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Episoden

Wiedervernässte Moore: Träume, Chancen und Risiken (#4)
24.06.2026
33 Minuten
Zwischen technischer Möglichkeit und wirtschaftlicher Realität liegt ein weiter Weg. Folge 4 fragt: Wer kann es sich leisten, auf dauerhaft nasse Moore umzustellen – und unter welchen Bedingungen? Reet braucht Jahre, bis es für Schilfdächer nutzbar ist. Paludikultur scheitert mancherorts an fehlenden Nährstoffen oder Wasser. Und selbst wenn ein Produkt funktioniert, bestimmt oft der Weltmarkt den Preis, wie zum Beispiel beim Reet aus China. Dazu kommt: Schwankende Agrarpreise und extreme Wetterlagen machen langfristige Planung für Betriebe ohnehin schwierig. Einzig erneuerbare Energien bieten derzeit kalkulierbare Einkommen über Jahrzehnte. Gleichzeitig geht es nicht nur um Erträge. In Moorregionen wie Netzen sorgen sich Anwohner*innen um steigende Keller, veränderte Lebensräume und den Verlust gewohnter Landschaft. Am Ende hängt vieles an Vertrauen: zwischen Landwirtschaft, Politik und den Menschen vor Ort.


Mehr Informationen findet ihr auf unserer Website terrathesis.de


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Mit Dr. Katrin von Kap-herr und Dr. André Nebe


Gefördert von der VolkswagenStiftung


Forschung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF


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Landwirtschaft auf nassen Mooren (#3)
03.06.2026
34 Minuten
Wasser rein, Ertrag raus? Folge 3 geht der Frage nach, wie Landwirtschaft auf wiedervernässten Moorböden aussehen könnte. Gemeinsam mit Landwirt*innen schauen wir auf Anpassungen im bestehenden System: leichtere Rinderrassen wie Jersey oder Galloway, Wasserbüffel für Mozzarella, Pferdeheu vom Feuchtgrünland – möglich, aber schnell an wirtschaftlichen Grenzen. Einen weiteren Ansatz liefert die Paludikultur: Landwirtschaft mit Pflanzen, die Nässe brauchen. Schilf für Reetdächer, Rohrkolben als Dämmstoff, Biomasse für Möbelplatten oder sogar Bioplastik. Der Paludi-Begriff wurde in Greifswald geprägt und ist heute weltweit etabliert, doch zwischen Forschung und wirtschaftlicher Realität liegt noch ein weiter Weg. Dazu kommt die Frage: Reichen 30 Zentimeter unter Flur als politisches Ziel, wenn die oberen Bodenschichten dabei weiter CO₂ ausstoßen? Mit Johannes Funke, Lukas Landgraf, Stephan Warnke, Lena Kolbow, Marc de la Barré, Juliane & Sebastian Petri, Laura Wiegand, Anke Herrmann, Thorsten Galke und Jennifer Merten.Nächste Folge: Wo liegen die Probleme auf dem Weg zur Umsetzung und was sagen Anwohner*innen, wenn ihre Gebiete geflutet werden?





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Wasser für die Moore (#2)
13.05.2026
33 Minuten
Entwässerte Moore stoßen jährlich 53 Millionen Tonnen CO₂ aus – das sind rund 7 Prozent aller deutschen Emissionen. Die Lösung klingt einfach: Wasser zurück in die Moore. Doch so einfach ist es nicht. In Folge 2 fragen wir: Woher soll das Wasser kommen, wenn es ohnehin immer weniger regnet? Wer entscheidet, wohin es fließt? Und was bedeutet Wiedervernässung für die Landwirtschaft, die auf genau diesen Flächen wirtschaftet? Wir sprechen mit Landwirt*innen, die beobachten, wie ihre Böden austrocknen und mit Wasser- und Bodenverbänden, die mit maroden Stauanlagen kämpfen. Dazu: Warum ein trockenes Moor wie ein trockener Schwamm ist, was Agroforstsysteme leisten können und warum Deutschland seine Klimaziele ohne nasse Moore kaum erreichen wird.


Mit Lena Kolbow, Lukas Landgraf, Marc de la Barré, Juliane und Sebastian Petri, Stephan Warnke, Jennifer Merten, Ivonne Schulz, Stephan Reimann, Anke Herrmann, Thomas Hartmann und Laura Wiegand. In der nächsten Folge: Was kann man auf nassen Flächen noch anbauen und – lohnt sich das?





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Was sind Moore & wozu sind sie gut? (#1)
22.04.2026
16 Minuten
Was genau ist eigentlich ein Moor und warum sollte uns das interessieren?


In der ersten Podcast-Folge von terrathesis klären wir die Grundlagen: Warum sind Moore mehr als einfach nur nasse Böden? Wie schafft es eine 30 Zentimeter dicke Torfschicht, den Kohlenstoff von Jahrtausenden zu speichern? Und was passiert, wenn wir diesen natürlichen Kreislauf unterbrechen? Gemeinsam mit Lena Kolbow, Laura Wiegand, Vera Luthardt, Jennifer Merten, Martin Szaramowicz und Lukas Landgraf blicken wir auf die Geschichte der Moorentwässerung in Deutschland – von der landwirtschaftlichen Urbarmachung bis zur CO₂-Freisetzung, deren Ausmaß lange unterschätzt wurde. 





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Über diesen Podcast

Terrathesis schafft einen Raum für Austausch zwischen Landwirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Gemeinsam mit Landwirt*innen, Wissenschaftler*innen und Medienkünstler*innen entstehen Podcasts, dokumentarische Kurzfilme, Social-Media-Formate und interaktive Webmodule. Wir untersuchen somit, wie partizipatives Storytelling nachhaltige Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft unterstützen kann. Terrathesis läuft über verschiedene Medienplattformen hinweg und gehört zu dem von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekt MEDIAG an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
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Was sind Moore & wozu sind sie gut? (#1)
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