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Episoden
26.05.2026
49 Minuten
Israel hinter den Schlagzeilen
In dieser Folge geht es um ein Narrativ, das seit Jahren wiederholt wird: Man dürfe Israel in Deutschland angeblich kaum kritisieren, ohne sofort als Antisemit abgestempelt zu werden. Ausgangspunkt ist eine Podcast-Folge von Markus Lanz und Richard David Precht – und die Frage, ob sich diese Behauptung nicht längst selbst widerlegt.
Ich spreche über die mediale Dauerfokussierung auf Israel, die Rolle von Moral und sozialem Status in der Debatte, die zunehmende Gleichsetzung von Juden mit Israel und darüber, warum viele jüdische Menschen die Diskussion völlig anders wahrnehmen als große Teile der Mehrheitsgesellschaft.
Außerdem geht es um doppelte Maßstäbe, die Dämonisierung Israels, die Rolle von Talkshows und sozialen Medien, die Verschiebung der Antisemitismus-Debatte – und um die Frage, warum antisemitische Vorfälle in Europa oft weit weniger Aufmerksamkeit erhalten als politische Entwicklungen in Israel.
Eine Folge über Wahrnehmung, moralische Selbstgewissheit, gesellschaftlichen Druck – und über die Frage, was in Deutschland eigentlich wirklich das größere Problem ist: Antisemitismus oder der Vorwurf des Antisemitismus.
Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt gerne an: hallo.ihds@gmail.com
In dieser Folge geht es um ein Narrativ, das seit Jahren wiederholt wird: Man dürfe Israel in Deutschland angeblich kaum kritisieren, ohne sofort als Antisemit abgestempelt zu werden. Ausgangspunkt ist eine Podcast-Folge von Markus Lanz und Richard David Precht – und die Frage, ob sich diese Behauptung nicht längst selbst widerlegt.
Ich spreche über die mediale Dauerfokussierung auf Israel, die Rolle von Moral und sozialem Status in der Debatte, die zunehmende Gleichsetzung von Juden mit Israel und darüber, warum viele jüdische Menschen die Diskussion völlig anders wahrnehmen als große Teile der Mehrheitsgesellschaft.
Außerdem geht es um doppelte Maßstäbe, die Dämonisierung Israels, die Rolle von Talkshows und sozialen Medien, die Verschiebung der Antisemitismus-Debatte – und um die Frage, warum antisemitische Vorfälle in Europa oft weit weniger Aufmerksamkeit erhalten als politische Entwicklungen in Israel.
Eine Folge über Wahrnehmung, moralische Selbstgewissheit, gesellschaftlichen Druck – und über die Frage, was in Deutschland eigentlich wirklich das größere Problem ist: Antisemitismus oder der Vorwurf des Antisemitismus.
Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt gerne an: hallo.ihds@gmail.com
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29.03.2026
40 Minuten
Israel hinter den Schlagzeilen
Dient das Völkerrecht heute noch dem Schutz der Opfer oder ist es längst zu einem Werkzeug geworden, hinter dem sich Aggressoren verstecken können? Während der Westen im Libanon auf diplomatische Lösungen hofft, sieht Israel eine Realität, in der ein ganzer Staat zur Abschussrampe des Iran umfunktioniert wurde.
In dieser Folge analysieren wir den radikalen Strategiewechsel: Warum das Prinzip Hoffnung am 7. Oktober gestorben ist und warum die Ukraine ein warnendes Beispiel dafür ist, wie wenig Sicherheitsgarantien auf Papier wert sind. Wir beleuchten die israelische Perspektive auf den Existenzkampf gegen die „Teheraner Hydra“ und fragen: Ist das Risiko einer Eskalation heute am Ende geringer als der Preis des Abwartens? Eine Einordnung zwischen geopolitischer Ohnmacht und militärischer Notwendigkeit.
Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt mir gerne an: hallo.ihds@gmail.com.
Dient das Völkerrecht heute noch dem Schutz der Opfer oder ist es längst zu einem Werkzeug geworden, hinter dem sich Aggressoren verstecken können? Während der Westen im Libanon auf diplomatische Lösungen hofft, sieht Israel eine Realität, in der ein ganzer Staat zur Abschussrampe des Iran umfunktioniert wurde.
In dieser Folge analysieren wir den radikalen Strategiewechsel: Warum das Prinzip Hoffnung am 7. Oktober gestorben ist und warum die Ukraine ein warnendes Beispiel dafür ist, wie wenig Sicherheitsgarantien auf Papier wert sind. Wir beleuchten die israelische Perspektive auf den Existenzkampf gegen die „Teheraner Hydra“ und fragen: Ist das Risiko einer Eskalation heute am Ende geringer als der Preis des Abwartens? Eine Einordnung zwischen geopolitischer Ohnmacht und militärischer Notwendigkeit.
Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt mir gerne an: hallo.ihds@gmail.com.
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09.11.2025
33 Minuten
Israel hinter den Schlagzeilen
„Die Sicherheit Israels ist Teil der deutschen Staatsräson“ – ein Satz, der oft zitiert wird, aber selten erklärt. Diese Folge blickt auf die Entwicklung dieses Versprechens: von der Geschichte der Waffenlieferungen bis zur Politik von Merkel und Merz. Was bedeutet Staatsräson heute – moralische Verpflichtung oder politische Floskel? Und warum bleibt am Ende oft nur ein Satz, der alles sagen soll, aber kaum etwas bewirkt?
Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt mir gerne an: hallo.ihds@gmail.com
„Die Sicherheit Israels ist Teil der deutschen Staatsräson“ – ein Satz, der oft zitiert wird, aber selten erklärt. Diese Folge blickt auf die Entwicklung dieses Versprechens: von der Geschichte der Waffenlieferungen bis zur Politik von Merkel und Merz. Was bedeutet Staatsräson heute – moralische Verpflichtung oder politische Floskel? Und warum bleibt am Ende oft nur ein Satz, der alles sagen soll, aber kaum etwas bewirkt?
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19.10.2025
60 Minuten
Israel hinter den Schlagzeilen
Israel hat ein ungeschriebenes Gesetz: Niemand wird zurückgelassen – lebend oder tot. Dieses Versprechen ist Teil der nationalen Identität, aber auch eine Quelle moralischer Konflikte.
In dieser Folge geht es um die Bedeutung von Geiselnahmen für Israel – vom historischen Ethos bis zur aktuellen Freilassung der Geiseln. Ich spreche über das Spannungsfeld zwischen Menschlichkeit und politischem Kalkül, über den „Hannibal-Befehl“, die Macht der Familien, und darüber, warum Israels größter moralischer Anspruch manchmal auch seine größte Schwäche ist.
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Israel hat ein ungeschriebenes Gesetz: Niemand wird zurückgelassen – lebend oder tot. Dieses Versprechen ist Teil der nationalen Identität, aber auch eine Quelle moralischer Konflikte.
In dieser Folge geht es um die Bedeutung von Geiselnahmen für Israel – vom historischen Ethos bis zur aktuellen Freilassung der Geiseln. Ich spreche über das Spannungsfeld zwischen Menschlichkeit und politischem Kalkül, über den „Hannibal-Befehl“, die Macht der Familien, und darüber, warum Israels größter moralischer Anspruch manchmal auch seine größte Schwäche ist.
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07.10.2025
33 Minuten
Israel hinter den Schlagzeilen
Am 7. Oktober 2023 wurde Israel von einem beispiellosen Terrorangriff erschüttert – dem schlimmsten Massaker an Juden seit der Shoah.
Diese Folge erzählt, was an diesem Tag geschah, was er im Land ausgelöst hat und warum sein Nachhall bis heute spürbar ist.
Es geht um Erinnerung und Verantwortung, um Israels innere Widersprüche, um Mut, Angst und den Versuch, nach der Katastrophe weiterzuleben – und darum, was dieser Tag über uns im Westen verrät.
Diese Folge ist Reuven Heinick gewidmet, der mir vor vielen Jahren in Israel das Melken beigebracht hat. Er wurde von einem Terroristen in der Molkerei des Kibbuz Kissufim erschossen, als er nach seinen Kühen sehen wollte. Möge seine Erinnerung ein Segen sein.
Bei Fragen oder Anmerkungen schreibt mir gerne an: hallo.ihds@gmail.com
Am 7. Oktober 2023 wurde Israel von einem beispiellosen Terrorangriff erschüttert – dem schlimmsten Massaker an Juden seit der Shoah.
Diese Folge erzählt, was an diesem Tag geschah, was er im Land ausgelöst hat und warum sein Nachhall bis heute spürbar ist.
Es geht um Erinnerung und Verantwortung, um Israels innere Widersprüche, um Mut, Angst und den Versuch, nach der Katastrophe weiterzuleben – und darum, was dieser Tag über uns im Westen verrät.
Diese Folge ist Reuven Heinick gewidmet, der mir vor vielen Jahren in Israel das Melken beigebracht hat. Er wurde von einem Terroristen in der Molkerei des Kibbuz Kissufim erschossen, als er nach seinen Kühen sehen wollte. Möge seine Erinnerung ein Segen sein.
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Über diesen Podcast
Mein Name ist Maxim. Ich bin Israeli mit ukrainischen Wurzeln und
lebe seit über 20 Jahren in Deutschland. Ich kenne Israel von
innen. Aber ich schaue auch von außen drauf. Diese Kombination
erlaubt mir einen Blick, den viele nicht haben: Nah genug, um zu
verstehen – weit genug, um einzuordnen.
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