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Episoden
16.07.2026
44 Minuten
In dieser Episode setzen wir uns kritisch mit Argumenten aus Fabian Payrs Buch “Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören” auseinander. Wir analysieren sieben zentrale Thesen aus linguistischer Perspektive und prüfen deren wissenschaftliche Grundlage. Ausgewählte Thesen:
1. Gendern ist unwissenschaftlich.
2. Gendern ist nicht Sprachwandel.
3. Konsequentes Gendern ist unmöglich.
4. Gendern widerspricht dem Prinzip der Sprachökonomie.
5. Gendern führt zu sprachästhetischen Defiziten.
6. Gendern ist dysfunktional.
7. Der Genderstern ist keine Lösung.
Weitere Informationen findet ihr auf unserer Homepage. Dort könnt ihr auch sämtliche Literatur zur Folge nachlesen.
1. Gendern ist unwissenschaftlich.
2. Gendern ist nicht Sprachwandel.
3. Konsequentes Gendern ist unmöglich.
4. Gendern widerspricht dem Prinzip der Sprachökonomie.
5. Gendern führt zu sprachästhetischen Defiziten.
6. Gendern ist dysfunktional.
7. Der Genderstern ist keine Lösung.
Weitere Informationen findet ihr auf unserer Homepage. Dort könnt ihr auch sämtliche Literatur zur Folge nachlesen.
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03.07.2026
35 Minuten
In dieser Episode setzen wir uns kritisch mit Argumenten aus Fabian Payrs Buch “Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören” auseinander. Es geht um im weitesten Sinne gesellschaftspolitischen Argumente gegen das Gendern. Ist Gendern nutzlos oder sexistisch? Ist die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern längst geglückt, weshalb das Gendern die Gesellschaft unnötig spalte? Wie steht es um die demokratische Legitimation des Genderns, ist es gar autoritär? Diesen Fragen gehen wir wissenschaftlich nach!
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11.06.2026
57 Minuten
Seit wann gibt es eigentlich das generische Maskulinum? Und seit wann werden in welchen Kontexten sogenannte movierte Formen wie “Lehrerin”, “Bäckerin” usw. verwendet? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Tanja Stevanović und Jakob Böhm, die in unserer heutigen Podcast-Folge zu Gast sind und im Gespräch mit Stefan Hartmann aus ihrer Arbeit berichten. Dabei geht es unter anderem um die Herausforderungen in der Arbeit mit historischen Daten und um die Frage, was uns diese Daten für aktuelle Debatten sagen können.
Zum Weiterhören:
Den Podcast “Sprachpfade” gibt es hier: https://sprachpfade.letscast.fm/ - mit mehreren Folgen zu Sprache und Gender, aber auch einer großen Bandbreite anderer Themen!
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28.05.2026
37 Minuten
In dieser Folge geht es um Genus und Genusentwicklung. Es geht darum, was Genus überhaupt ist und wie Genus sich in Deutsch und anderen Sprachen entwickelt hat. Zu Beginn der Folge geht es auch um die Zusammenhänge und Unterschiede von Genus, Geschlecht und Gender. Genus ist eine grammatikalische Kategorie, die sich von anderen Geschlechtsbegriffen differenziert. Sie hat eigentlich nichts mit menschlichen und körperlichen Geschlechtsbegriffen zu tun, sondern beschreibt Gruppen, in die Substantive eingeordnet sind. Im Deutschen gibt es drei Genera mit dem Maskulinum, Femininum und Neutrum. Die ursprünglichen Kategorien, auf denen unsere drei Genera basieren, hatten zuerst gar nichts mit Sexus zu tun. Genus und seine Zuordnung kann ganz verschieden passieren und die Zuordnung eines Nomens sagt nicht unbedingt viel über das eigentliche Wort aus. Die Entwicklung von Genus ist nicht nur historisch spannend, sondern kann auch für die Debatte heutzutage, zum Beispiel zu geschlechtersensibler Sprache, wichtig sein. Es ist also wichtig, die Begriffe Genus, Sexus und Gender nicht durcheinander zu werfen. Genus ist kein starres System, sondern unterscheidet sich zwischen Sprachen, aber auch in der Entwicklung einer Sprache können sich Genussysteme verändern.
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14.05.2026
42 Minuten
Wenn statt „Mütter“ „Gebärende“ und statt „Frauen“ „Menstruierende“ gesagt wird, ist der Aufschrei groß. Der Begriff „Frau“ wird mutmaßlich aus dem öffentlichen Raum gedrängt um Diskriminierung zu verhindern. Aber werden hier wirklich „Frauen“ beschrieben, oder medizinische Gegebenheiten, die häufig, aber eben nicht immer Frauen betreffen? Diese Folge beschäftigt sich mit den Fragen rund um Gender in der Medizin. Welche Vor- und Nachteile bietet es, von 'Frauen' oder von beispielsweise 'menstruierenden Personen' zu sprechen? Ein kurzer Einblick in die sozialen Medien zeigt auf, dass dieses Thema hitzig diskutiert wird. Doch wie sieht es in der Medizin selbst aus? Zu Gast haben wir außerdem den Medizinhistoriker Dr. Richard Kühl, der uns am Beispiel der medizinischen Begleitung von trans* Personen Einblicke in die Geschichte der Sexualwissenschaft gibt. Welche Geschlechtskategorien kennt die Sexualforschung? Lassen sich in der Fachgeschichte definitorische und sprachliche Wandlungsprozesse beobachten? Wo helfen heute Kategorien und wo sollte man auf individuelle Lebensrealitäten achten?
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Über diesen Podcast
Was haben Sprache und Gender miteinander zu tun? Worum geht es beim
Gendern? In unserem Podcast greifen wir diese Fragen aus
wissenschaftlicher Sicht auf. Der Podcast ist im Wintersemester
2025/2026 im Rahmen eines interdisziplinären Lehrprojekts an der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstanden und wurde von der
Bürgeruniversität der HHU unterstützt.
https://spracheundgendern.phil.hhu.de/
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