionieren und wurde zum Stadtführer-Gefährt. Das Internet hat die Welt verändert, aber nicht so, wie es sich beide Lager damals vorgestellt hatten. Und jetzt: KI. In dieser Folge von KIRRE … na hör mal! schaut Sabine auf ein Muster, das sich durch die gesamte Technikgeschichte zieht: Wir überschätzen neue Technologie immer zuerst maßlos, und unterschätzen sie danach oft genauso maßlos, bevor sich irgendwann ein realistischeres Bild einpendelt. Es ist eine leichte, alltagsnahe Folge mit einem ernsten Kern, ideal zum Weiterschicken an alle, die selbst schon mal blind einer Technik vertraut haben, sei es aus Bequemlichkeit, aus Zeitdruck oder einfach, weil eine Maschine so überzeugend klingt.
Ausgangspunkt ist Sabines eigene Erfahrung mit einem ihrer ersten Navigationsgeräte, das sie kurzerhand in eine Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung schickte. Sie erweitert dieses persönliche Beispiel um die inzwischen gut dokumentierte Tatsache, dass Navi-Fehlleitungen in seltenen, aber wiederkehrenden Fällen sogar dazu führen, dass Fahrzeuge in Gewässern landen, weil Fahrende der Ansage mehr vertrauen als dem, was sie eigentlich vor sich sehen. Von dort aus spannt sie den Bogen zu größeren, historischen Beispielen: dem Segway, der zu Beginn der Zweitausenderjahre als Erfindung galt, die ganze Städte umkrempeln würde, inklusive spektakulärer Investitionssummen noch bevor das Produkt überhaupt öffentlich vorgestellt wurde, und die am Ende vor allem bei Stadtführungen und auf Werksgeländen landete.
Sabine nutzt dieses Beispiel bewusst auch, um zu zeigen, dass es keineswegs naive oder unerfahrene Menschen waren, die sich damals täuschen ließen, sondern erfahrene Unternehmer und Investoren, was zeigt, wie leicht sich auch kluge Köpfe von einem Hype mitreißen lassen, wenn die Begeisterung erst mal groß genug ist. Auch das Internet der Neunzigerjahre wird als Beispiel herangezogen, für das es ebenfalls zwei entgegengesetzte, beide falsche Extrempositionen gab: totale Verheißung auf der einen, kompletter Hype ohne Substanz auf der anderen Seite. Im Rückblick zeigt sich bei beiden Technologien ein ganz ähnliches Muster, nämlich dass die Wahrheit am Ende irgendwo dazwischen lag, weniger spektakulär als beide Extreme, aber dafür deutlich näher an der Realität.
Von diesen historischen Beispielen führt Sabine direkt zu künstlicher Intelligenz und macht deutlich, dass sie als tägliche KI-Nutzerin zwar von den Fähigkeiten der Technologie überzeugt ist, gleichzeitig aber eine massive gesellschaftliche Überschätzung beobachtet, sowohl bei überzogenen Weltuntergangs- als auch bei überzogenen Erlösungsversprechen. Sie grenzt konkret ab, was KI aus ihrer Sicht wirklich gut kann, etwa Texte zusammenfassen, Recherche beschleunigen, Ideen strukturieren oder Muster in großen Datenmengen erkennen, und was sie nicht kann, etwa mit echter Verantwortung entscheiden, aus eigenem Erleben kreativ sein, echte Empathie zeigen oder eigene Fehler tatsächlich bemerken. Genau dieser letzte Punkt, dass KI überzeugt und selbstbewusst auch dann klingt, wenn sie falschliegt, beschreibt Sabine als die eigentliche Gefahr im Umgang mit der Technologie, weit gefährlicher als die Technik selbst, weil sich dieser überzeugende Ton auch bei ihr persönlich manchmal einschleicht, obwohl sie es eigentlich besser weiß.
Als zentrale Botschaft der Folge formuliert Sabine die Notwendigkeit einer gesunden Skepsis, ausdrücklich nicht als Ablehnung oder Panik gemeint, sondern als bewusstes Hinterfragen, ganz gleich ob es sich um ein Navigationsgerät oder eine KI-Antwort handelt. Die Verantwortung, eine Information zu prüfen und gegebenenfalls zu widersprechen, bleibt für sie immer beim Menschen, nie bei der Maschine, auch wenn genau das im stressigen Alltag oft leichter gesagt als getan ist, gerade wenn man müde ist oder unter Zeitdruck steht. Sabine macht dabei deutlich, dass sie selbst als erklärte Technik- und KI-Liebhaberin spricht, nicht als Skeptikerin von außen, was ihrer Kritik zusätzliches Gewicht verleiht.
Am Ende wagt Sabine noch einen kleinen Ausblick und spekuliert, wie wohl in zwanzig Jahren auf die heutige KI-Euphorie zurückgeblickt werden wird, vielleicht mit einem ähnlichen Schmunzeln wie heute auf den Segway, vielleicht aber auch mit dem Gefühl, dass KI längst so selbstverständlich geworden ist wie das Internet, oder, wahrscheinlicher, mit einer Mischung aus beidem, einem Teil Ernüchterung und einem Teil bleibender, tief in den Alltag integrierter Substanz.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Techniküberschätzung, Hype-Zyklen neuer Technologien, Geschichte des Segway, KI-Erwartungen und KI-Realität, gesunder Menschenverstand im Umgang mit Technik, die Grenzen künstlicher Intelligenz sowie die Frage, wie man technologische Neuerungen realistisch einordnet, ohne in Euphorie oder Ablehnung zu verfallen. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Warum überschätzen wir neue Technik immer? Was ist aus dem Segway geworden? Was kann KI wirklich, was nicht? Wie geht man skeptisch, aber offen mit KI um? Warum klingt KI so überzeugend, auch wenn sie falschliegt? Welche Technologien wurden am meisten überschätzt?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Hast du selbst eine gute Techniküberschätzungs-Geschichte, ein Navi-Erlebnis, einen Technik-Hype, dem du auf den Leim gegangen bist? Schreib Sabine gerne, sie sammelt genau solche Geschichten für kommende Folgen und freut sich über jede noch so kleine oder große Anekdote. Wer merkt, dass im eigenen Unternehmen gerade unrealistische Erwartungen an KI kursieren, sei es zu viel Euphorie, sei es zu viel Ablehnung, findet über die Kontaktadresse auch den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee, um KI realistisch statt hypegetrieben einzuordnen und einen ehrlichen, praxisnahen Blick auf das zu bekommen, was die Technologie tatsächlich leisten kann. Am Ende, so lässt sich diese Folge zusammenfassen, geht es weniger um Technik selbst als um die eigene Haltung ihr gegenüber, eine Haltung, die sich zwischen blindem Vertrauen und pauschaler Ablehnung bewusst in der Mitte einrichtet und genau dort am meisten Nutzen stiftet.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Navi-Unfälle im Wasser, inklusive AAA-Studie zu jährlich tausenden versunkenen Fahrzeugen in den USA:
https://t3n.de/news/gps-navigation-unfall-fluss-hawaii-1557175/
Segway-Geschichte, Steve-Jobs-Zitat und das Ende der Produktion:
https://www.forbes.com/sites/carltonreid/2020/06/24/segways-reach-the-end-of-the-road-but-bicycles-keep-on-rolling/
Keywords: Techniküberschätzung, Hype-Zyklen, Segway Geschichte, KI-Erwartungen, künstliche Intelligenz Realität, Skepsis im Umgang mit Technik, KIRRE Podcast, Sabine Applebee
Ausgangspunkt ist Sabines eigene Erfahrung mit einem ihrer ersten Navigationsgeräte, das sie kurzerhand in eine Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung schickte. Sie erweitert dieses persönliche Beispiel um die inzwischen gut dokumentierte Tatsache, dass Navi-Fehlleitungen in seltenen, aber wiederkehrenden Fällen sogar dazu führen, dass Fahrzeuge in Gewässern landen, weil Fahrende der Ansage mehr vertrauen als dem, was sie eigentlich vor sich sehen. Von dort aus spannt sie den Bogen zu größeren, historischen Beispielen: dem Segway, der zu Beginn der Zweitausenderjahre als Erfindung galt, die ganze Städte umkrempeln würde, inklusive spektakulärer Investitionssummen noch bevor das Produkt überhaupt öffentlich vorgestellt wurde, und die am Ende vor allem bei Stadtführungen und auf Werksgeländen landete.
Sabine nutzt dieses Beispiel bewusst auch, um zu zeigen, dass es keineswegs naive oder unerfahrene Menschen waren, die sich damals täuschen ließen, sondern erfahrene Unternehmer und Investoren, was zeigt, wie leicht sich auch kluge Köpfe von einem Hype mitreißen lassen, wenn die Begeisterung erst mal groß genug ist. Auch das Internet der Neunzigerjahre wird als Beispiel herangezogen, für das es ebenfalls zwei entgegengesetzte, beide falsche Extrempositionen gab: totale Verheißung auf der einen, kompletter Hype ohne Substanz auf der anderen Seite. Im Rückblick zeigt sich bei beiden Technologien ein ganz ähnliches Muster, nämlich dass die Wahrheit am Ende irgendwo dazwischen lag, weniger spektakulär als beide Extreme, aber dafür deutlich näher an der Realität.
Von diesen historischen Beispielen führt Sabine direkt zu künstlicher Intelligenz und macht deutlich, dass sie als tägliche KI-Nutzerin zwar von den Fähigkeiten der Technologie überzeugt ist, gleichzeitig aber eine massive gesellschaftliche Überschätzung beobachtet, sowohl bei überzogenen Weltuntergangs- als auch bei überzogenen Erlösungsversprechen. Sie grenzt konkret ab, was KI aus ihrer Sicht wirklich gut kann, etwa Texte zusammenfassen, Recherche beschleunigen, Ideen strukturieren oder Muster in großen Datenmengen erkennen, und was sie nicht kann, etwa mit echter Verantwortung entscheiden, aus eigenem Erleben kreativ sein, echte Empathie zeigen oder eigene Fehler tatsächlich bemerken. Genau dieser letzte Punkt, dass KI überzeugt und selbstbewusst auch dann klingt, wenn sie falschliegt, beschreibt Sabine als die eigentliche Gefahr im Umgang mit der Technologie, weit gefährlicher als die Technik selbst, weil sich dieser überzeugende Ton auch bei ihr persönlich manchmal einschleicht, obwohl sie es eigentlich besser weiß.
Als zentrale Botschaft der Folge formuliert Sabine die Notwendigkeit einer gesunden Skepsis, ausdrücklich nicht als Ablehnung oder Panik gemeint, sondern als bewusstes Hinterfragen, ganz gleich ob es sich um ein Navigationsgerät oder eine KI-Antwort handelt. Die Verantwortung, eine Information zu prüfen und gegebenenfalls zu widersprechen, bleibt für sie immer beim Menschen, nie bei der Maschine, auch wenn genau das im stressigen Alltag oft leichter gesagt als getan ist, gerade wenn man müde ist oder unter Zeitdruck steht. Sabine macht dabei deutlich, dass sie selbst als erklärte Technik- und KI-Liebhaberin spricht, nicht als Skeptikerin von außen, was ihrer Kritik zusätzliches Gewicht verleiht.
Am Ende wagt Sabine noch einen kleinen Ausblick und spekuliert, wie wohl in zwanzig Jahren auf die heutige KI-Euphorie zurückgeblickt werden wird, vielleicht mit einem ähnlichen Schmunzeln wie heute auf den Segway, vielleicht aber auch mit dem Gefühl, dass KI längst so selbstverständlich geworden ist wie das Internet, oder, wahrscheinlicher, mit einer Mischung aus beidem, einem Teil Ernüchterung und einem Teil bleibender, tief in den Alltag integrierter Substanz.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Techniküberschätzung, Hype-Zyklen neuer Technologien, Geschichte des Segway, KI-Erwartungen und KI-Realität, gesunder Menschenverstand im Umgang mit Technik, die Grenzen künstlicher Intelligenz sowie die Frage, wie man technologische Neuerungen realistisch einordnet, ohne in Euphorie oder Ablehnung zu verfallen. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Warum überschätzen wir neue Technik immer? Was ist aus dem Segway geworden? Was kann KI wirklich, was nicht? Wie geht man skeptisch, aber offen mit KI um? Warum klingt KI so überzeugend, auch wenn sie falschliegt? Welche Technologien wurden am meisten überschätzt?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Hast du selbst eine gute Techniküberschätzungs-Geschichte, ein Navi-Erlebnis, einen Technik-Hype, dem du auf den Leim gegangen bist? Schreib Sabine gerne, sie sammelt genau solche Geschichten für kommende Folgen und freut sich über jede noch so kleine oder große Anekdote. Wer merkt, dass im eigenen Unternehmen gerade unrealistische Erwartungen an KI kursieren, sei es zu viel Euphorie, sei es zu viel Ablehnung, findet über die Kontaktadresse auch den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee, um KI realistisch statt hypegetrieben einzuordnen und einen ehrlichen, praxisnahen Blick auf das zu bekommen, was die Technologie tatsächlich leisten kann. Am Ende, so lässt sich diese Folge zusammenfassen, geht es weniger um Technik selbst als um die eigene Haltung ihr gegenüber, eine Haltung, die sich zwischen blindem Vertrauen und pauschaler Ablehnung bewusst in der Mitte einrichtet und genau dort am meisten Nutzen stiftet.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Navi-Unfälle im Wasser, inklusive AAA-Studie zu jährlich tausenden versunkenen Fahrzeugen in den USA:
https://t3n.de/news/gps-navigation-unfall-fluss-hawaii-1557175/
Segway-Geschichte, Steve-Jobs-Zitat und das Ende der Produktion:
https://www.forbes.com/sites/carltonreid/2020/06/24/segways-reach-the-end-of-the-road-but-bicycles-keep-on-rolling/
Keywords: Techniküberschätzung, Hype-Zyklen, Segway Geschichte, KI-Erwartungen, künstliche Intelligenz Realität, Skepsis im Umgang mit Technik, KIRRE Podcast, Sabine Applebee
11 Minuten
Steuernummer, Versicherungsnummer, KFZ-Kennzeichen, Kundennummer, wir sind in unzähligen Systemen längst nur noch Datensätze. Und Digitalisierung macht das effizienter, schneller, praktischer. Aber was verlieren wir dabei? Diese Folge von KIRRE … na hör mal! beginnt mit einer kleinen, persönlichen Geschichte: Sabine bringt einer Mitarbeiterin im Bürgeramt eine Rose mit, weil die ihr außerhalb der Öffnungszeiten noch schnell zu ihrem abgelaufenen Personalausweis verholfen hat. Aus dieser kleinen Geste entwickelt sich eine größere Reflexion darüber, wie viele Nummern, Kennungen und Datensätze jeder von uns eigentlich ist, und was dabei auf der Strecke bleibt. Es ist eine der persönlicheren, ruhigeren Folgen des Podcasts, die bewusst mit einer Alltagsszene beginnt statt mit einer großen These.
Sabine zählt zunächst nüchtern auf, wie viele verschiedene Identifikationsnummern ein einzelner Mensch heute hat, von der Steuernummer über die Versicherungsnummer bis zur Kundenkarte im Supermarkt, und macht deutlich, dass das Prinzip an sich nicht neu ist. Schon vor der Digitalisierung waren Menschen in Verwaltungen Aktenzeichen und Karteikarten. Was sich geändert hat, ist Tempo, Umfang und Vernetzung. Sabine erkennt darin durchaus auch echte Vorteile, etwa die Möglichkeit, ein Auto online umzumelden oder per E-Rezept in wenigen Minuten ein Medikament zu bekommen, ohne dafür extra einen Arzttermin zu brauchen. Sie beschreibt diese Ambivalenz sehr bewusst als Sowohl-als-auch, nicht als reines Für oder Gegen die Digitalisierung.
Den Kern der Folge bildet jedoch ein Zitat aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit für das Jahr 2025: Bürger suchen Orte, an denen sie nicht verwaltet, sondern gehört werden. Sabine verbindet dieses Zitat mit ihrer eigenen Bürgeramt-Geschichte und macht daran den entscheidenden Unterschied zwischen Nummer und Mensch fest. Ergänzend nennt sie eine aktuelle Zahl aus demselben Bericht: Allein in Hamburg sind die Datenschutzbeschwerden 2025 auf über 4.200 gestiegen, ein Anstieg von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste je gemessene Wert in der Stadt. Für Sabine ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Menschen zunehmend spüren, wie viel von ihnen digital erfasst und verarbeitet wird, und dass sie beginnen, sich aktiv dagegen zu wehren, statt es einfach hinzunehmen.
Ein besonders spannender Gedanke der Folge ist die Doppelrolle von KI in diesem Zusammenhang: Einerseits macht KI Menschen zu noch mehr Rohmaterial, aus dem Systeme lernen, je mehr wir suchen, schreiben und einkaufen, desto mehr Daten fließen in Algorithmen ein. Andererseits hilft dieselbe KI immer mehr Menschen dabei, ihre eigenen Datenschutzrechte überhaupt erst zu verstehen und einzufordern, etwa wenn sie eine KI fragen, ob ein Unternehmen bestimmte Daten überhaupt nutzen darf. Laut dem Hamburger Datenschutzbericht trägt genau dieser Effekt mit dazu bei, dass immer mehr Menschen überhaupt erst merken, dass ihre Rechte verletzt wurden, und eine Beschwerde einreichen. Sabine findet diese Ambivalenz, dass die Technik, die uns zu Datensätzen macht, uns gleichzeitig hilft, uns dagegen zu wehren, bemerkenswert und nennt sie fast schon ironisch, fast schon ein bisschen poetisch.
Die Folge streift außerdem die elektronische Patientenakte, die seit 2025 für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt ist, und wirft dazu offene, unaufgeregte Fragen auf: Wer sieht diese hochsensiblen Gesundheitsdaten, wie lange werden sie gespeichert, und was passiert im Falle eines Hacks? Sabine macht deutlich, dass es ihr dabei nicht um Panikmache geht, sondern um berechtigte, notwendige Fragen, die angesichts der Bedeutung ärztlicher Schweigepflicht in einer digitalen Welt neu gestellt werden müssen. Am Ende bleibt sie bewusst persönlich: Sie beschreibt, wie sie selbst im Alltag mit dieser Datenspur umgeht, etwa indem sie sich bei jeder App bewusst fragt, ob ein Standort oder eine echte Mailadresse wirklich notwendig sind, und plädiert dafür, gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt bewusst die kleinen, menschlichen Momente zu pflegen, die keine Datenbank je erfassen wird.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Datenschutz im Alltag, Digitalisierung der Verwaltung, elektronische Patientenakte, KI und persönliche Daten, Datenschutzbeschwerden Deutschland, Bürgernähe in digitalen Systemen sowie die Frage, wie man in einer datengetriebenen Welt Mensch bleibt. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Wie viele Daten hat der Staat über mich? Was ist die elektronische Patientenakte? Wie kann ich meine Daten besser schützen? Wie hilft KI beim Datenschutz? Wie viele Datenschutzbeschwerden gab es 2025?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen.
Wenn dich diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, schreib Sabine gerne, wie du selbst mit deinen eigenen Daten umgehst oder wo dir zuletzt aufgefallen ist, wie sehr du inzwischen nur noch Nummer statt Mensch warst. Sie freut sich über jede Zuschrift und sammelt solche Geschichten für kommende Folgen. Wer selbst merkt, dass die eigene digitale Sichtbarkeit oder Positionierung im KI-Zeitalter unklar geworden ist, findet über die Kontaktadresse auch den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Tätigkeitsbericht Datenschutz 2025, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (Quelle für Zitat und Beschwerdezahlen):
https://datenschutz-hamburg.de/service-information/taetigkeitsberichte/taetigkeitsbericht-datenschutz-2025
Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) – Infos zu Datenschutzrechten in Deutschland:
https://www.bfdi.bund.de
Verbraucherzentrale – Tipps zum Datenschutz im Alltag:
https://www.verbraucherzentrale.de/datenschutz
Keywords: Datenschutz Alltag, Digitalisierung Verwaltung, elektronische Patientenakte, KI persönliche Daten, Datenschutzbeschwerden, Bürgernähe digitale Systeme, Datensatz Mensch, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
Sabine zählt zunächst nüchtern auf, wie viele verschiedene Identifikationsnummern ein einzelner Mensch heute hat, von der Steuernummer über die Versicherungsnummer bis zur Kundenkarte im Supermarkt, und macht deutlich, dass das Prinzip an sich nicht neu ist. Schon vor der Digitalisierung waren Menschen in Verwaltungen Aktenzeichen und Karteikarten. Was sich geändert hat, ist Tempo, Umfang und Vernetzung. Sabine erkennt darin durchaus auch echte Vorteile, etwa die Möglichkeit, ein Auto online umzumelden oder per E-Rezept in wenigen Minuten ein Medikament zu bekommen, ohne dafür extra einen Arzttermin zu brauchen. Sie beschreibt diese Ambivalenz sehr bewusst als Sowohl-als-auch, nicht als reines Für oder Gegen die Digitalisierung.
Den Kern der Folge bildet jedoch ein Zitat aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit für das Jahr 2025: Bürger suchen Orte, an denen sie nicht verwaltet, sondern gehört werden. Sabine verbindet dieses Zitat mit ihrer eigenen Bürgeramt-Geschichte und macht daran den entscheidenden Unterschied zwischen Nummer und Mensch fest. Ergänzend nennt sie eine aktuelle Zahl aus demselben Bericht: Allein in Hamburg sind die Datenschutzbeschwerden 2025 auf über 4.200 gestiegen, ein Anstieg von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste je gemessene Wert in der Stadt. Für Sabine ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Menschen zunehmend spüren, wie viel von ihnen digital erfasst und verarbeitet wird, und dass sie beginnen, sich aktiv dagegen zu wehren, statt es einfach hinzunehmen.
Ein besonders spannender Gedanke der Folge ist die Doppelrolle von KI in diesem Zusammenhang: Einerseits macht KI Menschen zu noch mehr Rohmaterial, aus dem Systeme lernen, je mehr wir suchen, schreiben und einkaufen, desto mehr Daten fließen in Algorithmen ein. Andererseits hilft dieselbe KI immer mehr Menschen dabei, ihre eigenen Datenschutzrechte überhaupt erst zu verstehen und einzufordern, etwa wenn sie eine KI fragen, ob ein Unternehmen bestimmte Daten überhaupt nutzen darf. Laut dem Hamburger Datenschutzbericht trägt genau dieser Effekt mit dazu bei, dass immer mehr Menschen überhaupt erst merken, dass ihre Rechte verletzt wurden, und eine Beschwerde einreichen. Sabine findet diese Ambivalenz, dass die Technik, die uns zu Datensätzen macht, uns gleichzeitig hilft, uns dagegen zu wehren, bemerkenswert und nennt sie fast schon ironisch, fast schon ein bisschen poetisch.
Die Folge streift außerdem die elektronische Patientenakte, die seit 2025 für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt ist, und wirft dazu offene, unaufgeregte Fragen auf: Wer sieht diese hochsensiblen Gesundheitsdaten, wie lange werden sie gespeichert, und was passiert im Falle eines Hacks? Sabine macht deutlich, dass es ihr dabei nicht um Panikmache geht, sondern um berechtigte, notwendige Fragen, die angesichts der Bedeutung ärztlicher Schweigepflicht in einer digitalen Welt neu gestellt werden müssen. Am Ende bleibt sie bewusst persönlich: Sie beschreibt, wie sie selbst im Alltag mit dieser Datenspur umgeht, etwa indem sie sich bei jeder App bewusst fragt, ob ein Standort oder eine echte Mailadresse wirklich notwendig sind, und plädiert dafür, gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt bewusst die kleinen, menschlichen Momente zu pflegen, die keine Datenbank je erfassen wird.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Datenschutz im Alltag, Digitalisierung der Verwaltung, elektronische Patientenakte, KI und persönliche Daten, Datenschutzbeschwerden Deutschland, Bürgernähe in digitalen Systemen sowie die Frage, wie man in einer datengetriebenen Welt Mensch bleibt. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Wie viele Daten hat der Staat über mich? Was ist die elektronische Patientenakte? Wie kann ich meine Daten besser schützen? Wie hilft KI beim Datenschutz? Wie viele Datenschutzbeschwerden gab es 2025?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen.
Wenn dich diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, schreib Sabine gerne, wie du selbst mit deinen eigenen Daten umgehst oder wo dir zuletzt aufgefallen ist, wie sehr du inzwischen nur noch Nummer statt Mensch warst. Sie freut sich über jede Zuschrift und sammelt solche Geschichten für kommende Folgen. Wer selbst merkt, dass die eigene digitale Sichtbarkeit oder Positionierung im KI-Zeitalter unklar geworden ist, findet über die Kontaktadresse auch den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Tätigkeitsbericht Datenschutz 2025, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (Quelle für Zitat und Beschwerdezahlen):
https://datenschutz-hamburg.de/service-information/taetigkeitsberichte/taetigkeitsbericht-datenschutz-2025
Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) – Infos zu Datenschutzrechten in Deutschland:
https://www.bfdi.bund.de
Verbraucherzentrale – Tipps zum Datenschutz im Alltag:
https://www.verbraucherzentrale.de/datenschutz
Keywords: Datenschutz Alltag, Digitalisierung Verwaltung, elektronische Patientenakte, KI persönliche Daten, Datenschutzbeschwerden, Bürgernähe digitale Systeme, Datensatz Mensch, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
11 Minuten
Eine zerbrochene Teetasse, mit Gold wieder zusammengeklebt, so dass man die Risse extra sieht, statt sie zu verstecken. Genau dieses Bild steht am Anfang dieser Folge von KIRRE … na hör mal!, in der sich Sabine mit einer Frage beschäftigt, die uns alle betrifft, ob wir mit KI arbeiten oder nicht: Warum tun wir uns eigentlich so schwer damit, Fehler zu machen, während wir von Maschinen genau diese Fehlerfreiheit erwarten, die wir uns selbst nie zugestehen? Es ist eine der persönlicheren, nachdenklicheren Folgen des Podcasts, die bewusst ohne den erhobenen Zeigefinger auskommt und stattdessen mit einem einzigen, starken Bild arbeitet.
Ausgangspunkt der Folge ist die japanische Reparaturkunst Kintsugi. Zerbrochenes Porzellan wird dabei nicht unsichtbar geflickt, sondern die Bruchstellen werden mit goldhaltigem Lack bewusst nachgezogen und sichtbar gemacht. Dahinter steckt die japanische Ästhetik-Philosophie Wabi-Sabi, die Schönheit gerade im Unvollkommenen, Vergänglichen und Gebrauchten sucht, statt nur im makellosen Neuzustand. Sabine überträgt diesen Gedanken auf den Umgang mit KI und mit uns selbst: Während wir von Maschinen zu Recht Zuverlässigkeit erwarten, übertragen wir diesen Perfektionsanspruch zunehmend auch auf uns selbst, mit wenig hilfreichen Folgen für den eigenen Umgang mit eigenen Fehlern. Als Grafikdesignerin beschreibt Sabine, wie sehr dieser Gedanke ihrem eigenen beruflichen Selbstverständnis zunächst widerspricht, da Perfektion und Sauberkeit in der Gestaltung meist als oberstes Ziel gelten, und wie befreiend es für sie war, diesen Anspruch für einen Moment infrage zu stellen.
Um zu zeigen, wie produktiv Fehler tatsächlich sein können, erzählt Sabine zwei bekannte Geschichten aus der Innovationsgeschichte: die zufällige Entdeckung des Klebstoffs hinter dem Post-it, der ursprünglich als gescheiterter Versuch für einen besonders starken Kleber galt, sowie die Entdeckung des Penicillins durch eine vergessene, verschimmelte Bakterienkultur. Beide Beispiele zeigen, wie aus einem vermeintlichen Fehlschlag am Ende etwas entstanden ist, das die Welt tatsächlich verändert hat, im Fall des Post-it ein alltägliches Bürowerkzeug, im Fall des Penicillins ein Medikament, das Millionen Menschenleben gerettet hat. Sabine ergänzt das um eine eigene, kleinere Beobachtung aus ihrem Alltag mit KI-Tools: Auch dort führen vermeintlich falsche oder am Thema vorbeigehende Antworten manchmal zu Ideen, auf die sie sonst nie gekommen wäre, weshalb sie inzwischen bewusst innehält, bevor sie eine unerwartete KI-Antwort vorschnell verwirft.
Ein besonders unterhaltsamer Teil der Folge ist eine reale Gerichtsgeschichte aus Kanada von 2024. Der Chatbot der Fluggesellschaft Air Canada versprach einem Kunden fälschlicherweise einen nachträglichen Rabatt auf einen Trauerfall-Tarif. Als die Airline sich weigerte, diesen einzuhalten, argumentierte sie vor Gericht allen Ernstes, der Chatbot sei eine eigenständige, für sich selbst verantwortliche Instanz gewesen. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und verurteilte Air Canada zur Zahlung des Rabatts sowie der Anwaltskosten des Klägers. Sabine nimmt diese Geschichte mit einem Schmunzeln auf, weil der Versuch, Verantwortung auf eine Maschine abzuwälzen, aus ihrer Sicht selbst ein zutiefst menschlicher Reflex ist, den vermutlich viele Menschen in einer ähnlichen Situation nachvollziehen könnten, auch wenn ein internationaler Konzern eigentlich wissen sollte, dass diese Argumentation vor Gericht nicht standhält.
Aus alldem entwickelt Sabine die zentrale These der Folge: Der eigentliche Unterschied zwischen einem menschlichen und einem KI-Fehler liegt nicht darin, dass Fehler passieren, das tun sie auf beiden Seiten. Der Unterschied liegt darin, was danach geschieht. Menschen können aus Fehlern lernen, sich schämen, sich entschuldigen und daran wachsen, während eine KI schlicht keine Geschichte hat, die durch einen Fehler geprägt wird. Genau diese Fähigkeit, Fehler in die eigene Geschichte zu integrieren, vergleichbar mit den goldenen Linien auf einer Kintsugi-Tasse, sieht Sabine als einen der eigentlichen menschlichen Vorteile gegenüber der Maschine.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Fehlerkultur, Perfektionismus im digitalen Zeitalter, Kintsugi und Wabi-Sabi, KI-Fehler und Halluzinationen, Innovationsgeschichte durch Zufall, Chatbot-Haftung und Verantwortung sowie die Frage, was Menschen von Maschinen unterscheidet. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Warum sind Fehler wichtig? Was ist Kintsugi? Haftet ein Unternehmen für Fehler seines Chatbots? Welche Erfindungen entstanden durch Zufall?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen.
Wenn du selbst eine Geschichte hast, bei der ein Fehler am Ende zu etwas Gutem geführt hat, ob mit oder ohne KI, schreib Sabine gerne, sie sammelt genau solche Geschichten für kommende Folgen. Wer merkt, dass der eigene Perfektionsanspruch im Arbeitsalltag eher hinderlich als hilfreich geworden ist, findet über die Kontaktadresse auch den Zugang zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee. Vielleicht ist es am Ende genau das, was diese Folge im Kern vermitteln will: dass die eigenen goldenen Risse kein Grund zur Scham sind, sondern ein Beleg dafür, dass man bereit war, etwas zu wagen, statt es gar nicht erst zu versuchen.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Japanische Lebensweisheiten, entfessle dein inneres Gleichgewicht und persönliches Wachstum*:
–> Hier geht's zum Buch
Wer es selbst mal ausprobieren möchte*:
–> Hier gibt's eine Kintsugi Deluxe Box
Air Canada Chatbot-Urteil, Civil Resolution Tribunal of British Columbia (Originalentscheidung BCCRT 149, Februar 2024):
https://www.cbsnews.com/news/aircanada-chatbot-discount-customer/
Mehr zur Philosophie von Kintsugi und Wabi-Sabi:
https://www.philomag.de/artikel/kintsugi-der-schoene-verschleiss
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Keywords: Fehlerkultur, Kintsugi, Wabi-Sabi, KI-Fehler, Halluzination künstliche Intelligenz, Chatbot Haftung, Perfektionismus, Innovation durch Zufall, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
Ausgangspunkt der Folge ist die japanische Reparaturkunst Kintsugi. Zerbrochenes Porzellan wird dabei nicht unsichtbar geflickt, sondern die Bruchstellen werden mit goldhaltigem Lack bewusst nachgezogen und sichtbar gemacht. Dahinter steckt die japanische Ästhetik-Philosophie Wabi-Sabi, die Schönheit gerade im Unvollkommenen, Vergänglichen und Gebrauchten sucht, statt nur im makellosen Neuzustand. Sabine überträgt diesen Gedanken auf den Umgang mit KI und mit uns selbst: Während wir von Maschinen zu Recht Zuverlässigkeit erwarten, übertragen wir diesen Perfektionsanspruch zunehmend auch auf uns selbst, mit wenig hilfreichen Folgen für den eigenen Umgang mit eigenen Fehlern. Als Grafikdesignerin beschreibt Sabine, wie sehr dieser Gedanke ihrem eigenen beruflichen Selbstverständnis zunächst widerspricht, da Perfektion und Sauberkeit in der Gestaltung meist als oberstes Ziel gelten, und wie befreiend es für sie war, diesen Anspruch für einen Moment infrage zu stellen.
Um zu zeigen, wie produktiv Fehler tatsächlich sein können, erzählt Sabine zwei bekannte Geschichten aus der Innovationsgeschichte: die zufällige Entdeckung des Klebstoffs hinter dem Post-it, der ursprünglich als gescheiterter Versuch für einen besonders starken Kleber galt, sowie die Entdeckung des Penicillins durch eine vergessene, verschimmelte Bakterienkultur. Beide Beispiele zeigen, wie aus einem vermeintlichen Fehlschlag am Ende etwas entstanden ist, das die Welt tatsächlich verändert hat, im Fall des Post-it ein alltägliches Bürowerkzeug, im Fall des Penicillins ein Medikament, das Millionen Menschenleben gerettet hat. Sabine ergänzt das um eine eigene, kleinere Beobachtung aus ihrem Alltag mit KI-Tools: Auch dort führen vermeintlich falsche oder am Thema vorbeigehende Antworten manchmal zu Ideen, auf die sie sonst nie gekommen wäre, weshalb sie inzwischen bewusst innehält, bevor sie eine unerwartete KI-Antwort vorschnell verwirft.
Ein besonders unterhaltsamer Teil der Folge ist eine reale Gerichtsgeschichte aus Kanada von 2024. Der Chatbot der Fluggesellschaft Air Canada versprach einem Kunden fälschlicherweise einen nachträglichen Rabatt auf einen Trauerfall-Tarif. Als die Airline sich weigerte, diesen einzuhalten, argumentierte sie vor Gericht allen Ernstes, der Chatbot sei eine eigenständige, für sich selbst verantwortliche Instanz gewesen. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht und verurteilte Air Canada zur Zahlung des Rabatts sowie der Anwaltskosten des Klägers. Sabine nimmt diese Geschichte mit einem Schmunzeln auf, weil der Versuch, Verantwortung auf eine Maschine abzuwälzen, aus ihrer Sicht selbst ein zutiefst menschlicher Reflex ist, den vermutlich viele Menschen in einer ähnlichen Situation nachvollziehen könnten, auch wenn ein internationaler Konzern eigentlich wissen sollte, dass diese Argumentation vor Gericht nicht standhält.
Aus alldem entwickelt Sabine die zentrale These der Folge: Der eigentliche Unterschied zwischen einem menschlichen und einem KI-Fehler liegt nicht darin, dass Fehler passieren, das tun sie auf beiden Seiten. Der Unterschied liegt darin, was danach geschieht. Menschen können aus Fehlern lernen, sich schämen, sich entschuldigen und daran wachsen, während eine KI schlicht keine Geschichte hat, die durch einen Fehler geprägt wird. Genau diese Fähigkeit, Fehler in die eigene Geschichte zu integrieren, vergleichbar mit den goldenen Linien auf einer Kintsugi-Tasse, sieht Sabine als einen der eigentlichen menschlichen Vorteile gegenüber der Maschine.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Fehlerkultur, Perfektionismus im digitalen Zeitalter, Kintsugi und Wabi-Sabi, KI-Fehler und Halluzinationen, Innovationsgeschichte durch Zufall, Chatbot-Haftung und Verantwortung sowie die Frage, was Menschen von Maschinen unterscheidet. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Warum sind Fehler wichtig? Was ist Kintsugi? Haftet ein Unternehmen für Fehler seines Chatbots? Welche Erfindungen entstanden durch Zufall?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen.
Wenn du selbst eine Geschichte hast, bei der ein Fehler am Ende zu etwas Gutem geführt hat, ob mit oder ohne KI, schreib Sabine gerne, sie sammelt genau solche Geschichten für kommende Folgen. Wer merkt, dass der eigene Perfektionsanspruch im Arbeitsalltag eher hinderlich als hilfreich geworden ist, findet über die Kontaktadresse auch den Zugang zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee. Vielleicht ist es am Ende genau das, was diese Folge im Kern vermitteln will: dass die eigenen goldenen Risse kein Grund zur Scham sind, sondern ein Beleg dafür, dass man bereit war, etwas zu wagen, statt es gar nicht erst zu versuchen.
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Japanische Lebensweisheiten, entfessle dein inneres Gleichgewicht und persönliches Wachstum*:
–> Hier geht's zum Buch
Wer es selbst mal ausprobieren möchte*:
–> Hier gibt's eine Kintsugi Deluxe Box
Air Canada Chatbot-Urteil, Civil Resolution Tribunal of British Columbia (Originalentscheidung BCCRT 149, Februar 2024):
https://www.cbsnews.com/news/aircanada-chatbot-discount-customer/
Mehr zur Philosophie von Kintsugi und Wabi-Sabi:
https://www.philomag.de/artikel/kintsugi-der-schoene-verschleiss
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Keywords: Fehlerkultur, Kintsugi, Wabi-Sabi, KI-Fehler, Halluzination künstliche Intelligenz, Chatbot Haftung, Perfektionismus, Innovation durch Zufall, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
11 Minuten
Ein Vierjähriger lässt den Sprachassistenten wie ein Delfin machen, und lacht sich kaputt. Aber hatte die Maschine da gerade Humor? Genau dieser kleine, alltägliche Moment mit ihrem Enkelsohn ist der Ausgangspunkt für diese Folge von KIRRE … na hör mal!, in der Sabine der Frage nachgeht, was Humor eigentlich ausmacht und warum KI damit bis heute so sichtbar zu kämpfen hat. Es ist eine der persönlicheren Folgen des Podcasts, weil sie mit einer kleinen Familienszene beginnt und sich von dort aus zu einer größeren Frage über Kreativität, Verletzlichkeit und Maschinen entwickelt.
Sabine beginnt mit einer einfachen Beobachtung: Wenn ihr Enkel den Sprachassistenten dazu bringt, wie ein Delfin zu klingen, lacht das Kind, lacht auch sie selbst, aber die Maschine lacht nicht mit. Sie hat lediglich einen Befehl ausgeführt. Von dieser Alltagsszene ausgehend nähert sich Sabine der Frage, was Humor eigentlich ist: das Überraschende im richtigen Moment, das Unerwartete, das plötzlich Sinn ergibt, verbunden mit exaktem Timing. Sie zieht Parallelen zu Kabarettistinnen, Comedians und Schauspielerinnen, die genau wissen, an welcher Stelle eine Pause den Unterschied macht, ein Wissen, das über Jahre auf echten Bühnen vor echtem Publikum entsteht und sich nicht aus Büchern oder Trainingsdaten lernen lässt, sondern nur aus dem direkten, oft unbequemen Kontakt mit einem echten, reagierenden Publikum.
Ein zentraler neuer Baustein dieser Folge ist aktuelle Forschung zum Thema KI und Humor. Sabine stellt eine Studie eines Forschungsteams aus Cardiff und Venedig vor, die untersucht hat, wie gut aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT und Gemini tatsächlich Wortwitze verstehen. Das Ergebnis: Die Systeme simulieren Verständnis für Wortspiele sehr überzeugend, tatsächlich aber erkennen sie meist nur bekannte Witzstrukturen wieder, die sie aus riesigen Textmengen gelernt haben, statt wirklich zu verstehen, warum etwas komisch ist. Besonders bemerkenswert fand Sabine, dass laut dieser Studie auch größere und neuere Modelle nicht automatisch näher an echtes Verständnis heranrücken, sie werden lediglich besser darin, bekannte Muster zu reproduzieren. Genau dieses Ergebnis bestätigt für Sabine eine Vermutung, die sie schon länger hatte, aber bislang nicht so klar belegen konnte.
Als zweiten Baustein bringt Sabine eine Studie von Google DeepMind ein, für die zwanzig professionelle Comedians im Rahmen mehrstündiger Workshops befragt wurden, unter anderem beim Edinburgh Festival Fringe, einem der größten Comedy-Festivals der Welt. Die befragten Comedians beschreiben KI als nützliches Werkzeug für schnelle Ideensammlung und für das gefahrlose Durchspielen verschiedener Pointen-Varianten, betonen aber gleichzeitig, dass die eigentliche Entscheidung, welche Formulierung wirklich funktioniert, weiterhin bei ihnen selbst liegt und sich oft nicht einmal in Worte fassen lässt. Sabine verbindet diese Beobachtung mit ihrer eigenen These: Genau dieses schwer greifbare Bauchgefühl, das aus echter Bühnenerfahrung entsteht, aus dem tatsächlichen Erleben von Lachen oder eben betretenem Schweigen im Publikum, ist etwas, das einer KI grundsätzlich fehlt.
Die Folge macht deutlich, warum Humor für Sabine ein besonders anschauliches Beispiel für die Grenzen von KI ist: Humor ist verletzlich. Wer einen Witz macht, riskiert etwas, nämlich dass niemand lacht. Genau dieses Risiko, diese Verletzlichkeit, ist etwas, das eine Maschine nicht kennt, weil sie weder Scham noch Erleichterung empfinden kann, und weil sie bei jedem neuen Versuch einfach neu generiert, ohne die Erfahrung eines missglückten Versuchs mitzuschleppen. Gleichzeitig bleibt Sabine vorsichtig mit endgültigen Urteilen und erinnert daran, wie viele technologische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte einst als undenkbar galten. Sie schließt die Folge mit einem augenzwinkernden Gedanken: Wenn wir über einen KI-Witz lachen, lachen wir vielleicht eigentlich über unsere eigene menschliche Neigung, überall nach Menschlichkeit zu suchen, auch dort, wo keine ist.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: KI und Humor, künstliche Intelligenz und Kreativität, Wortwitze und Sprachmodelle, KI in der Comedy-Branche, Grenzen von ChatGPT und Gemini, Humorforschung, Sprachassistenten im Familienalltag sowie die Frage, was Humor eigentlich menschlich macht. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI witzig sein? Versteht ChatGPT Witze wirklich? Nutzen Comedians künstliche Intelligenz? Was macht guten Humor aus? Warum lachen wir über bestimmte Witze und über andere nicht?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Falls du selbst schon mal erlebt hast, dass dich eine KI wirklich zum Lachen gebracht hat, oder genau das Gegenteil, ein Witz, der so daneben war, dass er fast schon wieder komisch wurde, schreib Sabine gerne. Sie freut sich über jede Zuschrift und sammelt eure Geschichten für mögliche zukünftige Folgen. Auch wenn du selbst beruflich mit Sprache, Kommunikation oder Content arbeitest und merkst, dass dir bei aller KI-Unterstützung der eigene Ton, die eigene Stimme oder eben auch der eigene Humor manchmal verloren geht, findest du über die Kontaktadresse den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee. Denn genau darum geht es am Ende dieser Folge: nicht darum, KI für Humor zu verteufeln, sondern zu verstehen, was am Lachen eigentlich so zutiefst menschlich ist, und warum das vermutlich noch eine ganze Weile so bleiben wird.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Cardiff University / Ca' Foscari Venedig – „Pun Unintended:
LLMs and the Illusion of Humor Understanding" (Studie zu KI und Wortwitzen, EMNLP 2025):
https://www.cardiff.ac.uk/news/view/2981509-why-the-long-interface-ai-systems-dont-get-the-joke,-research-reveals
Google DeepMind – „A Robot Walks into a Bar":
Studie mit 20 Comedians zu KI in der Comedy-Praxis:
https://arxiv.org/pdf/2405.20956
Keywords: KI und Humor, künstliche Intelligenz Kreativität, Wortwitze Sprachmodelle, ChatGPT Witze, KI Comedy, Humorforschung, Sprachassistent Familie, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
Sabine beginnt mit einer einfachen Beobachtung: Wenn ihr Enkel den Sprachassistenten dazu bringt, wie ein Delfin zu klingen, lacht das Kind, lacht auch sie selbst, aber die Maschine lacht nicht mit. Sie hat lediglich einen Befehl ausgeführt. Von dieser Alltagsszene ausgehend nähert sich Sabine der Frage, was Humor eigentlich ist: das Überraschende im richtigen Moment, das Unerwartete, das plötzlich Sinn ergibt, verbunden mit exaktem Timing. Sie zieht Parallelen zu Kabarettistinnen, Comedians und Schauspielerinnen, die genau wissen, an welcher Stelle eine Pause den Unterschied macht, ein Wissen, das über Jahre auf echten Bühnen vor echtem Publikum entsteht und sich nicht aus Büchern oder Trainingsdaten lernen lässt, sondern nur aus dem direkten, oft unbequemen Kontakt mit einem echten, reagierenden Publikum.
Ein zentraler neuer Baustein dieser Folge ist aktuelle Forschung zum Thema KI und Humor. Sabine stellt eine Studie eines Forschungsteams aus Cardiff und Venedig vor, die untersucht hat, wie gut aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT und Gemini tatsächlich Wortwitze verstehen. Das Ergebnis: Die Systeme simulieren Verständnis für Wortspiele sehr überzeugend, tatsächlich aber erkennen sie meist nur bekannte Witzstrukturen wieder, die sie aus riesigen Textmengen gelernt haben, statt wirklich zu verstehen, warum etwas komisch ist. Besonders bemerkenswert fand Sabine, dass laut dieser Studie auch größere und neuere Modelle nicht automatisch näher an echtes Verständnis heranrücken, sie werden lediglich besser darin, bekannte Muster zu reproduzieren. Genau dieses Ergebnis bestätigt für Sabine eine Vermutung, die sie schon länger hatte, aber bislang nicht so klar belegen konnte.
Als zweiten Baustein bringt Sabine eine Studie von Google DeepMind ein, für die zwanzig professionelle Comedians im Rahmen mehrstündiger Workshops befragt wurden, unter anderem beim Edinburgh Festival Fringe, einem der größten Comedy-Festivals der Welt. Die befragten Comedians beschreiben KI als nützliches Werkzeug für schnelle Ideensammlung und für das gefahrlose Durchspielen verschiedener Pointen-Varianten, betonen aber gleichzeitig, dass die eigentliche Entscheidung, welche Formulierung wirklich funktioniert, weiterhin bei ihnen selbst liegt und sich oft nicht einmal in Worte fassen lässt. Sabine verbindet diese Beobachtung mit ihrer eigenen These: Genau dieses schwer greifbare Bauchgefühl, das aus echter Bühnenerfahrung entsteht, aus dem tatsächlichen Erleben von Lachen oder eben betretenem Schweigen im Publikum, ist etwas, das einer KI grundsätzlich fehlt.
Die Folge macht deutlich, warum Humor für Sabine ein besonders anschauliches Beispiel für die Grenzen von KI ist: Humor ist verletzlich. Wer einen Witz macht, riskiert etwas, nämlich dass niemand lacht. Genau dieses Risiko, diese Verletzlichkeit, ist etwas, das eine Maschine nicht kennt, weil sie weder Scham noch Erleichterung empfinden kann, und weil sie bei jedem neuen Versuch einfach neu generiert, ohne die Erfahrung eines missglückten Versuchs mitzuschleppen. Gleichzeitig bleibt Sabine vorsichtig mit endgültigen Urteilen und erinnert daran, wie viele technologische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte einst als undenkbar galten. Sie schließt die Folge mit einem augenzwinkernden Gedanken: Wenn wir über einen KI-Witz lachen, lachen wir vielleicht eigentlich über unsere eigene menschliche Neigung, überall nach Menschlichkeit zu suchen, auch dort, wo keine ist.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: KI und Humor, künstliche Intelligenz und Kreativität, Wortwitze und Sprachmodelle, KI in der Comedy-Branche, Grenzen von ChatGPT und Gemini, Humorforschung, Sprachassistenten im Familienalltag sowie die Frage, was Humor eigentlich menschlich macht. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI witzig sein? Versteht ChatGPT Witze wirklich? Nutzen Comedians künstliche Intelligenz? Was macht guten Humor aus? Warum lachen wir über bestimmte Witze und über andere nicht?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Falls du selbst schon mal erlebt hast, dass dich eine KI wirklich zum Lachen gebracht hat, oder genau das Gegenteil, ein Witz, der so daneben war, dass er fast schon wieder komisch wurde, schreib Sabine gerne. Sie freut sich über jede Zuschrift und sammelt eure Geschichten für mögliche zukünftige Folgen. Auch wenn du selbst beruflich mit Sprache, Kommunikation oder Content arbeitest und merkst, dass dir bei aller KI-Unterstützung der eigene Ton, die eigene Stimme oder eben auch der eigene Humor manchmal verloren geht, findest du über die Kontaktadresse den Weg zu Sabines Beratungsangeboten unter der Marke Applebee. Denn genau darum geht es am Ende dieser Folge: nicht darum, KI für Humor zu verteufeln, sondern zu verstehen, was am Lachen eigentlich so zutiefst menschlich ist, und warum das vermutlich noch eine ganze Weile so bleiben wird.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Cardiff University / Ca' Foscari Venedig – „Pun Unintended:
LLMs and the Illusion of Humor Understanding" (Studie zu KI und Wortwitzen, EMNLP 2025):
https://www.cardiff.ac.uk/news/view/2981509-why-the-long-interface-ai-systems-dont-get-the-joke,-research-reveals
Google DeepMind – „A Robot Walks into a Bar":
Studie mit 20 Comedians zu KI in der Comedy-Praxis:
https://arxiv.org/pdf/2405.20956
Keywords: KI und Humor, künstliche Intelligenz Kreativität, Wortwitze Sprachmodelle, ChatGPT Witze, KI Comedy, Humorforschung, Sprachassistent Familie, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
12 Minuten
Kann eine KI wirklich kreativ sein, im vollen, ernstgemeinten Sinne des Wortes? Sabine sagt in dieser Folge von KIRRE … na hör mal! ganz klar: Nein. Schön, ja. Eindrucksvoll, manchmal sogar verblüffend. Aber kreativ ist für sie etwas grundsätzlich anderes. Als Designerin, die seit drei Jahren intensiv mit KI-Werkzeugen arbeitet, erklärt Sabine in dieser Episode, warum sie zwischen echter menschlicher Kreativität und beeindruckender KI-Produktion einen klaren Unterschied macht, und untermauert ihre These diesmal nicht nur mit eigener Erfahrung, sondern auch mit aktueller Kreativitätsforschung.
Ausgangspunkt der Folge ist eine Definitionsfrage: Was ist Kreativität überhaupt? Sabine grenzt Kreativität bewusst ab von reiner Geschwindigkeit, reiner Masse an Output und reiner Überraschung, denn all das kann KI längst besser als jeder Mensch. Sehr konkret beschreibt sie ihren eigenen Arbeitsprozess mit Bildgeneratoren: Wird eine KI einfach machen gelassen, ohne genaue Führung, entsteht aus ihrer Erfahrung fast immer Kitsch, glatte und austauschbare Bilder, die alle irgendwie gleich wirken, weil sie letztlich einen statistischen Durchschnitt aus vorhandenem Material abbilden. Erst durch wiederholtes Nachjustieren, teils zwanzig Anläufe und mehr, sowie durch anschließende Nachbearbeitung entsteht etwas, das für sie tatsächlich brauchbar ist. Diese Beobachtung aus dem eigenen Alltag bildet die Grundlage, von der aus die Folge dann den Bogen zu größeren, wissenschaftlich fundierten Fragen schlägt.
Ein zentraler Baustein der Folge ist die Arbeit der Kreativitätsforscherin Teresa Amabile, die kreative Leistung aus dem Zusammenspiel von drei Faktoren erklärt: Fachwissen, kreatives Denken und, als entscheidendem dritten Faktor, intrinsischer Motivation. Also echtem, innerem Interesse an einem Problem, an einer Aufgabe, an einem Ergebnis. Genau diese innere Motivation, dieses Feuer, das einen dazu bringt, noch mal nachzubessern, obwohl es eigentlich schon reichen würde, fehle KI-Systemen strukturell. Sabine beschreibt anschaulich, wie sehr sie dieser Gedanke selbst überrascht hat, weil er in klare Worte fasst, was sie bislang nur gefühlt, aber nie richtig benennen konnte, nämlich dass ihr eigener Ehrgeiz und ihre Unzufriedenheit mit dem ersten guten Ergebnis Teil ihres kreativen Prozesses sind, nicht nur ein lästiges Extra.
Daran anschließend stellt Sabine ein bekanntes Experiment der Wharton School vor, bei dem Studierende und eine KI dieselbe Aufgabe lösen sollten: möglichst viele neue, innovative Produktideen zu entwickeln. Das Ergebnis war für viele überraschend, für Sabine selbst sogar ein kleiner Dämpfer fürs eigene Ego, wie sie offen zugibt. Die KI produzierte in kürzester Zeit ein Vielfaches an Ideen im Vergleich zu den Studierenden, und als alle Ideen anonym bewertet wurden, stammte ein überraschend großer Anteil der insgesamt am besten bewerteten Ideen tatsächlich von der KI. Sabine ordnet dieses Ergebnis differenziert ein, statt es einfach zu übergehen: Die KI ist demnach vor allem stark darin, viele solide, brauchbare Ideen am laufenden Band zu liefern, während der eine wirklich radikale, alles verändernde Geistesblitz weiterhin selten bleibt, egal wer ihn produziert. Sie beschreibt außerdem, wie sie ihr eigenes Vorgehen nach der Lektüre dieser Studie noch einmal bewusst reflektiert hat, um herauszufinden, an welcher Stelle im kreativen Prozess ihr eigener Beitrag tatsächlich den Unterschied macht.
Aus diesen beiden Bausteinen entwickelt Sabine eine grundsätzliche Beobachtung darüber, wie sich die Rolle kreativ arbeitender Menschen gerade verschiebt. Früher bestand ein großer Teil kreativer Arbeit darin, überhaupt erst genügend Ideen zu produzieren. Heute übernimmt das zunehmend die Maschine, in Sekundenschnelle und in schier endloser Menge. Die eigentliche menschliche Kompetenz verlagert sich dadurch immer stärker Richtung Kuratieren, Bewerten, Verwerfen und Zuspitzen, eine Fähigkeit, die aus Sabines Sicht mindestens genauso anspruchsvoll ist wie das klassische Ideenfinden, aber bislang deutlich weniger Anerkennung findet.
Die Kernaussage der Folge lässt sich klar zusammenfassen: KI ist für Sabine ein Werkzeug wie ein Bleistift, mächtig, schnell, in der Lage, enorme Mengen an Material zu produzieren, aber ohne eigene kreative Absicht und ohne inneres Interesse an der Sache. Erst in menschlicher Hand, geführt von Erfahrung, Auswahl und echter Verantwortung für das Ergebnis, kann daraus etwas wirklich Kreatives entstehen. Künstliche Kreativität als eigenständiges Phänomen existiert für Sabine nicht, KI als kreatives Werkzeug in menschlichen Händen dagegen sehr wohl, und genau in diesem Unterschied liegt für sie der entscheidende Punkt der gesamten Folge. Besonders bemerkenswert an dieser Episode ist, dass Sabine ihre persönliche Haltung diesmal nicht nur aus dem eigenen Bauchgefühl heraus begründet, sondern bewusst mit externer Forschung abgleicht, auch dort, wo die Ergebnisse ihrer eigenen Intuition zunächst zu widersprechen scheinen.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: künstliche Kreativität, KI und Design, KI-Bildgenerierung, Kreativitätsforschung, Teresa Amabile und intrinsische Motivation, KI-Ideengenerierung und die Wharton-Studie, der Unterschied zwischen menschlicher und maschineller Kreativität sowie die veränderte Rolle kreativ arbeitender Menschen im Zeitalter generativer KI. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI wirklich kreativ sein? Was sagt die aktuelle Forschung zu KI und Kreativität? Ist KI besser darin, Ideen zu finden, als Menschen? Was bleibt von menschlicher Kreativität übrig, wenn KI Ideen produziert?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Wenn du eine eigene Meinung, ein Gegenbeispiel oder eine persönliche Geschichte zum Thema künstliche Kreativität hast, schreib Sabine gerne, sie freut sich über jede Zuschrift und nimmt gute Denkanstöße auch gerne mal in einer der nächsten Folgen auf. Selbstständige merken heute schnell, dass die eigene Positionierung im KI-Zeitalter unklar geworden ist. Wer Unterstützung dabei sucht, den eigenen kreativen Blick trotz KI-Unterstützung sichtbar zu halten, sie freut sich über eure E-Mails.
Gerade das Thema dieser Folge, die Frage, was am Ende wirklich von einem selbst in einem Ergebnis steckt, betrifft nicht nur Designerinnen und Designer, sondern alle, die beruflich mit KI-Werkzeugen arbeiten und dabei ihre eigene Handschrift nicht verlieren wollen.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Teresa Amabile – Componential Theory of Creativity (Harvard Business School, Originalarbeit):
https://www.hbs.edu/ris/Publication%20Files/12-096.pdf
Wharton-Studie „Ideas are Dimes a Dozen" – KI vs. Studierende bei der Ideenfindung:
https://mackinstitute.wharton.upenn.edu/wp-content/uploads/2023/08/LLM-Ideas-Working-Paper.pdf
Ethan Mollick – „Automating Creativity" (Rekombinations-These, One Useful Thing):
https://www.oneusefulthing.org/p/automating-creativity
Keywords: künstliche Kreativität, KI und Design, KI-Bildgenerierung, Kreativitätsforschung, Teresa Amabile, intrinsische Motivation KI, Wharton Studie KI Ideen, menschliche versus maschinelle Kreativität, Ethan Mollick Rekombinations-These, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
Ausgangspunkt der Folge ist eine Definitionsfrage: Was ist Kreativität überhaupt? Sabine grenzt Kreativität bewusst ab von reiner Geschwindigkeit, reiner Masse an Output und reiner Überraschung, denn all das kann KI längst besser als jeder Mensch. Sehr konkret beschreibt sie ihren eigenen Arbeitsprozess mit Bildgeneratoren: Wird eine KI einfach machen gelassen, ohne genaue Führung, entsteht aus ihrer Erfahrung fast immer Kitsch, glatte und austauschbare Bilder, die alle irgendwie gleich wirken, weil sie letztlich einen statistischen Durchschnitt aus vorhandenem Material abbilden. Erst durch wiederholtes Nachjustieren, teils zwanzig Anläufe und mehr, sowie durch anschließende Nachbearbeitung entsteht etwas, das für sie tatsächlich brauchbar ist. Diese Beobachtung aus dem eigenen Alltag bildet die Grundlage, von der aus die Folge dann den Bogen zu größeren, wissenschaftlich fundierten Fragen schlägt.
Ein zentraler Baustein der Folge ist die Arbeit der Kreativitätsforscherin Teresa Amabile, die kreative Leistung aus dem Zusammenspiel von drei Faktoren erklärt: Fachwissen, kreatives Denken und, als entscheidendem dritten Faktor, intrinsischer Motivation. Also echtem, innerem Interesse an einem Problem, an einer Aufgabe, an einem Ergebnis. Genau diese innere Motivation, dieses Feuer, das einen dazu bringt, noch mal nachzubessern, obwohl es eigentlich schon reichen würde, fehle KI-Systemen strukturell. Sabine beschreibt anschaulich, wie sehr sie dieser Gedanke selbst überrascht hat, weil er in klare Worte fasst, was sie bislang nur gefühlt, aber nie richtig benennen konnte, nämlich dass ihr eigener Ehrgeiz und ihre Unzufriedenheit mit dem ersten guten Ergebnis Teil ihres kreativen Prozesses sind, nicht nur ein lästiges Extra.
Daran anschließend stellt Sabine ein bekanntes Experiment der Wharton School vor, bei dem Studierende und eine KI dieselbe Aufgabe lösen sollten: möglichst viele neue, innovative Produktideen zu entwickeln. Das Ergebnis war für viele überraschend, für Sabine selbst sogar ein kleiner Dämpfer fürs eigene Ego, wie sie offen zugibt. Die KI produzierte in kürzester Zeit ein Vielfaches an Ideen im Vergleich zu den Studierenden, und als alle Ideen anonym bewertet wurden, stammte ein überraschend großer Anteil der insgesamt am besten bewerteten Ideen tatsächlich von der KI. Sabine ordnet dieses Ergebnis differenziert ein, statt es einfach zu übergehen: Die KI ist demnach vor allem stark darin, viele solide, brauchbare Ideen am laufenden Band zu liefern, während der eine wirklich radikale, alles verändernde Geistesblitz weiterhin selten bleibt, egal wer ihn produziert. Sie beschreibt außerdem, wie sie ihr eigenes Vorgehen nach der Lektüre dieser Studie noch einmal bewusst reflektiert hat, um herauszufinden, an welcher Stelle im kreativen Prozess ihr eigener Beitrag tatsächlich den Unterschied macht.
Aus diesen beiden Bausteinen entwickelt Sabine eine grundsätzliche Beobachtung darüber, wie sich die Rolle kreativ arbeitender Menschen gerade verschiebt. Früher bestand ein großer Teil kreativer Arbeit darin, überhaupt erst genügend Ideen zu produzieren. Heute übernimmt das zunehmend die Maschine, in Sekundenschnelle und in schier endloser Menge. Die eigentliche menschliche Kompetenz verlagert sich dadurch immer stärker Richtung Kuratieren, Bewerten, Verwerfen und Zuspitzen, eine Fähigkeit, die aus Sabines Sicht mindestens genauso anspruchsvoll ist wie das klassische Ideenfinden, aber bislang deutlich weniger Anerkennung findet.
Die Kernaussage der Folge lässt sich klar zusammenfassen: KI ist für Sabine ein Werkzeug wie ein Bleistift, mächtig, schnell, in der Lage, enorme Mengen an Material zu produzieren, aber ohne eigene kreative Absicht und ohne inneres Interesse an der Sache. Erst in menschlicher Hand, geführt von Erfahrung, Auswahl und echter Verantwortung für das Ergebnis, kann daraus etwas wirklich Kreatives entstehen. Künstliche Kreativität als eigenständiges Phänomen existiert für Sabine nicht, KI als kreatives Werkzeug in menschlichen Händen dagegen sehr wohl, und genau in diesem Unterschied liegt für sie der entscheidende Punkt der gesamten Folge. Besonders bemerkenswert an dieser Episode ist, dass Sabine ihre persönliche Haltung diesmal nicht nur aus dem eigenen Bauchgefühl heraus begründet, sondern bewusst mit externer Forschung abgleicht, auch dort, wo die Ergebnisse ihrer eigenen Intuition zunächst zu widersprechen scheinen.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: künstliche Kreativität, KI und Design, KI-Bildgenerierung, Kreativitätsforschung, Teresa Amabile und intrinsische Motivation, KI-Ideengenerierung und die Wharton-Studie, der Unterschied zwischen menschlicher und maschineller Kreativität sowie die veränderte Rolle kreativ arbeitender Menschen im Zeitalter generativer KI. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI wirklich kreativ sein? Was sagt die aktuelle Forschung zu KI und Kreativität? Ist KI besser darin, Ideen zu finden, als Menschen? Was bleibt von menschlicher Kreativität übrig, wenn KI Ideen produziert?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung und seit drei Jahren intensiver KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft.
Wenn du eine eigene Meinung, ein Gegenbeispiel oder eine persönliche Geschichte zum Thema künstliche Kreativität hast, schreib Sabine gerne, sie freut sich über jede Zuschrift und nimmt gute Denkanstöße auch gerne mal in einer der nächsten Folgen auf. Selbstständige merken heute schnell, dass die eigene Positionierung im KI-Zeitalter unklar geworden ist. Wer Unterstützung dabei sucht, den eigenen kreativen Blick trotz KI-Unterstützung sichtbar zu halten, sie freut sich über eure E-Mails.
Gerade das Thema dieser Folge, die Frage, was am Ende wirklich von einem selbst in einem Ergebnis steckt, betrifft nicht nur Designerinnen und Designer, sondern alle, die beruflich mit KI-Werkzeugen arbeiten und dabei ihre eigene Handschrift nicht verlieren wollen.
Weiterführende Links:
Kontakt für eigene Meinungen, Gegenbeispiele und Geschichten:
hoermal@kirrepodcasting.com
Teresa Amabile – Componential Theory of Creativity (Harvard Business School, Originalarbeit):
https://www.hbs.edu/ris/Publication%20Files/12-096.pdf
Wharton-Studie „Ideas are Dimes a Dozen" – KI vs. Studierende bei der Ideenfindung:
https://mackinstitute.wharton.upenn.edu/wp-content/uploads/2023/08/LLM-Ideas-Working-Paper.pdf
Ethan Mollick – „Automating Creativity" (Rekombinations-These, One Useful Thing):
https://www.oneusefulthing.org/p/automating-creativity
Keywords: künstliche Kreativität, KI und Design, KI-Bildgenerierung, Kreativitätsforschung, Teresa Amabile, intrinsische Motivation KI, Wharton Studie KI Ideen, menschliche versus maschinelle Kreativität, Ethan Mollick Rekombinations-These, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
11 Minuten
Wann hast du das letzte Mal wirklich bei Google gesucht, mit zehn Links, mit Klicken, mit Vergleichen? Genau diese Frage stellt sich Sabine in dieser Folge von KIRRE … na hör mal!, nachdem ihr aufgefallen ist, dass sie selbst seit Tagen kaum noch die Google-App geöffnet hatte, ohne es überhaupt bewusst bemerkt zu haben. Ausgehend von dieser kleinen, aber bezeichnenden Beobachtung geht die Episode der Frage nach, wie sich unser Suchverhalten durch KI-Tools wie ChatGPT und Claude in den letzten Jahren grundlegend verändert hat und was das für uns als Nutzerinnen und Nutzer eigentlich bedeutet.
Sabine beschreibt zunächst, wie klassisches Suchen früher funktioniert hat: eine Frage, zehn Links, eigenes Klicken, Lesen, Vergleichen und am Ende eine selbst gebildete Meinung aus verschiedenen Quellen. Dieser Prozess war zwar mühsamer, hat aber gleichzeitig unbewusst Medienkompetenz trainiert, weil man ständig Quellen einordnen und bewerten musste. Mit dem Aufkommen leistungsfähiger Sprachmodelle hat sich das grundlegend verschoben. Anfangs waren ChatGPT und Claude noch stark eingeschränkt, ohne echten Internetzugang und mit einem klaren Wissensstand, der irgendwann in der Vergangenheit endete. Inzwischen können beide Systeme aktuelle Informationen liefern, Preisvergleiche anstellen und Themen zusammenfassen, direkt und ohne Umweg über Werbung, die bei klassischen Suchmaschinen häufig zwischengeschaltet ist.
Ein zentrales Thema der Folge ist die Kehrseite dieser Bequemlichkeit: das Risiko von KI-Halluzinationen. Sabine schildert ein persönliches Erlebnis, bei dem ihr eine KI einen völlig frei erfundenen Buchtitel als echte Empfehlung präsentiert hat, verpackt in einem selbstbewussten, überzeugend klingenden Satz. Bei einer klassischen Google-Suche wäre ein solcher Fehler sofort aufgefallen, weil die Quelle direkt sichtbar und überprüfbar gewesen wäre. Bei einer KI-Antwort fehlt dieser unmittelbare Realitätscheck oft, auch wenn inzwischen sowohl ChatGPT als auch Claude zunehmend Quellenangaben und Links zu den verwendeten Informationen einblenden. Die Verantwortung, diese Quellen tatsächlich zu prüfen, bleibt dabei weiterhin beim Menschen.
Daraus leitet Sabine eine wichtige Erkenntnis für den Alltag ab: KI ersetzt klassische Suchmaschinen nicht einfach, sondern erfordert einen bewussteren und teilweise anspruchsvolleren Umgang. Wer mit KI sucht, muss präziser formulieren als bei einer klassischen Google-Suche, etwa wenn es um Lieferländer, Quellenqualität oder Gesamtpreise inklusive Versandkosten geht. Die KI ist kein Gedankenleser, sondern nur so gut wie die Frage, die man ihr stellt. Gleichzeitig beobachtet Sabine, wie auch Google selbst auf diese Entwicklung reagiert: Die klassische Suchmaschine integriert mit Gemini längst eigene KI-Antworten direkt in die Suchergebnisse, ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst der Wandel im Suchverhalten inzwischen auch von den etablierten Anbietern genommen wird.
Die Folge endet mit einer persönlichen Einordnung: Sabine nutzt heute bewusst beide Wege parallel, klassische Suchmaschinen für alles, wo sie Quellen direkt selbst prüfen möchte, etwa bei Preisvergleichen oder aktuellen Ereignissen, und KI-Tools für schnelle Definitionen, erste Einordnungen oder Brainstormings. Entscheidend ist für sie dabei weniger die Frage, welches Werkzeug grundsätzlich besser ist, sondern das Bewusstsein für die jeweiligen Stärken und Grenzen. Genau dieses Bewusstsein, so ihr Fazit, wird für den souveränen Umgang mit Information in Zukunft immer wichtiger.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Suchmaschinen und künstliche Intelligenz, ChatGPT versus Google, KI-Halluzinationen erkennen, Quellenprüfung bei KI-Antworten, Google Gemini in der Suche, Medienkompetenz im KI-Zeitalter, KI als Rechercheinstrument, Vertrauenswürdigkeit von KI-Antworten sowie der Wandel des Suchverhaltens durch künstliche Intelligenz. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Ersetzt KI die Google-Suche? Warum halluziniert ChatGPT manchmal? Wie prüfe ich KI-Antworten auf Richtigkeit? Was ist der Unterschied zwischen klassischer Suche und KI-Suche?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin und langjährige KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere KIRRE … na hör mal! auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, und schreib Sabine gern, wie du selbst suchst, ob du dich schon von einer KI in die Irre führen lassen hast oder ob du weiterhin lieber selbst klickst und vergleichst.
Keywords: Suchmaschinen künstliche Intelligenz, ChatGPT versus Google, KI-Halluzinationen, Quellenprüfung KI, Google Gemini Suche, Medienkompetenz KI, KI als Rechercheinstrument, vertrauenswürdige KI-Antworten, Wandel Suchverhalten, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
Sabine beschreibt zunächst, wie klassisches Suchen früher funktioniert hat: eine Frage, zehn Links, eigenes Klicken, Lesen, Vergleichen und am Ende eine selbst gebildete Meinung aus verschiedenen Quellen. Dieser Prozess war zwar mühsamer, hat aber gleichzeitig unbewusst Medienkompetenz trainiert, weil man ständig Quellen einordnen und bewerten musste. Mit dem Aufkommen leistungsfähiger Sprachmodelle hat sich das grundlegend verschoben. Anfangs waren ChatGPT und Claude noch stark eingeschränkt, ohne echten Internetzugang und mit einem klaren Wissensstand, der irgendwann in der Vergangenheit endete. Inzwischen können beide Systeme aktuelle Informationen liefern, Preisvergleiche anstellen und Themen zusammenfassen, direkt und ohne Umweg über Werbung, die bei klassischen Suchmaschinen häufig zwischengeschaltet ist.
Ein zentrales Thema der Folge ist die Kehrseite dieser Bequemlichkeit: das Risiko von KI-Halluzinationen. Sabine schildert ein persönliches Erlebnis, bei dem ihr eine KI einen völlig frei erfundenen Buchtitel als echte Empfehlung präsentiert hat, verpackt in einem selbstbewussten, überzeugend klingenden Satz. Bei einer klassischen Google-Suche wäre ein solcher Fehler sofort aufgefallen, weil die Quelle direkt sichtbar und überprüfbar gewesen wäre. Bei einer KI-Antwort fehlt dieser unmittelbare Realitätscheck oft, auch wenn inzwischen sowohl ChatGPT als auch Claude zunehmend Quellenangaben und Links zu den verwendeten Informationen einblenden. Die Verantwortung, diese Quellen tatsächlich zu prüfen, bleibt dabei weiterhin beim Menschen.
Daraus leitet Sabine eine wichtige Erkenntnis für den Alltag ab: KI ersetzt klassische Suchmaschinen nicht einfach, sondern erfordert einen bewussteren und teilweise anspruchsvolleren Umgang. Wer mit KI sucht, muss präziser formulieren als bei einer klassischen Google-Suche, etwa wenn es um Lieferländer, Quellenqualität oder Gesamtpreise inklusive Versandkosten geht. Die KI ist kein Gedankenleser, sondern nur so gut wie die Frage, die man ihr stellt. Gleichzeitig beobachtet Sabine, wie auch Google selbst auf diese Entwicklung reagiert: Die klassische Suchmaschine integriert mit Gemini längst eigene KI-Antworten direkt in die Suchergebnisse, ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst der Wandel im Suchverhalten inzwischen auch von den etablierten Anbietern genommen wird.
Die Folge endet mit einer persönlichen Einordnung: Sabine nutzt heute bewusst beide Wege parallel, klassische Suchmaschinen für alles, wo sie Quellen direkt selbst prüfen möchte, etwa bei Preisvergleichen oder aktuellen Ereignissen, und KI-Tools für schnelle Definitionen, erste Einordnungen oder Brainstormings. Entscheidend ist für sie dabei weniger die Frage, welches Werkzeug grundsätzlich besser ist, sondern das Bewusstsein für die jeweiligen Stärken und Grenzen. Genau dieses Bewusstsein, so ihr Fazit, wird für den souveränen Umgang mit Information in Zukunft immer wichtiger.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: Suchmaschinen und künstliche Intelligenz, ChatGPT versus Google, KI-Halluzinationen erkennen, Quellenprüfung bei KI-Antworten, Google Gemini in der Suche, Medienkompetenz im KI-Zeitalter, KI als Rechercheinstrument, Vertrauenswürdigkeit von KI-Antworten sowie der Wandel des Suchverhaltens durch künstliche Intelligenz. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Ersetzt KI die Google-Suche? Warum halluziniert ChatGPT manchmal? Wie prüfe ich KI-Antworten auf Richtigkeit? Was ist der Unterschied zwischen klassischer Suche und KI-Suche?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Grafikdesignerin und langjährige KI-Nutzerin. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere KIRRE … na hör mal! auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, und schreib Sabine gern, wie du selbst suchst, ob du dich schon von einer KI in die Irre führen lassen hast oder ob du weiterhin lieber selbst klickst und vergleichst.
Keywords: Suchmaschinen künstliche Intelligenz, ChatGPT versus Google, KI-Halluzinationen, Quellenprüfung KI, Google Gemini Suche, Medienkompetenz KI, KI als Rechercheinstrument, vertrauenswürdige KI-Antworten, Wandel Suchverhalten, KIRRE Podcast, Sabine, Applebee
12 Minuten
Vor drei Jahren hat sich Sabine, die Stimme hinter KIRRE … na hör mal!, zu einem Workshop angemeldet, der ihr komplett gegen den Strich ging: An einem einzigen Wochenende sollte man ein Kinderbuch mit KI schreiben, illustrieren und auf Amazon KDP hochladen. Als Grafikerin mit jahrzehntelanger Design-Erfahrung war ihr erster Impuls: Das geht doch gegen jede Berufsehre. Ein Buch macht man selbst, mit Handwerk, mit Zeit, mit dem eigenen Blick. In dieser Episode erzählt Sabine, wie aus dieser anfänglichen Skepsis eine echte Begeisterung für KI wurde und warum genau dieser Workshop der Startpunkt für ihre gesamte Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz war.
Im Zentrum der Folge steht die persönliche Geschichte dieses Kinderbuch-Projekts. Sabine berichtet, wie sie zunächst mit Text-KI Ideen und Struktur entwickelt hat und wie sie sich besonders von der Bildgenerierung mit Midjourney überraschen ließ, einem Bereich, in dem sie als Grafikerin eigentlich am skeptischsten war. Ein Großteil der generierten Bilder landete wieder in der digitalen Tonne, aber die Ergebnisse, die überzeugten, waren es wert. Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Workshop-Teilnehmenden war ihr routinierter Umgang mit Adobe InDesign, dem klassischen Layoutprogramm aus der Druckvorstufe, im Gegensatz zu Word, das ursprünglich aus der Textverarbeitung und damit letztlich aus der Tradition der Schreibmaschine stammt. Dieser fachliche Hintergrund führte zu einem deutlich hochwertigeren Ergebnis, einem Buch, das am Ende wirklich wie ein Buch aussah.
Ausgehend von dieser persönlichen Erfahrung spannt die Folge den Bogen zu einer größeren Frage: Wer schreibt hier eigentlich noch selbst, wenn KI Texte, Bilder und ganze Bücher produzieren kann? Sabine beschreibt, wie der Buchmarkt, allen voran Amazon und die Self-Publishing-Szene, gerade von KI-generierten Büchern überflutet wird, die im Gegensatz zu ihrem eigenen Projekt fast vollautomatisch entstehen, ohne echtes Ringen um Geschichte, Bilder oder Qualität. Genau daraus entwickelt sich der zentrale Gedanke der Episode: der Unterschied zwischen KI als Werkzeug und KI als Ersatz. Wer KI nutzt, um Ideen zu strukturieren, Recherchen zusammenzufassen oder erste Entwürfe zu generieren, arbeitet mit einem sinnvollen Hilfsmittel. Problematisch wird es dort, wo Ergebnisse unreflektiert übernommen werden, ohne eigene Überarbeitung, ohne eigene Stimme, ohne eigenen kritischen Blick.
Die Folge unterscheidet außerdem zwischen verschiedenen Textformen. Sachbücher und Ratgeber profitieren nach Sabines Einschätzung besonders stark von KI-Unterstützung, weil hier Fachwissen, Struktur und Recherche im Vordergrund stehen. Bei Romanen und Belletristik sieht das anders aus, hier fehlt KI bislang etwas Entscheidendes: echte menschliche Erfahrung, echtes Gefühl, echte Fantasie, die sich nicht aus bestehenden Textmustern zusammensetzen lässt, sondern aus gelebtem Leben entsteht. Auch der häufig geäußerte Vorwurf, KI würde beim Training an bestehenden Texten Diebstahl begehen, wird in der Folge eingeordnet und mit der menschlichen Kreativität selbst verglichen, die sich seit jeher aus Inspiration, Vorbildern und Weiterentwicklung speist. Sabine zieht dabei auch die Grenze zu reiner Stil-Kopie, etwa wenn Bilder „im Stil von" bekannten Künstlerinnen und Künstlern generiert werden, was für sie eher Kostümierung als eigenständige Kunst ist.
Ein persönlicher und ehrlicher Moment der Folge ist Sabines Eingeständnis, dass auch ihre eigenen Podcast-Skripte mit KI-Unterstützung entstehen, wobei sie deutlich macht, wie viel eigene redaktionelle Arbeit, Sprache und Stil in jeder Folge stecken. Diese Offenheit macht die Episode besonders glaubwürdig für alle, die selbst mit KI-Textwerkzeugen arbeiten oder darüber nachdenken, beruflich, geschäftlich oder privat. Für alle, die sich für die konkrete Umsetzung eines eigenen Buchprojekts mit KI interessieren, empfiehlt Sabine den KI-Buchclub von Kathrin Hamann, eine seit mehreren Jahren bestehende Community für Self-Publisher und angehende Autorinnen und Autoren, in der sie selbst seit den Anfängen Mitglied ist und in der genau jene Mischung aus KI-Unterstützung und eigenem Qualitätsanspruch gelebt wird, die auch Sabines eigenes Kinderbuch-Projekt geprägt hat.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: KI und Schreiben, künstliche Intelligenz und Kreativität, Kinderbuch mit KI erstellen, KI-Buchworkshop, Self-Publishing mit KI, Adobe InDesign für Buchlayout, Midjourney Bildgenerierung, KI-generierte Bücher, Amazon KDP und künstliche Intelligenz, Autorenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, KI und Urheberrecht sowie eigene Stimme beim Schreiben behalten. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI ein Buch schreiben? Wie erstellt man ein Kinderbuch mit KI? Was ist der Unterschied zwischen Word und InDesign für Buchlayout? Verliert man beim Schreiben mit KI die eigene Stimme?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Diplom-Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung in der Gestaltung. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere KIRRE … na hör mal! auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, und schreib Sabine gern deine eigene Geschichte zum Thema KI und Schreiben, sei es ein eigenes Kinderbuch-Projekt, ein Sachbuch, oder einfach ein Moment, in dem dir aufgefallen ist, dass ein Text zu glatt war, um von einem Menschen zu stammen.
Weiterführende Themen, die gut zu dieser Folge passen und in kommenden Episoden von KIRRE ebenfalls behandelt werden, sind unter anderem künstliche Kreativität und die Frage, ob eine Maschine überhaupt kreativ sein kann, der Wert menschlicher Erfahrung in einer Welt automatisierter Textproduktion sowie die Frage, was eigentlich noch echt ist, wenn Texte, Bilder und Stimmen beliebig generierbar werden. Für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, ein Buch mit Unterstützung von KI zu schreiben, lohnt sich neben dem erwähnten KI-Buchclub auch ein Blick in einschlägige Self-Publishing-Foren und Facebook-Gruppen zum Thema KI und Schreiben.
Wer sich außerdem für die technische Seite der Buchproduktion interessiert, findet in dieser Folge auch einen kleinen Exkurs zum Unterschied zwischen Textverarbeitung und professionellem Buchlayout. Programme wie Microsoft Word stammen aus der Tradition der Schreibmaschine und sind in erster Linie für Fließtext und Dokumente gedacht, während Layoutprogramme wie Adobe InDesign aus der klassischen Druckvorstufe kommen und von Grund auf für komplexe Satzspiegel, Bildintegration und professionelle Buchgestaltung entwickelt wurden. Wer selbst ein Buch, ob mit oder ohne KI-Unterstützung, hochwertig gestalten möchte, sollte diesen Unterschied kennen, bevor die Wahl des Werkzeugs getroffen wird.
Weiterführende Links:
KI-Buchclub von Kathrin Hamann: https://www.skool.com/ki-buch-club/about?ref=7bc5baf546d44dd59fd430d2c4d7e679 [WERBUNG]
Keywords: KI und Schreiben, Kinderbuch mit KI erstellen, KI-Buchworkshop, Self-Publishing mit KI, Adobe InDesign Buchlayout, Midjourney Bildgenerierung, KI-generierte Bücher, Amazon KDP künstliche Intelligenz, Autorenschaft künstliche Intelligenz, KI Urheberrecht, KI-Buchclub Kathrin Hamann, KIRRE Podcast, Sabine Eckermann, Applebee
Im Zentrum der Folge steht die persönliche Geschichte dieses Kinderbuch-Projekts. Sabine berichtet, wie sie zunächst mit Text-KI Ideen und Struktur entwickelt hat und wie sie sich besonders von der Bildgenerierung mit Midjourney überraschen ließ, einem Bereich, in dem sie als Grafikerin eigentlich am skeptischsten war. Ein Großteil der generierten Bilder landete wieder in der digitalen Tonne, aber die Ergebnisse, die überzeugten, waren es wert. Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Workshop-Teilnehmenden war ihr routinierter Umgang mit Adobe InDesign, dem klassischen Layoutprogramm aus der Druckvorstufe, im Gegensatz zu Word, das ursprünglich aus der Textverarbeitung und damit letztlich aus der Tradition der Schreibmaschine stammt. Dieser fachliche Hintergrund führte zu einem deutlich hochwertigeren Ergebnis, einem Buch, das am Ende wirklich wie ein Buch aussah.
Ausgehend von dieser persönlichen Erfahrung spannt die Folge den Bogen zu einer größeren Frage: Wer schreibt hier eigentlich noch selbst, wenn KI Texte, Bilder und ganze Bücher produzieren kann? Sabine beschreibt, wie der Buchmarkt, allen voran Amazon und die Self-Publishing-Szene, gerade von KI-generierten Büchern überflutet wird, die im Gegensatz zu ihrem eigenen Projekt fast vollautomatisch entstehen, ohne echtes Ringen um Geschichte, Bilder oder Qualität. Genau daraus entwickelt sich der zentrale Gedanke der Episode: der Unterschied zwischen KI als Werkzeug und KI als Ersatz. Wer KI nutzt, um Ideen zu strukturieren, Recherchen zusammenzufassen oder erste Entwürfe zu generieren, arbeitet mit einem sinnvollen Hilfsmittel. Problematisch wird es dort, wo Ergebnisse unreflektiert übernommen werden, ohne eigene Überarbeitung, ohne eigene Stimme, ohne eigenen kritischen Blick.
Die Folge unterscheidet außerdem zwischen verschiedenen Textformen. Sachbücher und Ratgeber profitieren nach Sabines Einschätzung besonders stark von KI-Unterstützung, weil hier Fachwissen, Struktur und Recherche im Vordergrund stehen. Bei Romanen und Belletristik sieht das anders aus, hier fehlt KI bislang etwas Entscheidendes: echte menschliche Erfahrung, echtes Gefühl, echte Fantasie, die sich nicht aus bestehenden Textmustern zusammensetzen lässt, sondern aus gelebtem Leben entsteht. Auch der häufig geäußerte Vorwurf, KI würde beim Training an bestehenden Texten Diebstahl begehen, wird in der Folge eingeordnet und mit der menschlichen Kreativität selbst verglichen, die sich seit jeher aus Inspiration, Vorbildern und Weiterentwicklung speist. Sabine zieht dabei auch die Grenze zu reiner Stil-Kopie, etwa wenn Bilder „im Stil von" bekannten Künstlerinnen und Künstlern generiert werden, was für sie eher Kostümierung als eigenständige Kunst ist.
Ein persönlicher und ehrlicher Moment der Folge ist Sabines Eingeständnis, dass auch ihre eigenen Podcast-Skripte mit KI-Unterstützung entstehen, wobei sie deutlich macht, wie viel eigene redaktionelle Arbeit, Sprache und Stil in jeder Folge stecken. Diese Offenheit macht die Episode besonders glaubwürdig für alle, die selbst mit KI-Textwerkzeugen arbeiten oder darüber nachdenken, beruflich, geschäftlich oder privat. Für alle, die sich für die konkrete Umsetzung eines eigenen Buchprojekts mit KI interessieren, empfiehlt Sabine den KI-Buchclub von Kathrin Hamann, eine seit mehreren Jahren bestehende Community für Self-Publisher und angehende Autorinnen und Autoren, in der sie selbst seit den Anfängen Mitglied ist und in der genau jene Mischung aus KI-Unterstützung und eigenem Qualitätsanspruch gelebt wird, die auch Sabines eigenes Kinderbuch-Projekt geprägt hat.
Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: KI und Schreiben, künstliche Intelligenz und Kreativität, Kinderbuch mit KI erstellen, KI-Buchworkshop, Self-Publishing mit KI, Adobe InDesign für Buchlayout, Midjourney Bildgenerierung, KI-generierte Bücher, Amazon KDP und künstliche Intelligenz, Autorenschaft im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, KI und Urheberrecht sowie eigene Stimme beim Schreiben behalten. Die Folge passt außerdem zu Suchanfragen wie: Kann KI ein Buch schreiben? Wie erstellt man ein Kinderbuch mit KI? Was ist der Unterschied zwischen Word und InDesign für Buchlayout? Verliert man beim Schreiben mit KI die eigene Stimme?
KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch bekannt als Applebee, Diplom-Grafikdesignerin mit langjähriger Erfahrung in der Gestaltung. Der Podcast richtet sich an kreative und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen, humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und Gesellschaft. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere KIRRE … na hör mal! auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, und schreib Sabine gern deine eigene Geschichte zum Thema KI und Schreiben, sei es ein eigenes Kinderbuch-Projekt, ein Sachbuch, oder einfach ein Moment, in dem dir aufgefallen ist, dass ein Text zu glatt war, um von einem Menschen zu stammen.
Weiterführende Themen, die gut zu dieser Folge passen und in kommenden Episoden von KIRRE ebenfalls behandelt werden, sind unter anderem künstliche Kreativität und die Frage, ob eine Maschine überhaupt kreativ sein kann, der Wert menschlicher Erfahrung in einer Welt automatisierter Textproduktion sowie die Frage, was eigentlich noch echt ist, wenn Texte, Bilder und Stimmen beliebig generierbar werden. Für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen, ein Buch mit Unterstützung von KI zu schreiben, lohnt sich neben dem erwähnten KI-Buchclub auch ein Blick in einschlägige Self-Publishing-Foren und Facebook-Gruppen zum Thema KI und Schreiben.
Wer sich außerdem für die technische Seite der Buchproduktion interessiert, findet in dieser Folge auch einen kleinen Exkurs zum Unterschied zwischen Textverarbeitung und professionellem Buchlayout. Programme wie Microsoft Word stammen aus der Tradition der Schreibmaschine und sind in erster Linie für Fließtext und Dokumente gedacht, während Layoutprogramme wie Adobe InDesign aus der klassischen Druckvorstufe kommen und von Grund auf für komplexe Satzspiegel, Bildintegration und professionelle Buchgestaltung entwickelt wurden. Wer selbst ein Buch, ob mit oder ohne KI-Unterstützung, hochwertig gestalten möchte, sollte diesen Unterschied kennen, bevor die Wahl des Werkzeugs getroffen wird.
Weiterführende Links:
KI-Buchclub von Kathrin Hamann: https://www.skool.com/ki-buch-club/about?ref=7bc5baf546d44dd59fd430d2c4d7e679 [WERBUNG]
Keywords: KI und Schreiben, Kinderbuch mit KI erstellen, KI-Buchworkshop, Self-Publishing mit KI, Adobe InDesign Buchlayout, Midjourney Bildgenerierung, KI-generierte Bücher, Amazon KDP künstliche Intelligenz, Autorenschaft künstliche Intelligenz, KI Urheberrecht, KI-Buchclub Kathrin Hamann, KIRRE Podcast, Sabine Eckermann, Applebee
12 Minuten
KI in der Medizin ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie rettet heute schon Leben. Sabine schaut auf die stillen Helfer im Hintergrund: KI, die Tumore erkennt, die kein Mensch sieht. Algorithmen, die Herzinfarkte vorhersagen, bevor sie passieren. Systeme, die Medikamentenentwicklung von Jahrzehnten auf Monate verkürzen. Und Technologie, die Endoprothesen so präzise fertigt, dass sie sich anfühlen wie die eigene Hüfte.
Sabine erzählt auch, warum sie sich als Tochter einer hundertjährigen Mutter besonders für KI in der Altenpflege interessiert – stürzerkennende Sensoren, frühe Demenzerkennung durch Sprachanalyse – und warum Telemedizin gerade für Menschen auf dem Land ein echter Fortschritt sein kann.
Eine Folge über Staunen, Dankbarkeit, den historischen Vergleich zum Röntgengerät – und die Fragen, die wir trotz aller Begeisterung stellen müssen: Wer haftet, wenn KI sich irrt? Und wer behält am Ende das letzte Wort?
WEITERFÜHRENDE LINKS
Wen das Thema interessiert, der kann hier gerne weiterklicken:
Studie: KI in der Mammografie – Nature Medicine (2025)
https://doi.org/10.1038/s41591-024-03408-6
KI in der Krebsmedizin – verständlich erklärt für Patientinnen:
https://mammamia-online.de/leben-mit-krebs/medizin/kuenstliche-intelligenz-in-der-krebsmedizin/
Ada Health – KI-gestützte Symptomanalyse App (iOS & Android):
https://www.ada.com/de/
Keywords: KI in der Medizin, Künstliche Intelligenz Gesundheit, KI Brustkrebs Früherkennung, KI Herzinfarkt Vorhersage, Telemedizin KI, KI Altenpflege, Medikamentenentwicklung KI, Nature Medicine Studie, KI Diagnose Arzt, digitale Gesundheitsversorgung
Sabine erzählt auch, warum sie sich als Tochter einer hundertjährigen Mutter besonders für KI in der Altenpflege interessiert – stürzerkennende Sensoren, frühe Demenzerkennung durch Sprachanalyse – und warum Telemedizin gerade für Menschen auf dem Land ein echter Fortschritt sein kann.
Eine Folge über Staunen, Dankbarkeit, den historischen Vergleich zum Röntgengerät – und die Fragen, die wir trotz aller Begeisterung stellen müssen: Wer haftet, wenn KI sich irrt? Und wer behält am Ende das letzte Wort?
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Wen das Thema interessiert, der kann hier gerne weiterklicken:
Studie: KI in der Mammografie – Nature Medicine (2025)
https://doi.org/10.1038/s41591-024-03408-6
KI in der Krebsmedizin – verständlich erklärt für Patientinnen:
https://mammamia-online.de/leben-mit-krebs/medizin/kuenstliche-intelligenz-in-der-krebsmedizin/
Ada Health – KI-gestützte Symptomanalyse App (iOS & Android):
https://www.ada.com/de/
Keywords: KI in der Medizin, Künstliche Intelligenz Gesundheit, KI Brustkrebs Früherkennung, KI Herzinfarkt Vorhersage, Telemedizin KI, KI Altenpflege, Medikamentenentwicklung KI, Nature Medicine Studie, KI Diagnose Arzt, digitale Gesundheitsversorgung
10 Minuten
Technik soll alles einfacher machen – und macht es oft komplizierter. Der Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn, eine selbstbedienende Tankstelle, der Self-Checkout im Supermarkt: Sabine kämpft sich durch und fragt, warum wir uns selbst die Schuld geben, wenn Technik nicht funktioniert.
Als Designerin weiß sie: Gutes Design erklärt sich selbst. Schlechtes Design macht uns kirre. Und das ist kein persönliches Versagen – das ist ein Designproblem. Steve Jobs hat es mal auf den Punkt gebracht: Design ist nicht, wie etwas aussieht. Design ist, wie etwas funktioniert.
Und wenn eine technikaffine Designerin an einer Tankstelle kapituliert – was passiert dann erst bei der 72-jährigen Frau aus Elberfeld, die ihren Zug nach Barmen kriegen will?
Dazu ein Ausblick: Wie könnte KI hier wirklich helfen? Nicht als große Superintelligenz, sondern als kleine, praktische Alltagshilfe. Eine Folge über schlechtes Design, echte Frustration – und die Hoffnung, dass es irgendwann wirklich besser wird.
Keywords: Fahrkartenautomat Deutsche Bahn, schlechtes UX Design, Technik Alltag, Benutzerfreundlichkeit, KI Sprachsteuerung, Digitalisierung Barrierefreiheit, Seniorinnen und Technik, KI im Alltag, Apple Design Philosophie, Steve Jobs
Als Designerin weiß sie: Gutes Design erklärt sich selbst. Schlechtes Design macht uns kirre. Und das ist kein persönliches Versagen – das ist ein Designproblem. Steve Jobs hat es mal auf den Punkt gebracht: Design ist nicht, wie etwas aussieht. Design ist, wie etwas funktioniert.
Und wenn eine technikaffine Designerin an einer Tankstelle kapituliert – was passiert dann erst bei der 72-jährigen Frau aus Elberfeld, die ihren Zug nach Barmen kriegen will?
Dazu ein Ausblick: Wie könnte KI hier wirklich helfen? Nicht als große Superintelligenz, sondern als kleine, praktische Alltagshilfe. Eine Folge über schlechtes Design, echte Frustration – und die Hoffnung, dass es irgendwann wirklich besser wird.
Keywords: Fahrkartenautomat Deutsche Bahn, schlechtes UX Design, Technik Alltag, Benutzerfreundlichkeit, KI Sprachsteuerung, Digitalisierung Barrierefreiheit, Seniorinnen und Technik, KI im Alltag, Apple Design Philosophie, Steve Jobs
10 Minuten
Jede Woche ein neues KI-Tool, jede Woche das Gefühl, hintenzuliegen – muss das wirklich so sein? Sabine sagt klar: Nein. In dieser Folge erklärt sie den entscheidenden Unterschied zwischen dem, was man über KI grundsätzlich verstehen sollte, und dem, was man getrost ignorieren darf: den täglichen Hype, jedes neue Tool, jedes Update.
Sie erzählt, warum sie selbst nur zwei bis drei KI-Tools wirklich gut kennt, statt jedem neuen Trend hinterherzurennen – und warum das kein Desinteresse, sondern Fokus ist. Außerdem: der kluge Tipp von einem guten Freund, bei KI-Tools grundsätzlich auf Monatszahlung statt Jahresabo zu setzen, weil sich der Markt so schnell verändert. Und die wichtige Botschaft an alle, die sich von jüngeren, technikaffineren Menschen abgehängt fühlen: Erfahrung und Urteilsvermögen sind durch kein Tool der Welt zu ersetzen.
Eine entspannte, befreiende Folge für alle, die das Gefühl haben, mit der KI-Entwicklung nicht mitzukommen – und die endlich mal hören wollen, dass das völlig in Ordnung ist.
Keywords: KI lernen, KI-Tools Überblick, Künstliche Intelligenz für Selbstständige, KI-Hype, FOMO KI, KI ohne Stress, KI Einsteiger, Markus Habermehl, KI Abo monatlich, Digitalisierung Gelassenheit
Sie erzählt, warum sie selbst nur zwei bis drei KI-Tools wirklich gut kennt, statt jedem neuen Trend hinterherzurennen – und warum das kein Desinteresse, sondern Fokus ist. Außerdem: der kluge Tipp von einem guten Freund, bei KI-Tools grundsätzlich auf Monatszahlung statt Jahresabo zu setzen, weil sich der Markt so schnell verändert. Und die wichtige Botschaft an alle, die sich von jüngeren, technikaffineren Menschen abgehängt fühlen: Erfahrung und Urteilsvermögen sind durch kein Tool der Welt zu ersetzen.
Eine entspannte, befreiende Folge für alle, die das Gefühl haben, mit der KI-Entwicklung nicht mitzukommen – und die endlich mal hören wollen, dass das völlig in Ordnung ist.
Keywords: KI lernen, KI-Tools Überblick, Künstliche Intelligenz für Selbstständige, KI-Hype, FOMO KI, KI ohne Stress, KI Einsteiger, Markus Habermehl, KI Abo monatlich, Digitalisierung Gelassenheit
11 Minuten
Was passiert, wenn KI Verstorbene wieder sprechen lässt? Per Chatbot, per geklonter Stimme oder als Video-Avatar – die sogenannte "Digital Afterlife Industry" ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität. Start-ups wie Eternos, HereAfter oder StoryFile bieten genau das an: Menschen laden zu Lebzeiten Sprachaufnahmen und persönliche Geschichten hoch, damit ihre Angehörigen nach dem Tod weiter mit ihnen "sprechen" können.
Sabine nimmt sich in dieser Folge Zeit für ein Thema, das unter die Haut geht. Ausgehend von ihrer eigenen hundertjährigen Mutter fragt sie sich ganz persönlich: Würde sie wollen, dass die Stimme eines geliebten Menschen nach dessen Tod weiterlebt? Ihre klare Antwort: Nein. Und trotzdem verurteilt sie niemanden, der genau darin Trost findet.
Die Folge beleuchtet die deutsche Dokumentation "Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit", die eindrücklich zeigt, wie ein KI-Avatar bei einer trauernden Frau genau das Gegenteil von Trost auslösen kann. Sabine spricht über den natürlichen Trauerprozess, über die Gefahr, dass digitale Abbilder das Loslassen erschweren könnten – und über die vielen ungeklärten Fragen: Wem gehören die Daten eines Verstorbenen? Wer haftet für das, was ein KI-Avatar sagt? Und wer entscheidet überhaupt, ob jemand ein digitales Nachleben haben möchte?
Eine ruhige, ehrliche Folge über Tod, Erinnerung, künstliche Intelligenz und die Frage, was echten Trost eigentlich ausmacht.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Dokumentation: „Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit" (2024, Regie: Moritz Riesewieck & Hans Block) – über die Digital Afterlife Industry. In deutschen Kinos und auf Streamingplattformen verfügbar.
Artikel: „KI und Trauer: Wie Ghostbots Tote zum Leben erwecken" – Deutsches Ärzteblatt (Januar 2026)
https://www.aerzteblatt.de/archiv/ki-und-trauer-wie-ghostbots-tote-zum-leben-erwecken-f6f490ca-ad01-45c7-a983-20a0533260cb
Keywords: KI und Trauer, Digital Afterlife Industry, KI Avatar Verstorbene, Trauerprozess, künstliche Intelligenz Tod, Ghostbot, Eternal You Dokumentation, digitales Erbe, KI Ethik, Trauerbegleitung Technologie
Sabine nimmt sich in dieser Folge Zeit für ein Thema, das unter die Haut geht. Ausgehend von ihrer eigenen hundertjährigen Mutter fragt sie sich ganz persönlich: Würde sie wollen, dass die Stimme eines geliebten Menschen nach dessen Tod weiterlebt? Ihre klare Antwort: Nein. Und trotzdem verurteilt sie niemanden, der genau darin Trost findet.
Die Folge beleuchtet die deutsche Dokumentation "Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit", die eindrücklich zeigt, wie ein KI-Avatar bei einer trauernden Frau genau das Gegenteil von Trost auslösen kann. Sabine spricht über den natürlichen Trauerprozess, über die Gefahr, dass digitale Abbilder das Loslassen erschweren könnten – und über die vielen ungeklärten Fragen: Wem gehören die Daten eines Verstorbenen? Wer haftet für das, was ein KI-Avatar sagt? Und wer entscheidet überhaupt, ob jemand ein digitales Nachleben haben möchte?
Eine ruhige, ehrliche Folge über Tod, Erinnerung, künstliche Intelligenz und die Frage, was echten Trost eigentlich ausmacht.
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Dokumentation: „Eternal You – Vom Ende der Endlichkeit" (2024, Regie: Moritz Riesewieck & Hans Block) – über die Digital Afterlife Industry. In deutschen Kinos und auf Streamingplattformen verfügbar.
Artikel: „KI und Trauer: Wie Ghostbots Tote zum Leben erwecken" – Deutsches Ärzteblatt (Januar 2026)
https://www.aerzteblatt.de/archiv/ki-und-trauer-wie-ghostbots-tote-zum-leben-erwecken-f6f490ca-ad01-45c7-a983-20a0533260cb
Keywords: KI und Trauer, Digital Afterlife Industry, KI Avatar Verstorbene, Trauerprozess, künstliche Intelligenz Tod, Ghostbot, Eternal You Dokumentation, digitales Erbe, KI Ethik, Trauerbegleitung Technologie
12 Minuten
Deepfakes, gefälschte Zitate, manipulierte Bilder – wenn alles fälschbar ist, worauf können wir uns noch verlassen? Sabine schaut als Designerin mit geschultem Auge auf manipulierte Inhalte und erinnert sich an eine Ausstellung, die schon vor Jahren gezeigt hat: Bilder lügen schon immer. Neu ist nur, wie einfach und schnell das heute geht.
Was steckt hinter unserem Bestätigungsfehler? Warum glauben wir, was wir glauben wollen – selbst wenn wir eigentlich wissen, dass etwas nicht stimmt? Und was können wir konkret tun, um nicht abzustumpfen?
Eine Folge über Wahrheit, Wachheit, Bildmanipulation gestern und heute – und die Frage, was wir dagegen tun können. Nicht mit erhobenem Zeigefinger. Sondern mit offenem Blick.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Ausstellung „Bilder, die lügen" – Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/ausstellungen/bilder-die-luegen
Buch zur Ausstellung: „Bilder, die lügen" – Bouvier Verlag (im Buchhandel oder antiquarisch erhältlich)
Keywords: Deepfake erkennen, KI Bildmanipulation, Fake News, Bilder die lügen, Confirmation Bias, Medienkompetenz, KI und Wahrheit, manipulierte Bilder, Fake erkennen, künstliche Intelligenz Medien
Was steckt hinter unserem Bestätigungsfehler? Warum glauben wir, was wir glauben wollen – selbst wenn wir eigentlich wissen, dass etwas nicht stimmt? Und was können wir konkret tun, um nicht abzustumpfen?
Eine Folge über Wahrheit, Wachheit, Bildmanipulation gestern und heute – und die Frage, was wir dagegen tun können. Nicht mit erhobenem Zeigefinger. Sondern mit offenem Blick.
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Ausstellung „Bilder, die lügen" – Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/ausstellungen/bilder-die-luegen
Buch zur Ausstellung: „Bilder, die lügen" – Bouvier Verlag (im Buchhandel oder antiquarisch erhältlich)
Keywords: Deepfake erkennen, KI Bildmanipulation, Fake News, Bilder die lügen, Confirmation Bias, Medienkompetenz, KI und Wahrheit, manipulierte Bilder, Fake erkennen, künstliche Intelligenz Medien
12 Minuten
Fasziniert und gleichzeitig kirre gemacht – von derselben Technologie, manchmal am selben Nachmittag. Sabine erklärt in dieser Grundsatzfolge, warum sie KIRRE macht, was sie antreibt und warum das Zwiegefühl gegenüber KI nicht nur normal ist, sondern die einzig ehrliche Haltung, die man gerade haben kann.
Eine Folge über Begeisterung, Überforderung, überzogene Erwartungen – und den Fernseher bei der Mutter.
Eine Folge über Begeisterung, Überforderung, überzogene Erwartungen – und den Fernseher bei der Mutter.
9 Minuten
"Mein Beruf stirbt aus." – Das hört Sabine oft. Als Diplom-Grafikdesignerin, die täglich mit KI arbeitet, sieht sie das anders.
Eine Folge über die Angst, abgehängt zu werden, über das, was KI wirklich kann und was nicht, über ausgestorbene Berufe, das Apple-Logo, Sebastian Fitzek – und darüber, warum Neugier der bessere Ratgeber ist als Angst.
Eine Folge über die Angst, abgehängt zu werden, über das, was KI wirklich kann und was nicht, über ausgestorbene Berufe, das Apple-Logo, Sebastian Fitzek – und darüber, warum Neugier der bessere Ratgeber ist als Angst.
11 Minuten
KI schreibt Hausaufgaben, iPads ersetzen Hefte, und Grundschulkinder tragen Smartwatches. Was lernen unsere Kinder dabei – und was verlernen sie?
Sabine beobachtet das aus erster Hand: als Oma einer Achtjährigen und als ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuerin an einer Grundschule. Dazu eine norwegische Gehirnstudie, die erklärt, warum Handschreiben und Lesen keine nostalgischen Kulturtechniken sind – sondern Grundlagen, auf die es wirklich ankommt.
Sabine beobachtet das aus erster Hand: als Oma einer Achtjährigen und als ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuerin an einer Grundschule. Dazu eine norwegische Gehirnstudie, die erklärt, warum Handschreiben und Lesen keine nostalgischen Kulturtechniken sind – sondern Grundlagen, auf die es wirklich ankommt.