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Episoden
21.05.2026
1 Stunde 1 Minute
Ursula Lyon ist 98, sie ist eine bedeutende Meditations- und Yogalehrerin bzw. buddhistische Dhamma Lehrende in Österreich und damit eine der ältesten lehrenden Buddhistinnen der Welt. Sie hält nach wie vor Retreats und unterrichtet Yoga. Ursula erzählt, wie im Buddhismus das Thema Tod und Vergänglichkeit allgegenwärtig ist und über ihren positiven und offenen Umgang damit - und über ihre Freude am Leben. Sie fühlt sich bereit zu gehen und loszulassen, und erlebt die ihr geschenkten Tage gewissermaßen als Überfluss, den sie aber auch gut und sinnvoll nutzen möchte. Für sie ist jetzt eine Zeit von großer Dankbarkeit an das Leben und auch für das - wie sie es nennt - "Heilige" in uns.
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21.05.2026
56 Minuten
Klaus Schwertner teilt seine Erfahrungen rund um das Thema Tod und Endlichkeit als Direktor der Caritas Wien und erzählt, welchen Umgang er damit gefunden hat. Er kennt aus seiner Arbeit viele individuelle Schicksale von Menschen, berichtet von seinen Erfahrungen in Kriegs- bzw. in Krisengebieten - insbesondere auch über das Zurückkommen aus solchen Gebieten, und teilt persönliche Erfahrungen, die er im Rahmen seiner Ausbildung als Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleiter gemacht hat. Er erzählt außerdem, was ihn privat rund um die Vergänglichkeit beschäftigt: das Erreichen der eigenen Lebensmitte, der Tod seines Vaters, seine Schwierigkeiten beim Abschied nehmen, und auch die wichtige Rolle, die die eigene Familie spielt.
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21.05.2026
55 Minuten
Lukas Zenk beschäftigt sich in seinem Leben intensiv mit Transformationsprozessen auf unterschiedliche Weise, er ist Professor für Innovationsforschung an der Danube Business School Uni Krems und selbständiger Organisationsberater und Coach bei Lightbox Network. Lukas hat schon früh in seinem Leben begonnen, sich über den Tod Gedanken zu machen und entsprechende Literatur hat ihn dabei begleitet. Für ihn ist der Tod bzw. die Endlichkeit und die Beschäftigung damit ein wichtiger und relevanter Teil seines Lebens und seines Alltags. Er berichtet beispielsweise von schamanischen Ritualen, in denen man den eigenen Tod durchlebt, und erzählt wie solche Erfahrungen den Umgang mit der Vergänglichkeit prägen bzw. unterstützen können.
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18.05.2026
2 Minuten
Dieser Podcast ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit dem Tod, um das Leben davor bewusster und vielleicht sogar mutiger zu gestalten. Ich spreche mit spannenden Gesprächspartner*innen über Tod, Vergänglichkeit und über das Sterben - und damit natürlich auch über das Leben. Die ersten drei Gespräche sind ab dem 21.5. online mit: Lukas Zenk, Universitätsprofessor und Organisationsberater Klaus Schwertner, Direktor der Caritas Wien Ursula Lyon, 98-jährige buddhistische Lehrende
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Über diesen Podcast
Memento Mori - sei dir deiner Sterblichkeit bewusst. In diesem
Sinne spricht Menschenrechtsjuristin Caroline Kerschbaumer mit
unterschiedlichen Menschen über den Tod, über Vergänglichkeit und
über das Sterben - und damit natürlich auch über das Leben. Es geht
um persönliche Reflexionen hinter den großen Fragen: Wie prägt
Vergänglichkeit unseren Alltag? Wie gehen wir mit unserer eigenen
Endlichkeit oder auch mit Angst vor dem Tod um? Und wie verändert
die Konfrontation damit den Blick auf unser Leben? Dieser Podcast
ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit dem Tod – um das
Leben davor bewusster und vielleicht sogar mutiger zu gestalten.
Hinweis: Wir sprechen sehr offen, teils auch detailliert über Tod
und Sterben. Wenn dich das Thema sehr belastet oder du dich in
einer akuten Krise befindest, achte gut auf dich und hole dir
Unterstützung z.B. bei der 24h Telefonseelsorge unter 142.
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