Wer schreibt hier eigentlich noch selbst?

Wer schreibt hier eigentlich noch selbst?

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

Vor drei Jahren hat sich Sabine, die Stimme hinter KIRRE
… na hör mal!, zu einem Workshop angemeldet, der ihr
komplett gegen den Strich ging: An einem einzigen Wochenende
sollte man ein Kinderbuch mit KI schreiben, illustrieren und auf
Amazon KDP hochladen. Als Grafikerin mit jahrzehntelanger
Design-Erfahrung war ihr erster Impuls: Das geht doch gegen jede
Berufsehre. Ein Buch macht man selbst, mit Handwerk, mit Zeit,
mit dem eigenen Blick. In dieser Episode erzählt Sabine, wie aus
dieser anfänglichen Skepsis eine echte Begeisterung für KI wurde
und warum genau dieser Workshop der Startpunkt für ihre gesamte
Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz war.


Im Zentrum der Folge steht die persönliche Geschichte dieses
Kinderbuch-Projekts. Sabine berichtet, wie sie zunächst mit
Text-KI Ideen und Struktur entwickelt hat und wie sie sich
besonders von der Bildgenerierung mit Midjourney überraschen
ließ, einem Bereich, in dem sie als Grafikerin eigentlich am
skeptischsten war. Ein Großteil der generierten Bilder landete
wieder in der digitalen Tonne, aber die Ergebnisse, die
überzeugten, waren es wert. Ein entscheidender Vorteil gegenüber
anderen Workshop-Teilnehmenden war ihr routinierter Umgang mit
Adobe InDesign, dem klassischen Layoutprogramm aus der
Druckvorstufe, im Gegensatz zu Word, das ursprünglich aus der
Textverarbeitung und damit letztlich aus der Tradition der
Schreibmaschine stammt. Dieser fachliche Hintergrund führte zu
einem deutlich hochwertigeren Ergebnis, einem Buch, das am Ende
wirklich wie ein Buch aussah.


Ausgehend von dieser persönlichen Erfahrung spannt die Folge den
Bogen zu einer größeren Frage: Wer schreibt hier eigentlich noch
selbst, wenn KI Texte, Bilder und ganze Bücher produzieren kann?
Sabine beschreibt, wie der Buchmarkt, allen voran Amazon und die
Self-Publishing-Szene, gerade von KI-generierten Büchern
überflutet wird, die im Gegensatz zu ihrem eigenen Projekt fast
vollautomatisch entstehen, ohne echtes Ringen um Geschichte,
Bilder oder Qualität. Genau daraus entwickelt sich der zentrale
Gedanke der Episode: der Unterschied zwischen KI als Werkzeug und
KI als Ersatz. Wer KI nutzt, um Ideen zu strukturieren,
Recherchen zusammenzufassen oder erste Entwürfe zu generieren,
arbeitet mit einem sinnvollen Hilfsmittel. Problematisch wird es
dort, wo Ergebnisse unreflektiert übernommen werden, ohne eigene
Überarbeitung, ohne eigene Stimme, ohne eigenen kritischen Blick.


Die Folge unterscheidet außerdem zwischen verschiedenen
Textformen. Sachbücher und Ratgeber profitieren nach Sabines
Einschätzung besonders stark von KI-Unterstützung, weil hier
Fachwissen, Struktur und Recherche im Vordergrund stehen. Bei
Romanen und Belletristik sieht das anders aus, hier fehlt KI
bislang etwas Entscheidendes: echte menschliche Erfahrung, echtes
Gefühl, echte Fantasie, die sich nicht aus bestehenden
Textmustern zusammensetzen lässt, sondern aus gelebtem Leben
entsteht. Auch der häufig geäußerte Vorwurf, KI würde beim
Training an bestehenden Texten Diebstahl begehen, wird in der
Folge eingeordnet und mit der menschlichen Kreativität selbst
verglichen, die sich seit jeher aus Inspiration, Vorbildern und
Weiterentwicklung speist. Sabine zieht dabei auch die Grenze zu
reiner Stil-Kopie, etwa wenn Bilder „im Stil von" bekannten
Künstlerinnen und Künstlern generiert werden, was für sie eher
Kostümierung als eigenständige Kunst ist.


Ein persönlicher und ehrlicher Moment der Folge ist Sabines
Eingeständnis, dass auch ihre eigenen Podcast-Skripte mit
KI-Unterstützung entstehen, wobei sie deutlich macht, wie viel
eigene redaktionelle Arbeit, Sprache und Stil in jeder Folge
stecken. Diese Offenheit macht die Episode besonders glaubwürdig
für alle, die selbst mit KI-Textwerkzeugen arbeiten oder darüber
nachdenken, beruflich, geschäftlich oder privat. Für alle, die
sich für die konkrete Umsetzung eines eigenen Buchprojekts mit KI
interessieren, empfiehlt Sabine den KI-Buchclub von Kathrin
Hamann, eine seit mehreren Jahren bestehende Community für
Self-Publisher und angehende Autorinnen und Autoren, in der sie
selbst seit den Anfängen Mitglied ist und in der genau jene
Mischung aus KI-Unterstützung und eigenem Qualitätsanspruch
gelebt wird, die auch Sabines eigenes Kinderbuch-Projekt geprägt
hat.


Diese Episode eignet sich besonders für alle, die sich mit
folgenden Themen beschäftigen: KI und Schreiben, künstliche
Intelligenz und Kreativität, Kinderbuch mit KI erstellen,
KI-Buchworkshop, Self-Publishing mit KI, Adobe InDesign für
Buchlayout, Midjourney Bildgenerierung, KI-generierte Bücher,
Amazon KDP und künstliche Intelligenz, Autorenschaft im Zeitalter
der künstlichen Intelligenz, KI und Urheberrecht sowie eigene
Stimme beim Schreiben behalten. Die Folge passt außerdem zu
Suchanfragen wie: Kann KI ein Buch schreiben? Wie erstellt man
ein Kinderbuch mit KI? Was ist der Unterschied zwischen Word und
InDesign für Buchlayout? Verliert man beim Schreiben mit KI die
eigene Stimme?


KIRRE … na hör mal! ist ein deutschsprachiger
Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf
Alltag, Kreativität und Arbeit, moderiert von Sabine, auch
bekannt als Applebee, Diplom-Grafikdesignerin mit langjähriger
Erfahrung in der Gestaltung. Der Podcast richtet sich an kreative
und wissensbasierte Selbstständige, die KI weder unkritisch
feiern noch pauschal verteufeln wollen, sondern einen ehrlichen,
humorvollen und reflektierten Umgang damit suchen. Jede Folge
widmet sich einem konkreten Aspekt der KI-Nutzung im Alltag, von
Beziehungen über Arbeit bis hin zu Kreativität, Wahrheit und
Gesellschaft. Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere KIRRE
… na hör mal! auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, und
schreib Sabine gern deine eigene Geschichte zum Thema KI und
Schreiben, sei es ein eigenes Kinderbuch-Projekt, ein Sachbuch,
oder einfach ein Moment, in dem dir aufgefallen ist, dass ein
Text zu glatt war, um von einem Menschen zu stammen.


Weiterführende Themen, die gut zu dieser Folge passen und in
kommenden Episoden von KIRRE ebenfalls behandelt werden, sind
unter anderem künstliche Kreativität und die Frage, ob eine
Maschine überhaupt kreativ sein kann, der Wert menschlicher
Erfahrung in einer Welt automatisierter Textproduktion sowie die
Frage, was eigentlich noch echt ist, wenn Texte, Bilder und
Stimmen beliebig generierbar werden. Für alle, die selbst mit dem
Gedanken spielen, ein Buch mit Unterstützung von KI zu schreiben,
lohnt sich neben dem erwähnten KI-Buchclub auch ein Blick in
einschlägige Self-Publishing-Foren und Facebook-Gruppen zum Thema
KI und Schreiben.


Wer sich außerdem für die technische Seite der Buchproduktion
interessiert, findet in dieser Folge auch einen kleinen Exkurs
zum Unterschied zwischen Textverarbeitung und professionellem
Buchlayout. Programme wie Microsoft Word stammen aus der
Tradition der Schreibmaschine und sind in erster Linie für
Fließtext und Dokumente gedacht, während Layoutprogramme wie
Adobe InDesign aus der klassischen Druckvorstufe kommen und von
Grund auf für komplexe Satzspiegel, Bildintegration und
professionelle Buchgestaltung entwickelt wurden. Wer selbst ein
Buch, ob mit oder ohne KI-Unterstützung, hochwertig gestalten
möchte, sollte diesen Unterschied kennen, bevor die Wahl des
Werkzeugs getroffen wird.


 
Weiterführende Links:

KI-Buchclub von Kathrin Hamann:
https://www.skool.com/ki-buch-club/about?ref=7bc5baf546d44dd59fd430d2c4d7e679
[WERBUNG]


 


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