Podcaster
Episoden
04.06.2026
39 Minuten
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden in Dresden neue Vorstellungen davon entwickelt, wie Leben, Arbeit und Gestaltung miteinander verbunden werden können. In diesem Umfeld gründet Karl Schmidt 1898 die Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst – aus denen später die Deutschen Werkstätten hervorgehen.
Was zunächst als handwerklich geprägter Betrieb beginnt, entwickelt sich in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Unternehmen, das Gestaltung, Qualität und industrielle Fertigung in neuartiger Weise zusammenführt. Möbel werden hier nicht nur hergestellt – es geht um ein bewusstes Verständnis von Wohnen, Funktion und langlebiger Gestaltung. Der Anspruch, Qualität und gutes Design einem breiten Publikum zugänglich zu machen, prägt das Unternehmen von Beginn an.
Mit dem Umzug nach Hellerau erhält diese Entwicklung eine neue Dimension. Es entsteht nicht nur ein moderner Produktionsstandort, sondern ein Ort, an dem sich Arbeit, Wohnen und gestalterisches Denken in besonderer Weise verbinden. Die Gartenstadt Hellerau wird dabei zum sichtbaren Ausdruck eines umfassenden Reformgedankens, dessen Wirkung weit über Dresden hinausreicht.
Die Deutschen Werkstätten stehen damit nicht nur für handwerkliche Präzision und gestalterische Qualität, sondern auch für Innovationskraft und einen wichtigen Teil deutscher Industrie- und Designgeschichte. Viele der damals entwickelten Ideen zu Funktion, Klarheit und bewusst gestalteten Lebensräumen prägen unser Verständnis von Wohnen und Gestaltung bis heute.
Im Gespräch mit Dr. Anette Hellmuth, Mitarbeiterin der Deutschen Werkstätten mit Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Geschichte, geht es um die Anfänge des Unternehmens, die Rolle von Karl Schmidt, die Entwicklung in Hellerau und die Bedeutung der Deutschen Werkstätten für Gestaltung, Industrie und modernes Wohnen.
Diese Podcastfolge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Werkstätten.
Was zunächst als handwerklich geprägter Betrieb beginnt, entwickelt sich in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Unternehmen, das Gestaltung, Qualität und industrielle Fertigung in neuartiger Weise zusammenführt. Möbel werden hier nicht nur hergestellt – es geht um ein bewusstes Verständnis von Wohnen, Funktion und langlebiger Gestaltung. Der Anspruch, Qualität und gutes Design einem breiten Publikum zugänglich zu machen, prägt das Unternehmen von Beginn an.
Mit dem Umzug nach Hellerau erhält diese Entwicklung eine neue Dimension. Es entsteht nicht nur ein moderner Produktionsstandort, sondern ein Ort, an dem sich Arbeit, Wohnen und gestalterisches Denken in besonderer Weise verbinden. Die Gartenstadt Hellerau wird dabei zum sichtbaren Ausdruck eines umfassenden Reformgedankens, dessen Wirkung weit über Dresden hinausreicht.
Die Deutschen Werkstätten stehen damit nicht nur für handwerkliche Präzision und gestalterische Qualität, sondern auch für Innovationskraft und einen wichtigen Teil deutscher Industrie- und Designgeschichte. Viele der damals entwickelten Ideen zu Funktion, Klarheit und bewusst gestalteten Lebensräumen prägen unser Verständnis von Wohnen und Gestaltung bis heute.
Im Gespräch mit Dr. Anette Hellmuth, Mitarbeiterin der Deutschen Werkstätten mit Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Geschichte, geht es um die Anfänge des Unternehmens, die Rolle von Karl Schmidt, die Entwicklung in Hellerau und die Bedeutung der Deutschen Werkstätten für Gestaltung, Industrie und modernes Wohnen.
Diese Podcastfolge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Werkstätten.
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22.04.2026
1 Minute
In den 1920er Jahren gehört Dresden zu den wichtigsten Zentren der fotografischen Industrie weltweit. In Ateliers entstehen Porträts von Schauspielern und Sängerinnen, deren Bilder in Programmheften, auf Postkarten und in der Presse erscheinen. Gleichzeitig arbeiten nur wenige Straßen weiter Mechaniker und Konstrukteure an Kameras, die in viele Länder der Welt exportiert werden.
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch Dresden. Das Unternehmen entsteht 1919 aus einer Dresdner Werkstatt und entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einem innovativen Kamerahersteller. Mit Modellen wie der Patent-Etui-Kamera und der Pilot-Spiegelreflexkamera gelingt es, sich auch international einen Namen zu machen.
Die Folge erzählt von den Anfängen des Unternehmens, vom Wachstum in den 1920er Jahren und von der technischen Entwicklung der Kameras. Sie zeigt aber auch Brüche in der Firmengeschichte: die erzwungene Emigration von Benno B. Thorsch im Jahr 1938 und den anschließenden Neubeginn des Unternehmens unter Charles A. Noble in Dresden-Niedersedlitz. Von dort aus entwickelt sich die Kameraproduktion weiter – bis hin zu den bekannten Modellen der späteren Jahrzehnte.
Eine Folge über Fotografie, Technik und eine Dresdner Industriegeschichte, die bis heute nachwirkt.
Das Projekt wird durch den Stadtbezirksbeirat Prohlis der Landeshauptstadt Dresden gefördert.
– Technische Sammlungen Dresden: Ausstellungstexte zu den Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch (2011, 2024) – Präsentation „Kamerawerkstätten Niedersedlitz“ (Dresdner Verein) – Eigene Sammlung historischer Programmhefte der Königlichen Hofoper Dresden
Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch Dresden. Das Unternehmen entsteht 1919 aus einer Dresdner Werkstatt und entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einem innovativen Kamerahersteller. Mit Modellen wie der Patent-Etui-Kamera und der Pilot-Spiegelreflexkamera gelingt es, sich auch international einen Namen zu machen.
Die Folge erzählt von den Anfängen des Unternehmens, vom Wachstum in den 1920er Jahren und von der technischen Entwicklung der Kameras. Sie zeigt aber auch Brüche in der Firmengeschichte: die erzwungene Emigration von Benno B. Thorsch im Jahr 1938 und den anschließenden Neubeginn des Unternehmens unter Charles A. Noble in Dresden-Niedersedlitz. Von dort aus entwickelt sich die Kameraproduktion weiter – bis hin zu den bekannten Modellen der späteren Jahrzehnte.
Eine Folge über Fotografie, Technik und eine Dresdner Industriegeschichte, die bis heute nachwirkt.
Das Projekt wird durch den Stadtbezirksbeirat Prohlis der Landeshauptstadt Dresden gefördert.
– Technische Sammlungen Dresden: Ausstellungstexte zu den Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch (2011, 2024) – Präsentation „Kamerawerkstätten Niedersedlitz“ (Dresdner Verein) – Eigene Sammlung historischer Programmhefte der Königlichen Hofoper Dresden
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31.03.2026
1 Minute
Dresden gilt heute als Kunst- und Kulturstadt – doch über viele Jahrzehnte war sie auch ein bedeutendes Zentrum der Industrie. Zwischen Werkhallen, Laboren und Manufakturen entstanden hier Innovationen, die weit über die Region hinaus Bedeutung erlangten.
Diese Auftaktfolge führt in eine oft übersehene Seite der Stadtgeschichte: in die Welt von Maschinenbau, Feinmechanik und technischem Fortschritt. Sie erzählt von den Voraussetzungen, die Dresden zu einem industriellen Motor machten – und von dem besonderen Zusammenspiel aus Wissenschaft, Handwerk und Unternehmertum.
Ein Einstieg in die Geschichte einer Stadt, in der Erfindungsgeist viele Branchen prägte – und bis heute nachwirkt.
Links: www.instagram.com/madeindresden www.pionierinnen.de www.c90-studio.de
Diese Auftaktfolge führt in eine oft übersehene Seite der Stadtgeschichte: in die Welt von Maschinenbau, Feinmechanik und technischem Fortschritt. Sie erzählt von den Voraussetzungen, die Dresden zu einem industriellen Motor machten – und von dem besonderen Zusammenspiel aus Wissenschaft, Handwerk und Unternehmertum.
Ein Einstieg in die Geschichte einer Stadt, in der Erfindungsgeist viele Branchen prägte – und bis heute nachwirkt.
Links: www.instagram.com/madeindresden www.pionierinnen.de www.c90-studio.de
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Über diesen Podcast
Dresden ist heute vor allem als Kulturstadt bekannt – doch über
viele Jahrzehnte hinweg war die sächsische Metropole auch ein
bedeutendes Zentrum der Industrie und technischen Innovation.
Maschinenbau, Feinmechanik, Kameratechnik, Tabak-, Lebensmittel-
und Druckindustrie prägten die wirtschaftliche Entwicklung der
Stadt und machten Dresden zu einem vielseitigen Industriestandort
mit internationaler Bedeutung. Der Podcast „Made in Dresden – Die
Dresdner Industriegeschichte“ widmet sich dieser oft unterschätzten
Vergangenheit. Er erzählt von Unternehmen, Erfindungen und
Menschen, die die industrielle Entwicklung Dresdens geprägt haben –
von den Anfängen der Industrialisierung bis in das 20. Jahrhundert.
Dabei wird sichtbar, wie eng Industrie, Wissenschaft, Kunst und
Gesellschaft miteinander verbunden waren – und warum diese
Geschichte bis heute im Stadtbild nachwirkt. Wie bedeutend Dresden
als Industriestandort war, zeigt ein Blick auf einige wichtige
Branchen. In den 1920er- und 1930er-Jahren wurde Dresden zum
weltweit führenden Zentrum der Kameraindustrie. Auch die
Tabakindustrie prägte das wirtschaftliche Leben der Stadt:
Zeitweise gehörte Dresden zu den größten Standorten der
Zigarettenproduktion in Europa. Und im Bereich der Druck- und
Reproduktionstechnik entstanden hier bedeutende Innovationen, die
die Entwicklung moderner Druckverfahren nachhaltig beeinflussten.
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